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Thema: Können diese Werte für mich zuviel sein?

  1. #1
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    Standard Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Der Arzt sagt, sie passen perfekt. Ich schwitze aber ohne Ende, den ganzen Tag und fühle mich ständig unruhig, gestresst. Heute habe ich gesehen, ich habe inzwischen 2 Hosengrößen verloren in den letzten 2 Monaten. So einen hohen fT4 hatte ich noch nie in den letzten 20 Jahren, fT3 ist so wie immer. So habe ich mir nur bei Seleneinnahme gefühlt, daß mir permanent viel zu heiß ist

    TSH 1,12 (0,27-4,5)
    FT3 2,70 (2-4,4)
    FT4 15,30 (9,3-17)

  2. #2
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Dein Arzt findet das TSH perfekt. Den FT4-Wert spürst aber du.

    Ja, möglich ist das schon, dass das ein wenig zu viel ist. Bei mir beginnen bei so einem Referenzbereich bei einem FT4 um 16 die Durchschlafstörungen, vielleicht beginnen deine Probleme früher. Alles individuell.

  3. #3
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Dein Profil ist leider leer, ich erinnere mich nur noch unbestimmt, dass du gesenkt hast (von 75? auf ...?)?

    Aber wenn ich mir deine Anfänge, noch ohne LT, angucke, die kann man (irgendwas muss man sich ja angucken, wenn kein Profil da) hier sehen, in den beiden Beiträgen #13 und #14:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3088117

    dann hattest du einmal ein TSH über 4, einmal zwischen 3 und 4 , freie Werte unauffällig und eine sonografisch ebenfalls unauffällige Schilddrüse:
    Die Echostruktur ist insgesamt regelmäßig und von unauffälliger Dichte im Vergleich zu den Umgebungsorganen. Kein Nachweis knotenförmiger Strukturen. Das Schilddrüsenvolumen errechnet sich auf re 7 ml und li 4 ml.
    Warum ich das jetzt herhole - nein, ich will nicht an dein LT ran :-), sondern nur, um zu sagen, dass es wohl möglich ist, dass im Zuge der Reduktion (wie viel?) dein TSH ein klein wenig höher wurde, infolgedessen deine Schilddrüse munterer ... und darum der hohe Wert.

  4. #4
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Nach der Reduktion von 75 auf 56 habe ich 3 Monate gewartet, bis ich Werte habe machen lassen. Danach habe ich - weil ich so müde war - auf 62 gesteigert. Dann nach 6 Wochen neue Blutwerte, die Müdigkeit war komplett weg. Dann habe ich dummerweise auf 68,5 gesteigert, weil ich mich mit 62 spermanent gestresst und aggressiv gefühlt habe und ich dachte, das wäre noch zu wenig, ohne das Ergebnis der Blutuntersuchung abzuwarten. Mit 68,5 habe ich so sehr geschwitzt, daß ich dachte, ich halte es nicht aus. Also bin ich wieder runter auf 62. Doch das Schwitzen hielt an. Dann bekam ich Cortison wegen einer anderen Geschichte (Knalltrauma) und ich hab mich perfekt gefühlt. Jetzt, wo das Cortison raus ist, schwitze ich wieder.
    Bei dem Labor in dieser Praxis war mein fT4 damals bei 13,5, also auch schon höher, in der NUK-Praxis über Jahre weitaus niedriger, aber das scheint dann wohl auch mit laborbedingt? Auf jeden Fall fühle ich mich irgendwie nach zu viel.
    Mein Lt darfst du ruhig antasten, ich bin da zurzeit ziemlich leidenschaftslos und will nur das Hitzegefühl loswerden; am 19.2. hab ich nen Termin nochmal zum Vergleichs-US gegenüber der NUK-Praxis, bei der zum Schluß ja doch ein Befund im US wohl zu sehen war, nach Bauchgefühl, weil das sei sehr schwer zu erkennen, in der endokrinologischen Praxis wollte man ja partout keinen US machen, da man eine UF nur durch Blutwerte feststellt.

  5. #5
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Zitat Zitat von Emmelie Beitrag anzeigen
    Bei dem Labor in dieser Praxis war mein fT4 damals bei 13,5, also auch schon höher, in der NUK-Praxis über Jahre weitaus niedriger, aber das scheint dann wohl auch mit laborbedingt? .
    Eigentlich geht nichts über ein gepflegtes Profil. Mit der Frage kann man so wirklich nichts anfangen. Welche Praxis, wann war "damals" ... und natürlich lassen sich Werte aus unterschiedlichen Labors nicht vergleichen, also nicht "mit" laborbedingt sondern überhaupt.

    Nach der Reduktion von 75 auf 56 habe ich 3 Monate gewartet, bis ich Werte habe machen lassen. Danach habe ich - weil ich so müde war - auf 62 gesteigert. Dann nach 6 Wochen neue Blutwerte, die Müdigkeit war komplett weg. Dann habe ich dummerweise auf 68,5 gesteigert, weil ich mich mit 62 spermanent gestresst und aggressiv gefühlt habe und ich dachte, das wäre noch zu wenig, ohne das Ergebnis der Blutuntersuchung abzuwarten. Mit 68,5 habe ich so sehr geschwitzt, daß ich dachte, ich halte es nicht aus. Also bin ich wieder runter auf 62. Doch das Schwitzen hielt an. Dann bekam ich Cortison wegen einer anderen Geschichte (Knalltrauma) und ich hab mich perfekt gefühlt. Jetzt, wo das Cortison raus ist, schwitze ich wieder.
    Oje. Da wird einem ja richtig schwindelig von :-) - wenn ich jetzt richtig gegraben habe in deinen Beiträgen, spielte sich das Senken auf 56 + 3 Monaten Halten und dann das Hin und Her (56 --> 62 --> 68 --> 62) innerhalb eines halben Jahres ab - 56 LT für drei Monate, und dann in kurzer Zeit ein wildes Hin und Her, stimmt das?

