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Thema: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

  1. #61
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Verstehe deine Logik, aber nein, da bin ich nicht. Damals war mein FT4 an Untergrenze, ich befand mich noch völlig in UF, gesamte Physis und war gerade erst mit Thyroxin bei manifester UF eingestiegen. Nahm auch geringe Mengen und dann kam das Durcheinander des Entzugs. Danach konnte ich über Monate nur unter Qualen minimal steigern, immer wieder erneute Entzugserscheinungen (hatte von wenigen Monaten Bikalm Langzeitentzug) bei niedrigen FT Werten. Insgesamt ein Jahr, bis es besser wurde. Im Entzug ist auch alles schiefgegangen, ich hatte auch Diabetes insipidus ohne Ende.
    Aber das mit dem Herz und FT3, ja richtig, deshalb überlege ich mit Propanolol. Weil bei mir heftige Reduktionen bisher IMMER zu wilder Umwandlung führten (die schon normal bei mir gut klappt) und das jetzt nicht gut ist.

  2. #62
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Ich habe den Eindruck, du denkst (und vergleichst) noch immer mit deinem Hashi-Kopf :-) (und durch Vergleiche, die nicht unbedingt ziehen.

    Aber - fein, OK, natürlich bist du es, der für den eigenen Körper entscheiden muss.

  3. #63
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    # Kalium- habe jetzt Kaliumcitrat, Gehalt 36%. Wie viel nimmt man davon? Keine Dosierung, kein Löffel dabei, nix.

  4. #64
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Hallo nette!

    # Kalium- habe jetzt Kaliumcitrat, Gehalt 36%. Wie viel nimmt man davon? Keine Dosierung, kein Löffel dabei, nix.
    Ist ja doof, dass da keine Dosierungsanleitung und kein Messlöffel dabei ist. Ist das reines Kaliumcitrat-Pulver ohne jede andere Zusatzstoffe? Magst Du mal sagen, wie das Präparat genau heißt/von welcher Firma es ist? Vielleicht findet man ja im Internet was Hilfreiches zur Dosierung.

    Ansonsten kannst Du die Dosierung vielleicht von anderen Kaliumcitrat-Präparaten ableiten. Ich hab grad mal im Beipackzettel von Kalium-Verla-Trinkgranulat (enthält auch Kaliumcitrat) nachgeschaut - dort steht, dass ein Beutel mit 5,4 g Trinkgranulat (das Granulat enthält zusätzlich zu Kaliumcitrat noch 'ne Menge Zusatzstoffe) 2157,8 mg Kaliumcitrat 1 H2O = 20 mmol = 780 mg Kalium enthält. https://www.patienteninfo-service.de...zum-einnehmen/

    Da 780 mg Kalium gerechnet auf 2157,8 mg Kaliumcitrat in dem Granulat von Verla ebenfalls ~ 36 % Kaliumgehalt entsprechen, denke ich mal, dass du das dann wahrscheinlich auch analog auf die Dosierung von deinem Kaliumcitrat anwenden könntest und für eine Einzeldosis von ~ 20 mmol Kalium dann 2,15 g Kaliumcitrat nehmen müsstest (für ~ 40 mmol 4,3 g). Das gilt allerdings nur, wenn dein Präparat wirklich nur reines Kaliumcitrat enthält und keine anderen Zusatzstoffe.

    Wenn es reines Kaliumcitrat ist und Du eine geeignete Waage hast (oder Dir besorgen kannst; Feinwaagen, die auf 0,01 g genau wiegen, gibt es bei Amazon schon ab ~ 10 €), könntest Du dich hinsichtlich der täglichen Dosierung wohl auch am Beipackzettel von Kalium-Verla-Trinkgranulat orientieren. Dort steht, dass sich die Dosierung nach der Schwere des Mangels richten sollte, allgemein würde es aber reichen, wenn man 20-40 mmol Kalium ( ~ 2,15 - 4,3 g Kaliumcitrat) 2 bis 3 mal täglich einnimmt. Man sollte die Einzeldosen über den Tag aber so aufteilen, dass man pro Gabe nicht mehr als max. 40 mmol (~ 4,3 g Kaliumcitrat) auf einmal einnimmt. Außerdem sollte eine Gesamt-Tagesdosis von max. 140 mmol (~ 15,1 g Kaliumcitrat) nicht überschritten werden.

