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Thema: Bitte Euch um Einschätzung

  1. #1
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    Standard Bitte Euch um Einschätzung

    Hallo zusammen,

    ich bin schon seit über einem Jahr an der Einstellung und lese seitdem viel hier im Forum.

    Ich nehme seit über 10 Wochen LT 125 und seit ein paar Tagen werden Energielevel und Antrieb besser, aber richtig fühle ich mich noch nicht. Ich habe meine Laborwerte mit kurzer Angabe des Befindens ins Profil gepackt.
    Zwischenzeitlich war ich bei 137,5, aber das Befinden hatte nicht gehalten und die Werte waren schon recht hoch bzw. TSH tief. Deshalb hatte ich auf 125 gesenkt.
    Jetzt ist unter 125 das TSH wieder so angestiegen. Da habe ich Sorge, wieder in z Unterdosierung zu rutschen und das mit 137,5 nicht Überdosierungs-, sondern Steigerungssymptome waren. Aber ich will mich auch nicht wieder fühlen wie mit 137,5, da hat sich neben der Müdigkeit meine Stimmung gegen Mittag deutlich eingetrübt. Die Stimmungseintrübung hat sich nach der Senkung recht schnell gebessert.

    Auf der anderen Seite war das jetzt auch gegen 8 Uhr morgens anstatt sonst gegen 10. Und es war ein anderes Labor. Ich weiß, dass man möglichst nicht wechseln soll, aber zuvor musste ich immer 2 Wochen auf den Brief warten. Ich wollte Werte, mit denen es mir besser geht von einer Praxis, bei der es schneller geht, wenn es mir mal wieder schlechter geht.

    Demnächst möchte ich auch nochmal Holo-Tc, Ferritin und CRP bestimmen lassen, ersteres geht hier nur direkt im etwas weiter entfernten Labor (wofür ich bisher auch meist zu träge war).

    Was denkt ihr zu der 137er-Dosis und zur TSH-Steigerung? Können auch Uhrzeit und Labor stark mit reinspielen? Ich habe hier gelernt, dass TSH ja der Wert ist, der sich noch am ehesten vergleichen lässt. Ich möchte ich mich einfach wieder fit fühlen und hab Angst, dass es wieder schlechter wird.

    Wäre euch sehr dankbar für Einschätzungen!

  2. #2
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Du könntest auf jeden Fall noch 131 µg versuchen.

  3. #3
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Könnte vom Befinden her meine Story sein, hatte auch mit 112mcg mal 6 sehr gute Wochen. 3 richtig gut und 3 absolut ok, danach nach paar Tagen 132mcg beginnende Unruhe und starker Herzschlag.

    Leider weiss ich auch kein Patentrezept.

  4. #4
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    seit ein paar Tagen werden Energielevel und Antrieb besser, aber richtig fühle ich mich noch nicht.
    In eine aktuell zunehmende Besserung rein würde ich nichts ändern, sondern noch abwarten, wie es damit weitergeht. Wenn sie stagniert auf einem Niveau, das zu wenig ist, dann 131,25 antesten. 137,5 wäre nicht meine Wahl.

  5. #5
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Zitat Zitat von Doing Beitrag anzeigen
    Jetzt ist unter 125 das TSH wieder so angestiegen.
    Jenes TSH ist ein ganz normales, wenn ich das mal so sagen darf. Dazu noch was anderes: das TSH hängt nicht nur vom fT4 ab, sondern auch vom fT3. Der Automatismus zum T4-Steigern ist kein guter, es kann gut und gerne zum gegenteiligen Effekt führen (TSH wird "schön" tief, fT4 höher, gern auf Kosten von fT3. Mensch kratzt den Kopf und ist ratlos).

    Und dann möchte ich nochmal das betonen, was Flamme schrieb: Bitte Zeit lassen. Für Werte und auch fürs Befinden.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Ich würde nicht auf 137 mcg zurückgehen.

    Entweder so lassen und weitermachen (vielleicht liegen die Probleme an irgendwelchen Mängeln?) oder allerhöchstens um 6 mcg steigern. Mein TSH hatte unter jahrelanger gleicher Dosierung eine Spanne von 0,4 bis 2,9. Wenn TSH also einmalig etwas höher ist als sonst, würde ich mich nicht verrückt machen.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Ich finde Du hast Dir die Antwort auf Deine Frage schon selbst gegeben.

