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Thema: ft3 Umwandlungsstörung?

  1. #1
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    Standard ft3 Umwandlungsstörung?

    Hallo Ihr Lieben,
    ich war ewig nicht im Forum und habe mich auch nicht wirklich mit meinem Hashimoto beschäftigt. Ab und zu mal Werte nehmen lassen (das letzte Mal vor 1 ½ Jahren) und zugesehen – weil die Ärzte das ja so wollen -, dass der TSH nicht unter 0,5 wandert.

    Inzwischen ist einiges passiert: mein Vorhofflimmern ist weg (erfolgreiche Ablation Anfang 2016), Ende 2017 Diagnose Schlafapnoe und sonstiges Privates und Berufliches.

    Nun wurden mal wieder Werte gemacht (war wg. Depression und vor allem wegen immer weiter ansteigenden Antriebslosigkeit im Krankenhaus) und die Werte sind katastrophal!

    09.12.:
    3 Stunden vorher noch 81,25 LT und 5 Thybon genommen
    TSH 0,29 0,3 - 4
    ft3 2,4 2,8 - 5,3
    ft4 1,4 0,8 - 1,9

    ab 10.12. nur noch 75 LT und 5 Thybon, damit die im KH nicht so „krümeln“ müssen …

    18.12.:
    ohne LT & Thybon
    TSH 1,28 0,3 - 4
    ft3 2,2 2,8 - 5,3
    ft4 1,2 0,8 - 1,9

    Mir sieht das sehr nach Umwandlungsstörung oder Low T3 Syndrom aus.
    Meine Stresshormone sind massiv erhöht:
    Adrenalin (P) 983 (<84) pg/ml
    Noradrenalin (Pl) 1500 (80-500) pg/ml

    Leider bekomme ich bei meiner Endokrinologin (in der ehemaligen Praxis Heufelder) erst im Juli einen Termin.

    Meine Frage dreht sich um Henne und Ei: ist der ft3 wegen des Stress so niedrig oder habe ich so viele Stresshormone, weil der ft3 so niedrig ist?
    Kennt einer von Euch die Zusammenhänge besser als ich?

    Jedenfalls nehme ich seit heute 5µg mehr Thybon, weil so kann es ja bis Juli nicht weitergehen.

    Grüße
    Anke

  2. #2
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Ich selbst würde die Zusammenhänge kennen wollen.

    Mein Cortisol ist seit Ewigkeiten zu hoch und mein ft3 zu tief.

  3. #3
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Zitat Zitat von Anke B. Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,
    ich war ewig nicht im Forum und habe mich auch nicht wirklich mit meinem Hashimoto beschäftigt. Ab und zu mal Werte nehmen lassen (das letzte Mal vor 1 ½ Jahren) und zugesehen – weil die Ärzte das ja so wollen -, dass der TSH nicht unter 0,5 wandert.

    Inzwischen ist einiges passiert: mein Vorhofflimmern ist weg (erfolgreiche Ablation Anfang 2016), Ende 2017 Diagnose Schlafapnoe und sonstiges Privates und Berufliches.

    Nun wurden mal wieder Werte gemacht (war wg. Depression und vor allem wegen immer weiter ansteigenden Antriebslosigkeit im Krankenhaus) und die Werte sind katastrophal!

    09.12.:
    3 Stunden vorher noch 81,25 LT und 5 Thybon genommen
    TSH 0,29 0,3 - 4
    ft3 2,4 2,8 - 5,3
    ft4 1,4 0,8 - 1,9

    ab 10.12. nur noch 75 LT und 5 Thybon, damit die im KH nicht so „krümeln“ müssen …

    18.12.:
    ohne LT & Thybon
    TSH 1,28 0,3 - 4
    ft3 2,2 2,8 - 5,3
    ft4 1,2 0,8 - 1,9

    Mir sieht das sehr nach Umwandlungsstörung oder Low T3 Syndrom aus.
    Meine Stresshormone sind massiv erhöht:
    Adrenalin (P) 983 (<84) pg/ml
    Noradrenalin (Pl) 1500 (80-500) pg/ml

    Leider bekomme ich bei meiner Endokrinologin (in der ehemaligen Praxis Heufelder) erst im Juli einen Termin.

