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Thema: Kann weder steigern noch erhöhen

  1. #1

    Standard Kann weder steigern noch erhöhen

    Hallo,
    um die Herbstferien herum bemerkte ich bei mir täglichen Schwindel und Schmerzen in meinem rechten Bein. Ich beschloss wegen des Schwindels erst einmal versuchsweise an meiner Hormondosis zu drehen. Ich erhöhte also um 6,25 µg auf 31,25 µg. Nach einiger Zeit merkte ich, dass mein Schwindel weg war und auch die Schmerzen im Bein, dafür zitterten meine Beine täglich, was immer stärker wurde und ich fühlte mich dabei auch sehr schwach. Nach einigen Wochen nahm ich wieder 25 µg ein, weil es unerträglich und immer stärker wurde. Das Zittern hörte auf, Schmerzen im Bein und Schwindel waren wieder da.

    Ich machte den Versuch und nahm wieder 31,25 µg: Tatsächlich, der Schwindel hörte wieder auf, die Schmerzen hörten auf, aber die Beine zitterten wieder und ich fühlte mich schwach. Ich bekam auch ständig Heißhunger. Versuchsweise ging ich dann auch noch mal runter und Schwindel und Schmerzen im rechten Bein waren wieder da.

    Gut, dachte ich, dann versuche ich es mal mit noch weniger als 25 µg. War vielleicht doof, dieses ganze Herumprobieren, aber ich wusste, mein Hausarzt würde mir da auch nicht helfen können. Ich nahm also noch etwas weniger als 25 µg.

    Dann, am letzten Freitag, bin ich mit Kaliummangel im Krankenhaus gelandet wegen totaler Schwäche. Den Ärzten ist es schleierhaft, warum es mir immer passiert. Aber keiner wollte nach der Ursache suchen. Auch beim Arzt, bei dem ich einen Tag nach Entlassung war, machte keinerlei Anstalten: "Bananen und Tomaten essen, Kaliumtabletten einnehmen!" war seine Empfehlung. Zufällig weiß ich, dass mein Kaliumwert im November sehr gut war, kurz vor dem oberen Referenzbereich.

    Im Krankenhaus bekam ich dann leider für drei Tage andere Schilddrüsenhormone als sonst - ich weiß gar nicht welche. Am dritten Tag war mein Blutdruck morgens dann schon über 130 - im Liegen direkt nach dem Aufwachen. Als ich dann entlassen wurde, bemerkte ich, dass auch mein diastolischer Wert über 90 lag, schon gleich morgens und auch am Abend. In der zweiten Nacht zu Hause hatte ich dann auch Zitter- und Angstattacken und Druck auf der Brust, wie ich es aus der Zeit vor der Diagnose kenne.

    Gestern habe ich dann SD-Werte machen lassen. Leider ist die Arzthelferin nicht auf meinen Wunsch eingegangen, dass fT3 mit abzunehmen.
    Mein TSH liegt bei 2,95 (der ziemlich schlechteste seit langem)
    Mein fT4 bei 1,4 (0,8 - 1,7)

    Ich vermute, dass meine Wohlfühldosis zur Zeit doch eher die 31 ist, aber dass irgendetwas fehlt, damit ich steigern kann. Der Eisenwert war im Herbst bei 50 nach 6 Infusionen (hatte eigentlich mit einem höheren Wert gerechnet...)

    Wegen der Schmerzen im rechten Bein habe ich morgen einen Termin bei einer Phlebologin. Der Schwindel ist zur Zeit nicht da, obwohl ich ja noch weniger als 25 LT nahm... Ich steig da nicht mehr ganz durch...

