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Thema: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

  1. #1
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    Standard brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade etwas ratlos. Ich nehme derzeit an einer beruflichen Reha teil. es ist ein berufliches Training. dieses dauert mitlerweile 10 Monate. Nun muss ein Praktikum her, damit ich in die nächste Phase der Reha kann. Das ist ohne ein Praktikum nicht möglich.

    Nun verhält es sich so, dass wir seit November letzten Jahres suchen und sich kein Praktikum ergibt, bzw. kein zweites in Sicht ist. ich muss dazusagen ich habe bereits eins absolviert dieses konnte aber nicht fortgesetzt werden, da es im vollkommen falschen bereich war.

    Nun habe ich zwar theoretisch noch 2 Monate luft (maßnahme ist auf 12 ausgelegt) aber mein Rehafachberatrer hat jetzt den Gedanken geäußert das Training nicht zu verlängern sondern zum bisher bewilligten Zeitpunkt zu beenden. Der Hintergrund hierfür ist, dass man sich mehr Zeit erhofft, um in ruhe ein praktikum suchen zu können.

    Wenn dieses gefunden ist, würde die Rehamaßnahme umgehend wieder aufgenommen werden. Die zusage hierfür habe ich vom Rehaanbieter als auch vom Rehafachberater.

    Nun ist es auch so, dass ich selbst zwar nicht völlig abgeneigt wäre, aber angst habe dasss die ganze Aktion länger daueren könnte, wie sich dass alle vorstellen und ich wieder depressionen darüber bekomme.

    was würdet ihr machen.

  2. #2
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Die Frage ist sehr wichtig für dich, aber ob jemand schon in einer ähnlicher Situation war?

    Ich wusste nicht, was eine berufliche REHA ist und habe auf die Schnelle gegoogelt.
    Eine interessante Maßnahme, aber je nachdem, warum du diese gebraucht hast und wie genau sie aussieht, wird es schwierig eine Entscheidung zu treffen.

    Wenn du wegen einer Depression arbeitsunfähig warst und bei der REHA entsprechende Hilfe bekommst, wäre es unklug diese abzubrechen.
    Wenn es sich aber nur um eine Weiterbildung handelt, solltest du dir Freiraum verschaffen und die Angst von neuer Depression anderweitig bekämpfen.

    Liebe Grüße und viel Glück!

  3. #3
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Hallo Zisko,

    warum findet sich denn kein Praktikumsplatz und wie wahrscheinlich ist es, dass sich einer findet?
    Das würde ich als erstes abklären.

    Wenn ich das zudem richtig verstanden habe, dauert das Ganze ohnehin nur 12 Monate? Das heißt, nach den 12 Monaten, also in 2 Monaten, wüsstest Du auch nicht, wie es weitergeht? Das hieße weiterhin, dass Deine Angst, wieder in eine Depression zu fallen, sich theoretisch auch danach äußern konnte? Das würde also bedeuten, dass sich das Problem nur verschieben würde? Korrigiere mich bitte, wenn ich das falsch verstanden habe.

    Von daher schließe ich mich meiner Vorrednerin an und würde dafür sorgen, dass Du entsprechend Hilfe bekommst bei Deiner Depression (Stichwort "Annahme"), schon jetzt als auch für danach, dass Du nicht in ein Loch fällst, ganz unabhängig von einem Praktikumsplatz. Wobei das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas zu leisten, ja auch hilfreich bei der Bekämpfung von Depressionen sein kann.

  4. #4
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    danke..

    sehe dass das nicht ganz einfach ist.

    Die jetzige maßnahme dauert 12 monate. dieser maßnahme schließt sich eine integrationsmaßnahme an, die ebenfalls noch ei´nmal 12 monate dauert. Ich benötigte das praktikum um den wechsel in die integrationsmaßnahme machen zu können. srrs, dass ich mich da komisch ausgedrückt habe.

    Das problem mit dem praktikum hat mehrere ursachen, und die sind nicht einfach zu beheben, bzw. überhauptnicht zu beheben.

    Ich war lange krank geschrieben wg. depression. habe anschließend eine psychosomatische reha gemacht. in der ist festgestellt worden dass ich berufsunfähig bin. muss mir jetzt etwas anderes suchen.

