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Thema: Jodmangel

  1. #41
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    Standard AW: Jodmangel

    Du in deinem Bad Tölz hast leicht lachen! Das wollen die Russen gar nicht treffen, das wird höchstens abgebaut und als Filmstadt nach Sibirien verschleppt.

  2. #42
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    Standard AW: Jodmangel

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Den man, so man unbedingt will, wieder beseitigen kann, indem man Jod nicht mehr meidet und jodhaltiger isst.
    Was würdest Du vorschlagen?

    DonnaS.
    AW: Jodmangel
    Ich wäre nie auf die Idee gekommen Jod zu testen, egal wo und wie.


    Ich auch nicht, aber der einzige Arzt, der mir nach Jahren mit Wahnsinns-Schmerzen, schwitzen und bluten geholfen hat...und es immer noch tut

  3. #43
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    Standard AW: Jodmangel

    Zitat Zitat von Verne61 Beitrag anzeigen
    Was würdest Du vorschlagen?
    Genau das, was du von mir zitiert hast, wenn du den Urintest unbedingt "wörtlich", vor allem: als für dich gültig nehmen willst, obwohl du gar keine Schilddrüse hast. Die Normbereiche orientieren sich wohl kaum an Operierten oder? sondern an Leuten, die eine funktionierende Schilddrüse haben und dafür Jod brauchen.

    Denn 70-80 Prozent des durch die Nahrung aufgenommenen Jods werden alleine durch die Schilddrüse beansprucht, so eine vorhanden und funktionstüchtig ist. Jetzt mal rein logisch: ist keine Schilddrüse da, die das Jod für sich holt, müsste mehr als genug Jod (vom durch die Nahrung Aufgenommenen) übrig bleiben für das Bisschen, was sich in sonstigen Drüsen einlagert. Da müsste ein Mangel eigentlich noch immer ein Überfluss sein ... (es sei denn, so jemand ist schwanger).

    Es sei denn, es gibt einen Referenzbereich für Leute ohne Schilddrüse - oder für substituierende Hashis mit Winz-Schilddrüse? Sie alle sind doch nicht auf die gleiche Menge Jod angewiesen wie Leute, deren Schilddrüse ihre Hormonversorgung sicherstellen sollte.

    Insofern verstehe ich die ganze Diskussion über den "ausgewiesenen Mangel" eigentlich überhaupt nicht.

  4. #44
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    Standard AW: Jodmangel

    Also braucht die SD das meiste Jod. Wie ist es wenn diese schon stark zersetzt ist? Wird der Jodbedarf dann auch geringer?
    Ich hatte eine Zeit lang 150 Kelp genommen und irgendwann wieder abgesetzt da ich einfach kein gutes Gefühl dabei hatte.
    Nahrungsmittel meide ich keine wegen Jod.

  5. #45
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    Standard AW: Jodmangel

    Je weniger Hormone die Schilddrüse produziert, umso weniger Jod braucht man.

    Jod braucht man für die Produktion von T3 und T4 sowie ggf. in der Schwangerschaft. Alles Weitere wurde auf dem amerikanischen Gesundheitsmarkt frei erfunden (Wie etwa: Jod in Höchstdosis schützt generell vor Krebs), um entsprechende Produkte ("Iodoral") zu bewerben, was hier in dieser Form gar nicht erlaubt wäre. Dass solche Werbetexte und Content-Marketing-Texte teils von deutschen Ärzten als fachliche Gesundheitsinfo wahrgenommen werden, ist eigentlich traurig.

    Der seriöse Teil (z.B. die Frage, inwiefern Jod eventuell vor Brustkrebs schützt) ist wissenschaftliche Grundlagenforschung, aus der heute noch nichts Konkretes folgt.

    Wie auch immer, wir sind hier in einem Forum für Hashimoto und Basedow. Und bei Basedow erhöht Jod das Rezidivrisiko, zudem kann Hashimoto in Basedow umschlagen und dann Wertechaos machen.
    Geändert von Irene Gronegger (21.01.20 um 15:05 Uhr)

  6. #46
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    Standard AW: Jodmangel

    Zitat Zitat von Jula Beitrag anzeigen
    Also braucht die SD das meiste Jod. Wie ist es wenn diese schon stark zersetzt ist? Wird der Jodbedarf dann auch geringer?
    Wie könnte er denn gleich bleiben?

    Euer Mangel ist ein Überfluss, streng genommen, bei normaler Ernährung.

    PS
    Ergänzend:

    Euere Schilddrüsenhormone in Tablettenform ersetzen die Prozedur "Jod aus der Nahrung --> Synthese von SD-Hormonen" in der Schilddrüse. Sie enthalten Jod in bereits fertig eingebauter Form: Thyroxin(=T4) hat 4 Jodatome (die Umwandlung klaut eines davon, es entsteht Triiodthyronin (=T3)).

    D.h., ihr nehmt ja Jod ein, bloß bereits fertig ins Schilddrüsenhormon eigebaut.
    Geändert von panna (21.01.20 um 14:18 Uhr)

  7. #47
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    Standard AW: Jodmangel

    Ergänzend zu pannas letztem Beitrag:
    1) Die Dejodierung hört ja nach dem Schritt T4 --> T3 oder T4-->rT3 nicht auf, auch die werden weiter zu T2-Formen dejodiert und die dann weiter und weiter ... Man vermutet z.B., dass Leber und Niere soviel Typ-1-Dejodase exprimieren, damit vorm ausscheiden noch viele Jodatome recycelt werden können.
    2) Wenn man sich die Strukturformel eines LT-Moleküls ansieht, sind da 4 Jodatome von insgesamt 35 Atomen: das sieht ersteinmal wenig aus, aber bezogen auf die Masse macht Jod fast 2/3 aus, Jod ist viel schwerer als der Rest. D.h. mit 100 mcg LT supplementiert man rund 65 mcg Jod zusätzlich zur Nahrung.

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