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Thema: Verdacht auf Hashimoto

  1. #111
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Nochmal Hanna:

    Richtig ist bei SD-Überfunktionssymptomen der Wirkstoff Propranolol. Der ist unter anderem im Präparat Metroprolol enthalten. Jetzt bist du richtig.

    Wenn deine Werte wieder tiefer gehen , solltest du es ausschleichen.

  2. #112
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Ich finde aber in der Packungsbeilage von meinen Metoprololsuccinat nicht, dass da auch Propanolol drin ist.
    Deswegen frage ich, laut google ist Propanolol ein nicht-selektiver und Metoprolol ein selektiver Betablocker.

  3. #113
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Mag gut sein, dass das Einzelheiten sind (selektiv/nichtselektiv), die mir schlicht nicht bekannt sind, und ja, demnach habe ich da Quatsch geschrieben, Metoprolol ist also auch ein Wirkstoff. Gut, sorry, wieder mal was gelernt. Was ich sicher weiß, dass man bei ÜF Betablocker einsetzt. Und dieses Irbesartan ist, soweit ich sehe, kein Betablocker, darum meine Reaktion.

    (Ich muss mal selbst für mich gucken, was es mit selektiv oder nicht selektiv bei ÜF auf sich hat. )

    PS
    https://blog.endokrinologie.net/thyr...ablocker-2372/

    Bislang wurden bei Patienten, bei denen es keine Kontraindikationen (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrakung) gab, unselektive Betablocker vorgezogen, da durch die Blockade des Beta-2-Rezeptors eine Hemmung peripherer Dejodinasen und damit eine verminderte T3-Bildung erwartet wurde [4, 5]. Nach den Ergebnissen der neuen japanischen Studie sollte dies jedoch in Zukunft vorsichtiger gesehen werden. Zumindest bei Patienten mit normalen T3-Spiegeln sind selektive Betablocker vielleicht vorzuziehen.
    Mentale Notiz zur Wissenslückenfüllung an mich selbst:

    Die unselektiven Betabocker hemmen die Umwandlung (senken ein hohes fT3). Die selektiven tun dies nicht.
    Geändert von panna (08.10.19 um 21:10 Uhr)

  4. #114
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Alles gut, deswegen hatte ich ja nachgefragt.
    Ich kenne mich da null aus aber nach dem was du so schreibst, wäre das Propanolol sinnvoller, das scheint ja ziemlich genau auf meine Symptome zugeschnitten zu sein.

  5. #115
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Hier mal Wissenswertes über BB.

    Zitat:
    Sie können grob in ß1-selektive und nicht-selektive Betablocker eingeteilt werden. Erstere zeichnen sich durch eine höhere Herz-Selektivität aus, da die Dichte des Rezeptoren-Subtyps ß1 am Herzen besonders hoch ist.

    Dies ist bei den meisten Indikationen eine gewünschte Eigenschaft, Wirkstoffbeispiele sind Atenolol, Bisoprolol, Metoprolol und Nebivolol. Die nicht-selektiven Betablocker wie Propranolol, Timolol und Sotalol haben sich bei anderen Anwendungsgebieten bewährt.

    https://medlexi.de/Betablocker

  6. #116
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Persönlichen Hick-Hack gelöscht.

  7. #117
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Zitat Zitat von Hanna84 Beitrag anzeigen
    Grenzwertig vergörßerte Schilddrüse mit einem Gesamtvolumen von ca 20ml (rechter Schilddrüsenlappen ca 12,5 ml, isthmus ca 1 ml, linker Schilddrüsenlappen ca 6,5 ml). Das Schilddrüsenparenchym stellt sich im Wesentlichen homogen und nicht vermehrt vaskularisiert dar. Links isthmal zeigt sich ein kleiner, echoarmer Nodulus von <0,1 ml.
    Das heißt wohl keine Entwarnung. Ganz verklausuliert seht hier was von HT. Der Begriff "im Wesentlichen" ist hier das Signalwort. Ich kann dir also nur empfehlen dran zu bleiben und zu einem anderen Arzt zu gehen und eine 2. Meinung einzuholen.

  8. #118
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Ich melde mich auch mal wieder. Ich war heute nochmal bei einem anderen Arzt innerhalb der Praxis meiner Hausärztin und der hat anhand meiner Blutwerte und dem Befund aus der Ambulanz die Vermutung, es könnte sich um eine Thyreoiditis de Quervain handeln. Ich beginne jetzt morgen früh mit einer 8-tägigen Cortison Stoßtherapie. Meine Symptome sind etwas besser inzwischen, das vibrieren ist merklich weniger geworden und ich mache wieder Sport. In 2 Wochen ist nochmal eine Sono angesetzt und neue Blutwerte.

  9. #119
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Aha, es ist also "sonst eine SD-Entzündung"

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    . sonst, bei positiven Antikörpern, ergibt sich bei diesem Uptake eher automatisch eine Hashitoxikose oder eine sonstige SD-Entzündung. Ich glaube, dass es wohl eine gewesen sein könnte.
    .
    Die Th. de Quervain heilt meist spontan aus, s.

    Die subakute granulomatöse Thyreoiditis de Quervain stellt einen transienten, meist spontan ausheilenden Entzündungsprozeß der Schilddrüse dar. Pathogenetisch wird eine virale Triggerung des thyreoidalen Entzündungsprozesses durch Infektionen der oberen Atemwege ... angenommen. Sie tritt häufig im Zusammenhang mit Virusinfektionen (Coxsackie-, Mumps-, Influenza-, Echo-, Adenoviren) auf, doch ist ein direkter Virusnachweis im Schilddrüsengewebe bislang nur vereinzelt gelungen. ....(tritt) klinisch und laborchemisch eine transiente Hyperthyreose auf ..., die jedoch im allgemeinen keine spezifischen Therapiemaßnahmen erfordert. ...Mit Abklingen der Thyreoiditis ist auch die Hyperthyreose rückläufig, die Schilddrüsenparameter normalisieren sich, ... Je nach Umfang und Schweregrad ...kann eine passagere, meist asymptomatische Hypothyreose auftreten, die jedoch selten substitutionspflichtig ist. Nur zwei bis fünf Prozent der Patienten bedürfen wegen einer persistierenden Schilddrüsenunterfunktion auf Dauer einer L-Thyroxinsubstitution.
    Quelle s. hier:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...DFer-Hashimoto

    Von daher ... bei bereits rückläufigen Werten (d.h. abklingende Entzündung) Cortison-Stoßtherapie? Cortison ist das Mittel der Wahl bei akuter und dringend behandlungsbedürftigen Entzündungen. Sage ich nur so.

  10. #120
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto

    Er hat gesagt, 8 Tage Cortison sind durchaus vertretbar, da wäre nicht mit gravierenden Nebenwirkungen zu rechnen. Danke für die Erklärungen
    Kann man denn grob abschätzen, wie lange sich sowas hinzieht?

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