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Thema: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

  1. #21
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Warum ist eine Überdosierung ein Problem, wenn sie nicht zur ÜF führt (also so gesehen kein Problem macht)? Warum unterscheidet man also Überdosierung von ÜF?
    ÜF ist wenn die freien Werte über dem Referenzbereich liegen und das TSH drunter.
    ÜD ist eine idividuelle Sache und kann innerhalb des Referenzbereiches überall stattfinden. Und natürlich macht eine ÜD ein Problem, sogar ganz viele. Der Körper ist meistens nicht gewillt auf Dauer mit mehr Hormonen auszukommen, als er braucht.
    Das gleiche Spielchen kannst Du auch mit UF (die hier keiner hat der substituiert, aber auch die Meisten anderen nicht) und UD haben. Auch da wird vielfach sehr großzügig drüber weg gesehen. Nur komme mal einem Arzt damit, dass Du in UF bist. Der lacht Dich glatt aus...
    Es gibt für alles eine Definition, die nicht das Forum erfunden hat. An die sollte man sich lieber halten, denn im Alltag muss man es auch.

  2. #22
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Ein fT3 an der Untergrenze ist jedenfalls nicht per se pathologisch und irgendwie unbedingt zu elliminieren.
    Für mich ist und war relevant, dass T3 das Gewicht stabilisierte. Ist ein leicht zu hohes Gewicht pathologisch? In meinem Fall nein. Aber für mein Wohlbefinden ist es ausschlaggebend, und auch in Bezug auf andere Dinge ist es besser für mich, weniger auf den Rippen zu haben. Für mich zumindest ist das wichtig. Ich zumindest werde auch auf Dauer unglücklich, wenn ich nur 800kcal pro Tag essen kann, und das für die kommenden Jahrzehnte, um mein Gewicht zu halten. Geschweige denn dass man damit auf Dauer seinen Nährstoffbedarf anständig deckt. 800kcal sind nicht übertrieben. Den meisten Ärzten ist das egal, weil es nicht pathologisch ist.

  3. #23
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Zitat Zitat von Peter. Beitrag anzeigen
    Heißhunger spricht auch dafür. Das ist aber unterschiedlich. .
    Nein, das ist nicht "unterschiedlich" (was soll das überhaupt heißen?), Heißhunger ist echt etwas, was sich nun mal wirklich nicht als Unterdosierungssymptom umdeuten lässt und auch nicht als Zufallsphänomen, zumal er mit dem Stoffwechsel eng verbunden ist.

    Du musst Dich nach befinden einstellen
    Nein, ddas muss er keineswegs, was er kann und lieber sollte, ist: sich nach Befinden *und* Wertelage einstellen.

    @Desperado, ich würde Amarillis' Hinweis auf den Thybon-Einstieg beachten, es muss nicht gleich 5 mcg sein. Probiere es mal mit 2,5 mcg zuerst. Es ist günstiger, die eigene Umwandlung durch ein supprimiertes TSH nicht abzuschießen. Tut man das, kann man in eine ziemlich schief-"künstliche" Stoffwechsellage geraten, Marke Eigendesign: die Umwandlung ist beeinträchtigt, weil kein TSH, das bei den Umwandlungsenzymen eine Rolle spielt, also laviert man irgendwie herum, erhöht man T3 rutscht fT4 runter, erhöht man T4 rutscht fT3 runter ... und bei all dem neigt Mensch dazu zu denken, dass das Problem eine Unterdosierung ist, dabei handelt es sich nur um körpereigene Notbremsen (siehe das Phänomen: T3 weg, schon kann fT4 wieder höher klettern usw).

    Delija:
    es kann sein, dass das tsh unter substitution (öfter unter t3, aber auch bei t4) supprimiert
    Ja schon. Aber nicht ohne Grund, und auch nicht ohne Folgen, s. oben.

  4. #24
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Okay, dann ziehe ich jetzt als Résumée: Die Dosis, die die Juni- und August-Werte produzierte, passt, auch weil ich keine Probleme mitm Gewicht hatte?

    Weiß jemand, warum das TSH irgendwann einfach absinkt? Also kann Überdosierung - sofern vorliegend - zunächst das TSH ansteigen lassen und dann über Jahre hinweg das TSH langsam absenken?

  5. #25
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Ich möchte nochmal betonen, dass ich nicht Heißhunger empfinde, sondern Hunger. Auch keine Fressattacken etc. Ich esse auch nicht einfach, weil ich Hunger empfinde, sondern halte mich an meinen Plan.

  6. #26
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    @panna, Thybon nehme ich seit ca. 3-4 Jahren, der Einstieg ist längst vorüber. Lohnt es sich, jetzt noch auf 2.5 microgramm zu reduzieren, um zu verhindern, was du beschreibst? Und löst es mein Problem, denkst du?
    Mit T4 war ich damals langsam eingestiegen, und habe langsam gesteigert. Erst als ft3 nach ca 2 Jahren zu keinem Zeitpunkt mitstieg *und* das Gewicht ohne Grund anstieg, versuchte ich Thybon. Und erst dann stieg der TSH von 0 auf 1 und ft3 schloss mit ft4 auf.

