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Thema: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

  1. #11
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Ich finde alle Antworten sehr interessant! Danke dafür. Mit dem massiven Eingriff in den Hormonhaushalt meinte ich nicht nur Hashimoto sondern auch daß mit der Magen-OP das Hormon Ghrelin gleich mitentfernt wird. Es hat wie alle Hormone auch einen Gegenspieler und man kann nachlesen was passieren kann wenn dieses Gleichgewicht gestört wird. Und nicht alle die zuviel wiegen essen zuviel oder haben auch noch das Sättigungsgefühl zum Aufhören. Es gibt Menschen bei denen setzt alles einfach an und umso mehr umso älter man wird. Bei mir kommen auch noch Panikattacken dazu die ich eigentlich ständig habe und das ist wirklich schwer zu ertragen. Die Frage ist will man mit OP älter werden weil bestimmte Risikoerkrankungen wegfallen und die Medikamente wegfallen, die auch wieder Nebenwirkungen haben oder will man älter werden und dann Spätfolgeerkrankungen riskieren. Neuere Beiträge von Menschen die das haben machen lassen wären hier wirklich interessant. Ich habe Berichte gelesen von operierten Schlauchmagen die sich gedreht haben, Zwerchfellbrüchen (ich mache viel Sport, käme das wäre das schlimm), verätzten Zähne weil ständig Magensäure zu hoch kommt, Total-OP´s also Magen ganz raus weil etwas schief lief, für immer Haarausfall, geplatzten Nähten und das u.a. sind Risiken die zeitlich schnell nach der OP auftreten können. Andere berichten sie hätten die OP viel früher machen lassen sollen weil sie soviel Lebensqualität dazugewonnen haben. Es ist echt schwierig und vielleicht mache ich mir viel zuviel Gedanken und sollte es einfach machen lassen, das geht auch ohne GK.

  2. #12
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Zitat Zitat von StefiD Beitrag anzeigen
    Danke dafür. Mit dem massiven Eingriff in den Hormonhaushalt meinte ich nicht nur Hashimoto sondern auch daß mit der Magen-OP das Hormon Ghrelin gleich mitentfernt wird.
    Das ist doch der Vorteil vom Schlauchmagen, die Funktion bleibt erhalten, der Magen wird nur kleiner. Ein Magen Bypass wäre für meine Mutter auch nicht in Frage gekommen.


    Bei mir kommen auch noch Panikattacken dazu die ich eigentlich ständig habe und das ist wirklich schwer zu ertragen.
    Meine Mutter musste sich vor der OP psychologisch begutachten lassen, weiß gar nicht, ob das Standard ist oder die Klinik das so gehandhabt hat.
    Wenn absehbar ist, dass der psychische Zustand sich nach so einer OP verschlimmert, kann es auch sein, dass sie nicht genehmigt wird.

    Ich habe Berichte gelesen von operierten Schlauchmagen die sich gedreht haben, Zwerchfellbrüchen (ich mache viel Sport, käme das wäre das schlimm), verätzten Zähne weil ständig Magensäure zu hoch kommt, Total-OP´s also Magen ganz raus weil etwas schief lief, für immer Haarausfall, geplatzten Nähten und das u.a. sind Risiken die zeitlich schnell nach der OP auftreten können.
    Bei jeder OP kann etwas schief gehen, weißt du ja selbst. Die Frage ist eher wie wahrscheinlich ist es, dass etwas schief geht, ich denke, das ist eine bessere Entscheidungsgrundlage. Deshalb die OP lieber in einem Adipositas-Zentrum machen lassen, die machen den ganzen Tag nichts anderes, als in einem Wald und Wiesen Krankenhaus, wo Ärzte mal üben wollen.

    Meine Mutter hat sich in Hannover operieren lassen, sie war sehr zufrieden mit der Klinik. Die OP hat etwas mehr als 30 min gedauert, komplikationslos. Am dritten Tag wurde sie entlassen und war sofort fit. Meine M. war immerhin schon 64 mit einer Herzerkrankung. In ihrem Zimmer lag eine junge Frau, die ihre OP schon lange hinter sich hatte und da war, um sich ihre Hautlappen zu entfernen, die war auch noch zufrieden mit der OP

  3. #13
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Zitat Zitat von StefiD Beitrag anzeigen
    Ich finde alle Antworten sehr interessant! Danke dafür. Mit dem massiven Eingriff in den Hormonhaushalt meinte ich nicht nur Hashimoto sondern auch daß mit der Magen-OP das Hormon Ghrelin gleich mitentfernt wird. Es hat wie alle Hormone auch einen Gegenspieler und man kann nachlesen was passieren kann wenn dieses Gleichgewicht gestört wird. Und nicht alle die zuviel wiegen essen zuviel oder haben auch noch das Sättigungsgefühl zum Aufhören. Es gibt Menschen bei denen setzt alles einfach an und umso mehr umso älter man wird. Bei mir kommen auch noch Panikattacken dazu die ich eigentlich ständig habe und das ist wirklich schwer zu ertragen. Die Frage ist will man mit OP älter werden weil bestimmte Risikoerkrankungen wegfallen und die Medikamente wegfallen, die auch wieder Nebenwirkungen haben oder will man älter werden und dann Spätfolgeerkrankungen riskieren. Neuere Beiträge von Menschen die das haben machen lassen wären hier wirklich interessant. Ich habe Berichte gelesen von operierten Schlauchmagen die sich gedreht haben, Zwerchfellbrüchen (ich mache viel Sport, käme das wäre das schlimm), verätzten Zähne weil ständig Magensäure zu hoch kommt, Total-OP´s also Magen ganz raus weil etwas schief lief, für immer Haarausfall, geplatzten Nähten und das u.a. sind Risiken die zeitlich schnell nach der OP auftreten können. Andere berichten sie hätten die OP viel früher machen lassen sollen weil sie soviel Lebensqualität dazugewonnen haben. Es ist echt schwierig und vielleicht mache ich mir viel zuviel Gedanken und sollte es einfach machen lassen, das geht auch ohne GK.
    Stefi, ich meine, die alles entscheidende Sache ist die, wie du dich ernähren kannst mit deinem Leben und deinem Körper. In einem widerspreche ich dir. Doch, wer zu dick ist, hat zuviel Nahrung zu sich genommen. Mit wenigen Ausnahmen, Cortison in hohen Mengen z. B. macht erstens dick, lagert aber auch Wasser ein. Ansetzen tut es bei allen Menschen. Fett fällt nicht vom Himmel, es muss vom Körper mit Material produziert werden.
    Klar kann es zu Komplikationen kommen. Kann es ja immer bei OPs, und Erfahrungsberichte werden dir da auch nicht weiter helfen. Aber haben z. B. deine Panikattacken was mit Essen zu tun? Du hättest schlagartig keinen Ausgleich mehr, keine Beruhigung. Das ist ernsthaft zu bedenken.
    Ich denke schon, wer es ohne hinkriegt, sollte die OP lassen. Wer es aber nicht hinkriegt, rettet vermutlich sein Leben mit der OP. Es wird verdammt hart, wenn man mit heftigstem Übergewicht mal so auf die 60 zugeht. Die Spätfolgeerkrankungen kommen leider ganz bald und schlimm, wenns mal los geht. Schwierig ist es wohl, das zu entscheiden, aber letztlich wird man doch den einen Weg gehen müssen, der funktioniert. Bei mir war das die Lebensumstellung. Bei anderen die OP.

  4. #14
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Zitat Zitat von StefiD Beitrag anzeigen
    Und nicht alle die zuviel wiegen essen zuviel oder haben auch noch das Sättigungsgefühl zum Aufhören. Es gibt Menschen bei denen setzt alles einfach an und umso mehr umso älter man wird.
    Der Energiebedarf sinkt im Alter. Wenn man wie gewohnt weiter isst, nimmt man zu. Das ist ein ganz normaler Zusammenhang und kein besonderes Schicksal mancher Leute.

    Mal eine Überlegung zum Sodbrennen: Das ist nach Überfressen relativ normal, besonders bei der Kombi spät abends essen plus Alkohol und/oder Süßes. Und ein kleinerer Magen ist früher voll als ein großer. Wer sich daran nicht anpasst, riskiert wohl Sodbrennen. Oder ist es auch eine direkte Nebenwirkung der OP?

  5. #15
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen

    Mal eine Überlegung zum Sodbrennen: Das ist nach Überfressen relativ normal, besonders bei der Kombi spät abends essen plus Alkohol und/oder Süßes. Und ein kleinerer Magen ist früher voll als ein großer. Wer sich daran nicht anpasst, riskiert wohl Sodbrennen. Oder ist es auch eine direkte Nebenwirkung der OP?
    So einfach ist es mit dem Sodbrennen leider nicht. Das ist die häufigste Nebenwirkung der OP und hat mit dem Überfressen nichts zu tun.

    Meine Mutter musste dann medikamentös etwas dagegen tun. Leider muss sie auch permanent aufstoßen, man hört richtig wie da etwas ihren Hals hochsteigt, aber dann nicht aus dem Mund rauskommt, sorry für die Beschreibung
    Da steigen permanent Magensäfte oder Gase hoch, der Magen ist eben klein.

  6. #16
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Oh je, das klingt weitaus schlimmer als übliches Sodbrennen.

  7. #17

    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Doch, alles die zuviel essen, wiegen zu viel bzw nehmen zu.
    Das ist ja quasi die Definition für zu viel essen.
    Es ist nur unterschiedlich, wie viel „zuviel“ ist. Ich bin 1,60m groß, da sind ohne Sport schon 1700 kcal/Tag zu viel.
    Mein früheres, „normales“ Sonntagsfrägstück:
    2 Brötchen, Käse, Butter, Nutella, 1 Ei , Orangensaft —> Knapp 750 kcal. Und das ist nun echt kein Fressgelage.
    (Geht natürlich auch schlimmer, mit Rührei und Kakao...)

    Man muss nicht „fressen“, damit es zuviel ist. Es reicht schon, dass man kein 1,80 m großer Bauarbeiter (männlich) ist.


    Wenn du tatsächlich mit weniger essen nicht abnehmen würdest, würde auch eine Magen-OP nicht helfen. Die macht ja nur, dass man weniger essen kann. Und der Effekt lässt wohl irgendwann nach.

  8. #18
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Ganz genauso isses!

    Das Frühstück reicht bei mir noch nicht mal -> 2 Brötchen (mindestens 300kcal), ein Glas O-Saft mit 250ml (110kcal), ein Ei (100kcal), 5g Butter pro Hälfte (150kcal), ein Löffel Nutella mit 15g (80kcal), 3 Scheiben Käse à 20g (220kcal).

    Die Wahrnehmung für gesunde Mengen bei mehreren Mahlzeiten am Tag ist vielen Menschen völlig abhanden gekommen. Das Frühstück oben hat irgendwas zwischen 750 und 1000kcal und dabei eigentlich nichts wirklich gesundes dabei.

    Würde ich an Tagen ohne Sport drei Mal so essen, hätte ich in nicht mal einer Woche ein Kilo Körperfett mehr. Ohne dass ich mich jetzt mit exorbitanten Mengen vollgefuttert hätte, sondern halt einfach das, was gemeinhin so als normale Menge gilt.

  9. #19

    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Ich habe nach so einem Frühstück auch nicht den restlichen Tag nur noch Salat gegessen.

    Ich dachte aber, ich hätte einen schlechten Stoffwechsel.�� Ich habe schließlich ganz normal gegessen!
    Und auf den Packungen bei den Nährwerten steht ja auch immer was von „2000 kcal“, und das ist Durchschnitt. Und ich bin nichr Durchschnitt, ich mache ja Sport! Und trotzdem nehme ich mit „nur“ 2000 bis 2500 kcal/Tag nicht ab.
    Komisch....�� Das liegt dann am Hashi. Konnte ich zumindest überall so lesen.

    Tsja, blöderweise muss ich für 2000 kcal schon einen sehr aktiven Tag haben.

  10. #20
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    Standard AW: Bariatrische Operation speziell Magenverkleinerung

    Aktiv ist relativ. Sport und auch die 10tsd Schritte, das ist bei jedem ein anderer Wert. Je nachdem wie intensiv die Belastung ist. Bei mir machen meine 2 Stunden Sport tatsächlich 1200 kcal, dabei sind das nur 6200 Schritte, aber dafür mehr als 120 Sprünge in Maximalkraft! der Rest ist ebenfalls komplett im HIIT-Bereich. Laut Papiertabellen wären es nur irgendwas um die 500 kcal. So unterschiedlich kann das sein.

    Meine Abnahme habe ich aus diesem Grund auch komplett mit einem Fitness-Tracker, der meine Grunddaten und meine Leistungsdaten sowie die jeweilige Sportart mit berücksichtigt und einer Tracking App für das Essen durchgezogen. Frühstücken tue ich nur in Trainingslagern wo meine tägliche Belastung bei ca 4000 kcal liegt. An normalen Tagen bzw. an Tagen wo ich nur 1 Trainingseinheit habe frühstücke ich nicht. Ich essen dann hier mal einen Cashew-Joghurt mit ein paar ungesüßten Flocken und ein paar Beeren mehr oder ähnliches. Aber keine Schrottkalorien. Ich musste allerdings auch erst einmal ein Gefühl für die normale Portion ermitteln, was gar nicht so einfach war.

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