    Kann jemand mir einen Rat geben?
    Geändert von curly2787 (16.01.20 um 13:55 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Zitat Zitat von curly2787 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    um die Herbstferien herum bemerkte ich bei mir täglichen Schwindel und Schmerzen in meinem rechten Bein. Ich beschloss wegen des Schwindels erst einmal versuchsweise an meiner Hormondosis zu drehen. Ich erhöhte also um 6,25 µg auf 31,25 µg. Nach einiger Zeit merkte ich, dass mein Schwindel weg war und auch die Schmerzen im Bein, dafür zitterten meine Beine täglich, was immer stärker wurde und ich fühlte mich dabei auch sehr schwach. Nach einigen Wochen nahm ich wieder 25 µg ein, weil es unerträglich und immer stärker wurde. Das Zittern hörte auf, Schmerzen im Bein und Schwindel waren wieder da.

    Ich machte den Versuch und nahm wieder 31,25 µg: Tatsächlich, der Schwindel hörte wieder auf, die Schmerzen hörten auf, aber die Beine zitterten wieder und ich fühlte mich schwach. Ich bekam auch ständig Heißhunger. Versuchsweise ging ich dann auch noch mal runter und Schwindel und Schmerzen im rechten Bein waren wieder da.

    Gut, dachte ich, dann versuche ich es mal mit noch weniger als 25 µg. War vielleicht doof, dieses ganze Herumprobieren, aber ich wusste, mein Hausarzt würde mir da auch nicht helfen können. Ich nahm also noch etwas weniger als 25 µg.

    Dann, am letzten Freitag, bin ich mit Kaliummangel im Krankenhaus gelandet wegen totaler Schwäche. Den Ärzten ist es schleierhaft, warum es mir immer passiert. Aber keiner wollte nach der Ursache suchen. Auch beim Arzt, bei dem ich einen Tag nach Entlassung war, machte keinerlei Anstalten: "Bananen und Tomaten essen, Kaliumtabletten einnehmen!" war seine Empfehlung. Zufällig weiß ich, dass mein Kaliumwert im November sehr gut war, kurz vor dem oberen Referenzbereich.

    Im Krankenhaus bekam ich dann leider für drei Tage andere Schilddrüsenhormone als sonst - ich weiß gar nicht welche. Am dritten Tag war mein Blutdruck morgens dann schon über 130 - im Liegen direkt nach dem Aufwachen. Als ich dann entlassen wurde, bemerkte ich, dass auch mein diastolischer Wert über 90 lag, schon gleich morgens und auch am Abend. In der zweiten Nacht zu Hause hatte ich dann auch Zitter- und Angstattacken und Druck auf der Brust, wie ich es aus der Zeit vor der Diagnose kenne.

    Gestern habe ich dann SD-Werte machen lassen. Leider ist die Arzthelferin nicht auf meinen Wunsch eingegangen, dass fT3 mit abzunehmen.
    Mein TSH liegt bei 2,95 (der ziemlich schlechteste seit langem)
    Mein fT4 bei 1,4 (0,8 - 1,7)

    Ich vermute, dass meine Wohlfühldosis zur Zeit doch eher die 31 ist, aber dass irgendetwas fehlt, damit ich steigern kann. Der Eisenwert war im Herbst bei 50 nach 6 Infusionen (hatte eigentlich mit einem höheren Wert gerechnet...)

    Wegen der Schmerzen im rechten Bein habe ich morgen einen Termin bei einer Phlebologin. Der Schwindel ist zur Zeit nicht da, obwohl ich ja noch weniger als 25 LT nahm... Ich steig da nicht mehr ganz durch...

    Kann jemand mir einen Rat geben?
    Curly, die Ärzte dürften ja wissen, das du selber herumfummelst an den Elektrolyten. Das ist bei jungen Frauen deeer Grund für irgendwelche Entgleisungen. Oft werden dazu auch Abführmittel oder Diuretika genommen....Also jedenfalls, hier auch noch zu schreiben, das ein Kaliumwert gut war, weil kurz vor dem oberen Referenzbereich, gut, da ist jedem klar, es ist sinnlos, dir was zu erklären. Denn ein zu hohes Kalium ist kritischer als zu tiefes.
    Aber du willst es halt machen, da kann dir keiner helfen, denn deine Ärzte werden schon wissen, das du Medis schluckst ohne Kontrolle beim Arzt. ( Ja, Magnesium und Kalium sind Medis).

