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Thema: MB: Hohe Leberwerte waehrend Thiamazol Einnahme

  1. #1
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    Standard MB: Hohe Leberwerte waehrend Thiamazol Einnahme

    Ich habe vor etwa einem Monat die Diagnose MB bekommen und mit Thiamazol begonnen: 40mg 5 Tage, danach 20mg.
    Für insgesamt 3 Wochen. ( nach 10 Tagen habe ich begonnen mich unwohl zu fühlen)
    FT3 und FT4 sind nun im Normbereich, aber meine Leberwerte sind sehr schlecht geworden.

    Neuer Versuch: 5mg Thiamazol für 2 Wochen. Enge Kontrolle der Leberwerte.

    Anscheinend verträgt meine Leber das Thiamazol nicht.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
    Habe ich mit 5mg Thiamazol eine Chance die ÜF in Schach zu halten, wenn das TSH noch nicht wieder da ist?
    Bleibt eine SD-OP hier die einzige Option, wenn ich auch die 5mg Thiamazol nicht vertrage oder gibt es medikamentös noch andere Möglichkeiten (Propycil scheint mir ein Risiko bei meinen Leberwerten).
    DAnke!
    Geändert von Min999 (26.11.19 um 00:28 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: MB: Hohe Leberwerte waehrend Thiamazol Einnahme

    Hallo Min,

    das hier:

    1 Woche 10 mg/20mg abwechselnd- je nach Befinden:
    ist nicht wirklich gut, die Gesamtwirkung der Dosis kommt in ca. 2 Wochen an, das Tagesbefinden ist schlicht nicht ausschlaggebend. Und das völlige Aussetzen ("2 Tage kein Thiamazol") ist eine Einladung für MB, wieder durchzustarten.

    Ich weiß ja, was dein Problem ist und warum du ausgelassen hast, trotzdem, falls du Obiges nicht wusstest ...

    Ob nun deine Leberwerte bei 5 mg besser werden, wissen kann man das wohl nicht. Wie die Schilddrüse/dein MB auf die große Senkung reagiert, ist auch unbekannt, leider oft nicht gut, aber vielleicht hast du Glück. Dein TSH ist nicht zurück aus der Versenkung, dein fT3 eher noch hoch und deine Anfangs-TRAK waren eher hoch - wenn sie weiterhin zweistellig sind, oder hoch: hoch-einstellig, dann ist das doch eher ein Indikator für einen noch aktiven MB, der dir die plötzliche Senkung übel nehmen könnte.

    Es gibt noch Irenat Tropfen, allerdings ist es nicht so, dass Irenat die Leber bloß streichelt. Das Nebenwirkungsprofil ist nicht völlig anders als bei Thiamazol, eben auch bei der Leber, also auch hier gilt es, dass du es ausprobieren müsstest.

    Vielleicht guckt ihr mal, was die Leber bei 5 mg sagt, ob sie evtl. 7,5 erlauben könnte (je nach SD-Werten natürlich).

    Sonst bliebe dir tatsächlich nur die OP, wenn der MB sich nicht beruhigt.

  3. #3
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    Standard AW: MB: Hohe Leberwerte waehrend Thiamazol Einnahme

    Vielen Dank, für deine rasche Antwort.
    Mir ist klar, dass ich die Dosis halten muss, allerdings war meine Verfassung (wegen der Leber) so schlecht, dass ich reduzieren musste.
    Die 2 Tage ohne Thiamazol waren von 2 Aerzten (Endo und Nuk) so vorgeschlagen, um die Reaktion der Leberwerte zu sehen.

    Ist es möglich Irenat auch für eine längere Zeit zu nehmen und sauber einzustellen?
    Vielen, vielen Dank!

  4. #4
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    Standard AW: MB: Hohe Leberwerte waehrend Thiamazol Einnahme

    Das ist möglich, allerdings insofern nicht einfach, also nicht so gradlinig und sauber, als Ärzte es heute nicht bis ungern einsetzen und die Dosierung somit etwas ungewiss ist, nämlich eher hausgemacht. Erfahrungen hat damit RalfWei: https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...Behandlungsweg und auch Jutta K., sie hat es aber nicht langfristig genommen.

    Vielleicht fragst du deinen Endo dazu. Denn Irenat kann genauso auf die Leber gehen, wie Propycil auch - d.h. es wäre kein Freibrief, sondern ein Experiment.

  5. #5
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    Standard AW: MB: Hohe Leberwerte waehrend Thiamazol Einnahme

    Ich habe damals Carbimazol genommen und gute Leberwerte gehabt. Vielleicht ist das ja eine Option?

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