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Thema: Kann weder steigern noch erhöhen

  1. #21
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Oh, das hatte ich tatsächlich überlesen. Okay, der ist echt etwas zu tief. Nur, nun müsste man zwingend erstmal die Blutgase dazu haben, die mit Abstand häufigste Ursache bei jungen Frauen ist Hyperventilation( das ist eigentlich gar kein Mangel, es verschiebt sich bloß in den intrazellulären Raum)
    Ansonsten andere Verteilungsstörungen im Sinne schwerer Hormonstörungen, oder Gesamtmangel bei Hormonstörungen, Diuretika, Abführmittel, Durchfälle, Magersucht. Ich bleibe dabei, ein solcher Wert wird in jeder Notaufnahme sofort weiter abgeklärt. Und wenn es tatsächlich eine Magnesiumaufnahmestörung ist, so gehört man natürlich nicht zu Privatärzten, die falsch informieren über Gesamtkalium, statt zu untersuchen.......
    Geändert von Larina (18.01.20 um 19:09 Uhr)

  2. #22
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Zitat Zitat von curly2787 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für den Rat, aber meine Ärztin nimmt mich ernst und hält eine psychische Behandlung für unangebracht.
    Mit ernst nehmen hat das nichts zu tun, da hast du was falsch verstanden. Am Ende gehts doch darum, dass du wieder gesund wirst. Falls da eine psychosomatische Komponente mit reinspielt (und davon gehe ich aus, wenn ich deine Beiträge und Themen hier durchlese - allenfalls setzt du dich mal in Ruhe und ohne voreingenommene Meinung hin und tust das ebenfalls?), dann gehört das sehr ernst genommen. Der Leidensdruck ist dabei keinesfalls geringer, die Symptome auch nicht weniger und auch nicht weniger heftig. Das ist echt das grosse Missverständnis mit der Psychosomatik: Das hat nichts (oder nur in seltenen Fällen) mit Hypochonder oder eingebildeten Kranken zu tun. Das Ganze ist real und benötigt eine professionelle Behandlung, sonst wird man nicht wieder gesund. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich sage keinesfalls, dass das bei dir die Hauptursache sein muss. Das steht mir nicht zu, ich kenne dich nicht und bin zudem kein Arzt. Aber in deiner Position ist es für mich rein rational, auch mal neue Wege auszuprobieren, die sinnvoll erscheinen. Immer das selbe zu machen und dabei ein anderes Resultat zu erwarten kann leider nicht funktionieren. Vielleicht überlegst du's dir in Ruhe, vielleicht erst in ein paar Monaten oder Jahren, falls du auf anderem Weg nicht weitergekommen bist.

    Ich wünsche dir, dass du wieder gesund wirst, welcher Weg auch immer dich dorthin bringen mag.

    LG Cube

  3. #23
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    @Cube87: Ich habe gemerkt, dass du schon paar Mal eine Psychotherapie erwähnt hast, weil dir diese geholfen haben soll.

    Ich wüsste aber nicht, ob diese bei allen Problemen helfen könnte.

  4. #24
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    @Cube87: Ich habe gemerkt, dass du schon paar Mal eine Psychotherapie erwähnt hast, weil dir diese geholfen haben soll.

    Ich wüsste aber nicht, ob diese bei allen Problemen helfen könnte.
    Auch das ist überhaupt nicht gemeint damit: Ich finde halt, dass bei gewissen Konstellationen (Symptome, Behandlungsversuche ohne nennenswerte Erfolge, keine klaren Ursachen für eine bestimmte Symptomatik) an eine psychosomatische Komponente gedacht werden sollte. Auch statistisch gesehen haben viele Arztkonsultationen letztendlich eine psychosomatische Ursache.

    Ich habe mich hier auch m. E. differenziert geäussert - so habe ich nicht behauptet, dass bei curly NUR eine psychosomatische Ursache vorhanden sei, sondern dass allenfalls auch in diese Richtung gesucht werden könnte.

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Es geht eher darum festzustellen ob eine psychosomatische Komponenete vorliegt, nicht darum die TE in Psychotherapie zu schicken.

    Ich litt vor Jahren sehr oft an sehr schmerzhaften Verspannungen der Halswirbelsäule, nichts half da wirklich. Bis ich einen neuen Hausarzt Arzt aufsuchte der während der Untersuchung lang mit mir sprach.

    Seine Diagnose: es war das eigene Elend das mir im Nacken saß und mich runterdrückte. Klingt brutal, war aber richtig. Ich hatte noch drei oder vier Verspannungen die er liebevoll "quaddelte", dann kam das nie wieder.

