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Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #21
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hashimoto hat viele Gesichter, jeder Körper reagiert anders, weshalb es auch immer nur ein Ratespiel ist, ob Beschwerden auf Über- oder der Unterdosierung hindeuten oder mit dem Autoimmunprozess als solchen zu tun haben, z.B. mit einem akuten Entzündungsschub.

    Wenn ich mir aber Deine letzten Werte anschaue, vermute ich, dass Du dich eher auf dem Weg in eine Unterdosierung befindest, das supprimierte TSH darf dabei nicht irritieren, da es wegen Thybon falsch anzeigt. Folgende von dir aufgeführten Beschwerden kenne ich persönlich aus der Unterfunktion:

    - Der Druck am Hals (Globusgefühl), der durchaus auch durch eine Muskelverspannung am Hals hervorgerufen werden kann. Mir helfen, neben einer Erhöhung von LT, Dehnübungen und Selbstmassage. Schmerzen im Halsbereich können allerdings auch während eines Schubes auftauchen, bei dem nicht nur die Schilddrüse selbst gereizt ist, sondern auch das sie umgebende Gewebe.
    - Der Lufthunger ist auch ein typisches Symptom bei Hashimoto. Ich vermute, dass das ZNS zeitweilig nicht genug "Antrieb" erhält, weshalb immer wieder bewusst tief eingeatmet werden muss. Ich bin in Unterfunktion sogar davon aufgewacht, musste mich aufsetzen und einige male gähnen, bis es sich endlich anfühlte, dass die Luft auch in der Lunge angekommen ist.
    - Ängste, man könne eine schlimme Erkrankung haben, treten auch eher in Unterfunktion auf, während Müdigkeit, Störungen des Wärmehaushaltes, Panikattacken, Zittrigkeit, innere Unruhe auch typische Hashisymptome sind, jedoch schwerer einer ÜF oder UF zuordbar.

    Deine Beschwerden sind unangenehm, aber nicht tödlich. Also halte bis zur nächsten BE durch und nimm 24 Stunden davor keine Schilddrüsenhormone ein, damit du das Blutbild nicht verfälschst.

  2. #22
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo Karin,
    Muskelverspannungen habe ich auch am ganzen Körper. Das merkwürdige ist, dass ich viele Symptome habe, die ich so vorher noch nie gehabt habe. Deshalb kann ich nicht zuordnen ob es von einer UF oder ÜF/ÜD kommt.
    Allerdings war ich gestern bei einem anderen Arzt, der, zusätzlich zu anderen Blutwerten, auch SD-Werte gemessen hat. Diese Werte waren nüchtern gemessen:

    TSH: 0.01
    ft4: 1.66 (0.9 -2.0 Norm)
    fT3: 3.45 (2.0 - 4.4)

    Diese Werte sind nach knapp 4 Wochen LT 150 und Thybon 10 (morgens 5 und abends 5) entstanden.
    Meiner Meinung nach, deutet das nicht gerade auf UF hin. Trotzdem habe ich immer noch Beschwerden, die bei anderen Leuten in UF auftreten.
    Vielleicht hat der Körper über die Jahre der zu hohen Dosis Abwehrmechanismen gegen das Zuviel an Hormonen gebildet, die er jetzt Schritt für Schritt wieder
    zurückregulieren muss. Dadurch kommt es evtl. zu einem Mix aus UF und ÜD Symptomen.

    Ich muss dazu sagen, dass ich offiziell nie Hashimoto diagnostiziert bekommen habe. D.h. es wurden noch nie AK nachgewiesen. Meine SD ist aber für mein Alter zu klein. Sonst aber scheinbar "gesund".

    Das Thybon habe ich vor knapp 5 Jahren das erste mal getestet, da ich mit dauerhafter Erschöpfung zu kämpfen hatte. Wirklich dagegen geholfen hat dies aber nicht. Vielleicht brauche ich gar kein Thybon und
    muss langfristig sogar noch weiter runter mit der Dosis?!

    Ich denke ich werde erstmal alles so beibehalten und in 2 Wochen nochmal zur BE gehen. Dann sind 6 Woche um. Je nachdem senke ich dann das Thybon auf 5.

