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Thema: Ängste und Zwangsgedanken

  1. #1
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    Standard Ängste und Zwangsgedanken

    Hallo

    Forum, ich bin seit langem stiller Mitleser und habe durch die Beiträge hier sehr viel lernen können – Dafür bin ich Euch Dankbar.

    Ich möchte mich kurz vorstellen und dann, wenn ich darf dazu auch noch ein paar Fragen stellen, ich hoffe, Ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen.

    Ich (m35, 185cm, 92kg, Seronegative Hashimoto-Thyreoiditis), ca. 10 Jahre L-Thyroxin, heute Novothyral 93,75µg (gesplittet).
    Allergien habe ich geben Äpfel, Frühblüher und div. anderem, ich esse wegen Reizdarm seit 2013 keinen Weizen mehr und seit ca. 2 Jahren kein Gluten, seither habe ich damit nahezu keine Probleme mehr.

    (TL;DR)
    Mit Novothyral 110µg (gesplittet) ging es mir bisher am besten (Energie, Konzentration, Ängste und Zwangsgedanken), hatte jedoch leider Probleme mit meinem Blutdruck ca. 140/95 bekommen.
    Nun meine Frage, was würdet ihr an meiner Stelle tun? Sollte ich, wenn es dem Kopf besser geht weiter steigern und eine etwaige Einnahme von Blutdruckmedikamenten in Kauf nehmen oder ist dies ein eindeutiges Zeichen, dass ich zu hoch eingestellt bin.

    Kurz zu mir
    2008/2009 wurde bei einer Untersuchung wegen Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Ängsten, Konzentrationsschwäche festgestellt, dass meine SD nur noch ca. 11 ml groß ist, sonst unaufällig und eine Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto (TPO Antikörper negativ) besteht.
    Werte ohne Medikation TSH 5,86 µU/mL (0,3-4,00), FT3 und FT4 wurden leider nicht genommen.
    Einstellung auf 75µg L-Thyroxin.

    2014/2015 Auslassversuch ca. 1 Jahr lange ohne SD Medikamente
    TSH 3,95µU/ml (0,30-4,20), FT3 3,1 pg/ml (2,0-4,4), FT4 1,08 ng/dl (0,90-1,70)
    Dieser endete leider mit einem Nervenzusammenbruch, Ängsten und Zwangsgedanken

    2016 Nahm ich wieder 75µg L-Thyroxin, damit wurden die Ängste und Zwangsgedanken besser aber gut ging es mir damit nicht.
    Bei einer umfassenden Untersuchung durch meinen Endokrinologen wurde festgestellt, dass mein Testosteron Wert zu niedrig ist, dies wurde durch weiter Untersuchungen bestätigt (unauffälliger LH-RH).
    Unabhängig davon wurde ich Ende 2016 Vater :-).
    Spätere Tests mit Testogel und Testosteronspritzen halfen nicht den Testosteronwert wieder nach oben zu bringen.

    2018 Nachdem ich nahezu Tag und Nacht in diesem Forum und div. Fachliteratur gelesen hatte kam ich zu dem Schluss, dass meine Probleme mit den Ängsten und Zwangsgedanken sehr wohl mit der Schilddrüse zu tun haben. (Danke an alle)
    Obwohl mir von meinem Endokrinologen immer wieder erklärt wurde, ich sei gut eingestellt, es könne nichts mit der Schilddrüse zu tun haben, fand ich einen Arzt der sich mit NDT und T3/T4 Präparaten auskannte und mir helfen wollte. Er begleitete meine Umstellung auf Novothyral, ich begann mit 75µg, später steigerte ich auf 93,75µg (gesplittet). Meiner Energie, Lebensfreude und vor allem den Ängsten und Zwangsgedanken ging es damit um 80% besser.
    Da im Speicheltest festgestellt wurde, dass die Nebennieren zu wenig leisten, bekam ich von Ihm Cremes mit naturidentischen Hormonen, DHEA 3% + Progesteron 5%, Testosteron 5%.

