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Thema: Kombination von L-Thyroxin und Thiamazol

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Kombination von L-Thyroxin und Thiamazol

    <offtopic>
    Soralie, würdest du dem Forum vielleicht einen kurzen Bericht dalassen - Teile von deinem Beitrag hier können ruhig so übernommen werden - , nämlich hier:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...(Sammelthread)
    Leute, denen eine OP bevorsteht, sind dankbar dafür.
    </offtopic>

  2. #12
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    Standard AW: Kombination von L-Thyroxin und Thiamazol

    Hallo panna,
    klar, mache ich gern noch.

  3. #13

    Standard AW: Kombination von L-Thyroxin und Thiamazol

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ja *zitter*.
    Der Termin steht seit März, als wir den ursprünglichen verschoben hatten.
    Vorab dir alles Gute, liebe panna.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ruf an! heute noch, anstatt einzuschätzen. Versuch deine Lage zu schildern, es kann immer irgendwo ein Loch geben.
    Ich hab mir deine Antwort Freitagfrüh zu Herzen genommen. Und mein Herz hat mit ganz schönem Herzklopfen geantwortet.
    Ich war den Freitagvormittag über in Besprechungen, sodass ich erst mittags anrufen konnte. Leider war dann das Sekretariat bereits im verlängerten Wochenende.
    Ich werde morgen Früh von zuhause noch anrufen, bevor ich zur Arbeit fahre.

    Vielleicht bekomme ich noch einen Termin in der Woche des 8. Juni. Wenn nicht würde ich auch noch einen Termin in der Woche des 29. Juni nehmen. – Die Woche vorm 29. habe ich Urlaub und könnte mich daher gut selbst isolieren, sodass ich hoffentlich ‚Corona-frei‘ und gut erholt ins Krankenhaus und in die OP gehen könnte.
    Auf der Arbeit klappt das mit dem Abstand halten und nur wenige Menschen im Raum leider nicht (mehr) so wirklich. Ich hab mal überschlagen und vergangene Woche waren es knapp 20 Kollegen, mit denen ich länger als 5 Minuten in einem Raum und nicht immer mit 1,5 m Abstand zusammen war…

    Sollte es erst ein Termin Ende Juni werden, dann würde ich die Entwicklung der Zahlen beobachten und könnte dann den Termin immer noch absagen. Dann wird es eben erst nächstes Jahr etwas mit der OP. Es kommt wie es kommt.

    Zitat Zitat von Soralie Beitrag anzeigen
    […]Klar was Corona auch kurz ein Gedanke bei mir. Aber ich wollte nicht mehr warten, nachdem ich mich für die OP entschieden hatte und bin froh, dass ich die OP hinter mir habe und bereue es bisher absolut nicht. […]
    Jetzt ist die Situation bezüglich Corona ja viel besser als im April. Klar kann man eine Ansteckung nicht komplett ausschließen. Aber begleiten wird uns der Virus sicherlich noch länger und ich hatte mich gefragt, wie lange müsste ich warten mit der OP, bis das wieder wirklich sicher ist. Da wäre es dieses Jahr sicher nichts mehr mit der OP gewesen, nächstes Jahr dachte ich wohl auch noch nicht und ich wollte nicht bis nach Corona warten.
    Vielen Dank für deine Gedanken und deinen Erfahrungsbericht, Soralie!
    So ist es. Wir wissen nicht, wie lange uns der Virus noch begleitet und wer weiß, wann es wieder wirklich sicher ist. Und wann ist eine Operation schon wirklich sicher? Ich könnte bis 2022 warten und mir dann wahlweise einen Krankenhauskeim oder die Grippe einfangen oder der Chirurg hat einen ganz blöden Tag. Wer weiß, was nächstes Jahr bei mir vielleicht beruflich oder privat ansteht, wo dann wiederrum eine Operation ‚ungünstig‘ ist.
    Ich habe schon zweimal die Entscheidung für eine Operation getroffen: letztes Jahr im Mai (die OP, bei der leider nur eine Seite entnommen werden konnte) und dies Jahr im März. Ich möchte das Kapitel abschließen oder ein neues aufschlagen, zumindest raus aus der Warteschleife.


    Zitat Zitat von Mockingbird Beitrag anzeigen
    Gleichermaßen macht mir Corona auch Angst
    … ich hab Bedenken, mich kurz nach der Operation mit Corona zu infizieren, wenn ich von der OP noch geschwächt bin.
    … Deutschland mag aktuell ganz gut da stehen, aber wer weiß, welche Folgen Corona noch für anderen Länder und Kontinenten haben wird. Die Möglichkeit von Lieferengpässen und weiteren schlimmen Folgen verstärkt meine Angst, von einem Medikament lebensnotwendig abhängig zu sein.
    Leider sind mir heute und gestern auch wieder Aussagen begegnet, die meine zwei Corona-Angst-Gedanken nähren. Ich weiß gar nicht, ob ich das hier schreiben sollte. Ich tue es, weil es mir hilft, meine Gedanken und Gefühle zu reflektieren.