    PS: Was mir auffällt, sind die doch recht großen Schwankungen von fT3 und fT4. Hatte ja vor 2 Wochen auch schon Werte bekommen, kurz nach der Senkung von 175 auf 150. Diese waren
    TSH: <0.01 (0.27 - 4.20)
    FT3: 3.05 (2.0 - 4.4)
    FT4: 1.37 (0.9-1.7)

    Merkwürdig, dass diese jetzt sogar wieder höher sind?!
    Geändert von cyrillz (21.08.19 um 14:30 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo nochmal, vor zwei Tagen wollte ich eigentlich schon einen Beitrag posten, dass es mir langsam besser geht.
    Die Atemnot, das Engegefühl, die Übelkeit und das Zittrigsein waren fast verschwunden.
    Doch seit gestern habe ich wieder ziemlich starke Symptome. Insbesondere die Unruhe und das Engegefühl im Hals sind wieder stark zurückgekehrt.
    Die letzte Umstellung ist jetzt eigentlich schon 6 Wochen her. Kann es sein, dass sich das Befinden nach Verbesserung dann doch erst nochmal verschlechtert? Bin jetzt wieder ziemlich beunruhigt und niedergeschlagen.

  4. #24
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Ich würde sagen, das ist alles komplett normal und sogar zu erwarten gewesen. Ich schrieb ja schon vor 4 Wochen, dass Du nicht umhinkommen wirst auch T3 zu senken. Nach der Karenzzeit hast Du da vermutlich viel zu viel.
    6 Wochen sind sowieso keine Zeit für das Befinden und wenn die Dosis immer noch zu hoch ist, war das bei mir oft auch die Zeit, wo der Körper dann wieder deutlich machte, dass es ihm zu viel ist. Also erstmal Entspannung, weil weniger als vorher da ist, aber dann wieder Anspannung weil er merkt, es passt trotzdem nicht.
    Mache eine BE, dann weißt Du wenigstens halbwegs wo Du stehst, und dann senkst Du eben weiter.
    Beunruhigt und niedergeschlagen sein, kannst Du Dir für lohnendere Momente aufheben. Immerhin kannst Du Dich schließlich an der eigenen Nase fassen, da Du Deine Misere höchst selbst verursacht hast. Wenn Du jetzt auch noch jemand anderes dafür verantwortlich machen müsstest, wäre es schlimmer. Nimm es sportlich. Eine Erfahrung mehr...
    LG

  5. #25
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Wahrscheinlich hast du recht, dass ich in gewisser Weise selbst an der Situation schuld bin.
    Allerdings sind das alles Symptome und Probleme, die ich noch nie hatte. Mich wundert, dass ich all diese Probleme nicht hatte, selbst als ich LT 237,5 und Thybon 30 genommen habe.
    Erst jetzt, seit der relativ starken Reduktion, habe ich das Gefühl nicht mehr ich selbst zu sein. Seit gut 10 Wochen ist mein Leben nicht mehr dasselbe.
    Eine solch "niedrige" Dosis von LT 150 hatte ich seit über 10 Jahren nicht. Ich war vor Beginn des Thybon bestimmt 5-8 Jahre bei LT 175. Auch da hatte ich keines der aktuellen Symptome.
    Vielleicht sind es tatsächlich zu wenig Hormone für mich?!

    Ich war schon eher wieder kurz davor zu erhöhen, jetzt denkst du, ich sollte sogar weiter reduzieren? Habe auch schon darüber nachgedacht, dass Thybon in Zukunft abzusetzen. Wirklich geholfen hat es
    mir in den letzten Jahren nicht. Vermutlich werde ich das LT dann eh etwas erhöhen müssen.

    Heute habe ich auch wieder eine extreme Attacke mit Atemnot, Unruhe und Engegefühl gehabt. Verunsichern tut vor allem das ständige auf und ab.
    Zuerst wurde es über die letzten Wochen besser, dann Sonntag wieder ein extremer Rückfall. Montag ebenfalls. Gestern war dann schon wieder fast nichts, und heute wieder diese extremen Symptome.
    Ich war heute auch bei der BE. Mal sehen ob die Werte eine Erklärung für das alles liefern.

  6. #26
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    selbst als ich LT 237,5 und Thybon 30 genommen habe.
    Da war Dein Körper auch nur damit befasst, Schrotthormon zu machen. Für Symptome blieb da keine Zeit mehr.

    Vermutlich werde ich das LT dann eh etwas erhöhen müssen.
    Wie kommst Du darauf? Meistens sinkt fT4 bei T3 Zugabe. Also steigt dieses wieder an, wenn man T3 weg lässt. Ergo es ist zu viel T4 da und man muss auch dort senken.