    2019 Steigerte ich Novothyral Testweise auf 110µg, damit ging es mir sehr gut, ich hatte jedoch leider Probleme mit meinem Blutdruck ca. 140/95 bekommen.
    TSH 0,02 µU/ml (0,35-4,5), FT3 3,58 pg/ml (2,00-4,20), FT4 1,03 ng/dl (0,80-1,70), rT3 172,4 pg/ml (90-215)
    Feststellung einer erheblichen Schwermetall- und anderer Giftstoffbelastung (Bilder anbei)

    Fürs Lesen, Geduld und Eure Hilfe vielen, vielen Dank!
    Gruß 3di_
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  2. #2
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Um aktuelle Werte wirst du nicht herumkommen, wenn dir geraten werden soll.

    Bezgl. Blutdruck: vielleicht ist der T3-Anteil in Novo zu hoch für dich?

    "Nur" 11 ml SD-Volumen ist nicht wirklich klein. Es kommt darauf an, wie viel die SD selbst produzieren kann.

    Bis auf Quecksilber und Vit. D3 im obersten Bereich sehe ich keine dramatische Giftstoffbelastung. Was war das für eine Untersuchung? Von wem angeordnet? Nimmst du NEMs?

    Wie werden Ängste und Zwangsgedanken therapiert? Die machen sich nämlich gerne unabhängig von den SD-Werten "selbständig" und gehören gesondert behandelt. Mein Sohn hat eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Phobien sowie HT von Kindheit an. Erst eine kognitive Verhaltenstherapie in Kombination mit Medikamenten hat ihm zu einem normalen Leben verholfen. Er braucht jetzt "nur" noch LT.

    Außerdem hat er die Erfahrung gemacht, dass es ihm mit ca. mittigen Werten am besten geht. Eine höhere SD-Einstellung triggert die Angst und Panik.

    LG
    Kapsc

  3. #3
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Hierzu gibt es eine interessante Studie:

    Es besteht ein starker Zusammenhang von Depressionen und Angsterkrankungen mit der Autoimmunthyreoiditis (AIT), einer chronischen Erkrankung der Schilddrüse, die etwa zehn Prozent der Bevölkerung betrifft. Eine spezielle Therapie könnte vielen Betroffenen helfen. Dies haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammen mit der Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn nachgewiesen. Die Ergebnisse sind nun in „JAMA Psychiatry“ veröffentlicht.


    Depressionen und Angststörungen zählen weltweit zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Einen starken Zusammenhang von Depression und Angsterkrankungen mit der Autoimmunthyreoiditis (AIT) hat Dr. Teja Wolfgang Grömer, niedergelassener Arzt in Bamberg und Privatdozent am Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie der FAU, unterstützt durch Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Johannes Kornhuber sowie Prof. Dr. Alexandra Philipsen und Privatdozent Dr. Helge Müller von der Psychiatrischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn nun nachgewiesen. Für die Metastudie wurden 21 voneinander unabhängige Studien mit insgesamt 36.174 Teilnehmern kombiniert. Davon litten 35.168 an Depressionen, 34.094 an Angsterkrankungen.
    https://www.gutachteninstitut-bamber...-teja-groemer/

    https://www.uni-bonn.de/neues/neue-h...onen-und-angst

    https://www.spiegel.de/gesundheit/di...a-1206084.html


    https://schilddruesenguide.de/thyreo...rem-belastend/

    https://www.welt.de/gesundheit/artic...le-leiden.html

    https://www.gutachteninstitut-bamber...-teja-groemer/

  4. #4
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Zitat Zitat von 3di_ Beitrag anzeigen
    Ich (m35, 185cm, 92kg, Seronegative Hashimoto-Thyreoiditis), ca. 10 Jahre L-Thyroxin, heute Novothyral 93,75µg (gesplittet).
    Allergien habe ich geben Äpfel, Frühblüher und div. anderem, ich esse wegen Reizdarm seit 2013 keinen Weizen mehr und seit ca. 2 Jahren kein Gluten, seither habe ich damit nahezu keine Probleme mehr.

