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Thema: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

  1. #1
    Benutzer Avatar von Marion
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    Standard Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Guten Morgen,

    mir wurde vor 4 Wochen die Gebärmutter per Bauchschnitt entfernt. Die Eierstöcke konnten zum Glück bleiben. Ich hatte ein sehr großes Myom und dadurch enorme Blutungen. 3,5 Monate zuvor hatte ich so starke Blutungen, dass ich als Notfall ins Krankenhaus gekommen bin und eine Ausschabung hatte. Leider hat es nicht ausgereicht und ich hatte 1 Monat danach wieder extreme Blutungen. Daher wurde mir nahe gelegt, die Gebärmutter entfernen zu lassen, zumal ich auch mit Endometriose zu tun habe.
    Ich fühle mich zurzeit noch nicht so gut. Na ja, ist ja auch noch nicht so lange her. Vor ein paar Tagen wurde auch noch eine Zyste am Eierstock festgestellt, die sich nach der OP gebildet hat. Die wird jetzt erst einmal beobachtet.

    1 Woche nach der OP, fing extremer Haarausfall an, der jetzt schon Büschelweise ist. Meine Frauenärztin will mir unbedingt Hormone verschreiben, die möchte ich aber nicht nehmen, halt auch wegen meiner SD.

    Vor der OP, ca. 1 Woche davor wurde mir bei der Besprechung gesagt ich solle alle Sachen absetzen, bis auf meine SD-Medikamente, also habe ich kein Magnesium, Zink, Eisen, Vit. D3,... mehr genommen. Jetzt weiß ich gar nicht so richtig wie ich wieder damit anfangen soll. Ich fühle mich im Moment sowieso irgendwie Kopflos und völlig daneben.

    Termin zur Blutabnahme habe ich nächste Woche beim HA, der nimmt aber nur SD und Eisen ab, mehr will er nicht und Termin beim Facharzt ist erst in 3 Monaten. Meine Frauenärztin meinte lt. Bericht aus dem KH, wäre mein Eisen bei 11 und Norm wäre bei 14 - 16, was auch immer das heißt.

    Vielleicht kann mir ja jemand seine Erfahrungen mit seiner Gebärmutterentfernung schreiben und mir einige Tipps geben.

  2. #2
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Ich denke du kannst wieder die Nährstoffe nehmen. Deshalb wieder anfangen. Und dann nach und nach Werte dazu machen lassen. Besonders wenn du vor der Op so enorme Blutungen gehabt hast, dann wirst du einen Eisenmangel haben.

    Ich habe Haarausfall unter anderem wenn der Eisenhaushalt nicht stimmt.

  3. #3
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Zitat Zitat von Marion Beitrag anzeigen
    . 1 Woche nach der OP, fing extremer Haarausfall an, der jetzt schon Büschelweise ist. Meine Frauenärztin will mir unbedingt Hormone verschreiben, die möchte ich aber nicht nehmen, halt auch wegen meiner SD.

    Vor der OP, ca. 1 Woche davor wurde mir bei der Besprechung gesagt ich solle alle Sachen absetzen, bis auf meine SD-Medikamente, also habe ich kein Magnesium, Zink, Eisen, Vit. D3,... mehr genommen.

    Vielleicht kann mir ja jemand seine Erfahrungen mit seiner Gebärmutterentfernung schreiben und mir einige Tipps geben.
    Ich habe meine Gebärmutter noch, also eigene Erfahrungen habe ich nicht. Meine Mutter hat mit Mitte 60 ihre Gebärmutter verloren und erzählte mir, dass sie von da an, unter sehr starkem Haarausfall gelitten hat. Ihr FA hat ihr daraufhin besonders hochdosiertes Östrogen verschrieben (Östrogene hat sie aber ohnehin fast ihr ganzes Leben lang genommen) und das hat den Haarausfall dann gestoppt.

    Sicherlich ist es auch nicht verkehrt, die NEMs wieder zu nehmen, denn auch ein Mangel an Mineralstoffen kann ebenfalls zu Haarausfall führen.