    Wenn dein Arzt dir keine Dosis vorgegeben hat, würde ich an deiner Stelle erstmal mit der niedrigsten empfohlenen Dosierung, also 2 x täglich 20 mmol (2 x täglich ~ 2,15 g Kaliumcitrat, entsprechend ~ 1560 mg Kalium pro Tag), anfangen und gucken, wie du das verträgst. Außerdem würde ich an deiner Stelle mal ein paar Tage tracken, wie viel Kalium du so in etwa täglich über die Nahrung zu Dir nimmst (hier https://xn--diten-vergleichen-rqb.de...iel/kalium.php findest Du einen Rechner, wo Du Dir den Kaliumgehalt von diversen Lebensmitteln ausrechnen lassen kannst; den benutze ich auch immer beim Kochen für meinen Mann, weil er wegen seiner kaputten Nieren nur sehr wenig Kalium zu sich nehmen darf) und je nach dem, was Du so über die Nahrung zusammenbekommst, ggfs. die Dosis steigern, so dass Du auf 4,7 g pro Tag insgesamt kommst. Diese Menge von 4,7 g Kalium pro Tag solltest Du am besten nicht überschreiten (auch wenn Nierengesunde i.d.R. auch noch deutlich höhere Mengen problemlos vertragen, aber übertreiben muss man es ja auch nicht).

    Liebe Grüße
    Jutta
    Geändert von Jutta K. (26.03.20 um 16:50 Uhr)

  5. #65
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, du denkst (und vergleichst) noch immer mit deinem Hashi-Kopf :-)

    .
    Ja, besser konnte man es nicht formulieren. Ich kapier es intellektuell, aber emotional sind da 22 Jahre Hashi/UF-Problematik.
    Überlege, ob ich ganz aussteige. Bin gestern auf 50 gegangen. Spüre kaum Unterschied. Bissel Kloß im Hals, aber kein Vergleich zum Würgen während/nach Bestrahlung. Heute natürlich wieder Infusion und jetzt Puls 150 trotz 12,5 Bisoprolol.
    Geändert von nette (27.03.20 um 23:42 Uhr)

  6. #66
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Liebe nette, gesenkt:

    am 13.3. von 150 auf 125
    am 19.3. von 125 auf 100
    am 25.3 von 100 auf 75

    Nach allen Regeln der Kunst könnte die erste Senkung jetzt anfangen anzukommen, nach zwei Wochen. Dass mindestens 4 nötig sind, weißt du ja. Die anderen beiden sind noch gar nicht da. Mag sein, dass es vernünftiger gewesen wäre, sofort auf 75 oder 100 zu gehen, statt stückweise (aber im Nachhinein ist es leicht, irgendwas zu denken). Aber jetzt das andere Extrem, ob das eine gute Idee ist? Bitte sei vorsichtig statt impulsiv. Wenn du alle Paar Tage was senkst, bekommst du noch lange keine auch nur ansatzweise aussagefähigen Werte.
    Geändert von panna (28.03.20 um 00:08 Uhr)

  7. #67
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Interessant, dass es so unterschiedlich verläuft. Bei mir kamen Senkungen über die Jahre immer viel schneller an. habe oft viele Messungen nacheinander und man sieht dann schnell den Effekt der Änderung und dann bleibt es relativ stabil. Ich habe mir das mit dem fehlenden TSH erklärt. Der empfohlene Abstand von 6 Wochen zwischen Messungen kommt ja meines Wissens durch das Wechselspiel TSH-freie Hormone, das sich neu einspielen muss nach einer Änderung. Kein TSH-kein Einspielen, sondern schnellere Reaktion der Blutwerte, so ist meine Logik. Zumindest bei mir hat es bisher so funktioniert.
    Problem ist, dass ich weniger Wert auf aussagefähige Werte lege, als auf schlichte Besserung des Befindens. Das Herz MUSS wieder unter 100 Puls, das setzt jetzt Schäden, die ich nie wieder weg bekomme. Und die stressige Kortisontherapie ist auch eventuell für die Katz bei ständiger Überfunktion. Da liegt mein Schwerpunkt momentan, nicht auf einer stabilen, dauerhaft haltbaren Einstellungshöhe. Die ich wahrscheinlich beim floriden Basedow eh nicht hin bekomme.
    Am 26.3. auf 50 hast noch vergessen.
    Wenn ich jetzt in die Endokrinologie ginge stationär, würden die mir mit Sicherheit alles absetzen, oder? Mein Nuk meldet sich nicht mehr, reagiert nicht auf Mails. Und der Kardiologe sagt, der Endokrinologe (den ich nicht habe) soll es regeln.

