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Thema: Gibt es eine Obergrenze

  1. #31
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Lieber Zerschmetterling ( ein toller Nick ),

    dass kann ich Dir erklären. Dieses Forum hat nicht den Anspruch (ausschließlich) wissenschaftlich fundierte Lehrmeinungen auszutauschen. Vielmehr ist es ein Austausch von Betroffenen und ihren eigenen Erfahrungen.
    Für einige Menschen haben persönliche Erfahrungen Allgemeingültigkeit ( was soviel Bedeutet wie: Das hat bei mir geholfen, also muss es auch bei jedem Anderen helfen).
    Viele Antworten sind also vom "persönliche Horizont" des Einzelnen abhängig...und da kommt es schonmal zu Absurditäten. Welche aber durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Denn diese gesamte Grunderkrankung ist für mich eine Absurdität, und manchmal muss man Feuer eben mit Feuer bekämpfen. Und manchmal sind absurde Banalitäten genau das was hilft.

    Viel wichtiger als all diese unterschiedlichen Antworten, ist doch das, was der Leser doch daraus macht. Ich muss ja nicht jeden Hinweis annehmen, sondern mir schon die Mühe machen, dass daraus zu ziehen, was für mich wichtig ist.
    Ich weiß, was du meinst.
    Du möchtest Leute finden, die mit deiner enormen Dosierung und mit den Werten glücklich geworden sind.

    Ich bin seit November 2011 dabei und kenne gerade 2 Fälle, wo 300 LT und noch was eingenommen wurde.

    Über den zweiten Fall kann ich nichts sagen, weil gelöscht, der erste heißt satasha und ist hier verlinkt.

    Sie hatte aber einen anderen Ansatz und ist selbst seit 6 Jahren nicht dabei.

    Ich maße mir nicht an dir Ratschläge zu geben.
    Wenn ich ehrlich bin, solltest du ein Reset machen, für Monate absetzen und ganz unten anfangen, wenn überhaupt, aber das wirst du nicht machen.

    Vermutlich wirst du nicht die Schäden davon tragen, die sich bei einem MBler nach mehreren Jahren unbehandelter ÜF zeigen, weil dein Körper sich gegen die Überdosierung wehrt, indem er rt3 erzeugt – das untätige Hormon.

    Liebe Grüße
    Donna

  2. #32
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Vermutlich wirst du nicht die Schäden davon tragen, die sich bei einem MBler nach mehreren Jahren unbehandelter ÜF zeigen, weil dein Körper sich gegen die Überdosierung wehrt, indem er rt3 erzeugt – das untätige Hormon.
    Die Vermutung, dass man deswegen keine Schäden davon trägt, ist mehr als nur etwas weit hergeholt und klingt wie ein Freibrief zum Überdosieren. Wenn dem so wäre, gäbe es gar keine Geschädigte. Und eigentlich auch keine MB-ler, weil deren Körper ja auch rT3 produziert.

    Außerdem gibt es heute wohl niemanden mehr, der jahrelang mit starker ÜF infolge MB unbehandelt bleibt. Unbehandelt bleiben eben die, die sich selbst in die Überfunktion schicken.

  3. #33
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Du bist auch seit 12 Jahren hier angemeldet. Zumindest wenn du wolltest, konntest du dich informieren und auch Erfahrungen sammeln. Wer diesen Hintergrund nicht hat, ist echt aufgeschmissen bei diversen Absurditäten (die keineswegs unbedingt auf eigener Erfahrung beruhen).
    Ich möchte nicht weiter vom Thema abweichen. Aber ich lasse keinen Menschen aus seiner Eigenverantwortung und daher muss jeder selbst entscheiden, ob hier getroffenen Aussagen auf die eigenen Situation zutreffen oder eher nicht. Und wenn ich mich Informieren will, dann hat das nichts mit der Zeit zu tun die man schon hier ist, sondern vielmehr mit der Möglichkeit sich hier - wenn ich oben rechts in die Ecke schaue - auf über 1000 Seiten Diskussionen zu dem Thema zu durchforsten.

    Aber zurück zum Thema. In meinem Fall mag der Hinweis auf Darm und/oder Jodkonsum absurd sein. Er ist aber auch keine Empfehlung zur aktiven Selbstschädigung.
    Daher hat auch dieser Hinweis -auch wenn nur eine geringe - Daseinsberechtigung.
    An dieser Stelle, möchte ich nochmal ich allen Beteiligten für Ihre Mühen danken.

  4. #34
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Ich weiß, was du meinst.
    Du möchtest Leute finden, die mit deiner enormen Dosierung und mit den Werten glücklich geworden sind.
    Jaaaa….das wäre ein Traum. Wenn mir nur jemand sagen würde :"Alles gar kein Problem...mach nur weiter so" stattdessen wollen alle hier, dass ich das Tor zur Hölle öffne....

    Ich bin seit November 2011 dabei und kenne gerade 2 Fälle, wo 300 LT und noch was eingenommen wurde.
    ..., der erste heißt satasha und ist hier verlinkt. Sie hatte aber einen anderen Ansatz und ist selbst seit 6 Jahren nicht dabei.
    Wow....das nenn ich mal Werte. Und ich dachte ich wäre schon astronomisch.

    Wenn ich ehrlich bin, solltest du ein Reset machen, für Monate absetzen und ganz unten anfangen....
    Bei aller Liebe und auch Zweifeln, die ich mittlerweile habe, dass ist unvorstellbar für mich

    Ich werde mir nächste Woche mal alle Blutwerte vom letzten Jahr geben lassen und mich dann daran machen -zumindestens- den Anteil T3 zu reduzieren.

