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Thema: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

  1. #1

    Standard Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Ich hoffe, dass mein Beitrag nicht wieder einfach so gelöscht wird, wie der Letzte...


    Hallo Ihr Lieben,

    bin echt langsam am Verzweifeln. Habe jahrelang Euthyrox 75 genommen. Jetzt wurde ja die Rezeptur geändert und seitdem ging es mir die letzten 6 bis 8 Wochen total schlecht. Innere Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Muskelschmerzen usw...

    Die Werte vor 14 Tagen waren ok lt. Arzt - dennoch geht's mir schlecht.

    Jetzt hat mein Arzt mich gestern auf LT Henning 75 umgestellt. Jetzt habe ich extreme Wassereinlagerungen in den Händen und einen Nesselausschlag an den Armen, es juckt am ganze Körper, habe ein Kloßgefühl im Hals und immer noch Herzrasen. Ich könnte nur noch heulen.

    Wie ist Eure Erfahrung bei einem Wechsel? Können das Anfangsprobleme sein oder sollte ich noch einmal wechseln? Wie lange sollte ich es probieren?

    Ich kann echt nicht mehr. Vorher mit dem alten Euthyrox war alles super...

    Liebe Grüße

    Sandra

  2. #2
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    Standard AW: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Hallo Sandra,

    ich habe ebenfalls von Euthyrox auf Henning gewechselt, da es mir unter der neuen Rezeptur total schlecht ging.

    Der Wechsel war vor gut drei Wochen und ich habe 1:1 gewechselt. Nach einer Woche hatte ich wieder ÜD Symptome, so dass ich zwei Tage ganz ausgesetzt habe, danach mit der halben Dosis für zwei Tage, dann 3/4 für drei Tage weiter gemacht. Schließlich habe ich wieder die Ausgangsdosis genommen, das mache ich jetzt 5 Tage.
    Bisher funktioniert es gut, obwohl hin und wieder auch dieser fiese Kopfdruck wieder einsetzt. Ich hoffe, dass das aufhört, wenn das Euthyrox ganz aus dem Körper ist.

    LG Renate

  3. #3
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    Standard AW: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Zitat Zitat von Sandra C. Beitrag anzeigen
    Jetzt hat mein Arzt mich gestern auf LT Henning 75 umgestellt. Jetzt habe ich extreme Wassereinlagerungen in den Händen und einen Nesselausschlag an den Armen, es juckt am ganze Körper
    Hallo Sandra,
    das liest sich für mich so als würdest Du auf irgend einen Hilfsstoff den Henning verwendet reagieren... Das Umstellen auf Henning dauert zudem länger als nur ein Tag. Da können Wochen ins Land gehe, wenn nicht gar Monate da wir ja noch mit den Euthyrox-Resten zu kämpfen haben. Und die können die nächsten Tage auch noch für die von Dir genannten Symptome (Kloßgefühl im Hals, Herzrasen) etc. führen. Oben auf kommt dann auch noch ein Medikamentenwechsel, was auch bissel Probleme machen kann. Aber es wird mit der Zeit immer besser, so meine Erfahrung.

    Ich habe auf die Eferox gewechselt - nehme sie jetzt 22 Tage ohne nennenswerte Probleme. Die Reste der neuen/alten Euthyrox werden ja nur langsam vom Körper abgebaut, weshalb ich anfangs auch noch Probleme "dadurch" hatte wie zB. inneres Zittern, Herzrasen, Übelkeit, naja, das volle Programm halt .

    Im Moment ist aber alles auf einem guten Level angekommen. Keine schlechten Symptome mehr.

    Ich würde das "schnell" noch einmal mit dem Arzt besprechen - wie gesagt, es schaut nach Unverträglichkeit bzg. Henning aus. Ich vertrage Henning auch nicht.

    Gute und rasche Besserung...!


    → Frida & ᓚᘏᗢ
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    Geändert von Frida (23.10.19 um 21:57 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Zitat Zitat von Frida Beitrag anzeigen
    Oben auf kommt dann auch noch ein Medikamentenwechsel, (...)
    Eigentlich zwei. Von Euthyrox auf Euthyrox NEU und jetzt auf Henning.

    @ Sandra C.: Allgemein wird bezügl. des neuen Euthyrox gesagt, dass man um etwa 10 % reduzieren soll - machen einige. Ich auch, sogar ein wenig mehr. Und komme damit einigermaßen bis zur nächsten BE hin. Die Horrorsymptome wie Herzrasen, schlimme Muskelschmerzen, allerextremster Kopfdruck mit Kopfschmerzen, MagenDarm, allgemeines Gefühl der Überdosierung, nicht-mehr-gut-einschlafen-können, Schweißausbrüche und Nachtschweiß wie seit Jahren nicht mehr gekannt, sind damit um ein Vielfaches eliminiert.

