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Thema: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    T3 fast am Anfang der Behandlung, davon halte ich nichts.
    Das sehe ich auch so. Steigern würde ich bei dieser Dosis und diesen Werten vorsichtig, also erstmal echt wenig dazu gebend.

    Ob nun Mirtazapin die freien Werte beeinflusst, müsste man auch überlegen / mit berücksichtigen.

  2. #12
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Liebe Sulu,
    nehme auch Mirtazapin neben LT Euthyrox seit März 2018. Eingestiegen seinerzeit mit 15 mg, zwischenzeitlich längere Zeit auf 30 mg, seit Monaten wieder 15 mg. Der Erfolg ist bei mir auch nicht soooooooooo berauschend, aber immerhin so, dass ich die schlimmsten Zeiten damit überstehen konnte.
    Man bzw. Docs sagen, die antidepressive Wirkung beginne bei 15 mg. Bei Höchstdosis 45 mg war ich nie. Da ich außer blöder Gewichtszunahme und noch mehr erhöhten Leberwerten als ohnehin schon üblich keine Besserung verspürte, bin ich dann wieder auf 15 mg runter.
    Die leicht schlafanstoßende Wirkung beginnt übrigens bei 7,5. Das ist auch mein Ziel - nächste Senkung dorthin und dann irgendwann ganz ausschleichen.
    Würde mich auch interessieren, ob es da irgendwelche Beeinflussungen gibt zwischen LT und Mirtazapin. Herausgefunden habe ich dahingehend noch nichts wirklich.

    Die Symptome, die Du beschreibst, kenne ich auch sehr gut. Bin seit fast 2 Jahrzehnten gerade brustkorbmäßig irre verspannt, habe sehr oft Schonhaltung, scheint in den Weichteilen zu sitzen.

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Thursday Next
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Vielleicht kann man das noch ein bisschen trennen: Fibromyalgie als echte Erkrankung kommt nicht von Hashimoto. ABER die beiden Erkrankungen treten häufig zusammen auf. Umso wichtiger ist es, eine ordentliche Diagnose zu stellen, was bei Fibro oft schwierig ist. Abgesehen davon können bei Hashimoto auch Symptome auftreten, die Fibromyalgie ähneln.

    Fibromyalgie wird nach aktuellem Stand auch weder als rheumatische noch als autoimmune Erkrankung angesehen, sondern als neurologische. Ggf. sollte man sich zur Diagnose und Behandlung also eher an einen Schmerztherapeuten als an einen Rheumatologen wenden. Zu den Symptomen gehören neben dauerhaften Schmerzen, die nicht oder wenig auf klassische Schmerzmittel reagieren, z.B. auch Schlafstörungen und Depressionen, Reizdarm u.a.

    Man kann bei Fibro durchaus auch mehr tun, als nur Antidepressiva zu geben, bzw. gibt es auch noch andere als Mirtazapin, Amitriptylin zum Beispiel. Wichtig ist aber z.B. auch viel Bewegung bzw. leichter Sport und Techniken wie Meditation oder progressive Muskelentspannung. Wenn dir außer dem Mirtazapin nichts verordnet oder empfohlen wurde, bist du vielleicht nicht in den besten Händen.

    Hier noch ein paar Links zu Fibro:
    https://www.fibromyalgie-fms.de/fibromyalgie/diagnose
    https://www.rheuma-liga.de/rheuma/kr...r/fibromyalgie
    https://www.gesundheitsinformation.d...e.2607.de.html

    PS. Ich sehe es bei den Werten aber auch eher so, dass du eine vorsichtige Steigerung versuchen könntest und schauen, ob die Symptome dann besser werden.

  4. #14
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Guten Morgen,

    also bei mir liegt der T 3 bspw alles andere als niedrig. Meine starken Muskelschmerzen in den Beinen kamen eindeutig von zu viel L-Thyroxin!
    Fibromyalgie halte ich, wenn Hashimoto vorliegt, für eine Fehl-/Verlegenheitsdiagnose.
    Bei Antidepressiva - Gabe und gleichzeitig vorliegenden Schilddrüsenerkrankungen sollte man sehr vorsichtig sein, da sie ungünstig in den Stoffwechsel einwirken können!
    Mir wären deine Schilddrüsenwerte keine Steigerung der Hormone wert, aber da muss jeder seine individuell passende Dosis und Werte finden, leider!
    Auch gerade diese Brustkorbschmerzen lassen mich da aufhorchen!
    In ÜD sind nämlich genau diese auch typisch!
    Da es deine Werte aber eigentlich nicht hergeben, würde ich da noch weiterforschen!

