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Thema: Gibt es eine Obergrenze

  1. #11
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen

    Larina Du machst nir Angst...hast Du eine Glaskugel zuhause ???
    ??? Also das massive Überdosierungen aufs Herz gehen, wirst du doch wohl schon seit Jahren wissen. Und das mit dem Älterwerden die Organe schwächer werden, die Blutgefäße verkalkter usw., ist genauso klar. Herzprobleme sind immer noch die häufigste Todesursache bei uns, und das betrifft nicht 30-jährige, sondern ältere Leute. Daran ist rein gar nichts Glaskugel. Und ein Arzt, der dir solche Mengen Hormone verschreibt, wird dich bestimmt darüber aufgeklärt haben. Geschweige denn andere Ärzte.

  2. #12
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Ist hier irgendjemand, der ähnliche Dosis oder sogar mehr nimmt? Danke und Gruß
    Ich war schon bei 375 µg Thyroxin plus 80 µg Thybon. Einige Steigerungen waren notwendig, aber irgendwann hab ich bei negativen Änderungen meines Befindes das Allheilmittel der konstanten Erhöhungen für mich entdeckt . Oft ging es mir besser, aber irgendwann hab ich dann übertrieben und mich - spürbar - in eine heftige Überfunktion geschossen.

    Da hab ich dann reduziert. Jetzt nehm ich seit sehr vielen Jahren 300 µg Thyroxin + 20 g Thybon - immer noch eine sehr hohe Dosierung -, allerdings sind meine ft3 / ft4-Werte im mittleren Bereich innerhalb der Norm.

    Ich habe allerdings tatsächlich ungeklärte Probleme mit der Verdauung, teilweise mit Sturzdurchfällen. Jegliche Untersuchung verlief ohne Ergebnis und bei weiteren Reduktionen - die ich sehr gern vornehmen würde, denn mein TSH ist sozusagen nicht existent - hat sich mein Allgemeinzustand ziemlich zügig verschlechtert. Ich muss aufgrund der Verdauungsproblematik auch einiges andere substituieren.

    Meine Ärzte akzeptieren daher meine Dosierung, inzwischen selbst der Chefarzt (einer auf SD-spezialisierten Klinik in einer Großstadt), der ein absoluter Vertreter von lieber zu niedrigen als zu hohen Dosierungen ist und einen sichtbaren TSH wünscht.


    Warum ich hier überhaupt geantwortet habe, war, weil sich hier einige so hohe Dosierungen nicht vorstellen können.

    Ich gebe einerseits zu bedenken: Es gibt durchaus Hashimoto-Patienten, die eine Dosis außerhalb der üblichen Norm einnehmen müssen, damit sie vom Allgemeinbefinden her noch ein lebenswertes Leben leben können.

    Aber, die andere Seite ist die: Auch wenn man höhere Dosierungen benötigt, sollte man sich immer hinterfragen, ob der Weg, den man geht, der richtige ist und wenn man sich unsicher ist, auch mal reduzieren. Auch wenn das erst mal mit einem schlechteren Befinden einher geht. Bei mir waren die Reduzierungsphasen nie einfach, ein ständiges Auf und Ab, aber ich hab seit einigen Jahren jetzt ein gutes Leben. Einziges Manko bleibt, dass mein TSH sich nicht zeigen will.

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Hallo Gypsy,

    Du sprichts mir aus der Seele. Bei mir ist es nahezu identisch.
    Auch bei mir ist es nicht so, dass ich mich nicht freue in eine so astronomische Höhe zu kommen, aber es gibt einen ganz deutliche kausalen Zusammenhang zwischen Befinden und Dosis. Und jede Steigerung hat zu einer Verbesserung geführt. Natürlich kommen mir jetzt Zweifel, ob dieser Weg der richtige ist. Und die Frage ob meine jetzigen Beschwerden aufgrund von "Hormonmangel", oder vielleicht sogar durch den " falsch angefeuerten" Stoffwechsel entstanden sind, nagt ganz schön an mir. (Ich befürchte dieses Frage lässt sich nicht beantworten)

    Vielen Dank für deinen Kommentar (auch an alle Anderen )

  4. #14
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Hallo MarMu
    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Auch bei mir ist es nicht so, dass ich mich nicht freue in eine so astronomische Höhe zu kommen, aber es gibt einen ganz deutliche kausalen Zusammenhang zwischen Befinden und Dosis. Und jede Steigerung hat zu einer Verbesserung geführt.
    Zwischen Dir und mir gibt es aber einen klaren Unterschied: Meine freien Werte sind mittig in der Norm, mein Herz macht mir keine Probleme etc. und bei mir funktioniert die Resorption nicht wirklich gut, daher brauch ich die hohe Dosierung.

