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Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #31
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Tja, weißt Du das ist keine so einfache Frage. Wenn man weiß wo man hin will, ist Zeit Geld. Weiß man es nicht so genau, wird man wahrscheinlich einige Umwege in Kauf nehmen und damit auch mehr Geld ausgeben.
    Du scheinst ja "nur" in 5µg Größen zu denken, insofern wären 5µg weniger folgerichtig. Eine Zwischendosierung gäbe es aber natürlich auch noch.
    Mit dem anderen, länger abzuwarten um den Körper nicht zu sehr zu belasten, hast Du einerseits recht, andererseits ist eine falsche Dosis für den Körper genauso anstrengend. Und zumindest klingt es gerade nicht danach, als wenn Du das wolltest.
    LG

  2. #32
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Okay, ich werde das Thybon jetzt auf 5 reduzieren. Diese Atemnot habe ich jetzt seit drei Tagen fast durchgehend.
    Hatte das in den letzten Wochen zwar auch schon ab und zu, aber nie so lange am Stück.
    Dann versuche ich es jetzt mit dem Weg nach unten ;-) Die ganzen Steigerungen der letzten Jahre haben ja leider eh
    nicht den erhofften Erfolg gezeigt.
    Danke für eure Tipps und Unterstützung.

  3. #33
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo, ich wollte nochmal berichten wie es mir weiterhin ergangen ist.
    Die Atemnot war zwischenzeitlich so stark, dass ich drei Mal in der Notaufnahme war. Lungenfunktionstest wurde zweimal gemacht, alles in Ordnung. Außerdem war und ist die Sättigung immer okay gewesen. Röntgenbild der Lunge war ebenfalls unauffällig.
    Ultraschall des Herzes war genauso in Ordnung wie alle EKGs. Tatsächlich ist/war die Ursache dann wohl doch die Schilddrüse, auch wenn die Ärzte nicht daran geglaubt haben. Wollten mich eher in die Psychoecke stellen.

    Mittlerweile ist die Atemnot deutlich besser. Allerdings immer noch nicht ganz weg. Manchmal habe ich den halben Tag Ruhe und sie kommt Abends. Teilweise nur kurz, teilweise über einige Stunden. Aber mittlerweile kann ich damit umgehen.
    Seit einigen Tagen ist aber eine starke Übelkeit zurückgekehrt. Dieses Symptom hatte ich ja während der Senkung zu Beginn sehr stark und fast den ganzen Tag. Dann war es eigentlich weg, ist nun aber zurück.
    Meistens kommt das sehr spontan aus dem Nichts, es gibt auch keine festen Zeiten. Zum Teil morgens, zum Teil irgendwann am Tag. Mal hält sie für ein paar Stunden, dann mal wieder nur relativ kurz für ca 1 Std.

    Alles in Allem geht es mir immer noch nicht wirklich gut. Es gibt Tage der Besserung an denen die Symptome nachlassen oder fast weg sind. Dann denke ich "jetzt geht es aufwärts". Aber ein paar Tage später wird es wieder schlechter.
    Es ist ein Auf und Ab, aber immerhin mit leichter Tendenz nach oben.

    Das Thybon habe ich vor etwa 3 Wochen auf 5 halbiert. Am Montag wurden neue Werte genommen. Ich weiß, dass dies eigentlich zu früh ist, aber für eine Tendenz ist es vielleicht trotzdem sinnvoll.
    Hier die Werte (morgens ~9h, nüchtern):
    TSH: 0.03
    FT3: 3.30 (2.0-4.4)
    FT4: 1.45 (0.9-1.7)

    Ich werde jetzt wohl erstmal bei dieser Dosis bleiben und hoffen, dass die Beschwerden bald weiter nachlassen. Zumindest noch für 3-4 Wochen und dann nochmal Werte nehmen. Eigentlich will ich das Thybon dann ganz absetzen.
    Viele Grüße

