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Thema: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

  1. #1
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    Standard Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Hey liebe Leute,

    ich habe mal eine Frage.....vielleicht kennt ihr das ja.....
    Vor ein paar Tagen überkam mich bei Mittagessen ein so massiver, über 2 Stunden anhaltender Drehschwindel mit Erbrechen und Durchfall, dass mein Mann den Krankenwagen rief und die mich mitgenommen haben.
    In der Notaufnahme wurde mir u.a. Blut abgenommen. Ich denke, weil ich auf meine Schilddrüsenerkrankung hingewiesen habe, haben sie die Werte mitgenommen. Dabei kam heraus, dass ich eine mega hohen fT4 hatte. Er lag bei 4,01 (0,93 - 1.70)!!!! Am nächsten Morgen lag er dann bei 2,75. Ich brauche Werte im oben Bereich bis leicht drüber, aber nicht so!
    Ich überlege nun, ob ich versehentlich mit der Dosierung durcheinander gekommen bin. Nehme 212,5, also eine 200er + eine halbe 25er. Wenn ich nun eine 200er + eine halbe 200er genommen habe, dann sind es 3oo statt 212,5!!! Kann dieser heftige Schwindel eine Folge der ÜD sein? In zeiten der UF habe ich u.a. auch immer unter Schwindel gelitten, aber nie so!

    Was denkt ihr? Übrigens waren alle anderen Untersuchungen ohne Befund.

    Ich danke euch
    Gruß Cardea

  2. #2
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Hast du denn keine Logistik, mit der du so einen Fehler ausschließen kannst? Wenn beide halbe wären, könnte ich es mir eher vorstellen, aber so?

  3. #3
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Hast du denn keine Logistik, mit der du so einen Fehler ausschließen kannst? Wenn beide halbe wären, könnte ich es mir eher vorstellen, aber so?

    ...doch eigentlich schon, aber ich wollte meinen Mann nicht wecken, da er schon schlief und ich habe es ausnahmsweise im halbdunkeln gemacht....

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Hallo,

    Schwindel und Durchfall würden zwar zu einer ÜD passen, aber als Folge eines einmaligen "Unfalles" glaube ich eher nicht. Dann würde ich eher mit Unruhe und schnellem Puls rechnen. Erbrechen paßt eher nicht zur ÜD.

    Waren beide BE´s im Krankenhaus nach Tabletteneinnahme?

  5. #5
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Hallo,

    ja, war beides mal nach der Tabletteneinnahme...

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Zitat Zitat von Cardea Beitrag anzeigen
    ja, war beides mal nach der Tabletteneinnahme...
    Das würde vielleicht die hohen Werte erklären. Üblicherweise ist man zur BE ja nüchtern ohne Tabletteneinnahme vorher.

    Ich würde es beobachten an deiner Stelle, aber ohne in Panik zu fallen. Es gibt schon mal höhere Werte als Ausreißer, das muß nicht immer logisch zu erklären sein. Auch Magen/Darm-Symptome kommen vor ohne daß der Auslöser immer klar sein muß. Und im Moment schwirrt so einiges draußen rum was niemand haben will.


    Vielleicht war´s nur ein zufälliges Zusammentreffen.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Wann war deine letzte Steigerung?

    Ich habe jetzt mal in deinem letzten Beitragsbaum geschaut, da warst du mit 150 mcg bereits ganz klar oberhalb des fT4-Referenzbereichs:

    Zitat Zitat von Cardea Beitrag anzeigen
    Ich nehme seit 7 Wochen 150mg LT. Die Steigerungen habe ich immer ganz gut vertragen. So war es diesmal auch. Mir ging es anfänglich auch ganz gut mit dieser Dosis. Meine Ärztin, welche mich seit fast einem Jahr bei der Einstellung begleitet, hat von Anfang an vermutet, dass meine Zieldosis bei 150mg LT ist. Nun habe ich die Dosis erreicht und ich dachte jetzt wird alles mal wieder normaler....Leider nicht. Seit ein paar Tagen ist mein Schwindelgefühl wieder da. ......