    Verabschiede Dich doch mal von dem Gedanken, Du könntest jetzt zu wenig haben.
    Dein Körper ist über Jahre auf Höchsttouren gelaufen und soll plötzlich mit weniger auskommen. Meinst Du wirklich das geht so schnell? Steigern ist soooo viel einfacher als senken.
    Davon abgesehen: niemals die Dosis ändern, ohne eine Ahnung zu haben wo man steht.
    LG

  7. #27
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    [QUOTE=Amarillis;3620984]Da war Dein Körper auch nur damit befasst, Schrotthormon zu machen. Für Symptome blieb da keine Zeit mehr.
    Was meinst du mit Schrotthormon?

    Also gestern waren die Beschwerden abends so stark, dass ich mit extremer Atemnot, Engegefühl und Würgereiz in die Notaufnahme bin.
    Sauerstoffsättigung war bei 100%, EKG in Ordnung und Lunge wurde abgehört. Alles ohne Befund.

    Heute habe ich auch die Werte der gestrigen BE bekommen. Werte sind nach 6 wöchiger Senkung auf LT 150 und unter 10 Thybon (morgens 5, abends 17h 5) entstanden. Vorher
    habe ich 4 Wochen lang LT 175 und 10 Thybon genommen.

    TSH: 0.02 (0.27 - 4.2)
    fT3: 3.25 (2.0 - 4.4)
    fT4: 1.49 (0.9 - 1.7)

    Und nun? Die Werte sehen für mich völlig in Ordnung aus. Für meine bisherigen Verhältnisse sogar eher niedrig.
    Ich weiß überhaupt nicht was ich jetzt machen soll... Was ist eure Meinung?

  8. #28
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    [QUOTE=cyrillz;3621062]
    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Da war Dein Körper auch nur damit befasst, Schrotthormon zu machen. Für Symptome blieb da keine Zeit mehr.
    Was meinst du mit Schrotthormon?

    Also gestern waren die Beschwerden abends so stark, dass ich mit extremer Atemnot, Engegefühl und Würgereiz in die Notaufnahme bin.
    Sauerstoffsättigung war bei 100%, EKG in Ordnung und Lunge wurde abgehört. Alles ohne Befund.

    Heute habe ich auch die Werte der gestrigen BE bekommen. Werte sind nach 6 wöchiger Senkung auf LT 150 und unter 10 Thybon (morgens 5, abends 17h 5) entstanden. Vorher
    habe ich 4 Wochen lang LT 175 und 10 Thybon genommen.

    TSH: 0.02 (0.27 - 4.2)
    fT3: 3.25 (2.0 - 4.4)
    fT4: 1.49 (0.9 - 1.7)

    Und nun? Die Werte sehen für mich völlig in Ordnung aus. Für meine bisherigen Verhältnisse sogar eher niedrig.
    Ich weiß überhaupt nicht was ich jetzt machen soll... Was ist eure Meinung?
    Mit Schrotthormon würde ich rt3 meinen.

    Deine letzten Werte sehen nicht nach Atemnot oder ähnlich aus.

  9. #29
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Für meine bisherigen Verhältnisse sogar eher niedrig.
    Solange Du dieser Meinung bist, wirst Du wieder erhöhen.

    Was ist eure Meinung?
    Ich wiederhole mich nicht, denn die Werte sind genauso wie vorher und meine Meinung seit dem, hat sich auch nicht geändert.

    Im übrigen, da auch das KH nichts von der Atemnot messen konnte im Gegenteil, klingt es für mich eher wie eine Panikattacke mit Hyperventilation. Das kenne ich vom Feinsten aus ÜF. Und wenn man sich da dann auch noch reinsteigert, kann man die seltsamsten Symptome bekommen.
    LG
    Geändert von Amarillis (05.09.19 um 13:46 Uhr)

  10. #30
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Solange Du dieser Meinung bist, wirst Du wieder erhöhen.


    Ich wiederhole mich nicht, denn die Werte sind genauso wie vorher und meine Meinung seit dem, hat sich auch nicht geändert.

    Im übrigen, da auch das KH nichts von der Atemnot messen konnte im Gegenteil, klingt es für mich eher wie eine Panikattacke mit Hyperventilation. Das kenne ich vom Feinsten aus ÜF. Und wenn man sich da dann auch noch reinsteigert, kann man die seltsamsten Symptome bekommen.
    LG
    D.h. du bist der Meinung ich sollte das Thybon senken. Auf 5? Bin mittlerweile auch eher der Meinung. Vor allem, da mir das Thybon nie so wirklich geholfen hat. Allerdings wäre dies jetzt schon die dritte Senkung innerhalb von etwa 2,5 Monaten.
    Ist das nicht zu schnell? Sollte ich erst noch etwas mit der aktuellen Dosierung aushalten um den Körper nicht direkt wieder zu verwirren?

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