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Thema: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Zitat Zitat von nette Beitrag anzeigen
    Pannna und Karin: Könntet Ihr mir erklären warum ich nun genau die 2,5µg T3 weglassen soll? Ich habe ja heute um 25µ T4 reduziert und wollte das dann kontrollieren und evt. sogar noch weiter runter. Also gibt doch sicher speziellen Grund, warum genau die Winzmenge T3 weglassen sollte? ÜD sehe ich auch so, will ich auch schnell raus. Daher die 25 T4 runter, das hab ich so kaum je gemacht. Aber mich interessieren Eure Gründe.....
    Genau deshalb hatte ich geschrieben. Du gehst immer wieder in die Vergangenheit, aber Du solltest eher die aktuelle Situation im Auge haben, ohne natürlich Deine anderen Erkrankungen aus dem Auge zu lassen. T3 ist einfach für die meisten Symptome verantwortlich und deshalb sollte man da nicht drüber kommen. Das wollte ich mit meinem Beitrag nur nochmal unterstreichen.
    Mir ist bewusst, dass Du mit Deinem heftigen Verlauf nicht der Regelfall bist und damit hart gebeutelt bist.
    Ich hatte nicht wirklich nachvollziehen können, warum Du ft4 senkst und nicht zuerst an T3 denkst, wenn ft3 drüber ist.

  2. #42
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    @ Karin - ja, das Problem, das ich mit der Dosierung und Reduktionen mich lösen muss von den letzten 20 Jahren ist mir bewusst. Darum bin ich ja momentan hier so heftig unterwegs. So lange war UF der einzig und übermächtig drohende Feind, dass es schwer ist, jetzt umzuschalten. Daher kam auch das Fehldenken mit der Minimenge T3, da ich nicht mehr überblickt habe, dass meine SD ja momentan (über-)reichlich T3 produziert.

    Beim letzten Satz hast du aber nen Dreher oder Fehler drin, du schreibst "warum du FT4 senkst". Ich habe ja vorab erklärt, dass T4 Senkungen bei mir (und auch bei anderen) das FT3 senken. Die Systematik passiert nicht so simpel, dass man T4 einwirft und FT4 geht hoch oder T3 steigert immer FT3, jedenfalls nicht immer so getrennt und klar. Außerdem hatte ich ja bei dem T3 nur winzige 2,5|µg Spielraum, die sicher nicht ausreichen, um einen FT3 in Höhe von 161% wieder in die Norm zu bekommen. Also musste eine T4 Senkung ohnehin her. Dass ich hier so um meine Winzmenge T3 gekämpft habe, ist wirklich auf die Vergangenheit zurückzuführen und eine daraus resultierende Denkblockade. Gut, dass es euch gibt

  3. #43
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Nein, ich habe da keinen Dreher drin. Mein erster Gedanke, bei Deinen Werten, war T3 absetzen. Weil, ft3 über dem Referenzbereich ist.
    T3 hat eine viel kürzere Halbwertzeit und Du erreicht so die schnellste Wirkung. Ich weiss, dass die Umwandlung in T3 mit Abhängigkeit von der ft4 Menge erfolgt. Aber diese Wirkung ist zeitversetzt und dauert lange. Ich denke auch, dass die Reduzierung von T4 nicht falsch war, sonst hätte ich dazu was geschrieben. Wichtig ist es aus der ÜD schnell heraus zu kommen um eben auch Dein Herz weitestgehend zu schonen.

  4. #44
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Die 4. Infusion noch besser verträglich als alle vorher. ABER: der zweite VHF Anfall seitdem und wieder so lang. Wäre das blöde Herz nicht, ginge es ganz gut, kein oder kaum Juckerei, keine Schmerzen oder Übelkeitsanfälle . Augen etwas besser.

    Ich hatte ja wg überhöhten FT3 um 25µg gesenkt und die 2,5 Thybon auch weg. Es ging etwas besser, aber auch in den nicht VHF Tagen fühle ich mich noch bissel hyper. Möchte am liebsten drei Dinge gleichzeitig anfangen, aber null Kraft. Viel Antrieb.
    Problem bleibt weiter Herz. ich befürchte, dass ich die über 8 Wochen bis Ende Kortison nicht schaffe, ohne dass es chronisch wird. Hilfe gibts hier nicht, habe die Kardiologie angeschrieben, aber die antworten nicht. Meine anderen Docs überfordert.
    Ich spüre auch im Anfall, dass es einfach soviel heftiger ist als ich das von früher unter Betablocker kenne, dass ich noch auf Überdosierung tippe.

    Eigentlich wollte ich diese Woche zur BE, aber im Anfall geh ich normalerweise nicht. Aber was ist normal noch? Ich kann auch nicht zu Ärzten, weil ich wg Corona u Immunsuppression Stubenarrest habe. Auch nicht ins Krankenhaus zur Kardiologie, es sei den, ich nippel sonst ab. Also was tun? Ich hab überlegt, ob ich noch 25 Thyroxin wegtue. Nehme momentan 125 noch.