    Ich habe schon mit meiner Ärztin gesprochen (ihr kennt sie wahrscheinlich .......), sie denkt auch, dass ich noch ein wenig vertragen kann. ... Hier noch meine letzten Werte ohne LT Einnahme am 24.5.16nicht schreien, ich weiß die sind hoch, Fr Dr hat auch nicht geschrien, ich mache das alles mit ihr)....

    fT3 4,21 (2,00 - 4,40) 92,08%
    fT4 1,93 (0,93 - 1,70) 129,87%
    TSH 0,01
    Diese Auszüge kommen von hier, 2016:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3375228

    Ich kann dazu nur sagen: Wenn jemand sich jahrelang in diesem Ausmaß überdosiert, dann ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht und der Körper macht das einfach nicht mehr mit. Hoffentlich trägst du keinen bleibenden Schaden davon.

  8. #8
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Diese Auszüge kommen von hier, 2016:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3375228

    Ich kann dazu nur sagen: Wenn jemand sich jahrelang in diesem Ausmaß überdosiert, dann ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht und der Körper macht das einfach nicht mehr mit. Hoffentlich trägst du keinen bleibenden Schaden davon.
    Dem schliesse ich mich an. Die Werte unter 150mcg waren schon astronomisch hoch - jetzt bist du bei über 200mcg seit längerer Zeit. Für mich ist auch nicht rational erklärbar, wie du immer noch weiter steigern konntest und dich dein Besuch in der Notaufnahme jetzt überrascht. Mit "versehentlicher Überdosierung", wie der Titel suggeriert, hat das meines Erachtens rein gar nichts zu tun.

    Allenfalls magst du das hier mal lesen zum Thema "thyreotoxische Krise":
    https://flexikon.doccheck.com/de/Thyreotoxische_Krise

    Unter Punkt 2 (Pathogenese) findest du als Grund u.a. exogen zugeführtes Thyroxin.

    Unter Punkt 3 (Klinik, Stadium 1) stehen dann deine oben erwähnten Symptome drin - Erbrechen, Durchfall. Der extreme Schwindel würde für mich dann bereits zu Stadium 2 und den Symptomen des Zentralnervensystems gehören. Auf die leichte Schulter zu nehmen ist das auf keinen Fall. Im gleichen Artikel taucht das Wort Letalität auf. Ohne dir Angst machen zu wollen gibts da nur eins: Runter mit der Dosis!
    Geändert von Patina (02.04.20 um 23:28 Uhr) Grund: Ergänzungen

  9. #9
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Das würde vielleicht die hohen Werte erklären. Üblicherweise ist man zur BE ja nüchtern ohne Tabletteneinnahme vorher.

    Vielleicht war´s nur ein zufälliges Zusammentreffen.
    Sorry, nein: Die Tabletteneinnahme VOR der Blutentnahme führt ganz bestimmt nicht zu einem solchen Peak (ft4 von 4,01 bei einer Norm von 0,93 - 1.70). Wenn's kein Messfehler war, wovon ich aufgrund der geschilderten Symptomatik und den Werten unter einer bereits deutlich geringeren Dosis 2016 keinesfalls ausgehen würde, ist das nur damit erklärbar, dass grundsätzlich massiv zuviel T4 in der Blutbahn schwimmt.
    Geändert von Patina (02.04.20 um 23:33 Uhr)

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Meag Schwindelattacke nach versehentlicher Überdosierung???

    Zitat Zitat von Patina Beitrag anzeigen
    Sorry, nein: Die Tabletteneinnahme VOR der Blutentnahme führt ganz bestimmt nicht zu einem solchen Peak (ft4 von 4,01 bei einer Norm von 0,93 - 1.70). .
    Mehr als das, der Spitzenwert bei T4 sollte eigentlich die Obergrenze nicht unbedingt überschreiten, zumal die T4-Spitze relativ bescheiden ist. Klar nicht bei dieser Dosis, aber 4 ng/dl ist kein "Spitzenwert".

    Mit einem solchen fT4 kriegt ein Basedowler die Höchstdosis Schilddrüsenhemmer, um eine thyreotoxische Krise zu verhindern.

    In zeiten der UF habe ich u.a. auch immer unter Schwindel gelitten, aber nie so!
    Cardea, sorry, du hattest streng genommen nicht einmal eine latente UF, als du mit LT eingestiegen bist. Der Schwindel begleitet dich seit 75 mcg LT, laut Profil, und da war dein TSH bereits supprimiert. Das ist keine Unterfunktion, sondern fehlinterpretierte Überdosierung mit entsprechenden Symptomen.

    Pass auf dich auf.

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