  4. #4
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Schick deinem Facharzt eine Mail, evtl. kannst du früher kommen wenn du die Beschwerden schilderst.

  5. #5
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Ein paar Tage nach der OP hatte ich gar keine Beschwerden mehr. Daher kann ich dir nur raten, zumindest CRP und BSG zu messen, zusätzlich ein Abdomenultraschall. Der HA kann eine Überweisung für die USG für Radiologie ausstellen, und das jetzt. Wenn es nach vier Wochen immer noch Beschwerden da sind, sollte man vorsichtig sein, nicht drei Monate auf eine post -OP Kontrolle warten. Natürlich sollte man sich schonen, keine anstrengende Tätigkeiten ausführen oder schwere Sachen schleppen.

    Zusätzlich würde ich den OP-Bericht anfordern, um zu wissen, was überhaupt gefunden und gemacht wurde. Auch den Bericht des Pathologen wäre wichtig zu haben/kennen.

    Sollte es nicht anders gehen, könnte man sich an die Ambulanz in dem KH, wo operiert wurde, wenden.

  6. #6
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Haarausfall fängt meistens erst 2-3 Monate nach dem auslöseden Ereignis an. Da würde ich also als erstes an den starken Blutverlust vor 3,5 und 2,5 Monaten und somit Eisenmangel als Ursache denken.

  7. #7
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    hallo Marion,

    kann dich verstehen. Meine GBM-Entfernung ist auch erst 4 Wochen her. Allerdings war diese Minimalinvasiv.

    Mir geht es zwar wieder einigermaßen, gut ist allderdings auch anders. Der Körper braucht halt seine Zeit, ist ja auch ein schwerer Eingriff und kein Pappenstiel. Der muss sich erst mal wieder sortieren, denn es fehlt auch ein Organ, und wenn die GBM sehr groß war hat sie natürlich auch entsprechend platz gefordert, der jetzt leer ist und wieder durch die anderen Organe, die ja auch teilweise verdrängt wurden, eingenommen werden muss. Das imacht schon auch Probleme (Ich weiß wovon ich rede, mir wurde eine handballgroße GBM entfernt).

    Allerdings würde ich trotzdem zum einen den Eisenmangel, den du anscheinend hast, beseitigen, und zum anderen Tatsächlich noch mal einen Bauchultraschall machen lassen. Wenn deine Frauenärztin das nicht will, gehe mit deinem entlassungsbericht in eine Ambulanz oder aber in das Krankenhaus wo der eingriff gemacht worden ist, und lass das ganze prüfen. Müssten die eigentlich machen, denn der Eingriff ist nicht ohne.

    Die Vitamine ahbe ich vorab auch ausgesetzt, nehme sie aber wieder. Gibt keine Probleme.

    Was die Hormone angeht: Ich für meinen Teil würde das noch ein wenig abwarten, denn die Eierstöcke sind noch da. Und ja, die wurden bei der OP auch "belästigt". kann sein, dass sich das noch beruhigt.

    Wegen der sd: würde ich zumindest mal prüfen lassen, ldie Op und die Narkose sowie die desinfektion könnten da schon was drucheinandergebracht haben.

    Die Op ist wie bei dir auch erst 4 Wochen her, und mir geht es auch noch nicht perfekt. Ich werde auch regelmäßig von meinem körper erinnert, dass das waas war und ich langsam machen soll. dauert halt seine Zeit.

    Lass dich nicht von anderen verrückt machen denn jeder ist anders und höre auf deinen körper.

    lg zisko
    Geändert von zisko (10.09.19 um 15:12 Uhr)

  8. #8
    Benutzer Avatar von Marion
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Hallo

    vielen Dank für eure Berichte, bzw. Antworten.
    Meine Vitamine werde ich jetzt wieder nehmen und Eisenpräparat wird noch zum Problem, da ich diese nicht gut vertrage, habe leider Magenprobleme.
    Ein Bauchultraschall und auch von unten wurde vor ein paar Tagen erst gemacht, dabei wurde auch die Zyste festgestellt.
    Ich habe sehr große Probleme mit meiner Bauchnarbe. Auch nach vier Wochen schmerzt sie noch sehr schlimm, das müsste nach dieser Zeit doch endlich besser werden.
    Sie ist allerdings auch sehr lang. Wie war das bei euch?

