Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 18

Thema: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    13.05.06
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.319

    Frage TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    So, heute habe ich nach vier Monaten Dosis halten, meine neuen Werte bekommen:

    Yay! ich freue mich, dass mein TSH wieder da ist. Das letzte Mal war er das 2007. Mit dem Befinden sieht es allerdings eher mau aus. Ich hoffe aber, dass ich mit den jetzigen Werten eine Ausgangssituation habe, mit der man arbeiten kann. Ein bisschen Hilfe könnte ich auf dem Weg gut gebrauchen und würde mich über ein wenig Begleitung freuen.

    Hier sind mal die neuen Werte und sonstige Angaben, in meinem Profil steht der ganze Rest der Story. Das soll nun nicht jeder lesen aber falls noch infos gewollt sind ...


    29.10.2019 112,5 LT 2,5 Thybon (vier Monate Dosis gehalten)
    Karenz: T3 5h/ T4 12 h

    fT3 2,39 pg/ml (1,8-5.7) 15% (war jahrelang beim gleichen Labor deswegen %)
    fT4 11,6 pg/ml (8,0-18,0) 36%
    TSH 0,51 mU/l (0,4-4,0)

    Befinden: nicht mehr so katastrophal wie ende 2018 aber nicht gut, Gefühl von zu wenig T3

    Symptome: Muskeln hart, diastol. BD im Verhältnis zu Sys. leicht erhöht, Gewichtzunahme, insgesamt etwas teigig,
    Haare fallen noch zu viele aus, brüchige Fingenägel, rauhe Mundwinkel, suboptimale Konzentration, vergesslich, öfter mal Kopfdrücken, trockene Haut, wenig Energie, miserabler Schlaf, super schnell aus der Puste, sportlich unfit

    Ferritin: 29.1 ng/ml (13-150)
    CRP: <1.0 mg/l (<5.0)
    Hämoglobin: 13,4 g/dl (12-15,6)
    B12: 335 pg/ml (197-771)
    Vitamin D3 : 1,25 hydroxy Vit D3 49.4 pg/ml (19.9-79.3)


    Ich will noch ergänzen, dass ich außer Hashi und etwas sportbedingtem Verschleiß gesund und normalgewichtig bin, eher sportlich und agil aber seit einer Weile eben nicht mehr.
    Ich hatte jahrelang ein super Befinden mit mittleren Werten T3 zwischen 40 und 50% bzw. 3 bis 3,5 pg/ml und dem T4 knapp drüber. Allerdings brauchte das eine hohe Dosis und der TSH war weg.
    Heute denke ich, ich war mit T4 überdosiert. Aber mit den heutige niedrigen Werten gehts mir eben nicht so toll. Ich weiß nicht so recht, wie ich meinen T3 höher bekommen kann, ohne den TSH wieder in der Versenkung verschwinden zu sehen. Meine SD hat nicht mehr ganz 2ml und macht laut NUK nichts mehr.
    Vielleicht ist eine niedrige T4 Dosis und mehr Thybon eine Lösung. Aber ich bin etwas blockiert, weil ich nicht ins Blaue schießen will.

    Also wie gesagt, über Input und Erfahrungen würde ich mich freuen.

    LG
    Geändert von lissie (31.10.19 um 22:42 Uhr)

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    14.06.18
    Beiträge
    366

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Hallo lissie,

    ich habe nicht deine ganze Geschichte gelesen. Möchte nur sagen: auch ich war jahrelang überdosiert, und seit einiger Zeit ist mein TSH wieder da. Früher Prothyrid 100, heute 50 Prothyrid und 25 LT und dies gesplittet. Ich habe auch lange Thybon gebröselt, aber ich stelle nun fest, ohne Thybon geht es mir besser. T3 aus Prothyrid bekommt mir am besten. Ich würde bei diesen Werten von dir mit LT noch runtergehen und vielleicht auf einen T3-Anteil von 5 steigern und die Dosis auf zwei Portionen am Tag verteilen.

    Grüße
    Die Heidi

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    13.05.06
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.319

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Danke dir Heidi.
    Gut zu lesen, dass es noch andere gibt, die es ähnlich betrifft. Thybon habe ich eigentlich immer gut vertragen. Aber mit dem T4 noch etwas runter zu gehen und dafür etwas mehr T3 ist vielleicht eine Idee. Ich bin allerdings kein Splitter, wie ich herausgefunden habe. Bei mir geht es am besten alles auf einmal und gerne vor dem Schlafen gehen, in Hochzeiten 185/25. Ich hatte das irgendwann mal wieder auf morgens verschoben, weil ich mein Eisen besser abends vertrage.

    LG

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.160

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Eine Bemerkung hierzu:

    fT3 2,39 pg/ml (1,8-5.7) 15% (war jahrelang beim gleichen Labor deswegen %)
    Pg/ml ... weißt du, wie die häufigsten Referenzbereiche aussehen?

    1,5 - 3,5
    1,7 - 3,7
    2,0/2,2 - 4,2/4,4

    So in etwa. Das heißt, die Prozentrechnung macht dir etwas vor. Wenn ich du wäre, würde ich privat in einen einzigen fT3-Wert in einem Labor investieren, nachdem du dich dort telefonisch oder sonstwie vergewissert hast, dass der Referenzbereich nicht nach oben verzogen ist (bei der molaren Einheit wäre oben bei 6,x Ende).

    Das Befinden hat Vorrang. Aber bei der Interpretation des Befindens ("mir fehlt T3") möchte ich den rein psychologischen Einfluss solcher Referenzbereiche nicht ausschließen.

    PS
    Was das TSH angeht, wenn es lange Jahre supprimiert war (waren es viele Jahre?***), würde ich der Sache vielleicht noch Zeit geben.


    *** ich bin aber auch wirklich oberdämlich ... steht doch im Titel.
    Geändert von panna (31.10.19 um 23:04 Uhr)

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    13.05.06
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.319

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Danke Panna.

    Mit dem Referenzwert gebe ich dir insofern Recht, als er merkwürdig gedehnt ist. Jedoch ist das eben das Labor, dass mich über die Jahre am längsten begleitet hat und die Prozente machen es innerhalb dieser Laborreferenz, im Vergleich zu früheren Werten vielleicht anschaulicher, deswegen die % Angaben. Das diese keine generelle Bedeutung über den Bereich hinaus entfalten verstehe ich. Mir persönlich sind die Prozentzahlen als solche verhältnismäßig Wurst. Von Interesse ist für mich jedoch, die Erfahrung, dass es mir mit Werten im mittleren Bereich bzgl. dieser Referenz gut ging. Das diese absoluten Werte in anderen Referenzbereichen dann nicht mehr mittig liegen, ändert daran nichts.

    Schlußendlich geht es mir darum, kommunizierbar zu machen, was ich mit hoch und niedrig, mittig oder nicht meine und da liegt es nahe, mich auf den Referenzbereich zu beziehen der aus "meinem" Labor kommt. In Absoluten Zahlen geht es natürlich auch aber die stehen ja auch da.

    LG

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.160

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Ich verstehe deinen Gedankengang, der ist in sich stimmig, der Grund für die Prozente war mir ja klar.

    Es war ein Vorschlag meinerseits, nicht mehr. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man auch trotz besseren Wissens anfällig ist für die "Wertesprache".

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    10.08.06
    Beiträge
    5.258

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Zitat Zitat von lissie Beitrag anzeigen
    Aber mit dem T4 noch etwas runter zu gehen und dafür etwas mehr T3 ist vielleicht eine Idee.
    Das wäre auch meine Idee.

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    13.05.06
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.319

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Ja genau, der "pyschologische " Faktor.
    Ich erinnere mich, dass ich einige Jahre gar keine Werte machen ließ, weil es mir so gut ging, dass ich einfach nicht daran gedacht hatte. Schlauer wäre gewesen ... Dann hätte ich mehr Beispiele zu meinen Wohlfühlwerten. Aber gut, auch dann müsste, ich mich mit der Dosis langsam in eine Richtung bewegen. Damals hat auch die SD noch anders mitgearbeitet.

    Der NUK meint zwar, sie macht wohl nichts mehr, obwohl die ein oder andere aktive SD Zelle noch da sein könnte. So ganz kann ich das nicht glauben. Mein HA meint wiederum, es sei schön dass ich meinen TSH wiedergefunden hätte, er sollte aber an der Untergrenze bleiben, damit die Schilddrüse oder was auch immer noch übrig ist nicht stimuliert wird.

    Aber nur mal angenommen es wäre so und ich müsste nun auch aus diesem Grund voll substituieren. Dann wäre ich bei 1,6 pro kg mit nur 112 LT vielleicht ok aber ich sehe das nicht. Nicht bei meiner Konstitution, nicht bei meiner Nachfrühstückseinnahme, nicht bei meinem Befinden. Die Werte sind halt Werte aber wenn es damit nicht funktioniert, tut es das eben nicht.
    Ich habe kein Problem damit zuzuwarten aber was soll passieren? Höchstens, dass der TSH noch ein wenig weiter steigt und das soll er möglichst nicht tun.

    Meine Werte ist ok zum Überleben aber es geht mir nicht gut damit. Zu viele Hormone nehme ich nicht. Das ist keine ÜD, keine ÜF Situation. Die Frage ist für mich, wie gehe ich weiter vor, um meine Symptomatik zu verbessern. Wo setze ich an, am t3, t4? Ich möchte das T3 zumindest auf einem Niveau haben, wie es die SD selbst umwandeln würde.
    Das TSH möchte ich nicht wieder komplett verschwinden lassen aus verschiedenen Gründen nicht. Aber das ist scheinbar nicht so einfach.

    Und dann kommt noch die Frage nach den anderen Werten wie Ferritin, B12 ... vielleicht sind die ok? Vielleicht doch nicht. Auf meinem Befundblatt steht, ein B12 Mangel könne nicht ausgeschlossen werden. Ok, fein. menno ..

    LG

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    13.05.06
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.319

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Zitat Zitat von Dini Beitrag anzeigen
    Das wäre auch meine Idee.

    Das wäre einen Versuch wert.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.160

    Standard AW: TSH kommt nach 12 Jahren aus der Versenkung :) Befinden eher :( Was nun?

    Mit T4 weiter runterzugehen kann aber auch bedeuten, dass man die Umwandlungsressource Nr.1 (=T4) runterschraubt zugunsten einer externen T3-Zufuhr - und dabei die Umwandlungsressource Nr. 2 (=messbares TSH) durch die vermehrte externe T3-Zufuhr ebenfalls drosselt. Ich weiß nicht, ob ich bei 11,6 runtergehen würde.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •