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Thema: Bitte um Reduzierungs-Tipps

  1. #1
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    Standard Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Nach einem holprigen Einstieg mit LT vor mehreren Jahren ging es mir lange Jahre mit einer stabilen Dosis von 50µg und einem TSH zwischen 1 und 1,5 gut. Die freien Werte waren ebenfalls immer einigermaßen stabil: etwas unter mittig (fT3) und etwas über mittig (fT4), wie z.B. bei der letzten normalwertigen BE im März 2019:
    TSH 1,24
    fT3 2,49 ng/l (1,70-3,70)
    fT4 11,4 ng/l (7,0-14,8)

    In den letzten 2-3 Monaten hat sich nach längerem Anschleichen nun die Prä-/Perimenopause in ihrer wirklich vollsten Pracht eingestellt (Hitze, Kälte, müde, Herzrasen, Kopfschmerzen, Unruhe, Erschöpfung, Gelenkschmerzen, Heuli etcetc.), und die Schilddrüse hat sich offenbar mit in die Achterbahn gesetzt, denn die Werte sind jetzt völlig scheps: sowohl der TSH als auch der fT4 sind gestiegen (Dezember 2019 - ungünstigerweise wegen Arztwechsels ein anderes Labor).
    TSH 2,61
    fT3 3,12 pg/ml (2,0-4,4)
    fT4 1,88 ng/dl (0,9-2,0) <- die Obergrenze erscheint mir zudem ziemlich hoch

    (Jeweils ohne LT-Einnahme davor.)

    Der Arzt möchte, dass ich die Dosis erhöhe wegen des TSH, ich möchte wegen des hohen fT4 aber lieber reduzieren.

    Eigentlich habe ich mich auch schon fest für's Senken entschieden, bin aber unsicher: wie merke ich denn angesichts der aktuellen gewittrigen Wechseljahrs-Hormonwetterlage, ob das Senken richtig war? Wie lange sollte ich mich gedulden für eine sichere Beurteilung? Wie lange Geduld haben, bis ich neue Werte machen lassen?

    Und - bevor die Fragen kommen - alles andere ist ok, nur Ferritin sehr niedrig (wie aber all die Jahre meistens), daran arbeite ich aber.
    Und nein, HET kommt für mich keinesfalls in Frage.

  2. #2
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Ob Senken eine gute Idee wäre, würde ich am ehesten mit zwei oder drei Auslasstagen testen. Wenn die erkennbar besser sind als das Befinden bisher, dann senken.

    Aber so ganz grundsätzlich wäre ich vorsichtig mit Änderungen aufgrund einer BE, gerade bei so seltsamen Werten und anderem Labor. Du könntest die Dosis auch so belassen und z.B. in ein paar Wochen nochmal kontrollieren - bevor du an der falschen Schraube drehst.

  3. #3
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Schlafstörungen?

    Machst Du Blutdruckkontrolle? Gerade dafür? Herzrasen, Kopfschmerzen, Unruhe, Erschöpfung

  4. #4
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Danke!

    @Dini:Da ich aber jeden Tag andere Zustände habe, reichen eben zwei, drei Tage zur Beurteilung nicht aus. Das ist ja genau meine Problem. / Es handelt sich bereits um die zweite BE mit solchen Werten...

    @Verne61: Schlafstörungen kaum. Blutdruckkontrolle ja: immer schön, bis auf einzelne Spitzen im Verbund mit Hitze... das geht aber nach spätestens 1-2 Stunden wieder weg.
    Ich habe halt die Befürchtung, dass ich mit so hohen ft4-Werten das ganze noch extra antreibe.

  5. #5
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Zumindest das, was auf zuviel LT zurückgeht bzw. dadurch verstärkt wird, dürfte sich bei Auslasstagen verändern. Das käme m.E. auf einen Versuch an.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Ging es dir im März noch gut?

    Ist es möglich, im ersten Labor nochmal Werte zu machen (falls du das Werteniveau so halbwegs bestätigt wissen willst, bevor du senkst)?

    Sollte das fT4 wirklich so hoch sein, kannst du dir auch mehr als 1-2 Auslasstage gönnen?

  7. #7
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Ja, März war noch gut.

    Evtl. kann ich im Februar nochmal im ersten Labor Werte machen lassen (andere Stadt, deswegen vorher schwierig) - aber da würde ich dann schon Werte-nach-Senkung machen lassen wollen, die Zeit bis dahin würde für aussagekräftige Werte ja einigermaßen reichen.

    Ich habe jetzt doch zwei Auslasstage versucht mit zumindest keinem negativen Ergebnis und bin entschlossen, ab morgen auf 43,75µg zu bröseln.

  8. #8
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Ich lese immer wieder, daß Frauen in bzw. nach den Wechseljahren ihre LT Dosis reduzieren mußten/konnten, da sie dadurch plötzlich überdosiert waren und nicht mehr soviel SD-Hormone wie vor den WJ brauchten.

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Geisterfahrerin
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Hallo,

    ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, jahrelang die selbe Dosis und mit Beginn der WJ alles durcheinander. Ich habe versucht, zu senken.

    Prompt ging es wieder los mit Haarausfall und Verstopfung, daher bin ich wieder zur Ausgangsdosis zurückgekehrt.

    Bei mir spinnt der FT3, zuerst war er über der Norm und nach der letzten BE war ein Thybon-Rezept in der Post.

    Ich mache jetzt gar nichts mit der LT-Dosis und hoffe, es geht irgendwann vorüber.

    Bei Brustspannen nehme ich Progesterongel und wenn die Östrogenmangelsymptome schlimmer werden, Gynokadin Gel. Nur nach Bedarf, ein paar ganz wenige Monate im Monat. Das ist noch keine richtige HET.

    LG

  10. #10
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    Standard AW: Bitte um Reduzierungs-Tipps

    Kurzer Zwischenbericht nach gut zwei Wochen:

    Ich nehme seit 24.12. 37,5µg und kann bisher nur Positives feststellen. Ich fühle mich insgesamt ruhiger und stabiler, insbesondere herzmäßig.
    Negatives ist bisher nicht aufgetreten.

    Mir ist natürlich klar, dass die kurze Zeit noch längst nicht zu wirklich belastbaren Ergebnissen führt, und dass das stabilere Befinden auch einfach dem perimenopausalen Auf-und-Ab-Zufall geschuldet sein kann, aber momentan fühle ich mich definitiv wohler als vorher und mache also mit 37,5 weiter.
    (Und mir ist auch klar, dass noch ein Überhang der möglichen Überdosierung da sein kann, dass also 37,5 auf Dauer zu niedrig sind, aber das wird sich ja zeigen...)

    @candymilk: Das habe ich auch schon öfter gelesen. Könnte bei mir vielleicht passen.

    @Geisterfahrerin: Hormone vetrage ich leider sowas von überhaupt nicht, selbst winzigste Mengen Progesteron gehen nicht.
    Es ist ja immer beruhigend, wenn es anderen genauso geht wie einem selbst (gerade mit diesen seltsamen Wechseljahrs-Dingen), aber ich wünsche dir natürlich eine möglichst beschwerdefreie Zeit!

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