  5. #35
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Nicht alle: s. Post #30.

  6. #36
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Die erste Frage ist, wie lange die Karenz bei der BE's immer war. Bei einer Kombitherapie ist die Karenzdauer enorm wichtig, um die Ergebnisse zu beurteilen.

    Der nächste Punkt ist, erst festzustellen, ob du tatsächlich in einer ÜF bist, oder nicht. Es gibt so viele mögl. Gründe, warum die Werte so und nicht anders aussehen, die nicht überprüft werden (Genpolymorphismen, Transporterschäden, Zytokine, verschiedene Anitikörper, die die Messung stören usw.) Auserdem niemand weiß, wie stark die eingenommene SD-Medikamente mit den Reagenzien im Labor interferieren.

    Das Einfachste wäre es, noch eine EKG und Herzecho zu machen und alle gemessenen Werte mit dem vorigen Bericht zu vergleichen. Wenn die LVEF nicht erhöht ist, die die QT-Zeiten nicht verkürzt, bspw., kann keine ÜF herrschen. Das sind objektive Parameter, deren Entwicklung im Laufe der Zeit eine gute Orientierung geben, auf welchem Weg man sich tatsächlich befindet. Der BD und die Basaltemperatur sind auch für die Beurteilung hilfreich. Allerdings schwankt die Temperatur, abhängig von der T3-Einnahme. Sollte sie nicht permanent erhöht sein, ist keine ÜF vorhanden.

    Ein erhöhtes Cholesterin ist ein erster UF-Symptom, genetische Veranlagung ist meistens nur eine Vermutung, im Mangel an Wissen um die klinische Anzeichen einer Hypothyreose.

  7. #37

    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Genau sowas meinte ich:
    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Der nächste Punkt ist, erst festzustellen, ob du tatsächlich in einer ÜF bist, oder nicht.

    Klar, bei der Dosis und den Werten ist eine Überdosierung ja auch nicht das wahrscheinlichste.

    „Wenn du Hufgetrappel hörst, denke an Pferde und nicht an Zebras.“
    Manche denken sogar an Einhörner.

  8. #38
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Majas Frage ist ja gar nicht falsch!
    Die Frage ist, wie definiere ich eine Überfunktion (ausschließlich über die Blutwerte, oder über das Gesamtbild Patient und Blutwert ?)

    In meinem Fall habe ich nach Blutwerten eine künstlich herbeigeführte ÜF. Ich habe aber nicht die Symptomatik einer ÜF.
    Also was bin ich nun Pferd oder Zebra ?

  9. #39
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    In meinem Fall habe ich nach Blutwerten eine künstlich herbeigeführte ÜF. Ich habe aber nicht die Symptomatik einer ÜF.
    In diesem Fall bliebe dir ja nur noch übrig, diese Symptomatik (deine Worte):

    Bei mir ist es gerade ganz aktuell, dass ich Leid mit dem Herzen habe.
    ...
    Ich rede nicht von Müdigkeit oder Trägheit, sondern von massiven Erschöpfungszuständen
    als Anzeichen einer Unterdosierung zu deuten - oder?

    Du hast es ja wiederholt so gehandhabt, sagst du - Symptome - Erhöhen - es wird besser - und offenbar dann doch irgendwie nicht - und wieder erhöhen - usw. usf. Du bist damit nicht alleine, es fanden und finden sich immer Leute, die jedem jede Überdosierung mit Erfolg ausreden und im Zweifelsfall zu noch mehr Hormonen raten.

    Also was bin ich nun Pferd oder Zebra ?
    Da gibt es noch so ein Tierchen, verwandt mit obigen - man sagt denen eine gewisse Dickköpfigkeit nach

  10. #40
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Majas Frage ist ja gar nicht falsch!
    Die Frage ist, wie definiere ich eine Überfunktion (ausschließlich über die Blutwerte, oder über das Gesamtbild Patient und Blutwert ?)
    Es geht immer auch um die Klinik, das Gesamtbild entscheidet über die Behandlung. Trotzdem gibt es eine eindeutige medizinische Definition der Überfunktion anhand der SD-Werte.

    Maja dagegen geht einen ganz anderen Weg, indem sie sich ausschließlich auf Werte konzentriert, die keine SD-Werte sind. Sie versucht, unter Ausblenden der vorhandenen und messbaren SD-Werte mittels anderer Parameter auf die SD-Funktion zu schließen. Das hat man heute nicht mehr nötig, SD-Werte sind mit geringem Aufwand messbar. EKG, Blutdruck, Cholesterin etc. liefern zusätzliche Hinweise, sie ersetzen aber keine SD-Diagnostik im engeren Sinne und sie machen auch aus keiner Überfunktion eine Euthyreose oder gar Unterfunktion.

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    In meinem Fall habe ich nach Blutwerten eine künstlich herbeigeführte ÜF. Ich habe aber nicht die Symptomatik einer ÜF.
    Also was bin ich nun Pferd oder Zebra ?
    Die Symptome pflegen sich leider nicht an Listen zu halten, außerdem macht sich eine Überfunktion mitunter anders bemerkbar als eine Überdosierung. Und Erschöpfung ist bei zuviel Hormonen wahrlich keine Seltenheit. Deine Werte sprechen ja nun nicht für eine Aufnahmestörung, die Monsterdosis kommt offenbar an. Da würde ich von "Pferd" ausgehen...

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