    Liebe Grüße

  9. #9
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    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Hallo Marion,

    gut zu hören, dass der US bis auf die Zyste nichts ergeben hat. Würde mir aber den OP Bericht besorgen. Finde ich schon merkwürdig dass bei OP die Zyste nicht gesehen wurde, lag ja alles offen da. Aber seis drum.

    Ich habe zwar keine große narbe, dafür aber 4 kleine. sind zwar krustenfrei, aber zwicken hier und da noch. Scheinen die Nervven zu sein, die gereizt sind.

    Wie ist denn der Status deiner Narbe? Hat der frauenarzt sich die angeschaut? sind alle Fäden gezogen? Gibt es vielleicht irgendwelche Entzündungen? oder Heilungsstörungen?

    wäre wichtig zu prüfen.

    Wenn die Narbenschmerzen nicht besser werden, würde ich das Krankenhaus noch einmal aufsuchen und das auf jeden fall klären lassen.

    zisko

  10. #10

    Standard AW: Gebärmutterentfernung vor 4 Wochen

    Zitat Zitat von Marion Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    mir wurde vor 4 Wochen die Gebärmutter per Bauchschnitt entfernt. Die Eierstöcke konnten zum Glück bleiben. Ich hatte ein sehr großes Myom und dadurch enorme Blutungen. 3,5 Monate zuvor hatte ich so starke Blutungen, dass ich als Notfall ins Krankenhaus gekommen bin und eine Ausschabung hatte. Leider hat es nicht ausgereicht und ich hatte 1 Monat danach wieder extreme Blutungen. Daher wurde mir nahe gelegt, die Gebärmutter entfernen zu lassen, zumal ich auch mit Endometriose zu tun habe.
    Ich fühle mich zurzeit noch nicht so gut. Na ja, ist ja auch noch nicht so lange her. Vor ein paar Tagen wurde auch noch eine Zyste am Eierstock festgestellt, die sich nach der OP gebildet hat. Die wird jetzt erst einmal beobachtet.

    1 Woche nach der OP, fing extremer Haarausfall an, der jetzt schon Büschelweise ist. Meine Frauenärztin will mir unbedingt Hormone verschreiben, die möchte ich aber nicht nehmen, halt auch wegen meiner SD.

    Vor der OP, ca. 1 Woche davor wurde mir bei der Besprechung gesagt ich solle alle Sachen absetzen, bis auf meine SD-Medikamente, also habe ich kein Magnesium, Zink, Eisen, Vit. D3,... mehr genommen. Jetzt weiß ich gar nicht so richtig wie ich wieder damit anfangen soll. Ich fühle mich im Moment sowieso irgendwie Kopflos und völlig daneben.

    Termin zur Blutabnahme habe ich nächste Woche beim HA, der nimmt aber nur SD und Eisen ab, mehr will er nicht und Termin beim Facharzt ist erst in 3 Monaten. Meine Frauenärztin meinte lt. Bericht aus dem KH, wäre mein Eisen bei 11 und Norm wäre bei 14 - 16, was auch immer das heißt.

    Vielleicht kann mir ja jemand seine Erfahrungen mit seiner Gebärmutterentfernung schreiben und mir einige Tipps geben.
    Hallo Marion,

    ich habe meine GB mit Ende 30 entfernt bekommen, wegen riesigen Myomen, durch Bauchschnitt.
    Mir ging es danach so gut wie nie. Negative Erfahrunge habe ich keine.

    Allerdings würde ich auf keinen Fall Östrogene einnehmen. Myome entstehen immer oder meistens durch Östrogen-Dominanz.
    Ich wurde sogar zuerst für 3 Monate künstlich in die Wechseljahre versetzt, damit sich die Myome verkleinern.

    LG

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