  8. #68
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Zitat Zitat von Mic Beitrag anzeigen
    ... dass wenn man keine SD Hormone mehr zuführt (und die SD keine mehr produziert), nach 8 Tagen nur noch (oder besser: immer noch) 50% der Ausgangsmenge T4 im Blut hat, nach 2 Wochen 25 %, nach 3 Wochen 12,5%, nach 4 Wochen 6,25% usw.

    [und nach 6 Wochen: ]Nicht bei Null, aber bei nur noch rund 1,5%. Das gilt aber nur theoretisch. In der Praxis verlängert u.a. sich die Halbwertszeit mit sinkendem T4-Spiegel. Die Verluste werden minimiert, um die lebensnotwendige Versorgung mit SD-Hormonen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.
    (und wohl analoge Verhältnisse, wenn man nicht absetzt, sondern Stück für Stück senkt.) Dazu kommt:

    Zitat Zitat von Mic Beitrag anzeigen
    ... ... dass der T4-Pool im Gewebe bzw. Interstitium ein mehrfaches größer ist, als der Pool im Blut. Du (oder deine Schilddrüse) füllst also täglich den Verlust von knapp 10% aus dem gesamten T4-Pool im Körper auf - und der beträgt etwa das 10-fache einer Tablettendosis bei supprimierter Schilddrüse.
    **

    Problem ist, dass ich weniger Wert auf aussagefähige Werte lege, als auf schlichte Besserung des Befindens. Das Herz MUSS wieder unter 100 Puls, das setzt jetzt Schäden, die ich nie wieder weg bekomme. Und die stressige Kortisontherapie ist auch eventuell für die Katz bei ständiger Überfunktion. Da liegt mein Schwerpunkt momentan, nicht auf einer stabilen, dauerhaft haltbaren Einstellungshöhe. Die ich wahrscheinlich beim floriden Basedow eh nicht hin bekomme.
    Ja nette, das ist eine ganz blöde Zwickmühle. Das Herz hat andere Wünsche, als deine EO. Das Herz will *sofort*, die Augen mögen eher sanft. Dabei gibt es noch einen unbekannter Faktor: Was macht deine Schilddrüse? Die Szintigrafie vom Anfang Februar (bei noch normalen Werten) zeigte ein niedriges Uptake, d.h. keine großartige Eigenproduktion, somit noch keinen floriden Basedow (sei es, weil er danach richtig einsetzte, sei es, dass deine Schilddrüse wirklich keinen tollen Basedow mehr zustande bekommt, das wissen wir nicht). Aber ob das Uptake dann später noch immer so aussah, wissen wir ja auch nicht.

    Geht es dir kein bisschen besser seit den Senkungen?

    Am 26.3. auf 50 hast noch vergessen.
    Ja, weil das ja erst gerade eben passiert ist.

  9. #69
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    # Panna-
    kenne die Zahlen. Aber das stammt aus Untersuchungen an Gesunden. Bei ÜF verkürzt sich die Halbwertszeit, bei UF verlängert sie sich. Zitat: Half-life elimination is 6–7 days for people with normal lab results; 9–10 days for people with hypothyroidism; 3–4 days for people with hyperthyroidism.

    Das zweite Zitat kommt mir absurd vor- das soll heißen, dass aus dem "Pool" man ca 1500µg entnimmt täglich?? Bei einer angenommenen Dosis von ca 150 bei nicht vorhandener SD? und woher weiß er das?

    Ja, ich hab die 50 nicht abgesetzt.
    Ein weiteres Szinti wird es vorerst nicht geben, da ich nirgendwo hin darf. Ich lege auch auf weitere Untersuchungen dieser Art wenig Wert, da sich das Zeug im Gehirn etc. ablagert und ich im zweiten Halbjahr 2019 wg Krebs schon mehrere machen musste. Es wird sich zeigen, ob die SD-Werte jetzt runtergehen oder erst nach Absetzen Thyroxin oder gar nicht. dann wissen wir es ja.
    Bisschen besser, aber immer noch deutliches hyper Gefühl. Kann natürlich auch durch Corti befördert sein. Und eben ständig zu hoher Puls, nie unter 90, und das sind die guten Stunden. Will alles gleichzeitig anfangen und habe kaum Kraft.

  10. #70
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Bisschen kürzer, bisschen länger - ändert aber nicht grundsätzlich daran, dass deine Reduktionen nicht wirklich wenige Tage darauf voll angekommen sind.

    Aber was anderes: Die Stoßtherapie selbst macht auch hohen Puls/Herzrasen. Hast du keine Unterschiede beobachtet, je nach dem, wie viel Zeit seit dem letzten Stoß vergangen ist?

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