    Bezügl. LT von Henning kenne ich mich nicht aus, habe aber verschiedentlich gelesen, dass es stärker einfloatet, so dass man auch hier Probleme (wie die von Dir genannten) bekommen kann. Auch hier könnte eine kleine Reduzierung evtl. Abhilfe schaffen?

    Hier ein link zur Petition, wieder das alte Euthyrox einzuführen.
    https://www.openpetition.de/petition...alter-rezeptur
    Was wohl nicht geschehen wird, aber andererseits tut es gut, sich seinen Ärger von der Seele zu schreiben.

    Auch hier mal nachlesen, wenn Du magst!
    https://schilddruesen-unterfunktion....eues-euthyrox/

  5. #5
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    Rotes Gesicht AW: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Zitat Zitat von joia Beitrag anzeigen
    Eigentlich zwei. Von Euthyrox auf Euthyrox NEU und jetzt auf Henning.
    Ohhh,
    .........so sorry, - ich dachte einfach nicht darüber nach, dass das Wörtchen "ein" auch [oder nur] auf dessen Anzahl in Verbindung gebracht werden könnte. Es sind natürlich und eigentlich zwei. So wie in Deinem und wohl auch in Sandra's Fall. Bei mir sind es streng genommen sogar 3


    → Frida & ᓚᘏᗢ
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  6. #6
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    Standard AW: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Ich nehme seit meiner OP Henning.
    Die Nesselsucht (fast am ganzen Körper, vorallem Arme und Bauch) hatte ich das erste mal genau am 10. Tag ab der ersten Einnahme und sie hielt etwa 2-3 Wochen. Dann kam sie nochmal einige Wochen später in abgeschwächter Form. Es handelt sich hierbei schlichtweg um eine Hormonumstellung (steht auch, soweit ich mich recht erinnere, in der Packungsbeilage.

    Henning wirkt stark, flutet aber meist nur an, wenn man Überdosiert ist.

  7. #7

    Standard AW: Probleme nach Umstellung von Euthyrox (neue Rezeptur) auf L-Thyroxin Henning

    Ja Joia, da hast Du recht. Es sind zwei Wechsel innerhalb kürzester Zeit. Ich finde es unfassbar, was uns die Firma Merck da zumutet.

    Ich habe die Online Petition unterschrieben und auch die Nebenwirkungen gemeldet. Ob es was bringt, wird sich zeigen.

    @Frida, ich weiß nicht, ob ich auf einen Bestandteil reagiere – ich glaube eher, ich bin überdosiert. Ich habe ganz am Anfang schon einmal L-Thyroxin von Henning genommen, bin dann später auf Tropfen umgestiegen und dann wurden diese ja erst Mal einige Zeit vom Markt genommen. So kam ich dann zu Euthyrox. Damit fühlte ich mich fast immer gut eingestellt.

    Gestern Abend ging es mir noch einmal so schlecht, dass ich dachte, ich bekomme eine Panikattacke. Daraufhin habe ich mir erst mal einen Schüsslersalze-Coctail gemacht und mir alle meine Befunde von Anfang an bis heute rausgesucht und miteinander vergleichen. Ich habe festgestellt, dass sich meine Werte nicht großartig viel verändert haben – und damals war ich auf 60 LT eingestellt. Damit ging es mir ganz gut – wobei es mir mit den alten Euthyrox immer noch am besten ging. Also habe ich mir heute Morgen meine Ration so zusammegebröselt, dass ich auf ca. 60 – 65 LT kam. Mir ging es heute den ganzen Tag schon gleich viel besser – kein Herzrasen mehr, keine Unruhe – nur noch ganz wenig jucken – aber dafür war ich zum Umfallen müde, stand teilweise vollkommen neben mir und kam den ganzen Tag nicht in die Gänge. War jetzt auch nicht so angenehm – denn das kenne ich aus Zeiten, wo ich in einer UF war. Aber besser als Herzrasen, Panik und diese innere Unruhe. Nur kann ich jetzt nicht jeden Tag dauermüde sein – ich muss ja arbeiten.

    Ich werde das jetzt mal ein paar Wochen so probieren. Bleibt diese bleierne Müdigkeit, sollte ich vielleicht doch noch mal zu einem Präparat wechseln, was nicht eine ganz so hohe Bioverfügbarkeit und weniger Inhaltsstoffe hat und dann dafür wieder auf 75 hochgehen, wie bei dem alten Euthyrox auch. Das wäre dann wohl aber nur Aristo oder das Efeox, oder?

    @Candymilk – oh, Du kennst das mit dem Nesselausschlag also auch. Das beruhigt mich sehr, dass es wohl wirklich nur eine Phase ist während der Hormonumstellung.

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