    Alles andere, im Grunde selbes Problem und möglicherweise auch Psyche. Denn zwischen LT 25 und 31,25 liegt faktisch gar nichts. Beim besten Willen, das sind Dosierungen, die sowieso schon eher gegen eine Unterfunktionserkrankung sprechen. Dein ft4 ist hoch, wie vorher auch, der TSH ist total normal, mehr kann man dazu nicht sagen.

  3. #3

    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Liebe Larina, ich bitte dich, einen anderen Ton anzunehmen - vonw egen, es wäre sinnlos, mir etwas zu erklären. Egal, was ich schreibe, wirft man mir Dinge vor, die überhaupt nicht stimmen!

    Ich nehme NICHT beständig Kalium ein, nur Magnesium - Kalium nach Bedarf für eine Zeit lang. Ich nehme weder Abführmittel noch Diuretika. 81 % betrug der Kaliumwert. Das ist völlig in Ordnung und kein Grund zur Sorge! Ich nehme auf Anraten meiner Ärztin Magnesium (und bei Bedarf Kalium) und meine Werte werden kontrolliert!

    Solche Leute gibt es genug, die mit der Psyche kommen, weil sie es sich nicht anders erklären können. Es gibt tatsächlich Leute, die auf minimale Änderungen reagieren - und das innerhalb von einer Woche! Wenn es bei dir nicht so ist, dann solltest du wenigstens so viel Herz haben, es anderen zu glauben.

    Dass ich nur noch so niedrig dosiert bin, habe ich letzte Mal schon erklärt.

    Ich bitte dich, wenn du meinst, mir noch einmal antworten zu müssen, nur das zu sagen, was mir weiter hilft.

  4. #4
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Das war mir schon klar, das du sauer bist. Aber ich hatte nochmal deinen letzten Thread gelesen, wo du vehement die Elytschluckerei verteidigt hast und die orthomolekuläre Medizin. Tut mir leid, aber wer bei Elyten überhaupt schreibt von % und von sehr guten Werten ausgerechnet nahe am oberen Normende, (genau da sind sie ja nicht perfekt gut ),liegt halt daneben und demonstriert, das er einiges falsch macht. So wundert es doch nicht, das auch Ärzte sich schenken, dir was zu raten. Alles maximal unübersichtlich, und die echten Werte erfährt man nicht einmal.

    Was Schilddrüse angeht, bin ich jetzt einfach mal gespannt auf andere Erklärungen. Nein, ich glaube ernsthaft nicht, das 6,25 LT in diesem Niedrigbereich derart heftige Probleme vor allem in derart kurzer Zeit auslösen können. Weisst, ja die Halbwertzeit und so. Braucht etliche Wochen, bis eine Dosis wirkt, und Wochen, bis sie nicht mehr wirkt. Schon gar nicht macht eine Mini- Dosisänderung ratzfatz Blutdruckänderungen, dafür braucht es massive Änderungen weit in den hypo-oder hyper-Bereich. Grad das ist in der Tat meiner Meinung nach die Psyche, wenn homöopathische Eingriffe den gesamten Kreislauf und Stoffwechsel ändern.
    Geändert von Larina (16.01.20 um 17:20 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Hast Du eventuell Dauer-Durchfall? Wodurch auch immer. Dazu würden ja Schwäche, Schwindel und Kaliumverlust passen.

    ... und ich verstehe die Überschrift nicht ...

  6. #6
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Ich merke bereits Erhöhungen von 3mcg. Steigern kann ich nur bis 6,5mcg. Das bekommt mir besser und zudem bekommt man im Falle einer Überdosierung so nicht die volle Härte der Symptome um die Ohren geklatscht.

