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Thema: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Adele
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Nette, bin sprachlos, finde dich echt tough. Ich wäre ein heulende Etwas unter der Bettdecke!
    Daumen-weiter-drück-für-dich!
    LG
    Adele

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Hallo Nette, Ich hatte ja keine großen Nebenwirkungen, war nur etwas aufgekratzter, was ich aber auch nicht unangenehm empfand.
    Die Wirkung der Therapie kann auch noch einige Monate nach Therapieende nachwirken. Und die jetzigen Schwankungen sind ganz normal.
    Bei Dir ist es schon schwieriger, da sich ja da einiges an Symptomen durch Deine anderen Erkrankungen überlagern.
    Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser geht. Die SD-Werte immer mal zwischendurch schecken lassen. Du weißt stabile SD-Werte sind das A und O bei der EO.

  3. #13
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Montag sieben Stunden Notaufnahme. Hatte Sonntag 1,5 Stunden und Montag 11 Stunden irre Schmerzen Nierengegend (kurz vor Kolikschmerzen und die hatte ich schon), Schwäche, starke Übelkeit und extremes Frieren. Hatte ich in der Art auch während Chemo, wenn Cortison gerade raus ging. Montag 10 HC genommen, obwohl ich mir überhaupt nicht erklären kann, weshalb das bei der Menge Corti passieren kann so schnell. Damit dem Schmerz zumindest die Spitze abgebrochen. In Notaufnahme natürlich völlig überforderte, wenn auch nette junge Ärztin. Blut untersucht, alles ok, bis auf die Dinge , die sich durch Corti ändern (hab ich nachher gegoogelt). Infusion erhalten, da inzwischen durch Schmerzen VHF, dieses Mal Anfall 40 Stunden, bin jetzt noch völlig daneben. Und AB gegen Blasenentzündung, da Ärztin nicht weiß, das Leukos auch bei Anstrengung erhöht und Blut im Urin war nicht. Außerdem wusste sie nicht, dass man bei VHF die ersten Stunden oft zigmal zur Toilette muss, weil da ein Hormon ausgestoßen wird. Auch Predni wirkt diuretisch, Nacht zum Montag siebenmal pinkeln. Das ist jetzt besser. Jetzt hab ich außer den Nachwirkungen vom langen VHF totale Erschöpfung mit heftigen Stichen in Nierengegend beim Atmen. Außerdem ständige Übelkeit, kann kaum was essen.
    Heute Vormittag bei Onkologin, Schmerzmittel und Mittel gegen Übelkeit, wenn es wiederkommt, bekommen. Will weitermachen mit Predni. Ich auch, da Augen deutlich besser, drei Tage kaum was zu sehen, heute etwas schlechter, aber noch viel besser als vorher.
    Null aufgekratzt, null rot, alles nicht typisch Corti bisher.
    Ach ja, SD-Werte habe, waren zwar mit Tabletten, aber 7 Stunden danach, auch interessant. Hab solche vereinzelt immer mal in den 20 Jahren zwischendurch, daher weiß ich die zu lesen. Und sind mir minimal zu hoch, reduziere um 6,25 T4. FT3 4,1 = 75%, FT4 1,6=78%. Egal, ob Relativ- oder Absolutwerte, so hoch will ich nicht rumlaufen, geht bei mir auch nicht.
    Geändert von nette (26.02.20 um 16:54 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    2. Infusion vorbei. Bis dahin (letzter Freitag) weiter Schmerzen in Nierengegend, besonders rechts. So schlimm, dass ich in der Nacht zu Freitag erstmalig was nahm (Novalgin-Tropfen, genial schnelle Wirkung). Schwäche und Krankheitsgefühl sowie Depression heftig bis zur 2. Infusion. Ca. 2 Stunden nach 2. Infusion wurde alles besser. Zumindest weiß ich ja nun, dass es definitiv das absinkende Cortison war, nicht das Cortison an sich oder was mysteriöses Neues.
    Dieses Mal auch bisher anderer Verlauf. Die Nacht nach Infusion unruhig (normal) mit heftiger allergischer Reaktion. Hatte schon die Woche davor gegen Ende so ein Pieken in den Handflächen und an Knöchel manchmal bei Druck, in der Nacht überall heftiges Stechen an wechselnden Stellen. So zwischen Jucken und Stechen. Hab dann Antiallergikum genommen gegen 5.00 und noch was geschlafen, als das wirkte. Die Schmerzen Nierengegend sind erträglich bisher, schwanken zwischen 0-1, maximal 3 (auf Skala bis 10, vorher waren sie 8-9 teils), so könnte ich es überstehen. Pinkelei stark in der Nacht zu Dienstag, das scheint aber nur eine Nacht je zu sein so stark. Übelkeit deutlich schwächer als letzte Woche, eher Richtung Appetitlosigkeit. 2 Tage war Antrieb mal besser, jetzt fällt wieder alles schwer und kann kaum gerade sitzen. Bisher 1,5 Kilo abgenommen, kann bei mir nicht schaden. Immer sehr blass.
    Augen teils besser, aber durchschlagend nicht. Tränen stark, Chemosis ist etwas besser und Säcke etwas geringer.
    Was extrem besser ist: das Würgen im Hals. War fast ganztags und ich konnte kaum Bettdecke am Hals ertragen. SD war ja auch von ca. 8 auf 24 ml gewachsen mit der Entzündung, nur Gottseidank nicht mehr produktionsfähig anscheinend. Und jetzt spüre ich es nur noch schwach und teils gar nicht.
    Geändert von nette (03.03.20 um 13:01 Uhr)

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Das klingt trotzdem noch ganz schön hart, obwohl es schon besser geworden ist. Da hatte ich wohl sehr viel Glück bei meinem Verlauf damals.
    Gut,dass Du das durchziehst. Ich wünsche Dir viel Kraft dafür.

