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Thema: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

  1. #11
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen
    Und wie funktioniert das dann mit den Anflutungsbeschwerden, wenn man T4-only nimmt?

    Ich war damals mehrfach deswegen krankgeschrieben (Bluthochdruck, Schwindel, Zittern usw.)

    Mein ft3 war noch nie niedrig
    Sowas hatte ich in der Einstellungszeit massiv. ich vermute die Zellen die jahrelang ohne T4 auskommen mussten konnten nicht damit umgehen und mussten sich erstmal darauf einstellen. Und der Körper ist nun mal ein Zellhaufen, der sehr komplex ist braucht seine Zeit bis hin zur mehrfacher Zellerneerung damit er lernt mit dem Mittel klar zu kommen.

    So habe ich mir das erklärt für mich.

  2. #12
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Und wie bringt uns dieses Erkenntnis praktisch weiter?

  3. #13
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Mal so bunt auf weiß:

    https://bmcendocrdisord.biomedcentra...65-4/figures/1

    Seit man wegen SD-Krebs operierte nicht mehr aufgrund des Risikoprofils bis zur TSH-Suppression supplementiert, sind die Überfunktionsbeschwerden zurück gegangen. Auch so kann man mit einem Beispiel seine Sichtweise untermauern ().

    LG Ness

    (Den Autoren ging es um die konträre Aussage, aber ein(e) jede(r) zitiere, wie es ihm/ihr hilft.)

  4. #14
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Hier für alle, die durch ein hohes fT4 Überfunktionssymptome haben wollen und nicht wissen, das das Befinden mit dem T3-Wert, bzw. unzureichender T3-Versorgung, zusammenhängt, da, ein - substitutionsbedingt - hoher fT4 meist mit einem niedrigen fT3 einhergeht, was UF-Beschwerden hervorrufen kann, nicht einer ÜF. Schwarz auf weiß.

    Mit anderen Worten: es gibt keine Beschwerden, die nur durch einen hohen fT4-Wert hervorgerufen werden.
    1. Ziemlich anmaßend deine Aussage. Leute wollen lediglich ÜF Beschwerden haben, haben aber in Wirklichkeit keine, weil du das so beschlossen hast.

    2. Verstehst du etwas fundamental falsch.
    Bei zu viel T4 steigt nicht nur ft4, sondern auch gesamt-T4 und T3. Es liegt kein erniedrigtes T3 vor, zumindest nicht auf den Gesamtstoffwechsel bezogen, denn du musst ja auch das zelluläre T3 miteinbeziehen, das sich gar nicht messen lässt.
    Grundsätzlich gilt, je mehr Substrat, desto mehr Produkt entsteht, also je mehr T4, desto mehr T3. Das niedrigere ft3 ist lediglich der Versuch das zu hohe T4 abzufedern, sodass es zu keinem weiteren Anstieg des T3 kommt, dabei kommt es aber auch zu keinem Abstieg des T3, sodass UF Symptome entstehen könnten.

    3. Viele Zellen exprimieren die D2 Dejodase, die ausschließlich in ft3 umwandeln, nicht rt3. Darunter sind Herz, Muskeln, Nervensystem.
    Hier gilt umso mehr, je mehr Substrat, desto mehr Produkt.
    Der ft3 Spiegel im Blut entsteht hauptsächlich aus der Dejodierung in Leber und Niere und zwar durch die D1 Dejodase, die sowohl in ft3 wie rt3 umwandelt. Hier kann ft3 bei steigendem T4 also fallen, weil stattdessen in rt3 umgewandelt wird.

    Das ist der Grund, warum der Ft3 Spiegel im Blut nicht die zelluläre T3 Konzentration wiederspiegelt.
    Du kannst also bei einer Zelle, die nur die D2 Dejodase exprimiert zu hohes zelluläres T3 haben. Der niedrigere ft3 Spiegel im Blut (durch zu hohes ft4) sorgt lediglich dafür, dass nicht zusätzlich zu viel T3 in die Zelle gelangt.

