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Thema: Gibt es eine Obergrenze

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Sekretaerin Beitrag anzeigen
    Zunächst würde ich mich fragen, ob der jeweilige Zustand tatsächlich "unerträglich" war.
    Ja. Eindeutig Ja ! Ich rede nicht von Müdigkeit oder Trägheit, sondern von massiven Erschöpfungszuständen. Für mich bis heute ein Rätsel, wie ich durch den Arbeisttag gekommen bin .

    Oder ob da z.B. auch Teil Älterwerden mit reinspielt
    Tut er. Darf er auch Aber der o.g. Zustand hat nichts mit weniger Leistung im Alter zu tun.

    Für sehr wahrscheinlich halte ich, dass du irgendwann – vielleicht schon vor Jahren? – an einer sinnvollen Dosis / deiner Wohlfühldosis vorbeigesteigert hast.
    Hmmm....ich möchte nicht widersprechen. Aber fast 10 Jahre bin ich mit Werten leicht oberhalb der Norm ganz gut gefahren. Ohne Anzeichen einer ÜF



    Ich denke, dass dir dein Körper jetzt schlicht zeigt, dass er mit der Hochdosis an SD-Hormonen nicht mehr klarkommt. Ums Reduzieren kommst du – meiner Meinung nach – nicht herum.
    ...wie soll das mitten im Leben funktionieren. ??? Das ist, als wenn ich auf der Autobahn die Handbremse ziehen muss. Auch wenn ich wollen würde, kann ich mir das nicht vorstellen. Ich stecke voll in der Sackgasse

  2. #22
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Hallo MarMu,
    wie sieht es aus mit Testosteronwerte ? Zu wenig Testosteron kann genauso müde machen wie zuviel oder zu wenig SD Hormone. Du musst nur finden woran es liegt. Du brauchst einen richtige Arzt. So kann es nicht weitergehen. Sogar ich sage, dass es langfristig gefährlich ist. Irgendwann macht vielleicht Dein Herz nicht mehr mit, und das kann auch plötzlich kommen. Ich nehme auch relativ hohe Dosis, aber wenigstens bin ich noch in der Norm. Vielleicht hat es mit Jod zu tun aber dazu brauchst Du spezialisten. Es gibt immer eine Lösung. Ich wünsche Dir alles gute ! Vielleicht schaffst Du es auch irgendwie zum reduzieren.

    Liebe Grüße
    Peter

  3. #23
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen

    ...wie soll das mitten im Leben funktionieren. ??? Das ist, als wenn ich auf der Autobahn die Handbremse ziehen muss. Auch wenn ich wollen würde, kann ich mir das nicht vorstellen. Ich stecke voll in der Sackgasse
    Du bist nicht der erste oder einzige Hochdosierer hier, der (die notwendig gewordene) Reduktion mit "Verschlechterung" (oder gar Unterfunktion??) gleichzusetzen scheint. Du hast wohl jahrelang gedacht, der Weg der Besserung führt über die Steigerung - ja und was hast du dafür bekommen? einen erschöpften* Körper. Und noch immer denkst du, dass du das, was dich fertigmacht, nicht loslassen kannst.

    *Frag mal Basedowler, was eine länger andauernde Überfunktion aus ihnen macht. Nämlich einen erschöpften Menschen mit schwindender Muskelkraft. Nein, diese extreme Erschöpfung braucht keine alternative Erklärung - zumal bei übernormigen Werten sicher nicht. Dass du sie dennoch bekommst - ich nenne es Ablenkung (weil nicht sein kann, was nicht sein darf).
    Geändert von panna (30.09.19 um 20:30 Uhr)

  4. #24
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Wenn du wirklich der Überzeugung bist, dass du in einer Sackgasse bist mit dem Steigern, kann es nur einen Weg geben, den zurück.
    Dann allerdings deinen Begriff von "sehr kleine Schritte" verändern. 88µg von Jänner bis September sind keine kleinen Schritte, und nach 6 Wochen ist noch nicht der befindensmäßige Endzustand erreicht.

    Bei den halbwegs normalen Werten, die du bei Diagnosestellung hattest, würde ich für damals, wenn überhaupt, eine eher geringe notwendige Dosis erwarten. Wahrscheinlich wurde wirklich schon sehr früh darüber hinaus galoppiert.

    Bei deiner Vorgeschichte fällt auch auf, dass sehr früh mit T3 begonnen wurde und das auch sehr schnell in großen Dosen. Das wäre ein möglicher erster Schritt, das T3 zu senken. Dein T3-Wert lässt nicht vermuten, dass du es brauchst, geschweige denn in dieser Menge.

    Hier im Forum hat z.B. Denisi88 - auch mit großen Ängsten davor verbunden - von erhöhtem fT3 und fT4 bei eher hoher Dosis runterdosiert, auch mit Herzproblemen am Anfang, über die letzten 2 Jahre auf derzeit die halbe Menge und mit gutem Erfolg.

