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Thema: Gibt es eine Obergrenze

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    ...
    als Anzeichen einer Unterdosierung zu deuten - oder?
    ...wenn ich jeglichen Verstand ausblende und die 36 vorigen Beiträge ignorieren könnte, dann würde ich auf Deine Frage mit JA antworten.
    Aber nicht umsonst suche ich hier Rat bei euch.

    Da gibt es noch so ein Tierchen, verwandt mit obigen - man sagt denen eine gewisse Dickköpfigkeit nach
    Woher kennen wir uns ?

    P.S. Das was mich rätseln lässt, ist dass ich zuvor nie ein Gefühl der ÜF hatte und es die letzten 10 Jahre eigentlich auch ganz gut lief. (Uns was ist wenn ich - in der Gaußschen Verteilungskurve von Normwerten - der Typ ganz rechts außen bin ?)

  2. #42
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Dini Beitrag anzeigen
    Es geht immer auch um die Klinik, das Gesamtbild entscheidet über die Behandlung. Trotzdem gibt es eine eindeutige medizinische Definition der Überfunktion anhand der SD-Werte.
    ..
    Das ist ein gewaltiger Widerspruch. Wenn man sich an den Gesamtbild halten will, dann darf man sich nicht nur an dern Werten orientieren.

    Maja dagegen geht einen ganz anderen Weg, indem sie sich ausschließlich auf Werte konzentriert, die keine SD-Werte sind. Sie versucht, unter Ausblenden der vorhandenen und messbaren SD-Werte mittels anderer Parameter auf die SD-Funktion zu schließen. Das hat man heute nicht mehr nötig, SD-Werte sind mit geringem Aufwand messbar. EKG, Blutdruck, Cholesterin etc. liefern zusätzliche Hinweise, sie ersetzen aber keine SD-Diagnostik im engeren Sinne und sie machen auch aus keiner Überfunktion eine Euthyreose oder gar Unterfunktion.
    Das, was du über meine Vorgehensweise schreibst, ist nur das, was du davon verstanden hast, und entspricht nicht der Realität.

    .... außerdem macht sich eine Überfunktion mitunter anders bemerkbar als eine Überdosierung.
    Das ist ein, ausgesprochen schädlich, Forummythos. Für diese Behauptung würde ich gerne eine Quelle aus der Fachliteratur sehen.

  3. #43
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Das ist ein gewaltiger Widerspruch. Wenn man sich an den Gesamtbild halten will, dann darf man sich nicht nur an dern Werten orientieren.
    Nö, die Diagnose "Überfunktion" wird ausschließlich anhand der Werte gestellt. Wie man darauf reagiert, ergibt sich aus dem Gesamtbild. Man muss schon zwischen Diagnostik und Behandlung unterscheiden.

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Das, was du über meine Vorgehensweise schreibst, ist nur das, was du davon verstanden hast, und entspricht nicht der Realität.
    Doch, leider. Siehe #30 - da versuchst du, alles mögliche zur Beurteilung der SD bzw. zum Ausschluss einer ÜF heranzuziehen außer den SD-Werten, deren Aussagekraft du gleichzeitig nicht nur relativierst, sondern geradezu negierst. Aber du wirst sicher gleich erklären, dass du was ganz anderes gemeint hast, als da steht...

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Das ist ein, ausgesprochen schädlich, Forummythos. Für diese Behauptung würde ich gerne eine Quelle aus der Fachliteratur sehen.
    Das sind Erfahrungen aus einem Selbsthilfeforum: ÜD fühlt sich anders an als ÜF. Berichten Betroffene. Erstaunlich, dass du damit ein Problem hast, wo du doch anhand einmalig aus dritter Hand erwähnter Symptome dich sonst nicht zu scheuen scheinst, bei beliebig guter Hormonversorgung eine UF anzunehmen.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich übrigens bestätigen, dass sich die "natürlichen" ÜF-Phasen anders bemerkbar machten als Überdosierungen. Ob das bei anderen auch so ist - wer weiß. Deshalb das Wörtchen "mitunter". Welcher Schaden könnte eigentlich deiner Meinung nach aus der Erwähnung dieser Erfahrung entstehen?

  4. #44
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen

    Das ist ein, ausgesprochen schädlich, Forummythos. Für diese Behauptung würde ich gerne eine Quelle aus der Fachliteratur sehen.
    Ich möchte davon ausgehen, dass dir das verschobene fT3/fT4-Verhältnis unter Thyroxin-Substitution bekannt ist*. Überdosiert man sich dann mit Thyroxin, ändert sich an diesem verschobenen Verhältnis grundsätzlich nichts. - Hingegen: Bei Überfunktionen endogenen Ursprungs, etwa bei Morbus Basedow, ist dieses Verhältnis ganz genau umgekehrt.

    Dir als jemandem, der Symptomen ungleich mehr Stellenwert einräumt als Werten, müsste doch unmittelbar klar sein, dass ein zu niedriges fT3/fT4-Verhältnis sich auf der Symptomebene anders niederschlagen kann, als ein zu hohes.

    *Quelle https://journals.plos.org/plosone/ar...l.pone.0022552
    Geändert von panna (01.10.19 um 23:56 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    In meinem Fall habe ich nach Blutwerten eine künstlich herbeigeführte ÜF. Ich habe aber nicht die Symptomatik einer ÜF.
    Doch, hast du. Herzbeschwerden und ein Erschöpfungssyndrom. Letzteres kann nun mal gemeinerweise sowohl in UF als auch in ÜF auftreten.

  6. #46
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Sekretaerin Beitrag anzeigen
    Doch, hast du. Herzbeschwerden und ein Erschöpfungssyndrom. Letzteres kann nun mal gemeinerweise sowohl in UF als auch in ÜF auftreten.

  7. #47
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es gerade ganz aktuell, dass ich Leid mit dem Herzen habe. .

    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...H-und-das-Herz

  8. #48
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Nur mal so aus dem Ärmel geschüttelt: https://www.deutsches-schilddruesenz...uese-und-herz/

    Wobei ich eher tendiere das bei dir eine Überfunktion und Überdosierung vorliegt zu einer weiteren Erkrankung. D. h. dein Körper reguliert ständig nach. Ich würde jetzt mich ordentlich durchchecken lassen. Wahrscheinlich ist auch dein rT3 erhöht. Aus viel SD-Hormonen macht der Körper halt auch das Schrotthormon und das fühlt sich dann eben wie UF an.

  9. #49
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Nur mal so aus dem Ärmel geschüttelt:
    Ja klar, es gibt ja Hunderte von Artikeln und Bücher und sonstwas über die Auswirkungen einer Schilddrüsenfehlfunktion auf das Herz.

    Aber die Literatur behandelt die subklinische ÜF durch Überdosierung schlicht nicht oder extrem selten, warum? weil man ja normalerweie nicht davon ausgeht, dass es etwas ist, was passieren sollte, also was Leute sich selbst antun. Und weil das so selten in der Literatur behandelt wird, kann man sie gut verdrängen und das supprimierte TSH bei LT-Einnahme als quasi normal erklären, durch die Einnahme von LT bedingt.

    Deswegen habe ich den Artikel verlinkt, er nennt das gern verleugnete Kind beim Namen: die exogene subklinische Überfunktion hat ebenso Auswirkungen aufs Herz (und das sonstige Geschehen im Körper) wie eine subklinische Überfunktion aus anderen (endogenen) Ursachen.

  10. #50
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Das war nicht der Kern meines Posts: Die Fragestellung lautet: Warum regelt die SD bei immer höherer Dosis nach?

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