    Aber dieses Graben in deinen Beiträgen ist echt unzumutbar, wer und wie soll dir so helfen? Ginge das wirklich nicht mit einem Profil und Werteverlauf? sauber mit Datum, Dosis (und seit wann vor der BE genommen), Werte, Referenzbereiche...

  6. #6
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Dein Arzt findet das TSH perfekt. Den FT4-Wert spürst aber du.
    Aber müßte das TSH nicht niedriger sein, wenn es für mich zuviel wäre.

  7. #7
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Oje. Da wird einem ja richtig schwindelig von :-) - wenn ich jetzt richtig gegraben habe in deinen Beiträgen, spielte sich das Senken auf 56 + 3 Monaten Halten und dann das Hin und Her (56 --> 62 --> 68 --> 62) innerhalb eines halben Jahres ab - 56 LT für drei Monate, und dann in kurzer Zeit ein wildes Hin und Her, stimmt das?
    was sollte ich denn machen. Ich hab die 56 3 Monate gehalten, dann bin ich - in Übereinstimmung mit dem Arzt - auf 62 hoch und hab das 6 Wochen gehalten, bis zur Blutabnehme. da ich mich so schlecht fühlte, bin ich - das nun eigenmächtig - auf 68 hoch und das Schwitzen fing an. Bis ich kaum noch arbeitsfähig war. Ich hab also wieder auf 62 reduziert, das halte ich jetzt. So krass finde ich die Wechsel jetzt nicht, der Arzt hatte mir sogar tägliche Wechseldoses vorgeschlagen.
    Allerdings geht es auch so nicht weiter. Ich bin so gereizt und schwitze wie blöd, werd immer dürrer. Ich kann das doch jetzt nicht wieder 3 Monate halten. Ist es denn so schlimm, die Dosen zu verändern? In der Einstellungszeit macht man das doch auch alle 6 Wochen oder 3 Monate? Ich kenne mich mit mir selber bald nicht mehr aus - so was kenne ich nur aus dem einen Versuch mit Selen.
    Und wieso sollten jetzt 62 zuviel sein, wo ich jahrelang 75 toleriert habe. Mir ist echt alles ein Rätsel

    Sobald ich nicht mehr so viel arbeite, fülle ich mein Profil. Ich hab eh fast durchweg 75 gehalten und es gibt keine großen Schwankungen in den Werten
    Geändert von Emmelie (02.02.20 um 22:09 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Zitat Zitat von Emmelie Beitrag anzeigen
    Aber müßte das TSH nicht niedriger sein, wenn es für mich zuviel wäre.

    Nein, eben nicht notwendigerweise. Und welchen Stand jetzt das TSH abbildete, das kann ich leider ohne Werteverlauf mit Datumsangaben auch nicht mutmaßen (das TSH braucht so seine Zeit). Aber das fT4, wie Irene schrieb, spürst du.

  9. #9
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Zitat Zitat von Emmelie Beitrag anzeigen
    ... der Arzt hatte mir sogar tägliche Wechseldoses vorgeschlagen.
    Allerdings geht es auch so nicht weiter. Ich bin so gereizt und schwitze wie blöd, werd immer dürrer. Ich kann das doch jetzt nicht wieder 3 Monate halten. Ist es denn so schlimm, die Dosen zu verändern? In der Einstellungszeit macht man das doch auch alle 6 Wochen oder 3 Monate? Ich kenne mich mit mir selber bald nicht mehr aus - so was kenne ich nur aus dem einen Versuch mit Selen.
    Und wieso sollten jetzt 62 zuviel sein, wo ich jahrelang 75 toleriert habe. Mir ist echt alles ein Rätsel

    Sobald ich nicht mehr so viel arbeite, fülle ich mein Profil.
    Isst und schläfst Du genug? Andere Ernährung?
    Kontrollierst Du Deinen Blutdruck?
    Weitere Medis außer Cortison? Das wirkt lange nach -meist mit Gewichtszunahme...

    Zitat Zitat von Emmelie Beitrag anzeigen
    noch nie in den letzten 20 Jahren,
    Könnten Wechseljahre anklopfen? Alle Hormone spielen zusammen, dann brauchen viele weniger LT.

  10. #10
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    Standard AW: Können diese Werte für mich zuviel sein?

    Zitat Zitat von Verne61 Beitrag anzeigen
    Isst und schläfst Du genug? Andere Ernährung?
    Kontrollierst Du Deinen Blutdruck?
    Weitere Medis außer Cortison? Das wirkt lange nach -meist mit Gewichtszunahme...
    Das Cortison hab ich nur eine Woche genommen, wegen einem Hörsturz durch einen Sylvesterknaller. Währenddessen ging es mir aber gut.
    Blutdurck kontrolliere ich manchmal, wenn ich denke, da stimmt was gerade nicht: der ist immer sehr niedrig 90/60.
    Was aber passiert ist, ist, daß ich eine starke Dysbiose im Darm seit einer Antibiotika-Einnahme vor einem Jahr habe, die ich nicht in den Griff bekomme. Hystaminbildner sind sehr hoch und mein Darm funktioniert null. Jetzt soll ich die Ernährung komplett umstellen, das hab ich auch vor 2 Wochen angefangen, das Schwitzen ist aber länger schon.
    Ich frage mich auch, ob es stressbedingt ist. Seit 2 Tagen bin ich zuhause, weil ich krank bin und es ist weg

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