  5. #5
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Hallo Zisko,

    das heißt, Dein Träger (DRV?) geht davon aus, dass Du noch nicht erwerbsgemindert bist, sonst würde sie Dir keine Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben finanzieren. Dein Rentenversicherungsträger folgt also der Empfehlung der zurückliegenden Rehamaßnahme. Reha vor Rente heißt ja die Devise. Das heißt weiter, die Maßnahme ist dazu da festzustellen, in welchem Bereich (weil es im alten nicht mehr geht) Du noch tätig sein könntest?

    Dann setz doch ALLES daran, um einen Praktikumsplatz zu bekommen - so würde ich vorgehen, wenn ich denn könnte, bzw. habe das auch schon so getan.
    Unterbrechen würde ich persönlich erst einmal nicht - jetzt bist Du wahrscheinlich noch mit Übergangsgeld abgesichert, danach nicht mehr.

    Ich habe es auch schon erlebt, dass, wenn kein Praktikumsplatz gefunden wird, dann der Träger der Rehateilhabe ein Praktikum im eigenen Haus ermöglicht - dafür sollte er fit genug sein. Um Dir nicht zuletzt das Anschlussjahr der Integrationsmaßnahme noch zu ermöglichen und Dir damit Zeit zu geben, Dich weiterhin auszuprobieren.

    Wenn das gar nicht geht, geht es dann Richtung Erwerbsminderung. Vielleicht möchte das der Rehaberater aktuell verhindern, indem er Dir die Unterbrechung empfiehlt? Wie alt bist Du denn und was möchtest Du selbst?

    Dir wird also nichts anderes übrig bleiben, als zusammen mit dem Rehaberater alle Zukunftsszenarien zu besprechen, wenn es weitergehen soll.

  6. #6
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Hallo zisko,

    Die Antwort von joja ist sehr wichtig, weil sie eigene Erfahrungen hat.
    Was ich noch hinzufügen kann: Gehe in dich hinein und prüfe, ob du wirklich diese berufliche Möglichkeit willst, oder etwas unterbewusst ablehnst.

  7. #7
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    guten abend,

    kann jetzt erst antworten, da ich noch in maßnahme war und einiges zu erledigen hatte-

    Also meine Situation ist so, dass eine Erwerbsminderung eigentlich kein thema ist, zumindest ist mir nicht gesagt worden, dass man darüber nachdenkt.

    Ich bin gerade mal 41 jahre, habe also n och eine weile bis zur altersrente. Es muss also ein leidensgerechter arbeitsplatz her. Es gibt neben körperlichen Einschränkungen, die vom sozialmedizinischen Dienst der DRV festgehalten sind und auch auszuschließen sind, noch einige psychische einschränkungen. diese Kombi macht es schwierig ein praktikum zu finden. Natürlich ist es denkbar erst mal ein praktikum anzunehmen um den wechsel zu vollziehen, dieses müsste aber trotzdem so gestaltet sein dass ich es leisten kann.

    Wir suchen ein Praktikum im büro, ich komme ajuch aus dem büro. Es ist angedacht einen quereinstieg zu versuchen. Das gestalt sich aber schwierig, weil der bereich überlaufen ist.

    Sicher gibt ers auch alternativen die ich mir partout nicht vorstellen kann. Entweder habe ich diese bereiche schon in anderen Maßnahmenb getestet, oder es sind dinge die einfach wegen der körperlichen Einschränkungen nicht machbar sind.

  8. #8
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Ich bin in einer Maßnahme wo nichts praktisches erprobt wird. Es ist also keine LEhrwerkstatt oder so vorhanden. ich sitze am pc durchforste die Internetseite der afa und soll sagen dass sieht interessant aus das möchte ich probieren. ich schreibe dann eine Bewerbung und warte die Reaktion ab.

    Mein rehaträger hat zudem auch keine Kooperation mit festen firmen. Es gibt also keine Möglichkeit das auf diesem wege zu erproben.

    Es ist im grunde kaltaquise..

  9. #9
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Natürlich spielt auch der finanzielle aspekt eine rolle. Ich bin allein, dass heisst es muss auch am ende ein arbeitsplatz sein, der mich absichert.


