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Thema: Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

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  1. #1
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    Standard Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

    Liebe Forumsmitglieder,

    da ich seit bereits knapp anderthalb Jahren einen aktiven Basedow habe ohne dass meine Medikamente jemals gut eingestellt waren, meint meine Ärztin, dass es keine Hoffnung mehr gibt, die Situation ohne finale Therapie in den Griff zu kriegen.
    Sie meint außerdem, dass man vor einer finalen Therapie mindestens 2 Monate mit den Medikamenten in einem Normbereich sein sollte, damit sich der Körper dann auf die Ersatzhormone danach besser einstellen kann und nicht in eine Unterfunktion mit Augenbeteiligung fällt. Nun schwanke ich also weiter zwischen Über- und Unterfunktion und kann nicht mal mehr darauf hoffen, dass ich am Ende den Basedow los werde. Daher meine Fragen:

    - Stimmt diese Notwendigkeit nach eurer Erfahrung?
    - Hat jemand Erfahrungen mit einer defintiven Therapie ohne vorher gut eingestellt gewesen zu sein (und musste mglw. trotzdem kein Kortison nehmen)?

    Danke schonmal für jegliche Antworten!

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

    Deine Fragen kann man ohne ein aussagefähiges Profil (was das ist, kannst du im Einführungsbeitrag lesen) leider nicht beantworten, so dass das für dich und deine Geschichte gilt. In dem Sinn habe ich dir hier gepostet:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3634798

    Scheinbar erfolglose Therapien sind oft die Folge schlechter/unangepasster Hemmerdosierung.
    Geändert von panna (12.02.20 um 11:57 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

    Bei einer def. Therapie in Form einer OP solltest du auf jedem Fall in keiner ÜF mehr sein. Aber einfach aus dem Grund des Operationsrisikos. Die SD ist in ÜF viel stärker durchblutet, was zu unnötigen Komplikationen führen kann.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

    dass man vor einer finalen Therapie mindestens 2 Monate mit den Medikamenten in einem Normbereich sein sollte, damit sich der Körper dann auf die Ersatzhormone danach besser einstellen kann und nicht in eine Unterfunktion mit Augenbeteiligung fällt.
    Man kann genausogut vor der Operation eine Augenbeteiligung bekommen, bei schlechten Werten oder Schwankungen, gleich ob Unter- oder Überfunktion. Wie schon gesagt: Nach meiner Erfahrung sind grobe Schwankungen auf eine falsche Dosierung mit zu großen Dosissprüngen und zu seltenen Kontrollen zurückzuführen. Und man muss keinesfalls 2 Monate lang gute Werte haben - man sollte eigentlich immer halbwegs gute Werte haben ...

    Um Gewöhnung an die Hormone geht es nicht, diese Hormone stellt der Körper in chemisch identischer Form ja selbst her. Es geht immer nur um eine richtige Dosierung, um schlechte Werte zu vermeiden - sei es die Hemmerdosierung oder die Dosierung der künstlichen Hormone.

    Ich pochte so auf dein Profil, weil es für mich nicht sichergestellt ist, dass bei dir eine OP die einzige Lösung ist. Wenn der Arzt mit der Dosierung überfordert ist, kann es gut sein, dass er irgendwann die OP empfiehlt. Um zu sehen, was bei dir wirklich vorliegt, müsste man den gesamten Werte- und Dosisverlauf kennen. Wenn du jedoch selbst überzeugt bist und das Gefühl hast, dass eine OP notwendig ist, dann ist der Verlauf natürlich nicht nötig.

  5. #5
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    Standard AW: Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

    Ich habe die Werte nun auf deine Empfehlung hin in mein Profil aufgenommen. Ich bin über die letzten Jahr inzwischen bei der 3. Ärztin angekommen, weil ich nie das Gefühl hatte, genug betreut zu werden. Du kannst dort gerne nochmal drüber gucken

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Müssen Werte vor definitiver Therapie eingestellt sein?

    Propycil sollte eigentlich niemand nehmen ... ich gehe davon aus, dass du Nebenwirkungen bei Thiamazol hattest (Haut oder Leberwerte?), die sind meist bei geringerer Dosierung rückgängig. Der Wirkstoff in Propycil hingegen ist gefährlich, man verschreibt es wirklich nur noch im ersten Trimester einer Schwangerschaft, da weniger plazentagängig. Sind deine Leberwerte durchgängig geprüft worden? - Was Ärzte angeht, wenn es bei dir 3 Hausärzte waren, dann wundert mich nichts, sie sind meist gar nicht geeignet, bei Patienten, die sich selbst nicht auskennen, eine thyreostatische Therapie zu leiten.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...opylthiouracil

    Zu deinen Werten/Dosierungen, ein Auszug (ich weiß leider nicht, ob die angegebene Dosis die ist, die du *ab* - oder *bis* zum Datum genommen hast?

    Würdest du mir das bitte beantworten, dann kann ich dir ziemlich genau zeigen, wo was schiefgegangen ist - da lernen auch andere davon.

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