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Thema: nach OP - bitte um Hilfe bei der Einstellung

  1. #71
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    Standard AW: nach OP - bitte um Hilfe bei der Einstellung

    Da bin ich wieder, mit neuen Werten und genauso rat- und planlos wie bisher.

    Seit 2.6.20 nehme ich 106 LT, da mir der HA kein neues Rezept für 100 ausgestellt hat habe ich meine 112er mit den restlichen 100er Tabletten die ich noch hatte kombiniert (jeweils 1/2).

    Das heftige Schwitzen ist geblieben, es fühlt sich nur jetzt an als stimmt gar nichts mehr.
    Überdosiert in Kombination mit unterdosiert - so würde ich es beschreiben.

    Die BE war im gleichen Labor wie die am 17.2.20 (mit 5 Thybon und 100LT).

    Kann es sein, dass 112 zu viel und 106 zu wenig ist? Da gibt's doch nichts mehr dazwischen...

    Jetzt war die Empfehlung auf 100 zu reduzieren wenn die Schwitzerei nicht aufhört, nur dann lande ich wohl komplett in der UF

    Bin gerade dauernd so deprimiert, das macht mich noch zusätzlich echt fertig.:

    Vielen Dank fürs Lesen und kommt gut durch das heiße Wochenende.

  2. #72
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: nach OP - bitte um Hilfe bei der Einstellung

    Ich habe dich ja schon mal gefragt, wie dein fT3 vor der OP, also mit noch vorhandener Schilddrüse war, da hast du diese Werte hier angegeben:
    BE beim Hausarzt am 15.01.19
    FT4 1,22 ng/ml (0,9- 2,00)
    FT3 2,36 pg/ml (2,00 - 4,4)
    TSH 0,03 (0,27 - 4,2)
    Ich weiß, das war noch unter 5 mg Carbi, aber dein fT4 war gerade auf einem guten Niveau, nicht zu viel, nicht zu wenig, da war das fT3 genauso mager, aber immerhin im Referenzbereich. Vielleicht müssen wir davon ausgehen, dass du da (ohne MB, bei aktivem MB sind die T3-Quellen anders) ein Nierdrigstapler bist. Hast du vielleicht noch Werte von früher, aus MB-Remissionszeiten?

    *********************************

    Insgesamt gibt es für dich zwei Optionen und beide haben wir durch: Entweder mehr LT, das hast du versucht, bei 112 mcg in diesem Frühjahr kletterte das fT3 zwar in die Norm, aber dir ging es mit dem vielen LT nicht gut, das kennt man. Davor war die andere Option, T3.

    Da hast du mit 100 + 2x2,5 mcg nach einem Monat berichtet (Dezember 2019, da war noch HET mit dabei, danach abgesetzt):

    Eigentlich geht es mir gut, ich schlafe endlich besser, Nachtschweiß ist weg und ich habe auch wieder etwas mehr Energie was aber nach meinem Gefühl eher an der Reduzierung vom LT liegt. Nur dieses dauernde Kältegefühl ist noch da inkl. 3 kg mehr auf den Hüften
    Dann wurde diese Dosis weiter genommen aber HET abgesetzt, und du resümiertest im März:

    Der Endo empfiehlt nun leicht auf 112 mcg LT zu erhöhen, Thybon sei nicht notwendig.
    Eisenmangel liegt nicht vor und NN Funktion ist ok.
    Unter Thybon habe ich nur sehr kurz eine Verbesserung der Schlafstörungen gehabt sonst alles wie vorher - brauche ich es doch nicht?
    Die zu diesen Befindlichkeiten gehörenden Werte sind insofern uninteressant als sie aus zwei unterschiedlichen Labors stammten. Was ein bisschen unglücklich ist, ist das HET-Absetzen mitten drin in der Versuchsphase, nämlich im Dezember, gerade als du zumindest hier berichtetest, dass du mit weniger LT und T3 dazu besser schläfst und weniger schwitzt. Da weiß man jetzt nicht, ob und inwiefern sich das Absetzen der HET ausgewirkt hat. Aber OK, das ist jetzt so.

    Mir erscheint die T3-Alternative realistischer.

  3. #73
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    Standard AW: nach OP - bitte um Hilfe bei der Einstellung

    Hallo panna,

    vielen Dank für deine Mühe.

    Werte aus der Zeit vor der Hemmertherapie habe ich leider keine. Aber während der Hemmertherapie habe ich mich da am wohlsten gefühlt:

    TSH 0,14 (0,3 - 3,5)
    FT3 5,31 (1,9 - 6,2)
    FT4 23,56 (7-25)

    Das war mit Carbimazol und gleichzeitig Euthyrox - danach wurde es nur noch schlechter. Darum habe ich der OP auch zugestimmt in der Hoffnung, dass das Hin und Her endlich ein Ende hat

    Dann versuche ich nochmal T3 - wenn ich den Arzt zu einem Rezept bewegen kann (nach dem Brief vom Endo habe ich ja keines mehr genommen bzw. auch kein Rezept mehr bekommen, da sich der Arzt an
    die Empfehlung vom Endo hält)

  4. #74
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: nach OP - bitte um Hilfe bei der Einstellung

    Hallo Gabi, diese Werte sind nicht das, was ich mir erhofft hatte, ich wollte sehen, wie deine Umwandlung ohne aktiven MB und ohne Medikamente funktioniert, da du ja im Profil "MB seit 1996" angegeben hast, dachte ich, es sei realistisch, dass du dann auch KOntrollwerte hast.

    Ich sehe bei deinen unternormigen fT3-Werten keine andere Option als etwas T3. Das wird aber dann wohl nicht gehen, wenn du gleichzeitig mit fT4 über eine gewisse HÖhe kommst, weil es dir dann schlicht wegen zu viel fT4 (mit oder ohne T3) nicht gut ging und geht.