    Die Absicherung erfolgt derzeit über Übergangsgeld, das ist richtig. Nur wenn ich da rausfliege ohne vernünftige alternative dann ist das ende absehbar und dann wird es mehr als schwierig für mich..

    lg zisko

  10. #10
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    Standard AW: brauche Rat- Reha Abbruch oder nicht

    Hallo Zisko,

    Zitat Zitat von zisko Beitrag anzeigen
    Also meine Situation ist so, dass eine Erwerbsminderung eigentlich kein thema ist, zumindest ist mir nicht gesagt worden, dass man darüber nachdenkt.
    Dann würde ich an Deiner Stelle alles Mögliche tun, damit es wirklich nicht so weit kommt. Denn wenn die Maßnahme nicht greift, war sie im Sinne Deines Rentenversicherungsträgers nicht erfolgreich.

    Ich bin gerade mal 41 jahre, habe also n och eine weile bis zur altersrente. Es muss also ein leidensgerechter arbeitsplatz her. Es gibt neben körperlichen Einschränkungen, die vom sozialmedizinischen Dienst der DRV festgehalten sind und auch auszuschließen sind, noch einige psychische einschränkungen. diese Kombi macht es schwierig ein praktikum zu finden. Natürlich ist es denkbar erst mal ein praktikum anzunehmen um den wechsel zu vollziehen, dieses müsste aber trotzdem so gestaltet sein dass ich es leisten kann.
    Dann hast Du wirklich noch Zeit bis zur Altersrente. Ansonsten könnte man ja über eine teilweise EM oder befristete Arbeitsmarktrente nachdenken (falls Du eine solche bekommen solltest), damit es Dir ein wenig Luft verschafft.

    Wahrscheinlich würde ich persönlich dann in Erwägung ziehen, irgendein Praktikum zu machen und meine Ansprüche ein wenig runterzuschrauben und vielleicht auch versuchen, loszulassen. Vier Wochen (?) sind nicht die Welt.

    Wir suchen ein Praktikum im büro, ich komme ajuch aus dem büro. Es ist angedacht einen quereinstieg zu versuchen. Das gestalt sich aber schwierig, weil der bereich überlaufen ist.
    Sicher gibt ers auch alternativen die ich mir partout nicht vorstellen kann
    Wenn Du aus dem Büro kommst, dann steht also gar kein wirklicher Jobwechsel an? Dann verstehe ich das mit dem Quereinstieg nicht.
    Kannst Du nicht zusammen mit Deinem Rehaberater versuchen, ein wenig um die Ecke zu denken und etwas Anderes versuchen? Und Dich fragen, warum Du Dir das nicht vorstellen kannst? Du hast doch bestimmt auch Hobbys, Vorlieben, was Du gerne machst - gibt es ein Stärke/Schwächeprofil? Immer vorausgesetzt, Du schaffst das auch körperlich?

    Die Absicherung erfolgt derzeit über Übergangsgeld, das ist richtig. Nur wenn ich da rausfliege ohne vernünftige alternative dann ist das ende absehbar und dann wird es mehr als schwierig für mich..
    Dann gäbe es evtl. noch die Möglichkeit, Krankengeld, falls noch nicht ausgeschöpft und ALG 1, falls ebenfalls noch nicht ausgeschöpft, zu beantragen.

    Ich bin in einer Maßnahme wo nichts praktisches erprobt wird. Es ist also keine LEhrwerkstatt oder so vorhanden. ich sitze am pc durchforste die Internetseite der afa und soll sagen dass sieht interessant aus das möchte ich probieren. ich schreibe dann eine Bewerbung und warte die Reaktion ab.

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    Es ist im grunde kaltaquise..
    Hm, hört sich nicht gut an. Zum Wechseln ist es wahrscheinlich zu spät? Was sagt denn der Rehaberater dazu bei sowenig Input?

    Und zu guter Letzt fällt mir noch ein, dass man auch eigeninitiativ Praktikumsplätze, falls Du das nicht ohnehin schon gemacht hast, suchen und finden kann. Entweder Blindbewerbung oder einfach mal vorbeigehen ... oder bei Bekannten/Freunden fragen.

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