    LG von der Rosa

  5. #15
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Guten Abend,
    Nochmals vielen Dank für eure Beiträge und die unterschiedlichen Sichtweisen.
    Stoff zum Nachdenken
    Die meiste Empfehlung war ja,das LT langsam zu steigern um den t3 Wert höher zu bringen.
    Wichtig zu sagen ist das ich zu den Personen gehöre die seit der Therapie mit lthyroxin keine wesentliche Verbesserung erfahren habe......
    Das ist leider zermürbend,vor allem mit den weitern nebenbaustellen.

    Schönen Abend noch Gruss sulu

  6. #16
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Zitat Zitat von Sulu Beitrag anzeigen
    Erstmal vielen Dank für eure Beiträge!!

    Wenn der Bericht aus der ärztezeitung recht hat,hab ich wohl Pech gehabt mit der fibromyalgie..
    Pech ist relativ. ;-) Ich habe 2019 teilweise heftige Fibromyalgie-Symptome gehabt, mit Rückenschmerzen, Schmerzen an den Tender Points, auch an den Daumengelenken, habe zudem seit Jahrzehnten einen Reiz-Magen und -Darm und noch einiges mehr. Deshalb will ich dieses Jahr meine SD-Werte prüfen lassen, ob es daher kommt. Vor 10 Jahren meinten die Ärzte, ich hätte keine UF. Aber egal, ich habe auch gemerkt, dass die Symptome wechseln und quasi meinen Stresslevel angeben. Je höher der Stress, umso mehr Schmerzen. Je mehr ich abgelenkt war, umso weniger merkte ich davon. Und darum geht es bei einer Fibromyalgie-Therapie, eigene Stressfaktoren erkennen, vermeiden und gutes für sich tun. Ich bin sicher, wenn Du das mal in Angriff nimmst, werden sich auch Deine Schmerzen ändern, unabhängig von Deiner Schilddrüse.

  7. #17
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Wieviel Vitamin D nimmst Du pro Tag?
    Das ist mein bestes Schmerzmittel ;-)

    Dein TSH wär mir fast durchgehend zu hoch und ft4 zu tief --dazu WJ und Schlafstörungen ist nicht angenehm

  8. #18
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Ich kann die Aussage von Verne61 bestätigen.
    Ich habe auch Fibromyalgie und könnte niemals ohne einen gewissen Vitamin D Spiegel.
    Brauche gar keine Messung. So wie der Vitamin D Wert zu niedrig ist, habe ich entsetzliche Schmerzen und bin sehr schnell erkältet.
    Auch muss mein fT4 im oberen Drittel sein.
    Und wenn ich mit dem fT3 zu niedrig bin, habe ich furchtbar trockene Augen....

  9. #19
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Zitat Zitat von andelke Beitrag anzeigen
    So wie der Vitamin D Wert zu niedrig ist, habe ich entsetzliche Schmerzen und bin sehr schnell erkältet.
    Auch muss mein fT4 im oberen Drittel sein.
    Und wenn ich mit dem fT3 zu niedrig bin, habe ich furchtbar trockene Augen....
    schade, dass solche Infos nicht ernst genommen werden - diese Hilfe von Ärzten würde viele Lebensjahre retten...

  10. #20
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    Standard AW: Fibromyalgie durch hashimoto....?????

    Zitat Zitat von Verne61 Beitrag anzeigen
    Wieviel Vitamin D nimmst Du pro Tag?
    Das ist mein bestes Schmerzmittel ;-)

    Dein TSH wär mir fast durchgehend zu hoch und ft4 zu tief --dazu WJ und Schlafstörungen ist nicht angenehm
    Hallo verne61,
    Vielen Dank für deinen Beitrag.
    Vitamin d nehme ich wöchentlich 4000 einheiten,
    Ende Januar Termin beim endokrinologen, da wird der Vit.d Spiegel gecheckt.
    Und ja es ist alles sehr unangenehm, es kommt zu viel zusammem(hashimoto, gen.angststörung, WJ,fibromyalgie..........)

    Da kommt man schon mal ins schwanken an welcher Schraube man drehen sollte.

    Meine Ärztin findet meine SD Werte ja gut,unabhängig das das befinden eher mau ist..thybon will sie mir nicht verschreiben,LT erhöhen auch nicht.
    Liebe Grüße sulu

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