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Thema: Menschen ohne SD reagieren anders auf LT-Behandlung

  1. #1
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    Standard Menschen ohne SD reagieren anders auf LT-Behandlung

    ... als Menschen mit AIT oder Struma

    Hoermann et al.: "Functional and Symptomatic Individuality in the Response to Levothyroxine Treatment"
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/art.../#!po=0.373134

  2. #2
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    Standard AW: Menschen ohne SD reagieren anders auf LT-Behandlung

    Da ja die "Internet-Thyreodologie" teilweise gerne aus (anderen) Studienergebnissen von Hoermann, Dietrich u.a. und von Ito u.a., die sich bei SD-Krebs-Patienten nach SD-Entfernung ergaben, folgert, dass bei LT-Einnahme grundsätzlich ein leicht erniedrigter TsH-Wert anzustreben wäre, finde ich Abbildung 1 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/art...ort=objectonly) erhellend. Dort sieht man, dass Menschen nach Schilddrüsenentfernung im normalen TsH-Bereich (ln(tsh) von -1 bis 1 entspricht etwa TsH von 0,35 - 2,7) niedrigere fT3-Werte haben, als AITler und im supprimierten Bereich vergleichsweise höhere.

  3. #3
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    Standard AW: Menschen ohne SD reagieren anders auf LT-Behandlung

    Per Direktzitat:


    ... TSH suppression was primarily motivated by tumor control–which is now managed differently–not symptom control.
    ".... ein supprimiertes TSH war keine Maßnahme zwecks besserer Symptomkontrolle, sondern zwecks Wachstumskontrolle nach Krebs (was man inzwischen aktuell anders handhabt)"

    Und noch etwas, was ich zwar oft erwähne, aber ich bin ja nicht Hörmann, also vielleicht kommt es so besser an:
    Both T3 conversion rates and thyroidal T3 secretion are subject to central control by TSH
    "Die Umwandlung in T3 sowie auch die schilddrüseninterne T3-Produktion unterliegen der zentralen Kontrolle durch das TSH."

  4. #4
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    Standard AW: Menschen ohne SD reagieren anders auf LT-Behandlung

    Ich hab auch noch was, allerdings kann ich nicht beurteilen, ob das seriös/plausibel/... ist.

    "Die Untersuchungen demonstrieren, dass die Geschwindigkeit der Umwandlung von T4 zu T3 vom TSH-Spiegel, nicht aber von der T4-Konzentration abhängt, wenn noch Schilddrüsengewebe vorhanden ist. Bei Patienten, die keinerlei Schilddrüsengewebe mehr haben, etwa bei Karzinompatienten nach OP und Radiojodtherapie, sind die Verhältnisse umgekehrt: Hier ist die Umwandlungsrate von der T4-Zufuhr abhängig, aber nicht mehr vom TSH-Spiegel."

    https://blog.endokrinologie.net/tsh-t3-shunt-1697/


    Müde Grüße

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