  5. #45
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Probiere es auch, weiter zu reduzieren.
    Bei den letzten Werten im Profil war ft4 im oberen Drittel. Ich denke nicht, dass Du mit 100µg in die UF schießt.
    Ich kann Deine Angst um Dein Herz gut nachvollziehen.

  6. #46
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Nehme momentan 125 noch.
    Notierst du bitte noch kurz im Profil, seit wann 125 und die jetztige Reduktion mit Datum?

  7. #47
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Daten ins Profil gestellt. Aber werde evt. stationär gehen müssen, weil dieser VHF Anfall nicht weggeht und die Heftigkeit trotz BB nicht tolerabel ist. BD u Puls dauerhaft viel zu hoch. Und das während Immunsupprimierung und Corona...na toll. Mein Körper ist echt im Selbstzerstörungsmodus. Onkologin meinte, ich müsse entscheiden, was schlimmer sei. Chronisches VHF in der Stärke gibt relativ schnell eine Herzschwäche und mein Herz ist vorgeschädigt. Also werde wohl alles probieren, um es zu stoppen. Und Betablocker Umstellung kann ich daheim nicht machen, dafür wäre Pause nötig. Und die geht nicht, da ständig Herzprobs.

  8. #48
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Wir fischen hier im Trüben, weil doch letztendlich unklar ist, ob nun Basedow gerade am Ausbrechen ist, wenn ja, wie stark oder doch nicht. Rein theoretisch, wenn die Bestrahlung wirklich die Drüse erwischt haben sollte, könnte es auch eine Strahlenthyreoidits sein. Wir wissen es nicht ...

    Was du noch versuchsweise, also nur für einen Tag, machen könntest: ob dein Herz an einem Null-Tag (nix nehmen) ruhiger ist? Aber auch das gehört zum Im-Trüben-Fischen.

  9. #49
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Woran machst du Basedow-Ausbruch fest? Mir persönlich reicht eine EO plus TRAK von 353 plus FT3 deutlich über Norm. Mehr braucht es bei mir nicht. Wg der langen Vorgeschichte, denke ich, die Bestrahlung war nur letzter Impuls. Ist das wichtig? Also wenn TRAK plus EO und ÜF da, ist es wichtig, ob letztlich von Bestrahlung oder nicht? Hat man bei Strahlenthyreoiditis denn TRAK?
    Kardiologe aus Krankenhaus rät zu vorsichtigem Einschleichen von Bisoprolol und Absetzen von Sotalol parallel. ist nicht ideal zusammen, aber irgendwelche Risiken hab ich momentan, egal wie ich vorgehe. Stationär versuchen sie bei allen Patienten zu vermeiden und bei mir natürlich besonders. Bin gespannt, wie es weitergeht. Er denkt, selbst wenn es jetzt länger anhält das VHF, kann es konvertieren, wenn ÜF vorbei. Nur Puls und BD MÜSSEN runter, sonst muss man bald eingreifen. Daher der Versuch mit Biso, da Sotalol mit 5 schon zu hoch und wenn gar nix bringt...VHF noch dran.
    Blutwerte heute nüchtern bei Onkologie gemacht, kommen morgen hoffentlich.
    Heute nur 100 genommen.

  10. #50
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Zitat Zitat von nette Beitrag anzeigen
    Woran machst du Basedow-Ausbruch fest? Mir persönlich reicht eine EO plus TRAK von 353 plus FT3 deutlich über Norm. Mehr braucht es bei mir nicht.
    Mir nicht. Eine EO gibt es auch alleine, ohne ÜF und (ganz selten) auch ohne messbare TRAK/ohne MB. fT3 über der Norm, ja klar, wenn dann die weitere Entwicklung zeigt, dass fT4 auch über die Norm kommt. Wenn dann Dopplersono/Szinti auch "thyroid storm" schreien, dann ja. Wenn du so derart sicher bist, hättest du eigentlich LT sofort komplett absetzen müssen (bzw. hätten wir dir auch genau das empfohlen, wenn wir so komplett sicher wären, ich zumindest). Es gibt andere Thyreoiditen, eben unter anderem eine Strahlenthyreoiditis, nur als Beispiel, weil du ja Bestrahlung hattest. Und ja klar sind deine TRAK enorm, aber wieso ist dann die Überfunktion nicht wirklich entsprechend "enorm" gewesen, wieso war nur fT3 über der Norm?

    Blutwerte heute nüchtern bei Onkologie gemacht, kommen morgen hoffentlich.
    Das ist gut. Nicht weil wir ein realistisches Bild bekommen nach den vielen Änderungen, aber eines müsste man sehen: Wenn deine freien Werte, vor allem fT4, auch nur nach 4-5 Tagen Reduktion nicht stagnieren und nicht niedriger sind sondern steigen, dann wäre das schon ein MB-Mosaiksteinchen. Wenn sie infolge Senkung niedriger sind, wenn auch nur wenig, weil ja erst aktuell gesenkt - dann sind Fragen und Zweifel erlaubt.

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