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Thema: Bitte um Reduzierungs-Tipps

  1. #31
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    So, jetzt hat ein befreundeter Arzt Zweifel gesät: er meinte, so eine niedrige Dosis (aktuell weiterhin 37,5µg) sei eh nur Placebo, da könnte ich LT auch gleich ganz sein lassen.

    Ich glaube das ja eigentlich nicht, aber - grrr - der Zweifel ist jetzt halt da (auch der, dass es vielleicht doch zu wenig ist...?) *seufz*

    Weiß man dazu etwas - nicht speziell zu meinem Fall, sondern generell zu Mindestdosierungen o.ä.?

  2. #32
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Mindestdosierungen gibt es nicht und kann es auch nicht geben. Die Menschen sind alle unterschiedlich. Lass Dir doch nichts vormachen! Das ist doch das gleiche mit den Ärzten die behaupten man müsste erst bei TSH > 10 behandeln oder nur nach TSH einstellen reicht, oder, oder, oder. Es wird immer einen geben, der anderer Ansicht ist.
    Naja und wenn Du es ausprobieren willst, dann lasse es doch weg. Das wäre dann noch eine Schlussfolgerung mit der ich mitgehen könnte. Aber der umgedrehte Fall, es müsste dann ja zwangsläufig zu wenig sein, damit fange ich nichts an.
    Es ging Dir doch gut im Moment, oder hatte ich das falsch in Erinnerung? Wenn dem immer noch so ist, pfeif drauf ganz ehrlich. Nichts geht über Wohlbefinden.
    LG

  3. #33
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Zitat Zitat von büchi Beitrag anzeigen
    So, jetzt hat ein befreundeter Arzt Zweifel gesät: er meinte, so eine niedrige Dosis (aktuell weiterhin 37,5µg) sei eh nur Placebo, da könnte ich LT auch gleich ganz sein lassen.

    Meine Freundin nimmt 12,5. Gelegentlich nur 6,25 . Von den Werten her könnte sie es weglassen, aber sie hat bei 12,5 kaum/sehr viel weniger Kopfschmerzen (ich wollte es auch nicht glauben, aber es wird akribisch Buch geführt). Bei 18 mcg kriegt sie Schnappatmung. Hat Hashimoto.

    Wäre ich bei 44 - max. 50 mal ruhig stehen geblieben damals, vor vielen Jahren, wäre ich eben nicht über einen langen Umweg unter 125 mcg (ja, dort oben, wo noch Luft genug ist ) bei jetzt 56 mcg gelandet.

    Früher hat man LT eher erst bei richtiger manifester Unterfunktion gegeben. Und für jene Leute war 50 als Einstiegsdosis meist richtig.

  4. #34
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Danke ihr beiden, genau das wollte ich lesen.

    Ich mache dann weiter wie bisher.

  5. #35

    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Ich habe vor 20 Jahren bei einem TSH von 5,5
    50 LT mit Jod bekommen, das hat mich richtig aus dem Leben geschossen, es ging mir sehr schlecht.
    Dann habe ich den Arzt gewechselt und 50 LT ohne Jod bekommen. Vom Frauenarzt habe ich Femoston bekommen. Dann hat sich im Laufe der Zeit mein LT Bedarf bei 112 eingependelt.
    Vor einigen Jahren habe ich meine Ernährung ein wenig umgestellt, ich versuche auf industriell hergestellte Lebensmittel zu verzichten.
    Und ich bin ruhiger geworden, ich lasse den Stress auf Arbeit nicht mehr so sehr an mich ran, im großen und Ganzen ist mein Leben stressfreier geworden.
    Da ich nun 52 werde, habe ich beschlossen mit dem Femoston aufzuhören. Zuerst habe ich reduziert und dann bin ich auf Hormongel umgestiegen in geringster Dosierung.
    Dann habe ich gemerkt, dass ich das LT nicht mehr so gut Vertrage, TSH lag bei 0,3.
    Nach und nach in kleinen Schritten habe ich immer mehr reduziert und nun nehme ich seit einiger Zeit gar kein LT mehr, nur noch das Hormongel.
    Ich fühle mich gut, allerdings habe ich ein wenig Gelenkschmerzen. Mal schauen was die Blutwerte demnächst ergeben werden, ich bin gespannt

  6. #36
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Deine Pille (Femoston) hat ja extrem viel synth. Östrogen und Gestagen gehabt...Was allein schon eine höhere Dosis verursacht. Aber auch dein Einstieg mit Thyranojod war ja supoptimal und der Tatsache geschuldet, dass es zu der Zeit eher selten war HT zu haben.

    Und ja, es gibt Frauen die postmeno kein LT brauchen, ob das bei dir so ist muss man abwarten. Ich würde auf jeden Fall immer auch fT3 und fT4 dazu macen lassen. Gelenkschmerzen werden gerne als Verschleiß abgetan, aber mit 52 sollte man sich nicht damit arrangieren.

  7. #37
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Es ist seltsam:

    Ich habe Anfang April versuchsweise sogar weiter auf 31,25µg gesenkt und zwei Monate gehalten ohne negative (sprich: UF-) Symtome.
    Was in der letzten Zeit aber wieder vermehrt aufgetreten ist: Schlechter Schlaf, zeitweise Unruhe, schnellerer Puls etc.

    Ich habe deswegen vor einer Woche auf 25µg gesenkt.
    Mittlerweile (und zwar tatsächlich: je niedriger die Dosis) spüre ich das Anfluten immer stärker und unangenehmer: Unruhe, schnellerer und härterer Herzschlag, Schwitzen, Zittern.
    Immer etwa ab ca. 2,5-3 Stunden nach der Einnahme; zum Nachmittag hin wird es wieder besser.

    Als ich noch höhere Dosen genommen (und vertragen habe), habe ich das nie / höchst selten gemerkt.

    Ich nehme Euthyrox (noch das alte) und habe seit der Senkung keine neue Packung angefangen.

    Kann es sein, dass die Schilddrüse bei der niedrigeren Dosis wieder mehr mitarbeitet und deshalb auch die 25 jetzt zu viel sind?

    Was mache ich jetzt am besten? Eine Weile durchhalten mit den 25, obwohl das Anfluten wirklich nicht schön ist?
    Oder noch mehr senken? Ganz weglassen?

  8. #38
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Hm, dann frage ich mal anders:

    Sind Anflutungssymptome Anzeichen für eine Überdosierung (bzw. können es sein)? Oder ist das ein Trugschluss?

  9. #39
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Das kann täuschen. Bei Unterdosierung passiert das ebenfalls. Überfunktionsähnliche Symptome können unter LT genauso bei Überdosierung sowie auch Unterdosierung vorkommen. Dadurch passiert es vielfach, dass man die Symptome nicht richtig zuordnen kann.

  10. #40
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Kommt dieses Gefühl wirklich jeden Tag?
    Und sicher nicht vom Frühstück?

    Die sportliche Variante:
    Lass die 25 morgen weg, dann weißt du mehr (kommt dieses Gefühl wirklich jeden Tag?).
    Oder teile auf, morgens-abends.

    Die traditionelle Variante:
    Werte machen. Aber das kann ja jeder

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