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Thema: Zeitlicher Abstand bei Einnahme T4 / T3 und Antiepileptika?

  1. #1
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    Standard Zeitlicher Abstand bei Einnahme T4 / T3 und Antiepileptika?

    Hallo,

    ein Familienmitglied nimmt neben T4 und T3 auch 2x täglich, morgens und nachmittags, ein Antiepileptikum, genau genommen Levetiracetam, was auch unter dem Handelsnamen Keppra bekannt ist.

    Nachdem einige Antiepileptika die Schilddrüsenhormonkonzentration negativ verändern können, frage ich mich, wie groß der zeitliche Abstand zwischen der Einnahme von T4 und T3 und Antiepileptika sein sollte. Hat diesbezüglich jemand einen zuverlässigen Rat und Erfahrung?

    Ich persönlich gehe immer auf Nummer Sicher und nehme meine SD-Hormone grundsätzlich zeitlich isoliert und mit einem ausreichend zeitlichen Abstand von mindestens drei Stunden zu anderen Medikamenten.

    Danke vorab

    Gruß
    Marianna

  2. #2
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    Standard AW: Zeitlicher Abstand bei Einnahme T4 / T3 und Antiepileptika?

    Die Halbwertszeit von Keppra liegt bei ca. 7 Stunden.

    Falls dein Familienmitglied Keppra wie ich annehme dauerhaft in der gleichen Dosis nimmt würde ich nichts an den Einnahmezeitpunkten von T3, T4 und Kappra ändern.

    Unabhängig von der eventuell schlechteren Aufnahme und der potentiellen Senkung von fT3 wird ja die Dosis der SD-Hormone sowieso quasi automatisch durch die Blutkontrollen angepasst.

  3. #3
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    Standard AW: Zeitlicher Abstand bei Einnahme T4 / T3 und Antiepileptika?

    Ja, die Dosis ist immer dieselbe. Die Morgendosis wird 1 Std. nach T4 und T3 eingenommen, was mir zeitlich eindeutig zu nah beieinander ist, weil eben niemand genau weiss, wie stark Aniepileptika die Aufnahme und Verwertung von T4 und T3 beeinträchtigen.

    Zum Thema "potentielle Senkung FT3": Gibt es Erkenntnisse darüber, dass Antiepileptika sich primär auf den FT3 auswirken? Oder wirken sie sich auch auf den FT4 aus?

    Klar kann man nach einer BE nachjustieren. Problem ist nur, dass es in der Regel nicht so einfach ist, seine Dosis gegenüber der Ärzteschaft zu verteidigen, insbesondere wenn man aufgrund einer massiven Umwandlungsschwäche etc. ohnehin auf eine hohe T3-Dosis angewiesen ist. Da muss ich nicht noch 5 oder 10 T3 "verschwenden", weil mir ein Antiepileptikum das wegfrisst.

    Eine zeitlich regelmäßige Einnahme finde ich auch immanent wichtig.

    Danke für Deinen Rat!

  4. #4
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    Standard AW: Zeitlicher Abstand bei Einnahme T4 / T3 und Antiepileptika?


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