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Thema: Schilddrüse vernarbt - und dann?

  1. #1
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    Standard Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Hallo liebe Foris, alles ein gutes neues Jahr!

    Gibt es eigentlich Erfahrungen, was passiert, wenn die SD komplett vernarbt ist? Ist dann endlich Ruhe im Karton? Was passiert mit den Antikörpern? Richten die sich dann gegen was anderes?

    Meine ist jetzt fast vollständig vernarbt. Zur Zeit der Ultraschalluntersuchung keine Aktivität mehr.
    Zur Zeit geht's mir wieder schlecht, habe wieder leichte Panikattacken(seit fast 2 Jahren keine mehr gehabt). Kann es sein, dass die "Kröte" sich in den letzten Zügen nochmal aufbäumt?
    Aktuelle Werte stehen im Profil.

    Liebe Grüße, Claudia
    Geändert von Claudie (02.01.20 um 11:33 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Meine SD ist auch auch ausgebrannt und vernarbt. Das es deswegen besser läuft fühle ich nicht. Vielleicht sind die Beschwerden jetzt anders, aber noch lange nicht verschwunden. Meine Antikörper haben sich jetzt auf die Leukozyten gestürzt und mir eine Leukopenie bescherrt. Sonst habe ich jetzt natürlich auch noch Probleme wegen der Wechseljahre und damit stattfinden Hormonchaos. Aber von einem Aufbäumen der SD habe ich nocht nie gehört.

  3. #3
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    TSH immer über 1, FT4 in der unteren Hälfte eines herkömmlichen Referenzbereichs - ich wäre da unterdosiert, egal ob mit oder ohne Restschilddrüse.

    Kann bei dir wieder anders sein, aber ohne Suche nach den passenden Werten läuft jedenfalls nix. Man muss den Weg zum Ziel gehen, auch wenn es mühsam ist.

    Die gute Nachricht: Autoimmunerkrankungen ziehen nicht um, wenn das Zielorgan weg ist.

  4. #4
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Also, meine Ärztin findet den TSH über 3 in Ordnung. Sie meint, ab einem gewissen Alter brauche man einen höheren TSH, weil die Gefahr von Vorhofflimmern zu groß sei, und das möchte sie mir ersparen.
    Was mich allerdings wundert, ist dass der ft3 Wert von 58% nach der Dosissteigerung nicht angestiegen ist.

    Und normalerweise läuft es bei mir so ab, dass ich 10 Tage nach einer Steigerung merke, dass alle Symptome weg sind, es mir saugut geht, aber das Ganze eben immer nur für 14 Tage. Dann geht es wieder Abwärts. Und diesmal passiert gar nichts. Seit 3 Monaten fühle ich mich wieder kacke...

  5. #5
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Dass man im Alter nicht zu straff eingestellt sein soll, ist keine ungewöhnliche Sichtweise, aber Vorhofflimmern wegen eines TSH unter 3? Wo steht das? Oder ist das Privatmeinung deiner Ärztin?

    Kein Mensch braucht jedenfalls dauerhaft Depressionen, um irgendwelche anderen Risiken um einige Prozent zu senken. Hast du nur die eine Ärztin? Dich hat ja mal wer auf 150 raufgesetzt (was natürlich übertrieben war).

    Kann natürlich auch sein, dass die Depressionen bleiben, wenn du besser eingestellt bist, das weiß man vorher nie und muss man ausprobieren. Machst du Sport? Gehst du spazieren?

  6. #6
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Kein Sport, dafür körperliche Arbeit und Spaziergänge mache ich viele. Soweit das geht mit meinem Fersensporn. Den hab ich ja auch seit fast einem Jahr.

    Ich habe sooo oft die Ärzte gewechselt, bin jetzt froh, dass ich die habe. Die geht wenigstens darauf ein, dass ich nach Gefühl einstelle und nicht mehr als 3 Mikrogramm steigern kann. Die richtig guten Schilddrüsenärzte sind überlaufen. Da kommt man nicht rein.

  7. #7
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Zitat Zitat von Claudie Beitrag anzeigen
    Kein Sport, dafür körperliche Arbeit und Spaziergänge mache ich viele. Soweit das geht mit meinem Fersensporn. Den hab ich ja auch seit fast einem Jahr.

    Ich habe sooo oft die Ärzte gewechselt, bin jetzt froh, dass ich die habe. Die geht wenigstens darauf ein, dass ich nach Gefühl einstelle und nicht mehr als 3 Mikrogramm steigern kann. Die richtig guten Schilddrüsenärzte sind überlaufen. Da kommt man nicht rein.
    Claudie, ich hab kurz zurück gelesen und da sieht es für mich aus, das du was verwechselst. Du hast doch einfach Depressionen wegen Wechseljahre? Das haben echt viele Frauen. Und gegen Steigerungen der Hormondosis hatte ja keiner was, aber dir geht es damit überhaupt nicht besser. Kein Wunder, wenn das Problem gar nicht der Hashimoto ist.

  8. #8
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Ja, gegen die Wechseljahresbeschwerden nehme ich seit ca. einem Jahr die Ladivella. Das ist auch okay, denn auch darunter hatte ich zwischendurch mehrere gute Phasen, wenn die Steigerung des SD Hormons angeschlagen hat.

    Mann, dieser ganze Mist macht mich irre. Ob das jemals aufhört? Auf ��

  9. #9
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Wenn du in kleinen Schritten erhöhst und zwischendurch oft genug Werte machst, überspringst du zumindest nicht den Bereich mit den passenden Dosierungen.

  10. #10
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    Standard AW: Schilddrüse vernarbt - und dann?

    Eine Vermutung liegt noch nahe: ich habe im Oktober mein Opipramol (Antidepressiva) von Tabletten auf Tropfen umgestellt, um besser ausschleichen zu können. Eine Woche danach fingen die Probleme an, die ich zunächst auf die SD schob. Denn das Schema passte wieder: Mit 103 ging es mir richtig, richtig, richtig gut. Für wieder mal 14 Tage . Deshalb dachte ich erstmal wieder in diese Richtung.
    Aber vor ein paar Tagen habe ich in meine Aufzeichnungen geschaut und entdeckt, dass ich zu eben dem Zeitpunkt auf die Tropfen umgestiegen bin.
    Und meine SD Werte fand ich eigentlich auch okay. Deshalb würde mich interessieren, was ihr zu den Werten sagt.
    Meine Überlegung wäre nun, wieder auf die Tabletten umzusteigen....
    Geändert von Claudie (02.01.20 um 19:51 Uhr)

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