  4. #34
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Du nimmst vermutlich nach wie vor alle Hormone komplett morgens früh ein, oder? Demnach hattst Du auch mit dem T3 eine Karenzzeit von 24 Stunden. Dann schau Dein fT3 an, nach so langer Zeit! Viel ist da von dem zusätzlich genommenen T3 nicht mehr erkennbar, da schon längst weg gewesen.
    Ganz ehrlich, ich würde mit dem T3 jetzt nicht abwarten. Ich würde es ab morgen ganz weg lassen und schauen was dann kommt. Vom Blutwert her, brauchst Du es nicht und kommen die Symptome daher, was ich stark vermute und wenn es jetzt besser geworden ist, spricht das auch dafür, wird das nicht besser werden in den nächsten Wochen. Es sei denn. Du lässt es weg, jetzt.
    Was nimmst Du für eine T4-Dosis? Möglich, dass Du diese dann anpassen musst...Da liegst Du nämlich mit dem fT4 jetzt schon hoch oben, mit noch weniger T3 steigt es vielleicht auch noch mal...
    LG

  5. #35
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Wie viel LT nimmst du momentan?

  6. #36
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Okay, ich habe mich jetzt entschlossen das Thybon ab heute ganz wegzulassen. Ich war noch unschlüssig, da es mir am Wochenende eigentlich ganz gut ging und ich sogar endlich mal wieder zum Sport konnte, nach knapp 3 Monaten.
    Aber seit gestern sind wieder Beschwerden da. Gestern wieder für knapp 2 Stunden extreme Übelkeit. Und heute wieder fast den ganzen Tag Atembeschwerden und leichtes Engegefühl im Hals. Außerdem bin ich phasenweise unruhig und habe erhöhten Puls von ~100.
    Normalerweise liegt mein Puls bei ~60.

    Ich verstehe allerdings echt nicht, wie es sein kann, dass ich trotz all der Senkungen nach so langer Zeit immer noch solche Beschwerden habe. Bzw. warum diese immer wieder zurückkommen. Das verunsichert ziemlich.
    Hoffentlich wird es jetzt bald besser. Ich bin jetzt so niedrig dosiert wie zuletzt vor knapp 7 Jahren. Solche Beschwerden hatte ich in der ganzen Zeit nicht

    PS: Nehme aktuell 150 LT

  7. #37
    Benutzer Avatar von Sahnetörtchen
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo,
    hast Du mal daran gedacht, dass vielleicht andere "Baustellen" sich bei dir aufgetan haben?
    Ich habe gerade von 93 auf 87,5 LT und 7,5 auf 5 Thybon gesenkt und damit ist auch mein Hb wert und der Ferritin Wert abgestürzt. Habe seitdem auch Luftnot etc

  8. #38
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    ...
    Da ich seit einigen Jahren immer wieder mit Erschöpfungsproblemen zu tun hatte, dachte ich immer ich sei
    immer noch in einer UF und habe daher relativ eigenmächtig meine SD-Hormone immer weiter gesteigert.

    Im Maximum habe ich 237,5 L-Thyroxin und 30 Thybon pro Tag genommen. Da dies keine Besserung brachte, bin ich mittlerweile wieder auf dem Weg nach unten.
    Verstehe ich Dich richtig ? Du hattest keine Begleitsymptome, sondern "nur" Erschöpfung?
    Und da Du keine Verbesserung gesehen hast, hast Du Deine Dosis reduziert ? Warum ? Woher kam der Impuls dazu ?

    Seitdem habe ich gefühlt aber mehr Beschwerden als zuvor. Insbesondere Herz-Kreislauf Probleme.
    Dachte schon mehrmals, dass ich umkippen würde. Dazu starke innere Unruhe und Blutdruckentgleisungen (180 zu 120).
    Einmal musste ich den RTW rufen und einmal habe ich mich in der Notaufnahme gemeldet.
    In deiner Einstellungszeit ( also als Du frühe rin UF warst) hatetst Du keines dieses oder ähnliche Symptome

    D.h. die Werte sind insgesamt schon zurückgegangen, aber scheinbar immer noch zu hoch.
    Wie kommst Du darauf, dass Deine Werte zu hoch seien ?

  9. #39
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Okay, ich habe mich jetzt entschlossen das Thybon ab heute ganz wegzulassen. Ich war noch unschlüssig, da es mir am Wochenende eigentlich ganz gut ging und ich sogar endlich mal wieder zum Sport konnte, nach knapp 3 Monaten.
    Aber seit gestern sind wieder Beschwerden da. Gestern wieder für knapp 2 Stunden extreme Übelkeit. Und heute wieder fast den ganzen Tag Atembeschwerden und leichtes Engegefühl im Hals. Außerdem bin ich phasenweise unruhig und habe erhöhten Puls von ~100.
    Normalerweise liegt mein Puls bei ~60.

