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Thema: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

  1. #1
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    Standard Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Ich wäre um Beurteilung meiner nun vorliegenden Werte sehr dankbar.
    Ist ft4 nicht zu niedrig? Werte sind ebenfalls im Profil eingestellt.

    Bei rglm. 50 µg Euthyrox Abendeinnahme, Tabl. abends vor der BE genommen (keine freien Werte bestimmt) hatte ich einen TSH von:

    TSH --- 03.05.2019 1.91 -------------------- Ref.Ber. 0.27-4.20 mU/l

    Seit dem 18.09. NEUE Euthyrox-Einnahme 50 µg ebenfalls abends.
    Da damit Probleme, ab dem 29.09. reduziert, im Durchschnitt 43,75 µg:
    1 Tg. 50 µg, 1 Tg. 37,5 µg im Wechsel jeweils abends.
    Tablette abends vor der BE NICHT genommen.

    TSH --- 04.11.2019 1.72 -------------------- Ref.Ber. 0.27-4.20 mU/l
    Ft3 ---- 04.11.2019 2.67 pg/ml ------------ Ref.Ber. 1.71-3.71
    Ft4 ---- 04.11.2019 0.84 ng/dl ------------- Ref.Ber. 0.70-1.48


    Ft4 = 17.95 %
    Ft3 = 48 %
    TSH = 36.9 %

    Gut fühle ich mich nicht damit - zwar nicht mehr wie in Überfunktion bei dem heftigen Einfloaten der neuen Euthyrox, so dass ich reduzierte, aber meistens schon sehr müde, erschöpft, antriebslos, Herzstolpern - das auch schon sehr lange, die letzten Wochen haben diese Erscheinungen zugenommen.

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Na ja, Du warst anderthalb Tage ohne LT - kann schon sein, dass normalerweise Dein ft4 etwas höher ist.

    Dennoch könntest Du eine Steigerung auf durchgehend 50 mcg versuchen, finde ich.

    Edit: Hast Du irgendwann Eisen testen lassen?

  3. #3
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    Standard AW: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Danke für Deine Einschätzung, Schlomis Muddi.

    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen
    Na ja, Du warst anderthalb Tage ohne LT - kann schon sein, dass normalerweise Dein ft4 etwas höher ist.
    Stimmt. Ich hatte noch vorher überlegt und dann entschieden, dass ich ab jetzt so verfahre, dann tatsächlich VOR BE nichts zu nehmen.
    So im Nachhinein betrachtet hat's wohl doch weniger Sinn gemacht.

    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen
    Dennoch könntest Du eine Steigerung auf durchgehend 50 mcg versuchen, finde ich.
    Ohje, da gruselt es mich jetzt ein bisschen (wegen der blöden Symptome, die ich anfänglich mit der neuen Euthyrox hatte).

    Andererseits: Versuch macht klug. Ich weiß doch schon gar nicht mehr, wie es ist, nicht müde und erschöpft zu sein. Also so einen halbwegs gesunden Zwischenstand zwischen müde/erschöpft und total nervös/Schlafstörungen zu erreichen.

    Meinst Du, die mehr als 10 %, die ich jetzt reduziert hatte, wenn ich die wieder draufpacke, könnten erreichen, dass ich mich wieder besser fühle, wenn ich das hoffentlich nur anfängliche Gefühl der ÜD einfach mal die nächsten Wochen bis zur nächsten BE aushalte?

    Wird mich wieder Überzeugungsarbeit kosten beim Doc, dass ich dann schon wieder eine BE will.

    Edit: Hast Du irgendwann Eisen testen lassen?[
    Ja, mitgemacht. Ist okay, denke ich.
    Eisen 98 µg/dl (Ref.Ber. 33-193)

    Außerdem Ferritin i. Serum.
    197 µg/l (Ref.Ber. 10-291*) * Oberer Ref.Ber. bei Frauen i.d. Menopause. Bei mir der Fall.

  4. #4
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    Standard AW: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Schön wären natürlich Wohlfühlwerte von früher, die man als Vergleich heranziehen könnte.

    Warst Du schon immer auf Abendeinnahme? Ich meine, hattest Du Dein früheres Wohlbefinden unter Abend- oder Morgeneinnahme?

    Deine Werte geben in jedem Fall eine Steigerung her. Nicht als Muss, aber als Kann. Wie Du schon sagst: Versuch macht kluch. Kann schon sein, dass sich ÜF-Symptome einstellen, aber das können dann nur Dosisänderungssymptome sein, die nach ein, zwei Wochen verschwinden sollten. Unterm Strich steigerst Du um mickrige 6 mcg - damit überdosiert man sich nicht.

    Ich habe im August um 6 mcg gesteigert bei gleichzeitiger Umstellung auf die neuen Euthyrox (stand kurz vor manifester UF). Bis auf Schwitzattacken in den ersten zwei Wochen habe ich nicht viel gemerkt.

  5. #5
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    Standard AW: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen
    Schön wären natürlich Wohlfühlwerte von früher, die man als Vergleich heranziehen könnte.
    Ich such schon, und vielleicht werde ich auch noch fündig.
    Ich befürchte, die sind meinem Aufräumwahn vor einiger Zeit zum Opfer gefallen. Kann mich aber an freie Werte auch nicht mehr erinnern, wann DIE das letzte Mal überhaupt genommen wurden. Fang jetzt wohl leider neu an ...

    Warst Du schon immer auf Abendeinnahme? Ich meine, hattest Du Dein früheres Wohlbefinden unter Abend- oder Morgeneinnahme?
    Nach Abendeinnahme - das schon seit vielen Jahren. Ich weiß aber nicht mehr genau, wann ich umgestellt hatte. Ich glaube, so im ersten Drittel von mittlerweile 11 Jahren.
    Nach Morgeneinnahme war ich immer so furchtbar müde und kam nicht in die Puschen.

    Deine Werte geben in jedem Fall eine Steigerung her. Nicht als Muss, aber als Kann. Wie Du schon sagst: Versuch macht kluch. Kann schon sein, dass sich ÜF-Symptome einstellen, aber das können dann nur Dosisänderungssymptome sein, die nach ein, zwei Wochen verschwinden sollten. Unterm Strich steigerst Du um mickrige 6 mcg - damit überdosiert man sich nicht.
    Ja, das hoffe ich. Habe auch so das Gefühl, dass eine Steigerung sinnvoll wäre auf die ursprünglichen 50 µg. Und damit gefühlt um noch mal 10 % mehr, wenn man die neue "Rezeptur" berücksichtigt.

    Also, starten wir in den 2. Versuch.

    Wäre einfach mal schön, wenn ich zukünftig nicht immer so erschöpft wäre (allerdings habe ich IMMER schlechte Leberwerte, und jetzt sind auch noch die Nierenwerte nicht so nett.) DAS muss ich auch angehen. Mein Doc winkt hier ab, weil schon lange so - aber mein Befinden sagt etwas anderes ...

  6. #6
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    Standard AW: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Gut fühle ich mich nicht damit - zwar nicht mehr wie in Überfunktion bei dem heftigen Einfloaten der neuen Euthyrox, so dass ich reduzierte, aber meistens schon sehr müde, erschöpft, antriebslos, Herzstolpern - das auch schon sehr lange, die letzten Wochen haben diese Erscheinungen zugenommen..
    Warte mal - wenn das schon länger anhält und nicht erst seit der Reduktion, dann passt das irgendwie vorn und hinten nicht ganz, weil es ja nicht auf die neue Dosis zurückgeht sondern früher schon so war? Oder missverstehe ich dich?

    Du hast ja wegen des neuen Euthyrox reduziert, weil du nach kurzer Zeit meintest, dass es unangenehm ist. Jetzt wieder dorthin?

  7. #7
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    Standard AW: Bitte Werte beurteilen - Vielen Dank!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Warte mal - wenn das schon länger anhält und nicht erst seit der Reduktion, dann passt das irgendwie vorn und hinten nicht ganz, weil es ja nicht auf die neue Dosis zurückgeht sondern früher schon so war? Oder missverstehe ich dich?

    Du hast ja wegen des neuen Euthyrox reduziert, weil du nach kurzer Zeit meintest, dass es unangenehm ist. Jetzt wieder dorthin?
    Liebe Panna,

    vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
    Diese ganze Erschöpfung/Müdigkeit usw. habe ich schon länger. Ganz unabhängig von dem neuen Euthyrox. Hatte das aber gar nicht im Zusammenhang mit etwaiger UF gesehen und an die Schilddrüse gar nicht gedacht, sondern mehr im Zusammenhang mit Depression und meinen momentanen Lebensumständen seit Ende 2017/2018.

    Mit der neuen Euthyrox kamen dann Symptome, die ich alle schon kannte aus der Zeit VOR LT oder vielleicht auch aus Zeiten, wo ich nicht gut eingestellt war: Magen/Darm spielte verrückt, plötzliche Schlafstörungen, Herzrasen, Schweißausbrüche, Kopfdruck, Muskelverhärtungen, starke Kopfschmerzen, erstmalig Hexenschuss bis zum Krankenschein ...

    Seitdem begann ich wieder, mich damit zu beschäftigen, las hier, holte mir Arzttermine etc. Und stelle nun fest, seitdem die SD wieder in den Focus meiner Aufmerksamkeit gerückt ist, dass es doch gut sein kann, dass ich eigentlich schon lange ein wenig unterdosiert war, dies aber als Normalzustand empfunden habe? Und mit der neuen Euthyrox dieser Zustand einfach kippte?

    Von daher würde ich es jetzt trotzdem wieder versuchen. Wenn ich feststelle - und dieses Mal halte ich länger durch - dass ich die neue wieder nicht vertrage in höherer Dosierung, dann muss ein Plan B her.

    Eine andere Möglichkeit sehe ich derzeit auch nicht ... Außer, noch mal so weiterzumachen wie bisher (43,75 µg) und bis zum NUC-Termin zu warten im Dezember ...

    Was ggf. auch für eine kleine UF spricht, dass mein Hals (Kropf) wieder dick geworden ist im Laufe der letzten Wochen, Schluckbeschwerden kommen langsam hinzu - und Hämoglobin grenzwertig und Cholesterin auch "gut" erhöht ... ...? Vor Reduzierung war der Hals schön schlank , die Werte allerdings auch nicht besser.

  8. #8
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    So ist zumindest der Gedankengang klarer, danke.

    Was ich noch sehe:
    Tablette abends vor der BE NICHT genommen.
    Keine gute Idee, denn das sind dann schon ca. 36 Stunden. Bei 24 Stunden sind es Tiefstwerte, weil man ja ohne BE die Tablette bereits intus hätte. Aber bei 36 Stunden - jenen Spiegel, der dann gemessen wird, hast du nie, weil du ja alle 24 Stunden dein LT einnimmst. Der Unterschied mag nicht überwältigend sein, aber für Überlegungen darüber, was niedrig ist und was nicht, kann das schon eine Rolle spielen.Viel realistischer wäre Abendeinnahme vor der BE, erstens ist die reine T4-Spitze eh sehr klein, zweitens ist diese kleine Spitze längst weg bei der morgendlicher BE - und drittens würdest du einen Spiegel messen lassen, den du tatsächlich jeden Tag hast. -
    Ich würde auch die Wechseldosis lassen, im Zweifelsfall bzw. ungutem Befinden täte ich das nicht machen. Auch 43 LT lässt sich zusammenstellen - zum Beispiel: eine halbe 88-er aber auch mit 25-ern geht das.

  9. #9
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    Liebe Panna,
    stimmt! War keine so gute Idee, das LT abends nicht zu nehmen.
    Plan A: Ich bleibe bei meiner Dosis von ca. 43 µg, warte auf die nächste BE und nehme dann abends auf jeden Fall das LT. So haben wir bei gleicher Dosis eine gute Hausnummer, denke ich.
    Mir jetzt vom Internisten 88 µg verschreiben zu lassen, ist zwar eine gute Idee; das wird der aber nicht mitmachen, denke ich. Also warte ich auf den Termin beim NUK. Ich schätze mal, dass sein Urteil im Arztbericht an den Überweiser mehr Gewicht haben wird.
    Mit 43 LT kann ich derzeit leben.
    Und wenn dann im Januar nichts dagegen spricht zu steigern (weil bspw. ft4 immer noch niedrig ist und auch mein Befinden eine Steigerung erlauben würde) und ich vertrage es und könnte mich tatsächlich besser damit fühlen, dann wäre es perfekt.

  10. #10
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    Weil ich anderswo sehe, dass du dich auf Prozente verlassen möchtest: Tu es lieber nicht. Warte lieber auf eine nächste BE beim Hausarzt, wenn du vergleichen willst.

    ... steigern (weil bspw. ft4 immer noch niedrig ist und auch mein Befinden eine Steigerung erlauben würde)
    Darf ich meine Variante dazu schreiben?
    "steigern (weil mein Befinden eindeutig für eine Steigerung spricht und der niedrige fT4 es erlaubt)"


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