    Die Mutter meines Freundes macht sich Sorgen bezüglich meiner Operation. Auch sie hat schon im Bekanntenkreis über die berühmt-berüchtigten Lieferengpässe bei SD Hormonen gehört, und das diese in Indien hergestellt werden, und wie Corona wohl Indien treffen wird?
    Aktuell hätte ich LT für 1,5 Monate. Mittel- und langfristig ist es mein Ziel, mir möglichst einen Vorrat anzulegen, aber bis dahin versuche ich positiv zu denken.
    Was jemand an welchen Standorten Henning produziert? Gibt es Anbieter, die den Wirkstoff auch in Europa herstellen und bei einem Ausfuhrstopp, dem Zusammenbrechen der Lieferketten, etc. die Produktion hochfahren könnten?

    Mehr als die Erinnerung an die Lieferengpässe hat mich ein Eintrag im heutigen Liveblog zur Corona-Krise von tagesschau.de beunruhigt: Nach einer internationalen Studie (1128 Patienten aus 235 Krankenhäusern in 24 Ländern) beträgt die Sterblichkeit während der ersten 30 Tage nach einer OP 23,8 %, statt sonst unter 1 %. Inwiefern sich diese Daten auf deutsche Krankenhäuser übertragen lassen, ist noch unklar.

    https://www.tagesschau.de/newsticker...ierten-erhoeht

    Mir macht das Angst. Ich versuch daran zu denken, dass es immer zu Komplikationen kommen kann (wie oben bereits aufgeführt). Die 23,8 % gelten nicht für deutsche Krankenhäuser und überhaupt gelten die 23,8 % nur, wenn ich mich mit Corona infizieren sollte, und die Wahrscheinlichkeit dafür… (okay, laut RKI liegt der R-Wert wieder bei 1,20).
    Auf jeden Fall kann ich die Wahrscheinlichkeit, mich vor der OP mit Corona zu infizieren, minimieren, wenn ich auf der Arbeit wieder mehr auf Abstand achte und drauf dränge. Und ich kann mein Immunsystem unterstützen, in dem auf mich Acht gebe und ausreichend schlafe.

    In diesem Sinne: Eine gute Nacht.
    Morgen früh ruf ich im Krankenhaus an. Dann bin ich einen Schritt weiter und schlauer.

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Kombination von L-Thyroxin und Thiamazol

    Produzieren im Sinn von Tabletten pressen und verpacken wäre wohl möglich (und passiert sporadisch auch, wenn mich nicht alles täuscht, aber genau erinnere ich mich jetzt nicht). Das Problem ist der Rohstoff und der kommt aus China. -

    Und ich kann mein Immunsystem unterstützen, in dem auf mich Acht gebe und ausreichend schlafe.
    sowie auch:

    - Punkt (14), letzter Absatz hier https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...-(Fortsetzung)

    und

    https://blog.endokrinologie.net/vita...ng-fruit-4504/

    Ich bin sonst nicht so , aber ich gebe zu, dass ich als präoperative Maßnahme seit 4 Wochen jeden Tag Vitamin C und Zink futtere.

    Erzähle dann, was das Gespräch gebracht hat.
    Geändert von panna (01.06.20 um 23:49 Uhr)

  5. #15

    Standard AW: Kombination von L-Thyroxin und Thiamazol

    Ich hab einen Operationstermin für den 29. Juni. Nächste Woche war keinesfalls mehr möglich. Sie seien eng getaktet, hätten viele abgesagte Operationen wieder einbestellt.

    Der Anruf hatte mich für einen kurzen Moment ganz schön aufgewühlt. Hinterher ist die Angst kurz hochgeschossen und ein paar Tränen sind geflossen.

    Als mir der 29. Juni angeboten wurde, habe ich etwas verunsichert mit einem „Dann nehme ich erstmal den 29. Juni“ zugesagt. Da wurde der sonst freundliche Ton etwas scharf: ich müsste mir sicher sein, sie bräuchten jede OP. – Wenn auch nachvollziehbar, gibt mir das kein rundum gutes Gefühl. Nun ja.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Punkt (14), letzter Absatz hier https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...-(Fortsetzung)

    und

    https://blog.endokrinologie.net/vita...ng-fruit-4504/

    Ich bin sonst nicht so , aber ich gebe zu, dass ich als präoperative Maßnahme seit 4 Wochen jeden Tag Vitamin C und Zink futtere.
    Ich habe den Monat Juni jetzt zum Monat des Immunsystems ausgerufen.
    Ausreichend Schlaf, gute Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und Sport.
    Vitamin D und Zink sind ja beide auch gut machbar.

    Mein Vit D Spiegel dürfte ganz gut sein. Im März lag er bei 41 µg/l (dank ein paar Dekristol in den Wochen zuvor...) und seitdem war ich häufiger in der Sonne.

    Mein Zink päppel ich jetzt seit drei Tagen wieder mit simplen Immunkomplex-Kapseln von dm. 5 mg Zink ausm Drogeriemarkt mögen zwar keine scharfen Geschütze sein, aber fürs Gewissen dennoch ganz gut.
    Den Immunkomplex habe ich bereits letztes Jahr vor der OP genommen.

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