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Thema: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentieren!

  1. #21
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    Standard AW: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentie

    Vor allem mehr Entzündungswerte als nur CRP --> Senkung, Ferritin und LDH (zeigt Gewebszerstörung an).

    Warum keine Kortisonspritzen? Wenn die wirken, ist das ein Hinweis auf ein entzündliches Geschehen. Schon Physio (Heilgymnastik) versucht, internistischen Rheumatologen?

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentie

    Speziell bei den Muskelverspannungen würde ich warten, bis du deine ÜD zuverlässig hinter dir hast.

    Fersen: Hatte ich mal, war irgendwie nach langen Monaten wieder weg. Bei einer Freundin Verdacht auf Fersensporn - sie hat die Schmerzen wegbekommen, indem sie mit einem harten Holzkochlöffel in irgendeiner Position gehörig Druck gemacht hat.

    Weswegen ich das schreibe: Am besten denkt man erstmal an Triviales (etwa bei den Fersen, aber auch bei Hüftschmerzen: Schlafposition? Lattenrost? schlechte/zu harte Matratze? etc.), bevor man den ganzen diagnostischen Apparat bemüht wegen "Partikulärschmerzen" wie Ferse und Hüftgegend.

    PS
    Cortisonspritzen: Klar wirken sie, z.b. bei meiner Schulter oder bei der Bizepssehne. ABer nicht auf Dauer und man sollte das doch nicht zu oft machen - was die Ärzte selbst sagen. In den obigen beiden Fällen musste ich spritzen lassen, ohne Arm funktioniert man nicht. Aber die Schmerzen kamen zurück, wurden milder - und ich habe sie noch immer, nur eben erträglich.
    Geändert von panna (27.12.19 um 15:42 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentie

    Es ist nicht die Ferse sondern die Sehnenplatte der Fußsohle. Ich bin Bauchschläfer, also auf der Hüfte liege ich gar nicht.
    Die Schmerzen sind auch nicht dauernd. Manchmal besser, manchmal schlimmer. Hüftschmerz (wobei das eher Richtung Pobacke, nach vorne über den Oberschenkel bis zum Knie läuft), auch mal 1-2 Tage ganz weg sind und plötzlich wieder da. Aber ich kann sie an nichts fest machen, es gibt keinen bestimmten Auslöser dafür.
    Mittlerweile schäme ich mich zu gehen da es nur noch ein Hinken und humpeln ist.

    Mein Vater hatte mal Cortisonsprizen in die Gelenke bekommen und das wurde dann extrem dick, er hatte danach sehr lange Probleme damit. Ich habe Angst davor und schiebe es bisher immer auf. Wobenzym hat bisher auch nichts gebracht.
    Leider verschreibt mir mein Arzt keine Krankengymnastik oder ähnliches mehr. Ich hätte schon zu viel von der Kasse bekommen...was gar nicht wahr ist. 6x Manuelle Therapie und 1xOsteo alles andere musste ich selbst zahlen. Auch Stoßwellen und Akkupunktur.

  4. #24

    Standard AW: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentie

    Larina,
    was soll ich dazu sagen? Ich schreibe über den aktuellen Erkenntnisstand, du sagst: ist alles Psycho - also die Schmerzen sind eingebildet?
    Ich meine - sogar der ICD soll dazu geändert werden, dass es eben NICHT mehr als psychische/psychosomatische Erkrankung eingegrenzt wird.
    Ich glaube nicht, dass wir da irgendwie zusammenkommen.

    Ich bin auch nicht blauäugig - ich habe mich schon mit fast allen Facetten und Möglichkeiten beschäftigt, denn ich schlage mich damit schon 5 bis 7 Jahre herum!
    Und dass ich hier in einem Forum von 0 auf 100 alles das beschreibe, was ich NICHT mehr machen kann, das wird man mir sicherlich nachsehen. Aber du kannst sicher sein, ich habe schon einige Fachärzte bemüht - und bekam immer nur die Antwort, was es NICHT ist.

    Leider dauert es halt immer Monate, bis man dann eine neue Möglichkeit in Angriff nehmen kann, aber das ist für die Forumsmitglieder sicherlich nichts neues.

    Molly

  5. #25

    Standard AW: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentie

    Hallo Jula,

    aus meiner Erfahrung heraus würde ich dir auch einen Besuch beim Neurologen empfehlen, dann aber bei einem, der sich auch wirklich mit neurologischen/muskulären Erkrankungen auskennt. Viele haben nämlich ihr Hauptgebiet in der Psychologie/Psychotherapie und so wird man da dann auch oft beurteilt...
    Es gibt auch an verschiedenen Orten sogenannte neuromuskuläre Ambulanzen, meist an Kliniken, das sind Experten für solche Erkrankungen.
    Dafür kann oft der Hausarzt eine Überweisung schreiben, oder dann auch der Neurologe - es scheint je nach Klinik unterschiedlich zu sein.
    Was du berichtest, kann leider alles Mögliche sein, bis zu einer chronischen Muskelerkrankung.
    Das wäre jetzt "im-Kaffeesatz-lesen", würde ich da was beurteilen wollen.
    Ich würde aber unbedingt dran bleiben. Denn bei vielen Erkrankungen (wenn wir jetzt mal davon ausgehen, es ist eine) ist der Verlauf um so positiver, um so eher man sie richtig erkennt und behandeln kann.

    Molly

  6. #26
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    Standard AW: Endlich neue Diagnostik. Zur Wahl stehen Hashi, Fibro, Myositis...Bitte kommentie

    Zitat Zitat von Molly-Breeze Beitrag anzeigen
    Larina,
    was soll ich dazu sagen? Ich schreibe über den aktuellen Erkenntnisstand, du sagst: ist alles Psycho - also die Schmerzen sind eingebildet?
    Ich meine - sogar der ICD soll dazu geändert werden, dass es eben NICHT mehr als psychische/psychosomatische Erkrankung eingegrenzt wird.
    Ich glaube nicht, dass wir da irgendwie zusammenkommen.

    Ich bin auch nicht blauäugig - ich habe mich schon mit fast allen Facetten und Möglichkeiten beschäftigt, denn ich schlage mich damit schon 5 bis 7 Jahre herum!
    Und dass ich hier in einem Forum von 0 auf 100 alles das beschreibe, was ich NICHT mehr machen kann, das wird man mir sicherlich nachsehen. Aber du kannst sicher sein, ich habe schon einige Fachärzte bemüht - und bekam immer nur die Antwort, was es NICHT ist.

    Leider dauert es halt immer Monate, bis man dann eine neue Möglichkeit in Angriff nehmen kann, aber das ist für die Forumsmitglieder sicherlich nichts neues.

    Molly
    Ich geb jetzt auf...Hör mal das es viele Jahre dauert, ist doch Normalität für rheumatisch Kranke, für viele andere übrigens auch. Wenn du so überzeugt bist, Fibromyalgie zu haben(ich bin es nicht), ja dann kannst du doch sofort mit den Therapien anfangen. Die sind nun einmal psychologischer Art und verhaltensmäßig. Man kriegt sogar Krebskranke mit Schmerzmitteln annähernd schmerzfrei, Fibrokranke nicht.
    Was den Erkenntnisstand angeht hier mal die aktuelle Leitlinie, in der Tat jetzt neurologisch, also von der DGN: https://www.awmf.org/uploads/tx_szle...om_2017-03.pdf
    Nur mal ein Detail herausgegriffen: Wie sieht es denn aus bei dir mit Ausdauertraining, Walking, Aquajogging, Fahrradfahren? Wie oft machst du das? Lt. offiziellen Richtlinien ist das die wichtigste Therapiemethode bei Fibromyalgie.

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