    Ich verstehe allerdings echt nicht, wie es sein kann, dass ich trotz all der Senkungen nach so langer Zeit immer noch solche Beschwerden habe. Bzw. warum diese immer wieder zurückkommen. Das verunsichert ziemlich.
    Hoffentlich wird es jetzt bald besser. Ich bin jetzt so niedrig dosiert wie zuletzt vor knapp 7 Jahren. Solche Beschwerden hatte ich in der ganzen Zeit nicht

    PS: Nehme aktuell 150 LT
    Hallo Cyril,

    150 können auch zu viel sein, besonders wenn noch Thybon dabei ist.

    Ein gut gemeinter Rat von mir: Bei allen Antworten solltest du immer auf das Profil klicken und schauen, wer dir gerade antwortet.
    Vielleicht war es jemand, der 400 LT nimmt.

  10. #40
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Sahnetörtchen Beitrag anzeigen
    Hallo,
    hast Du mal daran gedacht, dass vielleicht andere "Baustellen" sich bei dir aufgetan haben?
    Ich habe gerade von 93 auf 87,5 LT und 7,5 auf 5 Thybon gesenkt und damit ist auch mein Hb wert und der Ferritin Wert abgestürzt. Habe seitdem auch Luftnot etc
    Hallo, danke für den Hinweis. Eisenwerte habe ich nicht mehr bestimmen lassen. Ich frage beim nächsten Mal danach.

    Zitat Zitat von MarMu Beitrag anzeigen
    Verstehe ich Dich richtig ? Du hattest keine Begleitsymptome, sondern "nur" Erschöpfung?
    Und da Du keine Verbesserung gesehen hast, hast Du Deine Dosis reduziert ? Warum ? Woher kam der Impuls dazu ?


    In deiner Einstellungszeit ( also als Du frühe rin UF warst) hatetst Du keines dieses oder ähnliche Symptome



    Wie kommst Du darauf, dass Deine Werte zu hoch seien ?
    Die starke Erschöpfung begann vor etwa 7 Jahren. Damals habe ich nur LT 150 genommen, war allerdings auch noch fast 20 KG schwerer. Ich habe dann Schritt für Schritt das LT erhöht und irgendwann auch
    zusätzlich Thybon genommen. Ich war lange bei einer Dosis von LT 175 und Thybon 10. Vor etwa 2-3 Jahren habe ich dann Stück für Stück immer weiter erhöht, weil ich dachte ich sei zu niedrig dosiert und die
    Erschöpfung käme davon. Zu meiner Höchstzeit nahm ich LT 237 und Thybon 30. Da dies aber auch nicht geholfen hat und die freien Werte am oberen Rand des Normbereichs lagen, habe ich dann wieder
    Stück für Stück begonnen zu reduzieren. Habe mir bei Steigerungen und Senkungen meistens mind. 3 Monate Zeit genommen und in 12,5 Schritten das LT erhöht/reduziert und in 5er Schritten beim Thybon.

    Vor etwa 3 Monaten lag mein fT4 über der Norm unter einer Dosis von LT 200 und Thybon 10. Deshalb habe ich beschlossen wieder zu reduzieren. Und zwar um 25 auf 175 LT. Danach kamen all die Beschwerden
    die ich in diesem Thread beschrieben habe. Das ist ja das was mich so verunsichert hat, dass all das erst nach der Reduktion kam. Aber wer kann schon sagen ob es nicht auch gekommen wäre wenn ich nicht reduziert hätte.

    Jedenfalls sind die Beschwerden ja mit und mit besser geworden bzw. einige Verschwunden. Das legt ja den Verdacht nahe, dass es wirklich von einer ÜD gekommen ist. Allerdings kommen einige Symptome immer mal wieder
    neu hinzu oder zurück. Und all diese Symptome hatte ich vorher noch nie.

    Ich hoffe jetzt einfach mal, dass es ohne das Thybon besser wird. Gegen die Erschöpfung hatte es eh nicht geholfen.

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