  6. #26
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Curly war dein Kaliumwert so tief nachdem du kohlenhydrat- oder zuckerhaltig gegessen hast? Das Insulin sorgt dafür, dass das Kalium aus dem Blut in die Zellen strömt, das führt zu einem vorübergehenden Absinken des Kaliumspiegels im Blut der normalerweise dann auch wieder ansteigt. Wegen der Insulinwirkung auf den Kaliumspiegel im Blut ist Glukoselösung auch eine Massnahme um eine Hyperkaliämie zu behandeln.

    Ich nehme auch Kalium, regelmässig, täglich und Magnesium, ohne diagnostizierte Mängel. Ich kenne das von die beschriebene Zittern sehr gut, aber auch lähmungsähnliche, komatöse Müdigkeit und seit ich angefangen habe Kalium zu supplementieren geht es mir insgesamt viel besser.

    Achte mal darauf inwieweit deine Kaliumunterversorgungssymptome mit deiner Ernährung zusammenhängen.

    Warum auch immer das so ist, aus den oben genannten Gründen vertrage ich Lebensmittel mit einem hohem glykämischen Index einfach nicht besonders gut. Kartoffeln hingegen sind wunderbar davon kann ich gar nicht genug bekommen und 200 - 600 mg Kalium helfen mir sehr gut und fast instantan, wenn es mir dann doch einmal wieder schlecht geht, weil ich Lust auf zuviele Süssigkeiten o.ä. hatte.

    Beobachte mal was bei dir diesen Zuständen vorausgeht. Bezüglich Zucker habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Tag ok ist, aber mehrere Tage hintereinander mit Süßem oder mit Brötchen, etc. für mich nicht gut sind. Eventuell spielt bei dir die Ernährung auch eine Rolle.

    Ich schwitze nachts oft auch extrem und bin erst vor kurzem auf die Idee gekommen mich zu fragen ob daher mein Bedürfnis nach sovielen Elektrolyten kommt.
    Geändert von Gedankenpause (19.01.20 um 22:17 Uhr)

  7. #27
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Curly war dein Kaliumwert so tief nachdem du kohlenhydrat- oder zuckerhaltig gegessen hast? Das Insulin sorgt dafür, dass das Kalium aus dem Blut in die Zellen strömt, das führt zu einem vorübergehenden Absinken des Kaliumspiegels im Blut der normalerweise dann auch wieder ansteigt. Wegen der Insulinwirkung auf den Kaliumspiegel im Blut ist Glukoselösung auch eine Massnahme um eine Hyperkaliämie zu behandeln.

    Ich nehme auch Kalium, regelmässig, täglich und Magnesium, ohne diagnostizierte Mängel. Ich kenne das von die beschriebene Zittern sehr gut, aber auch lähmungsähnliche, komatöse Müdigkeit und seit ich angefangen habe Kalium zu supplementieren geht es mir insgesamt viel besser.

    Achte mal darauf inwieweit deine Kaliumunterversorgungssymptome mit deiner Ernährung zusammenhängen.

    Warum auch immer das so ist, aus den oben genannten Gründen vertrage ich Lebensmittel mit einem hohem glykämischen Index einfach nicht besonders gut. Kartoffeln hingegen sind wunderbar davon kann ich gar nicht genug bekommen und 200 - 600 mg Kalium helfen mir sehr gut und fast instantan, wenn es mir dann doch einmal wieder schlecht geht, weil ich Lust auf zuviele Süssigkeiten o.ä. hatte.

    Beobachte mal was bei dir diesen Zuständen vorausgeht. Bezüglich Zucker habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Tag ok ist, aber mehrere Tage hintereinander mit Süßem oder mit Brötchen, etc. für mich nicht gut sind. Eventuell spielt bei dir die Ernährung auch eine Rolle.

    Ich schwitze nachts oft auch extrem und bin erst vor kurzem auf die Idee gekommen mich zu fragen ob daher mein Bedürfnis nach sovielen Elektrolyten kommt.
    gute Idee -so geht's mir auch

  8. #28

    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Kleines Update:
    Seit ich jetzt regelmäßg eine Tablette Kalinor am Tag nehme und meine Ration LT (25) nicht aus gesplitteten 100ern, sondern aus 25ern beziehe, habe ich weder Schmerzen im Bein noch Schwindel.

    Das mit der zuckerreichen Ernährung scheint mir tatsächlich die Ursache gewesen zu sein. War vor dem letzten Kaliummangel ähnlich - dazu noch der heiße Sommer mit starkem Schwitzen...

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