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Thema: Bitte um Hilfe! Starke Symptome, schecht eingestellt?

  1. #1
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    Standard Bitte um Hilfe! Starke Symptome, schecht eingestellt?

    Hallo zusammen,

    bisher war ich nur stille Mitleserin, aber nun bitte ich Euch doch auch mal um Hilfe. Ich habe große Probleme die richtige Dosis für mich zu finden und die Ärzte sind mir leider keine große Hilfe. Ich liste mal alle Blutwerte auf, die ich habe:

    Werte vom 27.09.2017

    fT3 2,13 pg/ml (2,19 - 4,2)
    fT4 0,99 ng/dl (0,8 - 1,8)
    TSH 1,68 mU/l (0,35-4)
    MAK 82,5 IU/ml <60
    TG 17,1 ng/ml <55
    Euthyrox 50mg --> Steigerung auf Euthyrox75mg



    Werte vom 23.11.2018

    fT3 2,63 pg/ml (2,19 - 4,2)
    fT4 1,13 ng/dl (0,8 - 1,8)
    TSH 1,88 mU/l (0,35-4)
    MAK 83,2 IU/ml <60
    TG 24,8 ng/ml <55
    Euthyrox 75mg --> Steigerung auf Euthyrox 88mg



    Werte vom 21.02.2019 --nüchtern

    fT3 2,77 pg/ml (2,19 - 4,2)
    fT4 1,03 ng/dl (0,8 - 1,8)
    TSH 2,85 mU/l (0,35-4)
    MAK 83,2 IU/ml <60
    TAK <15 IU/ml 0 - 40
    TG 28,9 ng/ml <55
    Euthyrox 88 mg --> Steigerung auf Euthyrox 100mg



    Werte vom 03.05.2019 -- Blutabnahme mittags, mit Euthyrox 100mg

    fT3 2,12 pg/ml (2,19 - 4,2)
    fT4 1,13 ng/dl (0,8 - 1,8)
    TSH 1,14 mU/l (0,35-4)
    MAK 80,9 IU/ml <60
    TG 24,6 ng/ml <55
    Euthyrox 100 mg --> Steigerung auf Euthyrox 112 mg


    Labor 24.06.2019

    Ferritin 69 ng/l ( 13 -150 )
    Eisen 118 ng/dl ( 49 - 151 )
    Vitamin B12 781 pg/ml ( 197 - 771 )
    Folsäure 8,2 ng/ml ( 3,89 - 26,8 )
    Vitamin D3 27,8 ng/l
    Magnesium 0,75 mmol/l ( 0,75 - 1,2 )
    Zink 1080 ng/l (600 - 1200 )
    Selen 92 ng/l (75 - 140 )



    Werte vom 31.07.2019 -- mittags Blutabnahme mit Euthyrox112mg

    fT3 3,3 pmol/l (3,1 - 7,0)
    fT4 13,1 pg/ml (8,0 - 17,0)
    TSH 0,40 uU/l (0,30 - 3,70)
    MAK 98,2 U/ml <60
    hTG 11,32 ng/ml <58,00
    TG Wiederfindungs-Quotient 85,03 % >70,00
    TG 24,8 ng/ml <55
    TRAK <0,30U/l <1,00
    --> Umstellung auf 1 ganze Prothyrid


    Werte vom 30.10.2019 -- morgens nüchtern

    fT3 4,0 pmol/l (3,1 - 7,0)
    fT4 11,4 pg/ml (8,0 - 17,0)
    TSH 0,21 uU/l (0,30 - 3,70)
    1 ganze Prothyrid --> Umstellung auf 1/2 Prothyrid + 50mg Euthyrox --> da laut Arzt in einer latenten Hyperthyreose, da TSH zu niedrig


    Labor 29.10.2019

    Vitamin D3 68,4 ng/l
    Magnesium 0,83 mmol/l ( 0,75 - 1,2 )


    Werte vom 22.11.2019 -- morgens nüchtern

    fT3 3,2 pmol/l (3,1 - 7,0)
    fT4 9,7 pg/ml (8,0 - 17,0)
    TSH 0,61 uU/l (0,30 - 3,70)
    MAK 76,0 U/ml <60
    hTG 8,59 ng/ml <58,00
    TG Wiederfindungs-Quotient 88,78 % >70,00
    TG 24,8 ng/ml <55
    TRAK <0,30 U/l <1,00
    1/2 Prothyrid + 50 mg Euthyrox --> empfohlene Umstellung 1/2 Prothyrid + 5x 50mg Euthyrox / 2x 75mg Euthyrox


    Mein Problem ist, dass ich eigentlich seit 2017 mal mehr, mal weniger stark mit Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Schlafstörungen, schwankendem/ausbleibendem Zyklus, trockender Haut, frieren, Kopfschmerzen, brennenden Augen, Verstopfung, brüchigen Nägeln und ausfallenden Haaren zu kämpfen habe.

