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Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #11
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Für mich ist das einfach eindeutig durch die Reduzierung entstanden. Aber nicht, weil es nun zu wenig ist, sondern weil der zu hohe fT3 nun mehr zum Tragen kommt. Erklären kann ich nicht, was da passiert, aber bei mir war es mit Senkung genauso. Die ÜD-Symptome die vorher nur leicht da waren, kamen erst so richtig durch. Paradox. Vielleicht wird mit Zuviel bei beiden Hormonen mehr Schrotthormon gemacht, als wenn nur eines davon zu hoch liegt?
    Ich denke, Du wirst nicht umhin kommen auch beim T3 zu reduzieren.
    LG

  2. #12
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Ist cyrilz nicht männlich?

  3. #13
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo, ja ich bin männlich und Anfang 30. Wechseljahre kann man damit wohl ausschließen ;-)
    Außerdem hatte ich all diese Probleme bis vor 5-6 Wochen nicht. Dass diese ganzen Beschwerden gerade NACH der Dosisreduktion auftraten/auftreten finde ich komisch. Evtl. ist das aber auch nur Zufall
    und aufgrund der ÜD hätte ich die Probleme vllt. auch so bekommen. Mich beruhigt schonmal, dass Amarillis ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

    Es gibt ja auch schon Besserungen. So ist die starke innere Unruhe zurückgegangen und ich kann mittlerweile auch wieder besser schlafen. Außerdem hatte ich keine Blutdruckentgleisungen mehr und allg. ist mein
    BD niedriger geworden.
    Aktuell sind Muskelschwäche, das Engegefühl im Hals und Übelkeit meine Hauptsymptome/-beschwerden. Diese hatte ich früher nie, allerdings habe ich auch nie in so kurzer Zeit so stark gesenkt.

    Ich soll am Montag nochmal zur BE um eine Tendenz der Werte zu erhalten. Ich denke ich werde dann prophylaktisch auch mal beim HNO vorbeischauen um sicherzugehen, dass im Hals nichts ist
    Habe irgendwo hier im Forum gelesen, dass dieses Engegefühl durch Muskelverspannungen im Hals kommen kann. Deshalb nehme ich jetzt Magnesium. Außerdem habe ich mir heute CBD-Öl besorgt, welches auch
    gegen Verspannungen helfen soll und allg. beruhigend wirken soll.

    Danke, dass ihr eure Erfahrungen teilt. Es beruhigt, wenn man weiß, dass andere ähnliche Probleme auch schon durchmachen mussten. Auch wenn man es natürlich keinem wünscht

  4. #14
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Heute habe ich die aktuellen Werte bekommen.
    Werte nüchtern, morgens gegen 09:00h. Thybon 5 ca 17h am Tag davor und Thyroxin 150 + Thybon 5 etwa 24 Std vor BE.
    TSH: <0.01 (0.27 - 4.20)
    FT3: 3.05 (2.0 - 4.4)
    FT4: 1.37 (0.9-1.7)

    Werte sind nach etwa 1,5 Wochen mit LT 150 gemacht.
    Man sieht, dass die freien Werte ziemlich gesunken sind. Aber warum ist der TSH immer noch so niedrig?

    Aktuelle Beschwerden sind immer noch Engegefühl im Hals, ab und zu Übelkeit, allgemeine Muskelschwäche und Müdigkeit.
    Ich hoffe die freien Werte fallen nicht noch viel weiter.

  5. #15
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Heute habe ich die aktuellen Werte bekommen.
    Werte nüchtern, morgens gegen 09:00h. Thybon 5 ca 17h am Tag davor und Thyroxin 150 + Thybon 5 etwa 24 Std vor BE.
    TSH: <0.01 (0.27 - 4.20)
    FT3: 3.05 (2.0 - 4.4)
    FT4: 1.37 (0.9-1.7)

    Werte sind nach etwa 1,5 Wochen mit LT 150 gemacht.
    Man sieht, dass die freien Werte ziemlich gesunken sind. Aber warum ist der TSH immer noch so niedrig?

    Aktuelle Beschwerden sind immer noch Engegefühl im Hals, ab und zu Übelkeit, allgemeine Muskelschwäche und Müdigkeit.
    Ich hoffe die freien Werte fallen nicht noch viel weiter.
    Anderthalb Wochen sind ein Witz!
    Warum machst du überhaupt Werte?

  6. #16
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hast du jemals unter 10µg Thybon einen nicht supprimierten TSH gehabt?

  7. #17
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Hast du jemals unter 10µg Thybon einen nicht supprimierten TSH gehabt?
    Jetzt wo du so fragst, nein. Heißt das, dass die SD unter Gabe von dieser Menge Thybon selbst (fast) gar keine Hormone mehr produziert?