  5. #25

    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Manche Antworten hier sind ja schon absurd. Hier ist jemand mit offensichtlicher Überdosierung. Hohe Dosis, hohe Werte. Das passt ja durchaus zusammen. Und da meinen einige, das Problem sei der Darm oder Jod.
    Wie kommt man da drauf?

  6. #26
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Zerschmetterling Beitrag anzeigen
    Manche Antworten hier sind ja schon absurd. Hier ist jemand mit offensichtlicher Überdosierung. Hohe Dosis, hohe Werte. Das passt ja durchaus zusammen. Und da meinen einige, das Problem sei der Darm oder Jod.
    Wie kommt man da drauf?

  7. #27
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Zerschmetterling Beitrag anzeigen
    Manche Antworten hier sind ja schon absurd. ...Wie kommt man da drauf?
    Lieber Zerschmetterling ( ein toller Nick ),

    dass kann ich Dir erklären. Dieses Forum hat nicht den Anspruch (ausschließlich) wissenschaftlich fundierte Lehrmeinungen auszutauschen. Vielmehr ist es ein Austausch von Betroffenen und ihren eigenen Erfahrungen.
    Für einige Menschen haben persönliche Erfahrungen Allgemeingültigkeit ( was soviel Bedeutet wie: Das hat bei mir geholfen, also muss es auch bei jedem Anderen helfen).
    Viele Antworten sind also vom "persönliche Horizont" des Einzelnen abhängig...und da kommt es schonmal zu Absurditäten. Welche aber durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Denn diese gesamte Grunderkrankung ist für mich eine Absurdität, und manchmal muss man Feuer eben mit Feuer bekämpfen. Und manchmal sind absurde Banalitäten genau das was hilft.

    Viel wichtiger als all diese unterschiedlichen Antworten, ist doch das, was der Leser doch daraus macht. Ich muss ja nicht jeden Hinweis annehmen, sondern mir schon die Mühe machen, dass daraus zu ziehen, was für mich wichtig ist.

  8. #28
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen

    Viel wichtiger als all diese unterschiedlichen Antworten, ist doch das, was der Leser doch daraus macht. Ich muss ja nicht jeden Hinweis annehmen, sondern mir schon die Mühe machen, dass daraus zu ziehen, was für mich wichtig ist.
    Du bist auch seit 12 Jahren hier angemeldet. Zumindest wenn du wolltest, konntest du dich informieren und auch Erfahrungen sammeln. Wer diesen Hintergrund nicht hat, ist echt aufgeschmissen bei diversen Absurditäten (die keineswegs unbedingt auf eigener Erfahrung beruhen).

  9. #29
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen

    Denn diese gesamte Grunderkrankung ist für mich eine Absurdität, und manchmal muss man Feuer eben mit Feuer bekämpfen. Und manchmal sind absurde Banalitäten genau das was hilft.

    Viel wichtiger als all diese unterschiedlichen Antworten, ist doch das, was der Leser doch daraus macht. Ich muss ja nicht jeden Hinweis annehmen, sondern mir schon die Mühe machen, dass daraus zu ziehen, was für mich wichtig ist.
    Tatsächlich ist Hashimoto eine nicht ganz unkomplizierte, aber hervorragend behandelbare Erkrankung mit der perfektesten Prognose, die eine Erkrankung nur haben kann. Ich sehe nicht, was da absurd sein soll.
    Bist du sicher, dir einen Gefallen zu tun mit deinen Ansichten?

  10. #30
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Die erste Frage ist, wie lange die Karenz bei der BE's immer war. Bei einer Kombitherapie ist die Karenzdauer enorm wichtig, um die Ergebnisse zu beurteilen.

    Der nächste Punkt ist, erst festzustellen, ob du tatsächlich in einer ÜF bist, oder nicht. Es gibt so viele mögl. Gründe, warum die Werte so und nicht anders aussehen, die nicht überprüft werden (Genpolymorphismen, Transporterschäden, Zytokine, verschiedene Anitikörper, die die Messung stören usw.) Auserdem niemand weiß, wie stark die eingenommene SD-Medikamente mit den Reagenzien im Labor interferieren.

    Das Einfachste wäre es, noch eine EKG und Herzecho zu machen und alle gemessenen Werte mit dem vorigen Bericht zu vergleichen. Wenn die LVEF nicht erhöht ist, die die QT-Zeiten nicht verkürzt, bspw., kann keine ÜF herrschen. Das sind objektive Parameter, deren Entwicklung im Laufe der Zeit eine gute Orientierung geben, auf welchem Weg man sich tatsächlich befindet. Der BD und die Basaltemperatur sind auch für die Beurteilung hilfreich. Allerdings schwankt die Temperatur, abhängig von der T3-Einnahme. Sollte sie nicht permanent erhöht sein, ist keine ÜF vorhanden.

    Ein erhöhtes Cholesterin ist ein erster UF-Symptom, genetische Veranlagung ist meistens nur eine Vermutung, im Mangel an Wissen um die klinische Anzeichen einer Hypothyreose.

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