    Nach der Umstellung auf Prothyrid wurden diese Symptome besser und ich habe mich wieder wohler gefühlt. Nun wurde die Dosis im Oktober wieder gesenkt und schon 1 Woche später wurden die Probleme von Tag zu Tag schlimmer, so dass ich mittlerweile seit 3 Wochen krank geschrieben bin, da ich fast jede Nacht mit extremen Schlafstörungen zu kämpfen habe und selbst wenn ich schlafen kann, bin ich am nächsten Tag todmüde. Und auch alle anderen Symptome haben sich wieder deutlich verschlimmert.

    Nach den letzten Werten habe ich ziemlich mit dem Arzt diskutiert, da er das Prothyrid ganz streichen wollte und ich aber das Gefühl habe, dass es mein Wohlbefinden verbessert hat.
    Ich nehme aktuell wieder 1 ganze Prothyrid, bin mir aber unsicher, ob ich dies tatsächlich tun soll. Würde es Sinn machen 5x 1 Prothyrid und 2x 1/2 Prothyrid + 50 mg Euthyrox zu nehmen, damit mein TSH nicht wieder zu weit sinkt? Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar. Ich weiß aktuell echt nicht mehr weiter und bin langsam am verzweifeln .

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Lamia86
    Geändert von Lamia86 (27.11.19 um 23:58 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Bitte um Hilfe! Starke Symptome, schecht eingestellt?

    Hallo Lamia,
    die Blutwerte mit 1 PT sind relativ gut. Die Frage ist nur wie war das Befinden damit.
    Werte vom 30.10.2019 -- morgens nüchtern

    fT3 4,0 pmol/l (3,1 - 7,0)
    fT4 11,4 pg/ml (8,0 - 17,0)
    TSH 0,21 uU/l (0,30 - 3,70)
    1 ganze Prothyrid

    Du bist nicht überdosiert, auch wenn der Arzt das behauptet. Die freien Werte ft3 und ft4 sind nicht einmal mittig. Wenn es Dir gut geht mit 1 PT dann würde ich das weiter versuchen. Wechseldosierung würde ich nicht machen. Das kann die Symptome verursachen. Viele haben mit PT suppriemierten TSH und das ist noch lange nicht Überfunktion.

    Ganz liebe Grüße
    Peter

  3. #3
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    Standard AW: Bitte um Hilfe! Starke Symptome, schecht eingestellt?

    Warum wurde damals von 75µg gesteigert? Alles was danach kam, ist für mich ein Rückschritt gewesen. Schnelle Steigerung in kurzer Zeit und viel T3 obendrauf.
    Die BE mit 1 PT war nach 24 Stunden, von daher kann man den fT3 sicher nicht als "gut" einstufen. Der Wert ist am Tag sehr viel höher, damit vermutlich zu hoch. Genaueres kann man nach 24 Stunden nicht mehr sagen. Gleichzeitig wird der fT4 durch viel T3 gedrückt, daher der niedrigere fT4-Wert.
    Ich bin nicht davon überzeugt, dass Du nicht überdosiert bist. In UD hat man doch eher keine solchen extremen Schlafstörungen, wohl aber in ÜD.
    Wechseldosis funktioniert mit T3 nicht. Auch sonst, verträgt das nicht jeder mit T4. Den Gedanken brauchst Du also nicht weiterspinnen.
    In wie weit ist denn geklärt, ob Deine sonstige Medikation (Profil) mit reinspielt, oder die MS zumindest einen Teil der Symptome mitverursacht?
    LG

  4. #4
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    Standard AW: Bitte um Hilfe! Starke Symptome, schecht eingestellt?

    Es wurde von 75mg gesteigert, weil ich unter einigen Symptomen gelitten habe ( Müdigkeit, Gewichtszunahme, frieren, usw.). Daher hat der Arzt es für sinnvoll gehalten auf 88mg zu erhöhen. Die Mediaktion der MS ist nicht für die Symptome verantwortlich. Unschuldig ist die MS mit Sicherheit nicht, sie verursacht mir auf jeden Fall auch Beschwerden. Allerdings kamen bestimmte Symptome eben erst mit der Diagnose Hashimoto und haben sich durch die Medikation geändert, das spricht gegen die MS.

    Das Wohlbefinden war unter Prothyrid deutlich besser. Ich war nicht mehr so müde und vor allem hatte ich nicht schon morgens nach dem Aufstehen trockene, brennende Augen und das Gefühl überhaupt nicht geschlafen zu haben. Das kam alles erst wieder, nachdem das Prothyrid reduziert wurde.
    Geändert von Lamia86 (28.11.19 um 10:14 Uhr)

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