    Abgesehen davon, hab ich nicht geschrieben, dass der Zusammenhang zwischen Dosis und Befinden bei mir kausal zusammenhängt, ich habe geschrieben, dass ich reduziert habe, das Befinden dadurch auch erst mal schlechter wurde, sich dann aber wieder normalisiert und besser bis aktuell gut geworden ist.

    In der Phase, als ich von der hohen Dosierung runter kommen wollte, konnte ich beim Thybon radikal kürzen, ohne groß Auswirkungen zu spüren, beim Thyroxin ging das nicht. Also hab ich gebröselt und bin in 12,5er Schritten runter, dann ging es mir erst schlechter, dann hat sich wieder alles auf dem normalen Niveau eingependelt. Bis ich die 75 µg Thyroxin gesenkt hatte, dauerte es über ein Jahr. Aber das war es wert.

    Wäre vielleicht auch ein Versuch wert bei Dir, denn unendlich steigern kannst Du ja auch nicht. Ja, es ist nervig, es ist nicht schön, schlechtes Befinden aushalten zu müssen, aber auch die Zeit geht vorbei.

  5. #15
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Nein, es ist eben nicht identisch.
    Du hattest 2018 einen ft3 von 160% laut Profil. Ich mag die Prozentrechnerei nicht, der Wert selber wäre besser. Aber egal, 160% beim ft3 sind gefährlich, ohne wenn und aber. Gypsy schreibt doch, sie hat freie Werte im mittleren Normbereich, das ist was völlig anderes. Und bei ihr gibt es wohl auch Hinweise auf Ursachen, wie andere Medikamente und Verdauungsprobleme. Hast du das überlesen?

    Deine Lage ist nicht vergleichbar. Wenn du älter wirst oder wenn einfach mal eine OP fällig wird, wirst du ein Riesenproblem haben. Den Anästhesisten möchte ich sehen, der dich für op-fähig erklärt mit solchen Werten. Wenns irgendwie geht, ordnen die Warten an, bis die Risiken etwas sinken. Und auch wenn du es nicht hören magst, aber wenn Blutgefäße älter werden, steigen auch Schlaganfallrisiken, da ist dein ft3-Wert einfach nur schrecklich.
    Ich glaube, du hast lange Jahre normales Wohlbefinden verwechselt mit unnormalen Energieschüben und daher so gesteigert. Aber man soll auch mit LT nur so leistungsfähig sein wie jeder Gesunde auch. also oft auch müde, abgeschlagen, erschöpft. Du wirst irgendwann sowieso den Weg zurück gehen müssen, wenn du alt wirst, wenn du eine Hüfte brauchst oder Knie oder Grippe hast na usw. Ich rate dir weiter, mach regelmäßige EKGs, um Rhythmusstörungen früh zu erkennen und schlimmeres zu verhindern.

  6. #16
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Nachdem ich lange Zeit zufrieden mit meiner Einstellung war, tauchte vor nun fast 24 Monaten rätselhafte Müdigkeit bei mir auf, die bis hin zu totalen Erschöpfunsgzuständen ging.
    Meine freien Werte waren zu diesem Zeitpunkt - wie auch die Jahre davor - leicht über der oberen Norm.
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass übernormige Werte zu genau so heftigen Erschöpfungszuständen führen können, wie manifeste Unterfunktion. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, d.h. ich hatte zwar gewisse Aktivitäts-Peaks am Tag, aber irgendwann war ich immer völlig ausgebrannt – konnte nicht mal den Arm heben, um einen Schluck Wasser zu trinken.

    Ich hab dann in kleinen Schritten reduziert, die entsprechenden Begleiterscheinungen ausgesessen, und mittlerweile ist es wieder gut. Habe einen FT3 im oberen Drittel und FT4 knapp mittig.

    Da du zu den übernormigen Werten auch Herzprobleme hast, kann ich dir nur empfehlen, schnellstens die Reißleine zu ziehen und zu reduzieren.
    Geändert von Sekretaerin (30.09.19 um 11:37 Uhr)

  7. #17
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Hey MarMu,

    ich will dich nicht verschrecken oder nerven oder naseweis den Finger heben.

    Aber als ich dein Post und dein Profil las, war mein erster Gedanke: Holy sh....!

    Ich finde deine Werte so krass. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass selbst ein drastisch überhöhter ft3 lange keine unangenehmen Symptome machen muß, das kann wie Hochleistungsdoping sein und man kann sich enorm lebendig, gut gelaunt und energiereich wie ein V12 fühlen. Ich hatte das für zwei Jahre vor meiner RJT. Das hat meine Karriere damals so kurz nach der Uni ungemein beflügelt. Das Adrenalin Niveau ist hoch und es tut auch nichts weh. Irgendwann kam dann nach Feierabend Herzrasen und Stolpern, nicht das schlabbrige, wie in der UF, sondern das von der harten Sorte -wie ein Dampfhammer mit Vergaserproblemen. Nach einer Bänder OP fragte mich der Anästhesist ob ich wirklich kein Kokain konsumiere. Da musste was passieren. Ich war damals Mitte 2o und super trainiert - zum Glück. (übrigens war mein Ff4 dabei immer gut in der Norm)

    Ich hatte damals die Werte aus der Routine Kontrolle nicht weiter ernst genommen. Ich wusste gar nicht was das ist, keiner hat wirklich was gesagt, ausser dass ich mich demnächst mal darum kümmern soll. In den 20gern fühlte sich Gesundheit so selbstverständlich an. Die Moral von der Geschichte war für mich: Auch nicht unangenehme Symptome sind Symptome und kein Geschenk des Himmels oder so. Wo Energie rauskommt, muss vorher auch welche reingesteckt worden sein, sonst kippt das System irgendwann, weil die Ressourcen aufgebraucht sind, der Verschleiß sein Recht fordert und/oder die Kompensationsmechanismen den Geist aufgeben.

    Das ist jetzt natürlich meine persönliche Geschichte. Dennoch würde ich mich, mit dem, was ich heute weiß und mit deiner Konstellation mit einem guten Arzt oder deinem Arzt auf den Weg machen. Wenn du nicht hormonresistent bist, sollte da meiner Meinung nach bald etwas passieren.

    So, das wars jetzt auch.
    Eine gute Woche und
    LG
    Geändert von lissie (30.09.19 um 12:41 Uhr)

  8. #18
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    Standard AW: Gibt es eine Obergrenze

    Zitat Zitat von Sekretaerin Beitrag anzeigen
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass übernormige Werte zu genau so heftigen Erschöpfungszuständen führen können, wie manifeste Unterfunktion. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, d.h. ich hatte zwar gewisse Aktivitäts-Peaks am Tag, aber irgendwann war ich immer völlig ausgebrannt – konnte nicht mal den Arm heben, um einen Schluck Wasser zu trinken.
    Das ist ja die große Befürchtung die ich habe, dass ich genau in diese Falle geraten bin.


    Was bedeutet dies aber jetzt für mich.
    Ich habe ja nicht ohne Grund meine Dosis erhöht. Hintergrund war immer ein Zustand, der nicht erträglich war.
    Diesen Zustand habe ich ärztlich klären lassen, dabei kam es aber nie zu einer Erkenntnis/Diagnose, es war immer alles ohne Befund und ich wurde "gesund" nach Hause geschickt.
    Ein Anheben der Dosis stellte die Symptome weitestgehend ab (zuletzt Anfang dieses Jahres Müdigkeit, Trägheit, träge Verdauung) nach Dosis Veränderung, wurde alles besser.

    Eine Reduzierung der Dosis, bringt mich doch dahin wieder zurück.....das will ich aber nicht.
    Also wohin jetzt ?
    P.S. Als 2017 die Müdigkeit und Erschöpfung wieder auftrat, habe ich 14 Monate gewartet, ob sich irgendetwas bessert. Erst die Erhöhung LT brachte eine wirkliche Veränderung.

    Lieben Dank für eure - teilweise auch ernsten - Worte

  9. #19
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    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Das ist ja die große Befürchtung die ich habe, dass ich genau in diese Falle geraten bin.


    Was bedeutet dies aber jetzt für mich.
    Ich habe ja nicht ohne Grund meine Dosis erhöht. Hintergrund war immer ein Zustand, der nicht erträglich war.
    Diesen Zustand habe ich ärztlich klären lassen, dabei kam es aber nie zu einer Erkenntnis/Diagnose, es war immer alles ohne Befund und ich wurde "gesund" nach Hause geschickt.
    Ein Anheben der Dosis stellte die Symptome weitestgehend ab (zuletzt Anfang dieses Jahres Müdigkeit, Trägheit, träge Verdauung) nach Dosis Veränderung, wurde alles besser.

