Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 26 von 26

Thema: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

  1. #21
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    04.01.20
    Beiträge
    9

    Standard AW: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

    Hallo liebes Forum,

    ich habe meine neuen Werte und ich kann sie nicht einordnen. Mit meinem Nuk bin ich ja so verblieben, dass ich 50/75 LT abwechselnd zu mir nehme, vor allem aufgrund der fehlenden Energie (es nahm so einiges in der Zeit nach meinem 'Hoch' ab).

    Die neuen Werte von 9.1.20, heute erhalten:
    TSH: 0,936 (0,2-2,5)
    FT3: 3,35 (2,76-7x37) = 13 %
    FT4: 15,7 (10,29-24,45) = 38 %

    Der Nuk schreibt, es bestehe ein Verdacht auf das Vorliegen einer Autoimmunthyreoiditis, am ehesten Hashimoto. Nach den vorliegenden Werten empfiehlt er LT 50 weiterhin, da optimal eingestellt. So fühle ich mich aber ganz und gar nicht. Ich überlege, mit LT 50/75 weiter zu machen, da ich mich bereits besser fühle. Habe aber Angst, in eine Überfunktion zu rutschen, so schnell, wie sich mein TSH offensichtlich nach unten korrigiert hat. Ich bin hin und her gerissen. In 6 Monaten soll ich zur Verlaufskontrolle kommen.
    Hat jemand einen Tipp?
    Danke und einen schönen Abend!

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.402

    Standard AW: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

    Das ist leider nicht so simpel zu sagen. Du siehst ja, der NUK weiss derzeit noch nicht mal, ob es was ist und was es ist. Entsprechend denke ich, er rät zu einer Art Sicherheitsdosierung. Was man sagen kann zu den neuen Werten, ist, lass dich nicht täuschen von den Prozenten und dem Normbereich. Die freien Werte sind nicht so tief, waren sie aber ja vor LT auch nicht. Oftmals ist ein Absacken des ft3 ein Zeichen für schon zuviel LT, man könnte bei dir also denken, du brauchst einfach noch gar keins. Muss aber nicht immer so sein.

    Ich denke, wer selber hohe Dosierungen braucht, wird dir hier unbedingt zur Erhöhung raten. Andere, zu denen gehöre ich, die eine höhere Einstellung nicht vertragen, werden zum Abwarten mit LT 50 raten, denn auch damit dürften die Werte noch etwas weiter steigen. Letztlich bist du jetzt im Testbereich, es wird wohl nur Probieren helfen. Ich würde dabei schon im Hinterkopf behalten, das noch nicht einmal eine klare Diagnose da ist, da ist Vorsicht auf jeden Falll richtig. Wenn du erhöhst, dann weisst du, das Wohlbefinden in den ersten Wochen ist uninteressant, aber danach kommts drauf an. Wenn du dann Verschlechterung erlebst, war es zu viel, wenns dir klar besser geht nach 6-8 Wochen, passt es.

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.675

    Standard AW: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

    Zitat Zitat von Rory36 Beitrag anzeigen
    . Ich überlege, mit LT 50/75 weiter zu machen, da ich mich bereits besser fühle.
    Das läuft häufig so. Erst besser, dann wieder schlechter.

    Leider ist dein Profil komplett leer, ich weiß nicht, seit wann du überhaupt LT nimmst. Aber bei den Werten würde ich (1) die Prozente streichen und (2) es nicht so eilig haben mit dem Steigern. Lass ruhig das TSH etwas krabbeln, damit deine Schilddrüse (zu deinem Vorteil) etwas mitarbeiten kann. Diese Mitarbeit zu unterbinden durch vorzeitiges Immer-Weiter-Steigern bringt ... Unordnung und frühes Leid, wenn ich das mit Thomas Mann sagen darf (was Treffenderes fällt mir momentan nicht ein ).