    Und danke

  7. #27
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Zitat Zitat von Desperado Beitrag anzeigen
    Weiß jemand, warum das TSH irgendwann einfach absinkt? Also kann Überdosierung - sofern vorliegend - zunächst das TSH ansteigen lassen und dann über Jahre hinweg das TSH langsam absenken?
    Meist ist es nicht irgendwann einfach, sondern dosisabhängig verfolgbar, und durch T3 dann ungefähr im Verhältnis 1:3 . Das heißt: wenn infolge 5 mcg T4 mehr das TSH um nn sinkt, dann sinkt es bei der gleichen Menge T3 dreimal so stark). Das kann man ein wenig abmildern durch gesplittene Einnahme und durch nicht zu viel T3. Die "Logik" dahinter ist die enorme Einnahmespitze nach T3-Einnahme.

    Kannst hier ein wenig nachlesen, wenn du magst:
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...3-Substitution

    0,1 ist übrigens schon noch akzeptabel, wenn es dir gut geht dabei.

    Die zweite Hälfte deiner Frage verstehe ich einfach nicht

  8. #28
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    T3 weg, schon kann fT4 wieder höher klettern usw).
    Ist bei mir nicht vorgekommen, hab ja erstmal längere Zeit nur T4 genommen.

  9. #29
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Danke, panna, für den Link!

    Also ich splitte T3 auf zweimal pro Tag. Trotzdem könnte das zu viel sein und den TSH absenken?

    Die zweite Hälfte deiner Frage verstehe ich einfach nicht
    Ich habe am Anfang nur T4 genommen. ft4 stieg über 50%, ft3 blieb an der Untergrenze und TSH ging gegen 0. Das blieb dann 1-2 Jahre in dieser Konstellation. Dann nahm ich Thybon dazu und reduzierte Thyroxin entsprechend. ft3 und ft4 gingen über 50% und TSH stieg gegen 1. So blieb das ein paar Jahre. Irgendwann letztes Jahr muss der TSH angefangen haben abzusinken bis auf 0 im April. Das meine ich - kann es von Anfang an eine ÜD gewesen sein mit diesem Verhalten? Oder hat sich zwischendrin was geändert (und was)? Hab mich übrigens mit den Werten im April nicht wirklich besser oder schlechter gefühlt als sonst...nur war der TSH halt plötzlich niedrig.

  10. #30
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    Standard AW: niedriges TSH bei normalem/niedrigem ft4

    Was diese Vorgeschichte angeht, ich wäre besorgt, wenn sie meine wäre und jemand versuchen würde, diese mager-ungenauen Daten zu interpretieren - nämlich, das geht so nicht ohne genauen Werteverlauf mit weiteren Angaben. Von den Prozenten solltest du dich sowieso verabschieden, die Werte sind immer von dem Referenzbereich abhängig, den das Labor nutzt. Im Labor X 50 % kann im Labor Y mit seltsamen Referenzbereichen auch mal 30 oder 80 ergeben, und was hat man dann davon? Nichts. So geht das also nicht. Auch müsste man sämtliche Details kennen (Zeiträume, Dosis wie lange gehalten und einiges mehr).

    Ich sehe bei deinen Werten im Beitrag #3 ein völlig stimmiges TSH-Verhalten: Unter 87 LT + 5 T3 TSH weg, nach Reduktion auf 75 LT TSH da. Das ist logisch und stimmig. Es dämmert mir jetzt langsam, dass deine Frage ("Warum ist der TSH plötzlich abgesunken?") einen anderen Zeitraum betrifft, als der, für den du Werte angibst - das ist schon verwirrend und es ist schwierig, aus Prosa gedanklich einen Verlauf zu basteln. Insofern muss ich deine Anfangsfrage unbeantwortet lassen, möchte dir aber empfehlen, ein schön verständliches Profil zu basteln, alles andere führt zu Missverständnissen. - Warum dein TSH abgesunken ist - (on wann bis wann, was war davor und wann ... aber nochmal, Prosa nützt da nicht viel) - das kann ein Entzündungsschub sein, im Extremfall eine MB-Episode gewesen sein, falls MB in deiner Vorgeschichte vorhanden ist. Präparatewechsel? Pille abgesetzt?

    T3 senkt das TSH stärker als T4, das auf jeden Fall. Aber das ist kein reiner unguter "Trick", denn T3 wirkt einfach auch (anders und) viel stärker-direkter als T4. Wenn es dir jetzt, so wie es ist mit zweifach gesplittetem T3, etwas gesenktem T4 und erniedrigtem aber nicht ganz supprimiertem TSH gut ginge, wäre das prima und 0,1 als TSH kein wirklicher Grund zu Sorge. Ob dir diese Dosis nun passt oder nicht, das kannst nur du anhand deiner Symptome langsam herausfinden. Ich bemerke dazu nur so viel, dass das fT3, falls nach mindestens ca. 10-stündiger Karenz abgenommen, schön bis ungewöhnlich kräftig ist - so kam ich überhaupt auf den Gedanken, dass 2,5 mcg ja auch eine nette Dosis ist, sehe aber, dass du die 5 mcg schon lange nimmst und damit zufrieden warst.

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