    4. Wenn das was du behauptest richtig ist, müsste auch der umgekehrt Fall gelten.
    Ein kompensatorisch erhöhtes ft3 müsste ÜF Symptome auslösen, obwohl ein kompensatorisch erhöhtes ft3 nur in UF entsteht.

    5. Behauptest du mit deiner Aussage nichts anderes als, dass eine ÜF eine UF verursachen kann.
    Also zu hohes ft4 (ÜF) führt zu niedrigem ft3 (UF).

    Das muss man nicht weiter kommentieren....

  5. #15
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Zitat Zitat von julie22 Beitrag anzeigen
    5. Behauptest du mit deiner Aussage nichts anderes als, dass eine ÜF eine UF verursachen kann.
    Also zu hohes ft4 (ÜF) führt zu niedrigem ft3.
    Diese absurde Behauptung kann nur aus einer falschen Definition resultieren. Ein hoher fT4-Wert bedeutet noch lange nicht, daß man eine ÜF hat. Und genau da liegt das Problem. Definiton einer Hypo- umd Hyperthyreose.

  6. #16
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Danke julie22 für diesen Kommentar!

    Wenn mein ft4 an der Obergrenze kratzt, oder sogar darüber liegt, ist mir relativ egal, wie der Zustand von Herzrasen, Schlaflosigkeit und Zittern genannt wird.
    Für mich ist das ÜF, aber meinetwegen nennt den auch UF auf intrazellulärer Ebene, es ändert nicht an der Tatsache, dass ich schleunigst BB, Tavor und Auslasstage, sowie eine Dosissenkung brauche.
    Den Zustand hatte ich vorgestern nach einer einzigen falschen Dosis und glaubt mir bitte, es war keine UF.

  7. #17
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    Standard AW: "ÜF-Symptome" durch hohes fT4 - ein Forummythos

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Diese absurde Behauptung kann nur aus einer falschen Definition resultieren. Ein hoher fT4-Wert bedeutet noch lange nicht, daß man eine ÜF hat.
    Stimmt genau. Trotz eines hohen ft4 Wertes war ich immer weit entfernt davon, eine Überfunktion zu haben.

  8. #18
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    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Danke julie22 für diesen Kommentar!

    Wenn mein ft4 an der Obergrenze kratzt, oder sogar darüber liegt, ist mir relativ egal, wie der Zustand von Herzrasen, Schlaflosigkeit und Zittern genannt wird.
    Für mich ist das ÜF, aber meinetwegen nennt den auch UF auf intrazellulärer Ebene, es ändert nicht an der Tatsache, dass ich schleunigst BB, Tavor und Auslasstage, sowie eine Dosissenkung brauche.
    Den Zustand hatte ich vorgestern nach einer einzigen falschen Dosis und glaubt mir bitte, es war keine UF.
    Du nimmst aber immer T4 und T3, das ist etwas vollkommen anderes, damit kann man schnell in eine ÜF geraten. Hier geht es aber um die Einnahme von T4 und das ist etwas ganz anderes.

  9. #19
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    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Du nimmst aber immer T4 und T3, das ist etwas vollkommen anderes, damit kann man schnell in eine ÜF geraten. Hier geht es aber um die Einnahme von T4 und das ist etwas ganz anderes.
    Nein Liebes, ist es nicht.
    Die schlimmsten ÜF-Symptome hatte ich im Sommer 2012 mit 87,5 LT.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Ein hoher fT4-Wert bedeutet noch lange nicht, daß man eine ÜF hat. .
    Mag sein, das ist aber eine andere Aussage, als die, die du im Titel machst.

    Diejenige, die du im Titel machst, hat wiederum nicht das Geringste mit mit der Zielsetzung und Hauptaussage des zitierten Artikels zu tun. Deine Titelaussage ist alleine deine, du kaperst die Studie als Beleg dafür - aber die Studie belegt deine Aussage nicht.

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