  4. #24
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    04.01.20
    Beiträge
    9

    Standard AW: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

    Hallo ihr beiden und vielen Dank für eure Beiträge.
    Ich hätte mit völlig anderen Werten gerechnet, aber das zeigt mir, dass ich einfach keine Ahnung von der Deutung habe. Das Wohlbefinden scheint kein Indiz zu sein. Wohl aber, dass ich überall Stoppeln auf der Kopfhaut fühle und im richtigen Licht feine blonde Haare sehe. Das ist mir seit über 20 Jahren das erste Mal passiert, dass die ausgefallenen Haare nachwachsen. Das hat ja auch was zu bedeuten, denke ich mir.
    Liebe Panna, danke für den Hinweis, hab mein Profil ergänzt :-) ich nehme seit dem 31.10.19 LT, erst 50 und jetzt 50/75 im Wechsel.
    Was mich ein wenig traurig stimmt ist, dass gerade an Sport, nach dem Abflachen der Wirkung seit zwischen den Jahren, wieder nicht zu denken ist. Nach der Arbeit wollte ich mich am liebsten wieder nicht bewegen. Zudem ist das morgendliche Aufstehen wieder schwierig. Seltsame Situation, die aber sicher einige hier kennen.

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.402

    Standard AW: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

    Zitat Zitat von Rory36 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr beiden und vielen Dank für eure Beiträge.
    Ich hätte mit völlig anderen Werten gerechnet, aber das zeigt mir, dass ich einfach keine Ahnung von der Deutung habe. Das Wohlbefinden scheint kein Indiz zu sein. Wohl aber, dass ich überall Stoppeln auf der Kopfhaut fühle und im richtigen Licht feine blonde Haare sehe. Das ist mir seit über 20 Jahren das erste Mal passiert, dass die ausgefallenen Haare nachwachsen. Das hat ja auch was zu bedeuten, denke ich mir.
    Liebe Panna, danke für den Hinweis, hab mein Profil ergänzt :-) ich nehme seit dem 31.10.19 LT, erst 50 und jetzt 50/75 im Wechsel.
    Was mich ein wenig traurig stimmt ist, dass gerade an Sport, nach dem Abflachen der Wirkung seit zwischen den Jahren, wieder nicht zu denken ist. Nach der Arbeit wollte ich mich am liebsten wieder nicht bewegen. Zudem ist das morgendliche Aufstehen wieder schwierig. Seltsame Situation, die aber sicher einige hier kennen.
    Ehrlich gesagt, nein, so kennen das hier gar nicht so viele. Bei dir ist ja im Grund fast gar nichts, was objektiv auf ein Schilddrüsenproblem hindeutet. Man kann dies oder das interpretieren und was vermuten, aber im Regelfall fängt man eben doch erst später an mit LT. Also du machst einen Versuch, mehr ist das nicht. Von daher halte ich es für nahezu ausgeschlossen, das sich eine seit langen Jahren bestehende erhebliche Krankheit mit LT sehr bessert. Es gibt schon Leute, die zu spät diagnostiziert werden, früher war das beinahe normal. Aber da sah dann halt der Ultraschall völlig anders aus.
    Heisst also, sei vorsichtig, die Steigerung auf 62,5 täglich ist einiges, lass mal so nach 2 Monaten Werte machen. Und wenn das Phänomen bestehen bleibt, das dir nur das frühe leichte Aufputschen hilft, später aber gar nichts mehr, dann müsstest du doch nachdenken über Depris und so. Aber wird man ja bald sehen, vorläufig ist es eben ein Versuch, und hoffentlich wird er doch noch erfolgreich.

  6. #26
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    04.01.20
    Beiträge
    9

    Standard AW: Deutung von Blutwerten, UF seit Jahren unentdeckt, gibt es Leidensgenoss*innen?

    Hallo Larina,
    ich bin immer noch sehr unentschlossen. Für Ende April habe ich einen BE Termin morgens, vor dem ich LT auch nicht nehme.
    Anlassbezogen doofe Tage gibt es immer mal. Aber ich denke nicht, dass ich Depressionen habe, so fühle ich mich zumindest nicht.
    Und danke, das hoffe ich auch :-)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •