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Thema: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

  1. #21
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Vielleicht waren die frühzeitigen Diagnosen einer autoimmunen Entzündung auch einfach Fehldiagnosen, zumal wenn sie bei nur niedrig erhöhten AKs festgestellt wurden?

    Mir jedenfalls hat SD-Spezialist Nr. 1 allein anhand der Sonographie "ganz sicher" eine autoimmune Thyroidites diagnostiziert. Eine Weile später meinte SD-Spezialist Nr. 2 auch nur anhand der Sono mit selber Überzeugung: definitiv nicht chronisch entzündet. (Beide Male ohne nennenswerte TPO-AKs.) Habe ich jetzt durch ein paar Verbesserungen meines Lebenswandels die frühdiagnostizierte autoimmune Entzündung "geheilt", war die Erstdiagnose falsch, oder war die Zweitbegutachtung falsch?
    Geändert von Ness (31.10.19 um 15:10 Uhr)

  2. #22
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Ich hatte mal eine Phase, da sah meine Schilddrüse laut Experten-Sono total gesund aus, als wäre nichts gewesen. TRAK und Tg-AK negativ geworden, TPO-AK bloß nur noch ganz-ganz wenig. Das ist aber keine "Heilung". Jetzt ist meine Kröte zwar ruhig, aber erneut eindeutig inhomogen-echoarm und antikörperreicher.

    Das "Autoimmunsystem" ist ja manchmal auch im Urlaub. Aber einmal gelernt ist gelernt, was das Immunsystem kann (schnelle Antikörperproduktion bei bekannten Feinden, siehe Prinzip Impfung), das kann das "Autoimmunsystem" genauso. Insofern finde ich es etwas absurd, von Heilung zu reden. Dass alternative Heiler dies dennoch tun - ja klar, so lange eine Chance besteht, dass jemand es glaubt. Remission, wie bei Basedowlern, Ruhepause, teilweise Regeneration - ja, warum nicht. Aber Heilung?

  3. #23
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Also bei mir sind nur noch 2ml Schildi übrig, da brauche ich nicht lange überlegen.

  4. #24

    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen

    Vielleicht sollte man doch erst Thyroxin zuführen, wenn fT 4 schon unter die Norm fällt?
    Bei gleichzeitiger TSH Erhöhung?
    Das ist das normale, medizinische Vorgehen.

    Warum davon abgewichen wird? Weil die Patienten LT wollen und alles auf eine vermeintliche Unterfunktion führen.

    Geschichten von Leuten, bei denen „die Einstellung schwierig ist“ scheint es gehäuft bei denen zu geben, die ohne klinische Unterfunktion LT bekamen.
    Im besten Fall wird nur nichts besser- weil das Problem eben gar nicht Unterfunktion ist. Im schlimmsten Fall kommt es zur Überdosierung und/oder zum Zurückgreifen auf alternative „Diagnosen“ wie NNS , KPU.

  5. #25
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man doch erst Thyroxin zuführen, wenn fT 4 schon unter die Norm fällt?
    Bei gleichzeitiger TSH Erhöhung?
    Wenn z.B., wie bei mir so passiert, der TSH schon zum wiederholten Male um 8 liegt, der fT4 mittlerweile im unteren Referenzbereich und schließlich Symptome beginnen (die, wie die Geschichte seither beweist, eindeutig UF-bedingt waren) - warum sollte man da darauf warten, dass dieser Wert noch ein paar Zehntel sinkt, bis man behandelt? Wäre doch nur unnötige Quälerei.

    Der persönliche Normalbereich ist nun mal viel kleiner als der gesamte Referenzbereich, der die Normalbereiche von 95% der dafür untersuchten Bevölkerung umfasst. Deswegen gehen alle Erwägungen, die NUR auf diesen Zahlen beruhen, in die Irre.

  6. #26
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Wenn zweifelsfrei Uf- Beschwerden bestehen und die Werte bereits grenzwertig liegen, wird auch kein Arzt sich gegen eine Hormonbehandlung sperren.
    Aber die meisten Fälle hier sind ja leider nicht so eindeutig!
    Und man muss schon sehr kritisch hinterfragen, bei Heilpraktikern und sogenannten Diagnosen wie NNS oder HPU.

  7. #27
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Bei mir hätte es einiges erspart bei rechtzeitiger Hormonbehandlung. Mein FT4 war zu Beginn der Behandlung immer noch nicht unternormig, der TSH mit knapp etwas über 7 auch nicht soo hoch (ok, war nicht das erste Mal) - aber: nach der Untersuchung (AK, US und Szinti) stellte sich raus, die Schilddrüse ist wie bei jeschi knapp 2 ml noch gross (allerdings in Fetzen) und die SD selbst arbeitete so gut wie gar nicht. Zumindest was das Uptake aussagt. Autoimmunprozess schon dem Aussehen nach - jahrzehntelang im Vorfeld.

    Was dem höheren FT4 anbelangt: eine nahe Verwandte hat selbst freie Werte im 80 % Bereich mit einem TSH um die 1,4. SD ist untersucht - alles ok. Selber benötige ich einen FT4 von 60-75 % und am besten passend mit einem guten FT3. Nach dem meiner endlich aus dem Keller gejagt ist - er liegt z.Z. bei 80 % - besteht gesundheitlich in Sachen SD-Symptome eigentlich nix. Was sich wahrscheinlich auch schnell ändert, wenn die Werte schwanken.

  8. #28
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Wenn ich die vergangenen Jahre innerlich Revue passieren lasse, meine ich, dass das Grundübel das Märchen von der "neun TSH Obergrenze" war, die es ja niemals wirklich gab (aber als solche in den Himmel gehoben wurde). - Wenn es etwas gab, dann gab es einen hin- und her diskutierten Graubereich zwischen ca. 2,5 und ca. 4, die manche Labors kommentarlos installiert haben. (Ich nehme an, sie hatten ihre Gründe).

    Ich habe zumindest auch den Eindruck, dass es nicht wirklich die Leute mit einem noch normwertigen fT4 aber einem (mehrfach gemessenen) TSH von 7 oder 8 (wie Myrrdin etc) sind, die die größten Probleme haben. Sondern die mit dem 2,6-er-TSH, vereinfacht gesagt.

  9. #29
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    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Da inzwischen so viele Hormon Nehmer Probleme aufweisen, wird unter Fachärzten tatsächlich diskutiert, ob erst ab TSH > 10 - 15 behandelt werden soll.
    Darunter gilt als latente Unterfunktion, die keine Beschwerden machen soll.
    Erst mit manifester Unterfunktion.
    Und die Wenigsten, mit latenter Unterfunktion, entwickeln, ohne Hormone, in ihrem Leben jemals eine manifeste Unterfunktion.

  10. #30

    Standard AW: Warum haben Lt-Patienten häufig einen höheren T4 als Gesunde?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Ich habe zumindest auch den Eindruck, dass es nicht wirklich die Leute mit einem noch normwertigen fT4 aber einem (mehrfach gemessenen) TSH von 7 oder 8 (wie Myrrdin etc) sind, die die größten Probleme haben. Sondern die mit dem 2,6-er-TSH, vereinfacht gesagt.
    Ja, die meinte ich auch. Nicht die mit erhöhtem TSH (und normwertigem aber niedrigem fT4).
    Sondern mit einem TSH von 2,6 oder so. (Neben der angeblichen „neuen Norm“ gab es ja auch noch „TSH soll unter 1 sein“)

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