    (TL;DR)
    Mit Novothyral 110µg (gesplittet) ging es mir bisher am besten (Energie, Konzentration, Ängste und Zwangsgedanken), hatte jedoch leider Probleme mit meinem Blutdruck ca. 140/95 bekommen.
    Nun meine Frage, was würdet ihr an meiner Stelle tun? Sollte ich, wenn es dem Kopf besser geht weiter steigern und eine etwaige Einnahme von Blutdruckmedikamenten in Kauf nehmen oder ist dies ein eindeutiges Zeichen, dass ich zu hoch eingestellt bin.

    2016 Nahm ich wieder 75µg L-Thyroxin, damit wurden die Ängste und Zwangsgedanken besser aber gut ging es mir damit nicht.
    Bei einer umfassenden Untersuchung durch meinen Endokrinologen wurde festgestellt, dass mein Testosteron Wert zu niedrig ist, dies wurde durch weiter Untersuchungen bestätigt (unauffälliger LH-RH).
    Unabhängig davon wurde ich Ende 2016 Vater :-).
    Spätere Tests mit Testogel und Testosteronspritzen halfen nicht den Testosteronwert wieder nach oben zu bringen.

    2018 Nachdem ich nahezu Tag und Nacht in diesem Forum und div. Fachliteratur gelesen hatte kam ich zu dem Schluss, dass meine Probleme mit den Ängsten und Zwangsgedanken sehr wohl mit der Schilddrüse zu tun haben. (Danke an alle)
    Obwohl mir von meinem Endokrinologen immer wieder erklärt wurde, ich sei gut eingestellt, es könne nichts mit der Schilddrüse zu tun haben, fand ich einen Arzt der sich mit NDT und T3/T4 Präparaten auskannte und mir helfen wollte. Er begleitete meine Umstellung auf Novothyral, ich begann mit 75µg, später steigerte ich auf 93,75µg (gesplittet). Meiner Energie, Lebensfreude und vor allem den Ängsten und Zwangsgedanken ging es damit um 80% besser.
    Da im Speicheltest festgestellt wurde, dass die Nebennieren zu wenig leisten, bekam ich von Ihm Cremes mit naturidentischen Hormonen, DHEA 3% + Progesteron 5%, Testosteron 5%.

    2019 Steigerte ich Novothyral Testweise auf 110µg, damit ging es mir sehr gut, ich hatte jedoch leider Probleme mit meinem Blutdruck ca. 140/95 bekommen.
    TSH 0,02 µU/ml (0,35-4,5), FT3 3,58 pg/ml (2,00-4,20), FT4 1,03 ng/dl (0,80-1,70), rT3 172,4 pg/ml (90-215)
    Feststellung einer erheblichen Schwermetall- und anderer Giftstoffbelastung (Bilder anbei)_
    Mit 35 Jahren bist Du noch relativ jung und es wäre möglich, dass das Zusammenspiel der zugeführten Hormone nicht stimmig ist. Das kann dann auch zu erheblichen Problemen führen, die sich eben auch in Ängsten, depressiven Stimmungen ect. äußern.

    Es wird übrigens empfohlen DHEA frühestens ab dem 40. Lebensjahr zu nehmen, zudem kann eine Dauertherapie mit Progesteron bei Männern zu großen Problemen führen. Mit 11ml Volumen ist Deine Schilddrüse keineswegs klein, weil sie trotz dieser Größe nicht ausreichend Hormone produziert, substituierst Du ja auch.

    Der Blutdruck steigt übrigens auch durch andere Hormone, wie beispielsweise Testosteron, Männer die welches zuführen klagen häufig darüber.

  5. #5
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Hallo,

    erst mal Danke für Eure Antworten auf meinen Post :-)
    Schön zu lesen das es hier noch ein paar schlaue Köpfe gibt, die mir vielleicht noch ein bisschen weiterhelfen können.

    Ich zitiere hier mal die Beiträge und setzte meine Antworten ein, ich hoffe, es wird damit nicht zu unübersichtlich 😊.

    --------------------


    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Um aktuelle Werte wirst du nicht herumkommen, wenn dir geraten werden soll.
    Kapsc
    Klar, die liegen vor 😀
    TSH 0,02 µU/ml (0,35-4,5), FT3 3,58 pg/ml (2,00-4,20), FT4 1,03 ng/dl (0,80-1,70)

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Bezgl. Blutdruck: vielleicht ist der T3-Anteil in Novo zu hoch für dich?
    "Nur" 11 ml SD-Volumen ist nicht wirklich klein. Es kommt darauf an, wie viel die SD selbst produzieren kann.
    Kapsc
    Was sie noch Leistet hatte ich 2014-2015 getestet (1 Jahr ohne SD Medikamente), hier die Werte:
    TSH 3,95µU/ml (0,30-4,20), FT3 3,1 pg/ml (2,0-4,4), FT4 1,08 ng/dl (0,90-1,70)
    Mir ging es damit richtig schlecht.


    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Bis auf Quecksilber und Vit. D3 im obersten Bereich sehe ich keine dramatische Giftstoffbelastung. Was war das für eine Untersuchung? Von wem angeordnet?
    Kapsc
    Ich bin bei einer Ärztin in Behandlung, ich hatte auf einem Vortag gehört und gelesen, dass Menschen mit Problemen wie den meinen oft auch Probleme mit Schwermetallen haben, daher hatte ich das mal untersuchen lassen. Ich hänge noch die Ergebnisse vom Urintest an.
    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Nimmst du NEMs?
    Kapsc
    Nems, Vitamin C, D, K, Magnesium, Kalium,
    Blutdruck L-Cirulin, L-Arginin, Taurin, Gaba

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Wie werden Ängste und Zwangsgedanken therapiert? Die machen sich nämlich gerne unabhängig von den SD-Werten "selbständig" und gehören gesondert behandelt. Mein Sohn hat eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Phobien sowie HT von Kindheit an. Erst eine kognitive Verhaltenstherapie in Kombination mit Medikamenten hat ihm zu einem normalen Leben verholfen. Er braucht jetzt "nur" noch LT.
    Kapsc
    Verhaltenstherapie hatte ich auch schon gemacht, ca. 3 Jahre lang und inzwischen abgeschlossen. Wenn ich zum schlimmsten Zeitpunkt 100% Angst und Zwangsgedanken hatte, d.H. Arbeitsunfähig und Angst vor die Tür zu gehen :-), habe ich jetzt noch ca. 20%, also eher dass es mich nervt und ich meine Situation noch ein bisschen verbessern möchte

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Außerdem hat er die Erfahrung gemacht, dass es ihm mit ca. mittigen Werten am besten geht. Eine höhere SD-Einstellung triggert die Angst und Panik.
    Kapsc
    wie Alt ist dein Sohn?


    Zitat Zitat von Karin J. Beitrag anzeigen
    Hierzu gibt es eine interessante Studie:
    Danke dafür, ich hatte im Sommer im Spiegel schon mal davon gelesen, klingt vielversprechend, zumal die Medizin damit bestätigt wie viele Haschis sich fühlen (innere Unruhe, Ängste, Stimmungsschwankungen, Depris usw.), dass war bisher eher selten :-)

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Mit 35 Jahren bist Du noch relativ jung und es wäre möglich, dass das Zusammenspiel der zugeführten Hormone nicht stimmig ist. Das kann dann auch zu erheblichen Problemen führen, die sich eben auch in Ängsten, depressiven Stimmungen ect. äußern. .
    Seit ich Hormone nehme geht es mir deutlich besser, daher würde ich davon nicht primär ausgehen, die Zusammenstellung allerdings werde ich beim nächten Termin beim Doc mal ansprechen.

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Es wird übrigens empfohlen DHEA frühestens ab dem 40. Lebensjahr zu nehmen, zudem kann eine Dauertherapie mit Progesteron bei Männern zu großen Problemen führen. Mit 11ml Volumen ist Deine Schilddrüse keineswegs klein, weil sie trotz dieser Größe nicht ausreichend Hormone produziert, substituierst Du ja auch. .
    Ich hatte eigentlich nicht vor eine Dauertherapie mit Progesteron zu beginnen, der Gedanke war eher den Nebennieren mal wieder etwas auf die Sprünge zu helfen. Unabhängig davon ist es spannend zu hören das eine Dauertherapie wie Du sagst für uns Männer nicht so geeignet ist – hast Du hierzu mehr Infos / Futter für mich?
    Ich hatte mit meinem Doc auch schon mal darüber gesprochen, er ist anderer Meinung, er nimmt selbst Progesteron seit sehr, sehr langer Zeit.