  8. #18
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Im Maximum habe ich 237,5 L-Thyroxin und 30 Thybon pro Tag genommen. Da dies keine Besserung brachte, bin ich mittlerweile wieder auf dem Weg nach unten.
    Zuletzt war ich bei 200 L-Thyroxin und 10 Thybon. Das Ganze für etwa 3-6 Monate.

    Die letzten Werte unter dieser Dosis waren (nüchtern gemessen):
    TSH: <0.01
    FT3: 3.37 ng/l (2.0-4.4 Norm)
    FT4: 1.82 ng/dl (0.9-1.7 Norm)

    Der FT4 Wert ist also deutlich zu hoch. Diese Werte sind etwa 4 Wochen alt.
    Danach habe ich das Thyroxin auf 175 reduziert.

    Seitdem habe ich gefühlt aber mehr Beschwerden als zuvor. Insbesondere Herz-Kreislauf Probleme.
    Dachte schon mehrmals, dass ich umkippen würde. Dazu starke innere Unruhe und Blutdruckentgleisungen (180 zu 120).
    Ich habe im letzten Jahr mein LT auch gesenkt von 200mcg auf 187, weil meine beiden Werte, also ft4 und ft3 an der Obergrenze kratzten. Anfang des Jahres ergab eine neue BE einen noch höheren ft4 Wert, ich glaube der lag bei 150% und der ft3 war nur noch gerade mal mittig. Ich fand das auch merkwürdig, dass nach der Senkung, der ft4 weiter gestiegen und der ft3 Wert so gesunken ist.

    Seitdem versuche ich auch eine bessere Einstellung hinzubekommen, aber so richtig gelingt es mir auch nicht. LT nehme ich momentan 125mcg und 2 1/2mcg Thybon. Versucht habe ich es auch schon mit 150 LT oder mit 125 LT plus 5mcg Thybon, von der letzteren Dosierung bekam ich starke ÜF Symptome mit Haarausfall. Eine BE lasse ich erst wieder machen, wenn ich meine Dosis gefunden habe und ich mich wohlfühle.

    Vielleicht hätte ich bei 200mcg LT bleiben sollen, darunter lagen meine beiden, freien Werte immer an der Obergrenze und ich habe mich auch nicht in einer ÜD befunden, auf jeden Fall gefühlsmäßig nicht.

  9. #19
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Hast du jemals unter 10µg Thybon einen nicht supprimierten TSH gehabt?
    Hallo Flamme,
    Du musst wegen 10 mcg Thybon nicht unbedingt supprimiert sein. Nur LT so weit reduzieren, dass Deine TSH wieder da ist.
    Beispiel von mir: 100 LT + 10 Thybon 4 x gesplittet.
    07.08.17 Karenz 24/24, ft3 ist sehr niedrig, weil die BE ganz plötzlich kam. Du bist aber damit in eine leichte UF und natürlich unterdosiert was ich auch nicht empfehlen möchte. Für mein HA waren die Werte in Ordnung. Hauptsache TSH nicht zu niedrig.
    TSH 4,17.....mU/l.....0,55 - 4,78
    FT3 2,58......pg/ml...2,30 - 4,20 14%
    FT4 1,01......ng/dl....0,89 - 1,76 14%
    Befinden, Müde, Leichte Konzentration Schwierigkeiten, Augenbrennen

    Liebe Grüße
    Peter

  10. #20
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo, ich wollte mich nochmal melden.
    Es sind nun bald 4 Wochen seit der Senkung von 175 auf 150 LT vergangen. Wohl fühle ich mich allerdings immer noch nicht. Das Engegefühl und die Übelkeit sind tendenziell besser geworden, d.h. kommen nicht mehr so häufig und stark vor.
    Dafür habe ich immer noch das Gefühl, dass ich an Panikstörungen leide. Teilweise werde ich von einer Minute auf die Andere sehr unruhig. Mich überkommen dann eine Art "Schauer", die meinen ganzen Körper durchziehen. Sehr schwer zu erklären.
    Manchmal ist mir kalt, danach schwitze ich wieder ziemlich stark. Das allgemeine Schwächegefühl inkl. Zittrigkeit ist auch immer noch da. Allerdings nicht immer durchgehend, sondern zumeist morgens und abends.
    Seit gestern habe ich nun noch das Gefühl von Atemnot. D.h. ich denke, ich bekomme nicht genug Luft und muss ab und zu bewusst tief einatmen. Es fühlt sich an, als käme nicht genug Luft in der Lunge an.
    War deshalb heute beim Lungenarzt, aber da war alles in Ordnung.

    So langanhaltende und unterschiedliche Beschwerden hatte ich noch nie. Seit knapp 7 Wochen ist mein Leben nicht mehr dasselbe. Eins ist klar, ich werde nie mehr so schnell und stark reduzieren.
    Leider ist mein Endo aktuell im Urlaub, d.h. die nächsten Werte, werde ich erst in der nächsten Woche machen können.
    Ich hoffe, dass sich die ganze Situation bald mal wieder beruhigt.

    Viele Grüße und euch alles Gute.

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