    Du musst dann deinem Hausarzt/Endo wohl begreiflich machen, dass sein Vorschlag dir nichts gebracht hat.

  5. #75
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: nach OP - bitte um Hilfe bei der Einstellung

    iHabe ich es jetzt richtig in Erinnerung, dass Du das Thybon abgesetzt hast, weil es nichts gebracht hat.
    Ich hatte jetzt mal im Profil gesehen, dass ja ft3 nicht wirklich hoch gekommen ist, trotz Thybon. Da hätte ich dann eher erhöht, wenn Du mit den 5µg keine schwierigen Symptome bekommen hast. Dann war es für Dich halt zu wenig.
    Ich bin damals gleich mit 20µg (2x10)und eine Menge Angst eingestiegen und für mich war es gut. Aber Achtung, jeder reagiert anders. zZ nehme ich 1x15µg.

  6. #76
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    Hallo Karin,
    ja, das T3 habe ich weggelassen, weil es keine Veränderung gebracht hat und der Endo die weitere Einnahme deshalb auch für nicht sinnvoll hielt (steht auch im Arztbrief, macht es jetzt bestimmt wieder schwerer ein neues Rezept für Tybon zu bekommen).

    Die 100 T4 mit 5 T3 waren zu wenig - auch zu wenig vom T4 ? Weil auch der Ft4 Wert unter dieser Einnahme
    gesunken ist.

  7. #77
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    Zitat Zitat von Gabi51 Beitrag anzeigen
    Hallo Karin,
    ja, das T3 habe ich weggelassen, weil es keine Veränderung gebracht hat und der Endo die weitere Einnahme deshalb auch für nicht sinnvoll hielt (steht auch im Arztbrief, macht es jetzt bestimmt wieder schwerer ein neues Rezept für Tybon zu bekommen).

    Die 100 T4 mit 5 T3 waren zu wenig - auch zu wenig vom T4 ? Weil auch der Ft4 Wert unter dieser Einnahme
    gesunken ist.
    Was zu wenig ist oder zu viel, ist völlig individuell. Dass der fT4-Anteil am Gesamt-T4 sinkt, kommt vor, aber bei dir sehe ich kein Sinken, es waren zwei unterschiedliche Labors, die Werte kannst du nicht direkt (bzw. gar nicht) vergleichen. - Karin nimmt 15 mcg ungesplittet, anderen wäre beides unmöglich (die Dosis und das Ungesplittetsein), ich nehme etwa 3,75 mcg und splitte auch das, allerdings bei halber Schilddrüse. Was für dich richtig ist, musst du selbst erarbeiten. Splitten würde ich (und tun die Richtlinien) jedem empfehlen, weil es der körpereigenen (bedarfsgerecht-kontinuierlichen) Umwandlungsaktivität wenigstens etwas näher ist als die Einmaleinnahme (kleinere Serumspitzen). Aber es gibt immer Ausnahmen.

    Der fT3-Wert ist so eine Sache. Was sich in den Zellen deines Körpers abspielt (T4-->T3-Konversion direkt in den Zellen) ist nicht im Blut messbar, plus, was 10 Stunden nach Einnahme gemessen wird, ist bei zweimalig gesplitteter Einnahme der Tiefststand, also vom Wert alleine kann man nicht ausgehen. Aber andererseits ist dein Wert so offensichtlich niedrig bis unternormig, dass da ein Mangel sein muss.

    Was heißt schwerer Thybon zu bekommen - mach es selbstbewusst. Es ist dein Körper, der Wert spricht für sich, es ist doch nachvollziehbar, dass man in einer solchen Lage mehrere Versuche macht, die ganze T3-Behandlung ist ja ein Versuch, vor allem die für einen zuträgliche Anpassung der beiden Komponenten T4 und T3. - Was du noch versuchen könntest, das wäre das Kombipräparat Prothyrid mit 100 T4 und 10 T3, da könntest du mit 50 Prothyrid und 50 LT einsteigen und gucken, wie es damit geht.

  8. #78
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wie seltsam ... HET abgesetzt, da würde man eher höhere freie Werte erwarten.

    Ich würde T3 auch nicht nehmen, wenn es absolut keine spürbaren Vorteile bringt, und auch keine "Werte-Vorteile", nämlich, ohne T3 aber bei 112 mcg LT war dein fT3 auch nicht anders als jetzt mit T3. (Wenn du T3 beibehältst und auf 106 oder 112 LT gehst, könnte dein TSH vollends durch die Lappen gehen und in deinem Fall hätte ich damit Bedenken, weil das deine eigene Umwandlung mit ausbremst). Also vielleicht doch 112 LT ohne T3 oder 106 LT mit 2,5 mcg T3? Aber schreibe erst doch nochmal, wie ist dein Befinden?

    Warum ist bloß dein fT4 runtergegangen, evtl. doch durch das T3 ... Mist




    Das hatte ich im Gedächtnis, deshalb die Überlegung jetzt die 106 mcg LT so beizubehalten und nochmal den Versuch mit Thybon zu machen ohne vorher LT zu reduzieren.

  9. #79
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Das Sinken des freien Anteils (Ursache nicht wirklich klar, bzw. Ursache schon, T3, aber der Mechanismus) bedeutet aber auf halbwegs rätselhafte Art und Weise nicht unbedingt "weniger LT", du nimmst die gleiche Dosis und TT4 wird gleich sein, nur der freie Anteil weniger.

    Aber trotzdem, versuch es nochmal so wie du es für gut hältst, mal sehen, was dabei herauskommt.

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