    Ich finde einen TSH von knapp 3 nicht normal. Und es kann sehr gut sein, daß Dir die 1,4 Ft4 schlichtweg nicht reichen.

    Ich spüre bei Erhöhungen - wenn sie angebracht sind - die erste Woche eine leichte Verbesserung. In der zweiten Woche wird‘s wieder schlechter und in der dritten wieder besser.

    An Deiner Stelle würde ich auf Erhöhungen im 3-6mcg Bereich setzen, wenn Du höhere Dosierungen nicht verträgst. Dann dauert halt alles etwas länger. Macht ja nichts - Du hast Zeit.

  7. #7
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Da das Problem eher niedrige Erhöhungen sind, könnte man auch einen Versuch wagen mit 12,5. Probleme bei einer Mini-Erhöhung können durchaus auftreten. Hatte ich auch früher nicht gedacht, wurde aber eines besseren belehrt. Man schaut zwar auf den doch recht "hoch" liegenden FT4, aber da kann es sein das er bei Erhöhung sogar niedriger liegen wird. Hier ist man halt gezwungen zu probieren und dann Feintuning zu betreiben.

  8. #8
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Hi,

    gibts für die Zufuhr von Kalium einen Grund? Zum Beispiel Herzrhytmusstörungen, Extrasystolen? Da nehme ich auch mal für einige Tage geringe Dosen ein bis sich das Problem wieder erledigt.

    @Larina
    Natürlich sind das Medikamente. Aspirin, Nasentropfen, Augentropfen und Halstabletten sind auch Medikamente und werden trotzdem oft ohne Indikation (und vor allem ohne Kontrolle) konsumiert. Gerade Kalium in zu hoher Dosis würde doch erst zu richtig schweren Herzrhytmusstörungen führen?

  9. #9
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    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Hi,

    gibts für die Zufuhr von Kalium einen Grund? Zum Beispiel Herzrhytmusstörungen, Extrasystolen? Da nehme ich auch mal für einige Tage geringe Dosen ein bis sich das Problem wieder erledigt.

    @Larina
    Natürlich sind das Medikamente. Aspirin, Nasentropfen, Augentropfen und Halstabletten sind auch Medikamente und werden trotzdem oft ohne Indikation (und vor allem ohne Kontrolle) konsumiert. Gerade Kalium in zu hoher Dosis würde doch erst zu richtig schweren Herzrhytmusstörungen führen?
    Hallo Helleborus,
    Um zu verstehen, muss man die Vorgeschichte kennen. Curly hat hier schon paarmal berichtet, wegen Zittern, oder weil sie plötzlich das Haus nicht verlassen konnte, oder zu schwach war, vom Bett aufzustehen, große Mengen Kalium und Magnesium genommen zu haben. Das geht halt gar nicht, und da sieht man doch, wie sie eingreift in den Elyt-Haushalt. Ich würde übrigens tatsächlich niemals Kalium einwerfen, ohne wirklich Kaliummangel zu haben, und damit sind bitte nicht Werte im unteren Drittel gemeint, sondern unter dem Referenzbereich. Das System sollte man in Ruhe lassen, es funktioniert perfekt, wenn man nicht schwer krank ist oder nachhilft. Aspirin und Nasentropfen sollte man auch nicht in großen Mengen konsumieren, weil man grade mal zittrig ist, und auch nur ausnahmsweise mal. Aber Kalium ist, genau wie du sagst, deutlich gefährlicher.

    Zur Schilddrüse sollte man noch erwähnen, das Curly ja längst alles durch hat, LT in viel höheren Dosen, Thybon, natürliche Hormone. Und immer tut es was, es wird was besser, was schlechter. Klar ist wohl, deutlich höhere Dosierungen waren weit schlimmer als jetzt die Minidosis.