    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Der Blutdruck steigt übrigens auch durch andere Hormone, wie beispielsweise Testosteron, Männer die welches zuführen klagen häufig darüber.
    Kann ich bestätigen, mit Testogel und Hormonspritzen ging der Blutdruck mächtig nach oben, daher hatte ich es auch wieder abgesetzt.
    Meine Testosteron Creme aktuell hat 5%, davon nehme ich eine in etwa eine halbe Erbse täglich, dh. sehr, sehr wenig. Natürlich wirken Hormone auch in sehr geringen Dosen.

    --------------------

    Nochmal Dank an Alle :-)

  6. #6
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Dein fT3 ist etwas hoch. Ich würde versuchen, ob etwas weniger T3 (und evt. mehr T4) -Einnahme das Befinden verbessert, ohne den BD zu erhöhen.

    Wie schaut das Splitten konkret bei dir aus, mit zeitlichem Abstand zu den Mahlzeiten?

    Quecksilber ist erst vor kurzem untersucht worden und noch keine Therapie erfolgt?

  7. #7
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Mein Sohn ist jetzt Anfang 20.

    Zwischen 8. und 11. Lebensjahr praktisch schulunfähig, wir wussten nie, ob er am nächsten Tag das Haus verlassen konnte.

    Kognitive Verhaltenstherapie über 3 Jahre, nur mit LT und guten SD-Werten (er war nie in UF, da früh diagnostiziert)--> keine Verbesserung.
    Danach kognitive Verhaltenstherapie mit Medikamenten (SSRI und Neuroleptikum) --> rascher Erfolg.

    Seit 4 Jahren Psychopharmaka abgesetzt, es geht ihm gut. 1 x jährlich Gespräch mit dem Psychiater, falls nötig öfter.
    Geändert von KapscII (31.12.19 um 15:07 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Ängste und Zwangsgedanken

    Hallo, nochmal Danke für Eure Antworten und Anregungen.
    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Dein fT3 ist etwas hoch. Ich würde versuchen, ob etwas weniger T3 (und evt. mehr T4) -Einnahme das Befinden verbessert, ohne den BD zu erhöhen.

    Wie schaut das Splitten konkret bei dir aus, mit zeitlichem Abstand zu den Mahlzeiten?

    Quecksilber ist erst vor kurzem untersucht worden und noch keine Therapie erfolgt?
    Interessanter Aspekt, damit müsste ich weg von Novothyral und zu L-Thorox + Thybon. Hatte mein Doc auch schon mal angeregt als Alternative. Muss ich mal darüber nachdenken 😊!
    Aktuell Splitte ich Novothral 75µg, in 5/4 (93,75µg), 07:00 Uhr - 1/2 75µg, 14:00 Uhr - 1/2 75µg, 18:00 Uhr 1/4 75µg. Und ich nehme es Sublingual ein, es wirkt damit etwas besser, vermutlich ist mein Darm nicht so super aufnahmefähig..

    Bzgl. dem Quecksilber hatte ich eine Therapie mit Chealatbildenden Infusionen begonnen, dazu Mariendistel und Goldrutenextrakt. Fisch und Meeresfrüchte im Speiseplan deutlich reduziert.

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Mein Sohn ist jetzt Anfang 20.
    Ich bin froh, dass es Ihm nun besser geht, und hoffe für euch, dass es so bleibt! Schlimm, dass es Ihn in so jung so hart getroffen hatte, gerade die Kinderjahre sollten eigentlich unbeschwerte sein.
    Aber vielleicht ist es mit uns Menschen ein bisschen wie in dem afrikanischen Märchen mit der Palme mit dem Stein in der Krone. Alle Rückschläge und Belastungen lassen uns wachsen und stärker werden.

    Danke nochmal für Eure Tipps und Tricks 😊.

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