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Thema: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

  1. #71
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Ich denke das auch so wie Karin und du

  2. #72
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Hallo,

    nach einem Arztwechsel und Empfehlung des Nuk, nun Blutkontrollen im 4 wöchigen Abstand.
    Hier die Werte unter 10mg Carbimazol:

    TSH Basal:< 0,01 Norm 0.35-3.50
    Ft4 1.43 Norm 0.93-1.70
    Ft3 5.96 Norm 2.00-4.40

    Mit dem Arzt hat sich leider auch das Labor und die Referenzbereiche geändert.

    Da der ft4 unter 15 mg fast in der UF war schlägt mein neuer Hausarzt vor, es mit täglich wechselnder Dosierung von 10mg und 15mg zu versuchen.
    Was haltet ihr davon?

  3. #73
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Oje, Laborwechsel ist meist ziemlich doof, man sieht die Entwicklung nicht wirklich.

    Bleibst du bei diesem neuen Arzt/Labor jetzt?

    08. 01.2020 unter 15 mg Carbimazol*
    TSH* 1.010 Norm 0.2-2.5
    ft3*3. 50 Norm 1.9-5
    ft4*0,8 Norm 0.8-2.3
    TRAK 1.52

    04.02.2020 unter 10mg Carbimazol

    TSH Basal:< 0,01 Norm 0.35-3.50
    Ft4 1.43 Norm 0.93-1.70
    Ft3 5.96 Norm 2.00-4.40
    Die neuen Werte sind schlecht. Bei aller Unvergleichbarkeit - du warst beinahe in Unterfunktion mit dem fT4 voriges mal, jetzt hast du bereits wieder eine fT3-Überfunktion und ein supprimiertes TSH. Was unter anderem zeigt, warum der 4-Wochen-Abstand bei dieser Dosis und wo man ja noch aktiv beim Anpassen ist, nicht wie bei 2,5 mg etwa, nicht praktikabel ist. Bzw. Praktikabel schon, aber nicht gut für dich.

    Ich denke, du kommst nicht um eine Erhöhung herum und auch nicht um eine Kontrolle in 14 Tagen. Ich würde jetzt vielleicht - sagen wir mal, 5 Tage auf 15 gehen und dann für 10-11 Tage auf obige Wechseldosis und dann Kontrolle.

    Ich verstehe die Denkweise des Doc (dass du vorher unter 15 mg beinahe in UF warst), aber vergleichen lässt sich das nicht, da hattest du eine andere Ausgangslage, nämlich ein niedriges fT4 und dafür war 15 zu viel ... aber jetzt hast du kein niedriges fT4 und deswegen bin ich nicht ganz sicher, ob 15 wirklich verkehrt wäre.
    Geändert von panna (06.02.20 um 20:37 Uhr)

  4. #74
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Also ich habe schon vor bei diesem Arzt zu bleiben. Er ist sehr gründlich und vor allem hat er engen Kontakt zum Nuklearmediziner.
    Mit dem Nuk möchte er sich morgen kurz schließen und seinen Rat einholen.
    Die nächste BE will der Arzt aber erst in 4 Wochen machen da er der Meinung ist, dass die Werte sich so schnell nicht ändern.

  5. #75
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Eine neue Dosis pendelt sich nach 14 Tagen ein, d.h. dann sieht man die Auswirkung an den Werten. Nicht schneller und nicht langsamer.

    Man sieht ja, was dir passiert ist - das hätte man 14 Tage nach Dosisanpassung besser einfangen können.

    Ob du bei ihm bleibst, das frage ich nur wegen des Labors.

  6. #76
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Komisch finde ich, dass der Wert in den 3 Wochen im Dezember so gesunken ist und jetzt, nach der Reduktion auf 10mg so hoch ist.
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich vor ein paar Tagen vielleicht einen Schub hatte. Zumindest hatte ich, wie beim Schub im September, Wadenschmerzen und nächtliches Schwitzen.
    Kann ein Schub auch während der Hemmer Therapie vorkommen?