  6. #16
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    3. Infusion und es wird erträglicher. Aber leider kaum Erfolg an Augen. Die Säcke sind weniger, aber die Chemosis ist meist schlimm.
    Bei letzter Infusion BE (mit Tabletten) und irrre Werte: FT3 153% (5,21) und FT4 86% (16,4). Ich hatte ja nach den vorherigen Werten bereits um 6,25 reduziert, nun bin ich mit T3 von 3,75 auf 2,5. Fühle mich etwas besser insgesamt. Das ist einfach zu hoch, ich hab schon früher immer mal Werte mit Tabletten, da waren die FT's dann ca. 30% über den Nüchternwerten vom Tag danach. Aber 153% ist einfach blöd.
    Was weg ist, sind die Halsbeschwerden, spüre ich praktisch gar nicht mehr.
    Die Nacht nach der 3. Infusion war fies wie immer, Puls extrem hart und schnell trotz BB. Dazu starkes Pieken der Haut, Antiallergikum wirkte erst sehr spät. Also Schlaf erst um 7.00 früh. Alles Weitere eher besser als die ersten Male. Zweimal (gestern Abend und heute früh) jeweils ne Stunde bissel Schmerzen im Bauch-Rückenbereich, aber ging ohne Schmerzmittel und begrenzte Zeit. Ansonsten spüre ich die Nierengegend nicht mehr. Noch nicht zugenommen.
    Ich versuche, Freitag wieder Werte zu bekommen.

  7. #17
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Bin bereits Donnerstag nüchtern zur BE gegangen, da Herz mies.
    FT3 5,36 (2,3-4,2)

    FT4 14,7 (8,9-17,6)

    TSh 0,01

    TRAK folgen nächste Woche.

    Ich habe heute um 25µg T4 reduziert (jetzt 125 T4+2.5 T3). Ich versuche, möglichst zeitnah neue Werte zu bekommen. Da hab ich sie, die ÜF Scheint doch noch was zu tun, die blöde Kröte. Denke an OP.
    Insgesamt, mal vom Herzen abgesehen, deutlich besser mit dem Cortison. Auch der "Absturz" nur noch wenig spürbar.
    Geändert von nette (13.03.20 um 11:36 Uhr)

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Hallo nette, das war am 11.2.:

    Zitat Zitat von nette Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bei mir ist gerade infolge einer Strahlentherapie wg. Brustkrebs eine EO ausgebrochen. TRAK erhöht (353), aber Werte waren 4 Tage nach Beginn Augen im (für mich extrem) niedrigen Normalbereich. FT3 bei 19%, FT4 bei 29%
    War dein TSH da (bzw überhaupt) supprimiert? Hast du noch mehr T3 genommen als jetzt?

  9. #19
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Hallo Panna,
    da war der TSH bei für mich sogar "hohen" 0,14. Lag aber am niedrigen FT3, welches mein Nuk auf ein Low T3 Syndrom wg Krankheit zurückführt. Ich habe zu der zeit 143 + 3,75 T3 genommen, aber als Novothyral-Viertelchen. Danach wieder auf Thybon etc gewechselt.
    Danach gabs noch ne BE beim NUK mit FT3 3,2 (2,0-4,2) und FT4 1,1 (0,8-1,7), TSH 0,08 und eben die TRAK von 353. Das war schon nach Änderung auf Thybon unter 150+ 3,75. Danach hab ich sogar noch gesteigert, T4 um 6,25 und T3 auf 5µg. Wähnte mich ja im guten Bereich. Dann langsam runter wieder, als ich sah, dass Werte stiegen. Aber eben nicht schnell genug oder stark genug. Muss mir mal Zeit nehmen, die ins Profil zu stellen alle, richtig?
    Mein Hauptproblem (neben den Augen) ist momentan das Herz. Das war auch damals bei dem Beginn vor 20 Jahren das Erste, was verrückt gespielt hat. Habe panische Angst, dass VHF chronisch wird. Und bin kurz davor.

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stoßtherapie EO, wo habt ihr eure gemacht? Hausarzt, Klinik?

    Das alles binnen eines Monats - da hilft auch kein Profil :-) - alles zu kurz, um irgendwie halbwegs vernünftig schätzen zu können, ob dein TSH dosis- oder MB-bedingt verschwunden ist. Aber das T3 würde ich sicher absetzen, zumindest das fT3 ist eindeutig zu hoch und eigentlich viel zu hoch, um auf 2,5 mcg zurückgeführt werden zu können. Was dann für MB sprechen würde.

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