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Thema: Gefühllosigkeit aber keine Depression

  1. #1
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    Standard Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Hallo,
    mich würde interessieren ob die Schilddrüse beteiligt sein kann an Gefühllosigkeit?
    Leider empfinde ich schon lange kein Glück mehr in Situationen in denen ich mich eigentlich glücklich fühlen müsste. Z.B. hat eine Reise in die Karibik mit "Traumstränden" kein Glücksgefühl ausgelöst. Zudem habe ich auch keine Hobbys mehr da mich nichts "erfüllt". Ich habe einfach an nichts mehr Spaß.
    Dabei fühle ich mich aber nicht depressiv. Es ist einfach nur als würden die Gefühle "Glück, Freude" heraus gefiltert.
    Was diesen Zustand komplett ändert ist Alkohol. Ein Glas Wein kann schon zur Euphorie führen ohne betrunken zu sein.
    Ist alles schlecht zu beschreiben. Dachte ich frag mal hier nach ob es jemand ähnlich geht und ob man es eventuell der Schilddrüse zuordnen kann.

  2. #2
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Ja das kann sein. Die SD sorgt ja auch über die Steuerung für viele Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin ect. Wenn da nur eins fehlt kann man schon aus der Form geraten. Allerdings können diese Neurotransmitter auch aus anderen Gründen ausfallen. Oder es liegt an den Sexualhormonen. Die schlagen auch auf die Gefühle. Alkohol setzt so manches frei was sonst fehlt. Das muß man einfach untersuchen lassen.

  3. #3
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Ich hatte ja auch schon so manches Mal die Schilddrüse in Verdacht im Laufe der letzten 20 Jahre (seit 10/11 Jahren substituiere ich erst), musste dann aber feststellen, dass insbesondere ein Zustand der Gefühllosigkeit (den ich persönlich schon als hochgradig depressiv einordne auf einer Skala von 1-10), schon eher unabhängig von der Schilddrüse zu betrachten ist, eher einer Depression zuzuordnen ist.
    Denn bei Änderung von Lebensumständen, Reflexion oder auch der Einnahme von AD gibt sich das wieder. Wenn ich beispielsweise Zufriedenheit verspüre, ist alles gut.

    Aber ich kenne das gut - sowohl das latente Gefühl als auch einen für mich untragbaren, völlig unlebendigen Zustand, wo nichts mehr an Gefühlen da ist: das geht dann sowohl in die eine als auch in die andere Richtung; also zum einen kein Glück mehr empfinden als auch keine Trauer oder Traurigkeit mehr zulassen zu können.

  4. #4
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Ich hatte/habe ja Östrogendominanz und nahm dagegen Progesteron. Leider hat es das nicht besser gemacht. Ich hatte nur noch mehr Probleme.
    Wer untersucht das denn? Mein Hausarzt hat für so etwas leider kein Verständnis.

  5. #5
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Zitat Zitat von joia Beitrag anzeigen
    Ich hatte ja auch schon so manches Mal die Schilddrüse in Verdacht im Laufe der letzten 20 Jahre (seit 10/11 Jahren substituiere ich erst), musste dann aber feststellen, dass insbesondere ein Zustand der Gefühllosigkeit (den ich persönlich schon als hochgradig depressiv einordne auf einer Skala von 1-10), schon eher unabhängig von der Schilddrüse zu betrachten ist, eher einer Depression zuzuordnen ist.
    Denn bei Änderung von Lebensumständen, Reflexion oder auch der Einnahme von AD gibt sich das wieder. Wenn ich beispielsweise Zufriedenheit verspüre, ist alles gut.

    Aber ich kenne das gut - sowohl das latente Gefühl als auch einen für mich untragbaren, völlig unlebendigen Zustand, wo nichts mehr an Gefühlen da ist: das geht dann sowohl in die eine als auch in die andere Richtung; also zum einen kein Glück mehr empfinden als auch keine Trauer oder Traurigkeit mehr zulassen zu können.
    Wenn ich durch die SD depressive Verstimmungen habe, oder in der 2. Zyklushälfte durch PMS, dann versinke ich in Selbstmitleid und bin schon auch traurig.
    Wenn sich das bessert und mir geht es "gut" bleibt trotzdem die Gefühllosigkeit gegenüber Glück. Trotzdem kann ich über witziges lachen und auch gut gelaunt sein. Es geht lediglich darum das mich nichts mehr glücklich macht.

  6. #6
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Welcher Arzt sollte denn da überhaupt ran? Aber davon abgesehen, ich würde erstmal gar nichts tun und auch das Grübeln darüber auf Eis legen. Nämlich, du hast im Herbst mit Progesteron angefangen, jetzt unlängst wieder abgesetzt, die SD-Hormondosis geändert - warum nicht einfach warten, bis du in eine halbwegs stabile und bessere Stoffwechsellage kommst als die, in der du vorher warst?

    Und wenn du dann noch immer kein Glück empfindest, dann musst du eben einen Therapeuten suchen.

  7. #7
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Würde ich auch so sehen. Manches löst sich ja in einer Psychotherapie mitunter, wenn man mit Hilfe von außen seine aktuellen Lebensumstände betrachtet.

    Vielleicht stehen auch kleine Dinge an, wie eine Dankbarkeitsliste schreiben? Kann auch helfen, wieder ein wenig Freude oder Glück spüren zu können. Hilft auch gegen Selbstmitleid.
    (Ein nur zeitweise eingesetztes AD bei starker PMS, die man kaum noch aushält, kann auch hilfreich sein.)

  8. #8
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Welcher Arzt sollte denn da überhaupt ran? Aber davon abgesehen, ich würde erstmal gar nichts tun und auch das Grübeln darüber auf Eis legen. Nämlich, du hast im Herbst mit Progesteron angefangen, jetzt unlängst wieder abgesetzt, die SD-Hormondosis geändert - warum nicht einfach warten, bis du in eine halbwegs stabile und bessere Stoffwechsellage kommst als die, in der du vorher warst?

    Und wenn du dann noch immer kein Glück empfindest, dann musst du eben einen Therapeuten suchen.
    Ich habe Anfang letzten Jahres mit Progesteron begonnen.

  9. #9
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Kann man denn einfach so eine Psychotherapie in Anspruch nehmen? Bei meiner Tochter damals musste da erst ein Antrag gestellt werden. Zudem dauerte es ewig bis sie einen Termin bekam obwohl sie akut in der Psychiatrie war.

  10. #10
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    Standard AW: Gefühllosigkeit aber keine Depression

    Du kannst einfach bei einem Therapeuten in deiner Nähe anrufen und einen Termin für probatorische Sitzungen vereinbaren. Wann man einen Termin bekommt, hängt vom Therapeuten und dessen Terminkalender ab.

    Du kannst auch bei der Krankenkasse anrufen. Die können dir auch freie Therapeuten vermitteln, allerdings sind manche dieser Therapeuten auch zurecht „frei“.

    Es gibt auch von der Caritas und Co Angebote, die eine eventuelle Wartezeit auf einen Therapiebeginn überbrücken können.

    Normalerweise regelt dann der Therapeut alles weitere mit der KK. Drei Sitzungen sind aber immer ohne Antrag oä. möglich.

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