  7. #77
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Nein, du hattest keinen Schub. Es gibt keine Einzelschübe beim Basedow, ein aktiver Basedow ist sozusagen selbst ein großer Schub, der sich irgendwann beruhigt (und bei Hashi ist auch nicht alles ein Schub, was so genannt wird, aber das ist wirklich ein anderes Thema). Vom Konzept Schub kommst du bei Basedow am besten ganz weg. Dein Basedow ist leider noch aktiv und hat auf die Reduktion entsprechend reagiert. Die Einstellung ist in dieser Hemmerhöhe ist immer eine Sache von Erfahrung und Versuch, weil man eben nicht weiß, was der Basedow noch vorhat. Aber unter 15 mg konnte man ja sehen, dass er noch aktiv ist, weil das TSH dem fT4 nicht entsprochen hat. Das heißt: Die TRAK waren und sind weiterhin aktiv, unterdrücken das TSH und hemmen natürlich die freien Werte. Wäre dein TSH voriges Mal auf 3 gewesen, wäre das eventuell ein anderer Fall gewesen.

    Dedras, ich kann nur wiederholen - engmaschige Kontrolle bei dieser Dosis ist einfach unerlässlich, sonst haben nicht wir die Kontrolle in der Hand (durch SFeinsteuerung der Dosis), sondern der Basedow, wie man sieht.

    Vielleicht wäre es voriges Mal besser gewesen, auf 10/15, d.h. auf 12,5 zu gehen. Aber am besten wäre es gewesen - ich wiederhole mich : eine Kontrolle nach zwei Wochen und rechtzeitiges Einfangen des Aufflammens infolge doch zu niedriger Dosis.

  8. #78
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Hallo,

    leider bin ich in letzer Zeit recht eingespannt und finde die Zeit nicht mich hier zu melden.
    Nun schnell die Werte der letzten BE:

    2.3.2020

    TSH Basal:0,02 Norm 0.35-3.50
    Ft4 1.02 Norm 0.93-1.70
    Ft3 3.69 Norm 2.00-4.40

    Die Werte haben sich endlich wieder in den Normbereich bewegt.
    Da die letzte BE vor 4 Wochen war und sich nur wenig getan hat, fühlt sich mein Arzt bestätigt und bleibt bei den vierwöchigen Kontrollterminen.
    Auch die Dosis von 15 mg soll ich vorerst noch beibehalten. Irgendwie habe ich Angst nun doch in die UF zu rutschen, aber zugleich habe ich auch Angst die Dosis anzupassen und wieder nach oben zu schießen.
    Was meint Ihr?

    Grüße dedras

  9. #79
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    Keine TRAK gemacht worden?

    Dein MB scheint noch (oder schon wieder, vgl. Anfang Januar) aktiv zu sein. Vielleicht hätte man damals vorsichtiger senken sollen (Wechseldosis o.ä.), obwohl auch das keine Garantie ist.

    Bestätigt zu fühlen braucht sich der Arzt nicht, denn dass sich dieses Mal nichts Radikales getan hat, ist kein Beweis für nichts. Und hätte er 2 Wochen nach Dosisänderung (bei 15 --> 10 mg), hätte man vielleicht noch gegenhalten können (eben mit z.B. Wechseldosis). Über 10 mg und noch aktivem MB sind 2 Wochen eben nützlicher als ein Monat.

    Auch jetzt kann ich nur sagen: Für weitere 2 Wochen nochmal 15 ließe sich riskieren, damit sich etwas Definitiveres tut, für einen Monat mehr - da kann ich leider nicht viel dazu prophezeien.

  10. #80
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    Standard AW: Von Hashimoto zu Morbus Basedow?

    TRAK wurde leider nicht bestimmt, obwohl ich eigentlich darum gebeten habe.
    Bin schon am überlegen wieder den Arzt zu wechseln aber das kann ja auch nicht die Lösung sein.

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