    Meine Frage dreht sich um Henne und Ei: ist der ft3 wegen des Stress so niedrig oder habe ich so viele Stresshormone, weil der ft3 so niedrig ist?
    Kennt einer von Euch die Zusammenhänge besser als ich?

    Jedenfalls nehme ich seit heute 5µg mehr Thybon, weil so kann es ja bis Juli nicht weitergehen.

    Grüße
    Anke
    Da bin ich nicht sicher, ob das gut ist mit den Thybon 5 mehr. Zumindest sollte man erst einmal klären, was los ist. Warum wurden denn überhaupt Adrenalin und Noradrenalin abgenommen? Die Bestimmung über Blut ist extrem störanfäliig, es ist sehr zeitaufwändig, korrekt vorzugehen. Wirklich nichts gegessen, was verboten ist, Nadel eine halbe Stunde vor Blutentnahme gelegt? Wenn die Werte ernst zu nehmen sind, müsste jetzt vorrangig eine weitere Diagnostik erfolgen.
    Die Schilddrüsenwerte sehen schon so aus, als könnte es sich evtl. um ein low-T3-Syndrom handeln. Die Werte vom 18.12. allerdings sind ja ohne Thybon gemacht, da ist der tiefe Wert nicht ganz so auffällig. Beim low-T3-Syndrom soll man jedenfalls nicht ersetzen mit hohen Mengen T3, sondern Ursachen klären. Denn das ist ja Zeichen einer anderen Erkrankung, die einfach therapiert werden müsste. Daher auch die Frage, weshalb denn Adrenalin plus Noradrenalin im Plasma abgenommen wurden. Was übrigens unüblich ist, wegen der hohen Fehlerrate wird eigentlich sonst im Urin gemessen.
    Geändert von Larina (19.12.19 um 18:30 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Was ist die Messeinheit bei fT3, Anke?

    (ich glaube, beim Low-T3-Syndrom schreibt man nicht im Forum )

  5. #5
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Hallo Panna,

    ft3 pg/ml
    ft4ng/dl

    Sorry für die späte Antwort, aber leider bin ich nicht über weitere Nachrichten informiert worden und zudem habe ich wieder eine dicke Erkältung (die x-te seit Anfang September). Ich vermute hier auch einen Zusammenhang mit dem ft3 ...

  6. #6
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Noch eine Frage: warum spielen die Messeinheiten eine Rolle?

  7. #7
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Zitat Zitat von Anke B. Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage: warum spielen die Messeinheiten eine Rolle?

    Sollten sie eigentlich nicht. Da sie aber so krass unterschiedlich sind, je nach Labor, achtet man auf sie, und manchmal fallen Referenzbereiche durch ihre Abstrusheit auf ... zum Beispiel deiner fT3-Bereich. Zum Vergleich, bei dieser Messeinheit sind so geläufige Referenz bereiche zwischen 2,0 bis 2,2 und 4,1 bis 4,4. Und ich habe nach der Messeinheit gefragt, weil der Bereich sich beinahe überlappt mit denen, die in pmol/l gemessen werden (so ca. zwischen 3 und 6-6,5).

    In Feuerpferds Referenzbereiche-Sammlung ist dein echt krasser Referenzbereich nicht mal annähernd vertreten:
    https://www.ht-mb.de/forum/vbglossar...owentry&id=183

    Und aus dem Grund würde ich mir einfach überhaupt keinen Kopf machen bzw. wenn du willst, mach eine BE in einem anderen Labor zur Kontrolle.

  8. #8
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    Standard Wohl doch keine Umwandlungsstörung

    Was ja erst einmal sehr positiv ist.

    Trotzdem weiß ich nicht, was ich jetzt machen soll (Termin bei Endokrinologin erst Anfang Juli), da meine Antriebslosigkeit seit Jahren steigt.

    All die Jahre (seit 2011) habe ich wg. Vorhofflimmern und Osteoporose wegen der Ärzte nur immer zugesehen, dass der THS > 0,4 ist und dabei nicht bemerkt, dass es mir immer schlechter geht.
    Anfang 2016 hatte ich aber dann eine erfolgreiche Ablation und auch die Osteoporose ist durch Prolia-Spritzen besser geworden.

    Irgendwie habe ich wohl jetzt nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: weiterhin schlechte Lebensqualität durch immer schlimmer werdende Antriebslosigkeit oder mögliche Verschlimmerung der Osteoporose und möglicherweise wieder VHF.

    Anbei die letzten Werte (alle unter LT 81,25 und Thybon 5; BE ohne, wenn nichts anderes dabei steht):

    27.09.17
    TSH 0,3 (0,3 – 4)
    ft3 1,86 ng/l (1,7 - 3,7)
    ft4 9,4 ng/l (7 - 14,8)

    25.07.18
    TSH 0,27 (0,3 – 4)
    ft3 2,12 ng/l (1,7 - 3,7)
    ft4 9,5 ng/l (7 - 14,8)

    09.12.19 (mit Hormonen)
    TSH 0,29 (0,3 – 4)
    ft3 2,4 pg/ml (2,8 – 5,3)
    ft4 1,4 ng/dl (0,8 – 1,9)

    18.12.19 (vom 09.12. bis 18.12. LT reduziert auf 75)
    TSH 1,28 (0,3 – 4)
    ft3 2,2 pg/ml (2,8 – 5,3)
    ft4 1,2 ng/dl (0,8 – 1,9)

    Thybon auf 10 vom 18.12. – 13.01. (gesplittet: morgens und mittags), weil ft3 2x unter dem unteren Referenzbereich. Aber laut Panna sind die Referenzwerte etwas „merkwürdig“.

    22.01.20 (seit 19.12. wieder 81,75 LT; seit 14.01. wieder 5 Thybon)
    TSH 0,29 (0,3 – 4)
    ft3 2,39 ng/l (1,7 - 3,7)
    ft4 10,2 ng/l (7 - 14,8)

    Der ft4 sieht ja ganz OK aus …
    Ich würde deshalb jetzt mal Thybon um 2,5 erhöhen, d.h. 7,5 gesplittet auf morgens, mittags und abends und mal schauen, wie sich mein Befinden ändert.

    In den Zeiten, wo es mir wirklich super gut ging, war mein TSH leider bei 0,0x und dass ohne Thybon (vor 2011)

    Vielleicht hat jemand von Euch noch bessere Vorschläge?
    Danke und Grüße

  9. #9
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    Standard AW: Wohl doch keine Umwandlungsstörung

    Ich möchte deine Entscheidung nicht beeinflussen, habe (oder wiederhole) bloß eine Anmerkung.

    Irgendwas ist nicht stimmig, nämlich: Bei auf Dauer wirklich unternormigem fT3 müsste dein TSH höher sein/werden.

    2,8 - 5.3 pg/ml ist seltsam ja. Und du siehst ja, dein fT3 ist im anderen Labor, im Referenzbereich 1,7 - 3,7, plötzlich gar nicht unternormig). Also irgendwas stimmt da nicht mit der scheinbaren Unternormigkeit in jenem Labor.
    Geändert von panna (23.01.20 um 21:51 Uhr) Grund: Gelöscht, was sich erübrigt hat.

  10. #10
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    Standard AW: ft3 Umwandlungsstörung?

    Hallo Anke, wie hoch ist denn dein Ferritin? Hast du bekannten Eisenmangel? Bei mir zumindest ist das FT3 bei Ferritin unter 100 immer lausig. Bei Depression und Antriebslosigkeit hätte ich jetzt das LT erhöht, finde auch deine FT4s nicht so wahnsinnig gut. Ich kenne mich aber mit Vorhofflimmern nicht aus. Nach der Ablation ist das doch weg, oder? LG Geisterfahrerin

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