    Aber ich will mich auch nicht wieder fühlen wie mit 137,5...
    ...dann würde ich auch die Dosis nicht steigern. Wenn Dir dein Empfinden sagt, dass er Dir nicht gut geht, dann ist es die falsche Dosis !

    ...nicht Überdosierungs-, sondern Steigerungssymptome waren...
    Das würde ich hier gerne mal zur Diskussion stellen.
    Wenn ich Dich richtig verstehe, würde das ja bedeuten, man müsse erst durch eine Phase der "Überdosierungssysmptome" bis sich eine Besserung einstellt. Das sehe ich sehr kritisch.

    Besser als mit allen Dosierungen davor, aber "klick" hat es irgendwie noch nicht gemacht
    Auch da bitte ich mal andere Forumsmitglieder um eine Rückmeldung. Bei mir gab es nie wieder einen Zustand der absoluten Beschwerdefreiheit (aber durchaus Phasen, die akzeptable waren, aber "der Japaner saß immer mit am Tisch".)
    Zur Info : Die Suche nach der goldenen Dosis

    Schlommis Muddi hat ja schon gesagt. Nimm alle Nebenkriegsschauplätz mal genauer ins Auge (Bsp. Nebenniere, Eisen etc)
    Geändert von MarMu (05.10.19 um 20:19 Uhr)

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Steigerungssymptome sollten natürlich irgendwann aufhören. Überdosierungssymptome werden eher immer schlimmer, weil sich das Zuviel nur nach und nach aufbaut. Gewissheit bringt dann die BE - sofern man so lange durchhält.

    Aktuell steigere ich um lächerliche 6 mcg (aber mit gleichzeitigem Umstieg aufs neue Euthyrox) und hatte die ersten ein bis zwei Wochen Schwitzanfälle. Jetzt nicht mehr. Ganz früher, als ich mit LT anfing, war das richtig heftig mit Zitterei, Bluthochdruck und unruhigen Beinen. Klar, man baut einen Peak auf, den der Körper noch nicht kennt und reagiert mit Überfunktionssymptomen, ohne nach Werten in Überfunktion zu sein.

  9. #9
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    Standard AW: Bitte Euch um Einschätzung

    Danke für Eure Antworten!

    Ja, die 137 haben zu dem Zeitpunkt nicht gepasst. Die Frage ist, ob sie jetzt besser passen würden. Aber ich mags gerade auch nicht riskieren. Ich bleibe erstmal dabei, kläre die Nebenbaustellen ab, evtl. nochmal TSH. Wenn das Befinden wieder schlechter werden sollte hab ich dann noch die 131,25 als Option (Danke Janne!).

    Irgendwie hatte ich halt auch nen anderen TSH-Wert erwartet. Mit 1,5 war ich nicht fit, mit 0,4 auch nicht also dachte ich er wäre jetzt wahrscheinlich dazwischen. Das ist wahrscheinlich wieder ein Beispiel dafür, wie wenig Werte übers Befinden aussagen bzw. damit korrelieren. Das nimmt wieder ein wenig die Illusion, anhand der Werte sagen zu können, wie weit die passende Dosis entfernt ist. Mit 112 fühlte es sich auch an als würde noch so viel fehlen, und dann war 137 doch zu viel. Also auch das Befinden scheint (bei mir) wenig Aussagekraft zu haben, wieviel noch fehlt (bei schon geringer Abweichung von der passenden Dosis halt fast immer müde, träge und nicht nur etwas schneller).

    Ja, die Sache mit der Geduld. Irgendwie habe ich es gelernt zu warten, gleichzeitig fühlt sich das Abfinden mit der Situation an wie kapitulieren, gerade auch weil man von anderen Menschen vermittelt bekommt, dass man aufgibt / sich hängen lässt, weil sie nicht verstehen, dass es erstmal keine Alternative gibt. Aber wenn man sich selbst Druck macht, dann macht es das nur schlimmer. Und über die verlorene Lebenszeit darf man auch nicht zu viel nachdenken. Ihr kennt es ja.

    Danke nochmal und LG
    Geändert von Doing (05.10.19 um 22:32 Uhr)

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