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Thema: (Warum) Dauert Senken länger als Steigern?

  1. #1
    Benutzer
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    Standard (Warum) Dauert Senken länger als Steigern?

    Huhu,

    ich hab hier schon öfter gelesen, dass Senken länger dauert als Steigern.
    Deswegen war ich bei der Einstellerei auch erst sehr zögerlich und habe kleine Schritte gemacht. Weil ich mich mit 112 LT noch überhaupt nicht fit fühlte dachte ich, dass noch viel fehlen müsste und bin auf 137 LT gegangen. Damit ging es mir nach 4 bis 6 Wochen besser, anschließend verschlechterte sich mein Befinden, sodass ich nach 8 Wochen (Ende Juli) mit dieser Dosis auf 125 LT ging. Psychisch ging es mir schneller besser, aber die ständige Müdigkeit fing erst nach etwa 8 Wochen an besser zu werden (ab Anfang Oktober) und erst seit ein paar Tagen fühle ich mich wieder so gut und fit wie lange nicht mehr.

    Habt ihr eine Erklärung dafür, warum das Senken so lang braucht?

    Danke und LG

  2. #2
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    Standard AW: (Warum) Dauert Senken länger als Steigern?

    Zitat Zitat von Doing Beitrag anzeigen

    ich hab hier schon öfter gelesen, dass Senken länger dauert als Steigern.
    Im messbaren Ergebnis nicht. Aussagekräftige Werte bekommst du in beiden Fällen in sechs bis acht Wochen.

    Wenn man das Steigern direkter spürt als das Senken, war es vielleicht dringender nötig. Oder der Glaube versetzt Berge.

    Bei starker Überdosierung kann es sein, dass man sich an einem Tag ohne LT besser fühlt, weil man sich das Anfluten erspart. Kommt also immer drauf an.

  3. #3
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    Standard AW: (Warum) Dauert Senken länger als Steigern?

    LT hat eine Halbwertszeit von 8 Tagen. Wenn man überdosiert ist, deswegen die Dosis senkt, aber nicht komplett mal ein, zwei Tage aussetzt, kommt auf die (zu) hohe Versorgung erstmal immer noch was drauf. Gewissermaßen paradox. Es dauert lange (kann man vielleicht sogar ausrechnen?), bis man erste Momente erlebt, in denen die Menge stimmt. Das schaukelt sich ganz langsam runter.

    Steigern ist dagegen weniger "gebremst", das Ziel (höherer Spiegel) und die Maßnahme (tägliche Einnahme einer höheren Dosis) widersprechen sich nicht. Jede tägliche Einnahme ist ein Schritt in die richtige Richtung - das ist m.E. natürlich schneller spürbar als Senken (bei dem man die Überdosierung ja gezwungenermaßen noch ein gewisse Zeit aufrecht erhält).

  4. #4
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    Standard AW: (Warum) Dauert Senken länger als Steigern?

    Ich merke keinen Unterschied zur Steigerung oder Senkung, egal ob angebracht oder unangebracht. Der Ablauf, bzw. das Befinden dazu ist bei mir immer in beide Richtungen der selbe.

  5. #5
    Benutzer
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    Standard AW: (Warum) Dauert Senken länger als Steigern?

    Danke für Eure Rückmeldungen!

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