    Eine Reduzierung der Dosis, bringt mich doch dahin wieder zurück.....das will ich aber nicht.
    Also wohin jetzt ?
    P.S. Als 2017 die Müdigkeit und Erschöpfung wieder auftrat, habe ich 14 Monate gewartet, ob sich irgendetwas bessert. Erst die Erhöhung LT brachte eine wirkliche Veränderung.

    Lieben Dank für eure - teilweise auch ernsten - Worte
    Also sehen wir es mal ganz nüchtern: Du wirst runter müssen von dieser Dosierung, auch wenn du dich dabei zunächst nicht wohl fühlst. Was meinst du denn, wird der Kardiologe dir erzählen, wenn du dem von Herzproblemen berichtest? Da geht es jetzt erstmal nicht um Wohlbefinden, sondern um Leben.

    Du wirst aber ganz sicher auch hinterfragen müssen, wie du leben willst. Denn Älterwerden und genauso hohes Arbeitspensum, Familie, Verantwortung, das alles bleibt eben nicht ohne Folgen. Der Mensch wird älter und darf sich auch älter anfühlen. Deine Hormonmengen können höchstens eine Wirkung haben, sie puschen dich mit Gewalt hoch. Was aber nicht der Zweck sein sollte.
    Das heisst, Müdigkeit und Trägheit sind keine automatischen Gründe, immer mehr Hormone zu schlucken.

    Du brauchst wohl erst mal eine Analyse deines Lebensstils, deiner Belastungen. Da wir das hier ja nicht wissen, kann man dir nicht simpel sagen, mach mal dies und lass jenes. Die Sache mit der Verdauuung ist vielleicht das allerbeste Beispiel. Nur weil es da hapert, erhöht man doch nicht das LT. Das hapert meistens, wenn man älter wird. trockene Schleimhäute, falsche Ernährung, Stress usw. Da hat man so viele Möglichkeiten, gegen zu steuern. Also warten, das sich was bessert an der Müdigkeit, ist sicher kein guter Rat. Du wirst bestimmt manches in deinem Leben aktiv ändern müssen, und ein gewisses Maß Erschöpfung aushalten. Es sieht für mich schon etwas so aus, als hättest du mit diesen Hormonmengen einfach einen Weg genommen, der mühelos funktioniert. Aber langfristig geht das nicht, man muss sich leider doch abmühen.

  10. #20
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    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Ich habe ja nicht ohne Grund meine Dosis erhöht. Hintergrund war immer ein Zustand, der nicht erträglich war.
    Diesen Zustand habe ich ärztlich klären lassen, dabei kam es aber nie zu einer Erkenntnis/Diagnose, es war immer alles ohne Befund und ich wurde "gesund" nach Hause geschickt.
    Ein Anheben der Dosis stellte die Symptome weitestgehend ab (zuletzt Anfang dieses Jahres Müdigkeit, Trägheit, träge Verdauung) nach Dosis Veränderung, wurde alles besser.

    Eine Reduzierung der Dosis, bringt mich doch dahin wieder zurück.....das will ich aber nicht.
    Zunächst würde ich mich fragen, ob der jeweilige Zustand tatsächlich "unerträglich" war. Oder ob da z.B. auch Teil Älterwerden mit reinspielt. Ich kenn das von mir selbst: denke immer "das muss doch mal wieder besser werden!" und übersehe, dass das für mein Alter wahrscheinlich einfach normal ist (bin unerheblich älter als du). Da stimme ich also Larina zu.

    Für sehr wahrscheinlich halte ich, dass du irgendwann – vielleicht schon vor Jahren? – an einer sinnvollen Dosis / deiner Wohlfühldosis vorbeigesteigert hast. Deinem Profil entnehme ich, dass du sehr schnell immer weiter raufgegangen bist. Aber manchmal brauchts ein halbes Jahr (oder noch länger), bis eine Dosis endgültig "angekommen" ist.

    Ich denke, dass dir dein Körper jetzt schlicht zeigt, dass er mit der Hochdosis an SD-Hormonen nicht mehr klarkommt. Ums Reduzieren kommst du – meiner Meinung nach – nicht herum. Es kann gut sein, dass du jetzt mit niedrigeren Werten ein Wohlbefinden erzielen kannst, als früher. Der Bedarf ändert sich ja auch im Laufe des Lebens.

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