Hallo,

in meiner Familie gibt es verstärkt Erkrankungen, die mit der SD zusammenhängen (auch ich war/bin selbst davon betroffen). Meine Mutter (68) wurde jahrzehntelang mit LT behandelt, da UF der SD (L-Thyrox 50). Sonst nie Beschwerden, Werte i.O.

Zum Jahreswechsel kam sie für 2 Tage ins KH, weil über Silvester ein hoher Ruhepuls festzustellen war (135). Dort diagnostizierte man Vorhofflimmern, sie wird nun daraufhin mit Eliquis, Bisoprolol und Ramipril behandelt, seither keine Beschwerden.

Vor kurzem wurde routinemäßig bei ihrer neuen HÄ auch im Rahmen der neuen Medis und deren Einstellung ein Blutcheck gemacht, auch SD-Werte abgenommen. Das Ergebnis:
pos TPO-AK, TSH 0,591
Die HÄ schickte sie sofort zu einem NUK (der allerdings nicht gut angesehen ist), um dort nochmal eine Sono machen zu lassen.
Der NUK diagnostizierte eine Autoimmunthyreopathie sowie eine Vergrößerung eines SD-Lappens. Arzt befragte sie, ob sie in letzter Zeit Herzprobleme auftraten, sie bejahte dies.
Hier der Bericht:

"Der rechte Lappen misst 33x18x37 mm = 12 ml, der linke Lappen 31x27x39 mm = 17 ml. Hyperplasie der SD mit Knoten beidseits bis zu 15x13x15mm Größe rechts bzw. 10x5x11mm Größe links.
Beurteilung: N.A. besteht eine Immunthyreopathie mit nodulärer Hyperplasie. Empfehle Dosisreduktion auf L-Thyroxin 25".

Heute nochmals Rücksprache mit der HÄ, diese sagte nur, dass sie eine Autoimmunerkrankung habe, keine Angabe dazu, ob Hashi oder Basedow, oder oder oder?
Sie hat nun eine Überweisung zur Feineinstellung bei einem anderen NUK bekommen, der weitaus angesehener ist.
Es wird einiges an Wartezeit dauern, bei der HÄ will man noch mal die Hormonwerte nach 4 Wochen abnehmen.

Nun würde mich sehr interessieren, was mit diesem Bericht anzufangen ist bzw. in welche Richtung der Befund hindeutet. Wir führen nun auch ihre Herzprobleme auf die SD zurück.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Vento