  10. #10

    Standard AW: Kann weder steigern noch erhöhen

    Ich habe keinen Durchfall, ich habe Antikörper gegen Parietalzellen, was mitunter dazu führt, dass man zu wenig Magensäure hat - Folge ist eine Nährstoffverarmung. Leaky Gut habe ich auch. Auch schwitze ich seit meinen Teenagerjahren extrem stark - Ursache unbekannt.

    Danke, candymilk, für deinen Kommentar wegen deiner Schwierigkeit zu steigern in minimalen Mengen. Es dürfte den Horoizont mancher Leute erweitern.

    Ich nehme Kalium und Magnesium nicht auf Verdacht, sondern auf Grund von Blutwerten. Am Anfang habe ich Magnesium tatsächlich auf Verdacht genommen - und auch nur über Fußbäder (wo eine Überdosierung nicht möglich ist - manche bestreiten ja überhaupt die Wirkung). Selbst oral eingenommen kann man Magnesium eigentlich nur überdosieren, wenn man kranke Nieren hat. Als mein Magnesiummangel diagnostiziert wurde, habe ich Magnesium auf ärztliche Verordnung hin genommen, Kalium nehme ich nur sporadisch, wenn ich merke, dass ich schwach und zittrig werde - und auch nur so lange, bis die Symptome wieder aufhören. Wenn man die Symptome kennt, weiß man irgendwann Bescheid. Der Kaliummangel kommt bei mir nur dann, wenn ich Magnesium vernachlässige - das hat mir der Doc im Krankenhaus auch bestätigt ("die häufigste Ursache von Kaliummangel ist Magnesiummangel").

    Larina versteht nicht, dass ich keinen Kaliumüberschuss, sondern phasenweise einen Mangel habe - und auch nur in diesen Phasen nehme ich Kalium ein. Erst diese Woche wurde mir Kalium verschrieben, von meinem Hausarzt - wegen Werten unter dem Referenzbereich. Ich weiß nicht, warum sie es nicht versteht. Ich habe es versucht, ihr zu erklären. Es kommt nicht an. Sie versteht nicht, dass mein "System" leider nicht perfekt läuft. Das tut weh, wenn man sowieso mit so vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Aber es tut gut, wenn es Leute gibt, die sagen, dass sie es auch kennen. Danke, an alle, die ein bisschen Herz dafür haben!

    Ja, ich habe sehr viel höhere Dosen genommen (und da war ich schwanger). Mein fT4 war in der Zeit teilweise so am unteren Rand, dass ich Angst hatte, wieder eine Fehlgeburt zu haben (welche ich vor der Schwangerschaft gehabt habe). Nach der Geburt musste ich dann immer weiter reduzieren. Ich hatte auch Mängel bei Selen, Zink und Eisen. Die wurden aufgefüllt und sind bekanntermaßen für die gute Funktion der Schilddrüse bekannt, worauf ich wieder reduzieren konnte.

    Ich bin selber schuld, dass es mir jetzt wieder schlechter geht - ich habe mich in den letzten Wochen sehr schlecht ernährt (sehr viel Süßkram in der Weihnachtszeit), was dem Darm nicht gerade förderlich war - viel Zucker, Weißmehl etc. Ich weiß, hier glauben manche Leute nicht an die Theorie, dass ein kranker Darm die Ursache der meisten Krankheiten ist. Aber ich kann es nur bestätigen. Anfang 2018 war ich für drei Wochen in einer Klinik für Neurodermitiker und Allergiker, wo ich drei Wochen eine allergenarme Rotationsdiät durchgeführt habe - ebenfalls ohne Zucker, Gluten und Zusatzstoffe. Meine IgE- Werte (damals etwa 1600 hoch), sanken innerhalb dieser Wochen um ca. 400 auf 1200. Schade, dass ich nicht länger ausgehalten habe.

    Auch habe ich im Dezember die Einnahme von Magnesium leider vernachlässigt. Die Folge kam ziemlich bald. Wenn nicht genügend Magnesium da ist, kann Kalium nicht in die Zellen - und schon kam die Schwäche.

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