Seite 10 von 10 ErsteErste ... 78910
Ergebnis 91 bis 98 von 98

Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #91
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.431

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Peter. Beitrag anzeigen
    Wenn die SD Blutwerte zu niedrig sind, fühlt man sich noch schlechter. .... Es kommt nicht alles von unsere SD
    ja und wenn sie zu hoch sind, ebenfalls und das hat der TE gerade hinter sich. Vielleicht nicht die beste Idee, ihn wieder (und wiederholt) auf den gleichen T3-Pfad zu schubsen, noch bevor ausreichend Zeit vergangen ist:

    Also ich habe mir jetzt vorgenommen mindestens bis Ende nächster Woche abzuwarten. Dann sind genau 6 Wochen seit der letzten Senkung vergangen..
    Es ist bekannt, dass 6 Wochen auch nicht unbedingt ausreichen *fürs Befinden*. Manchmal nicht einmal für die Werte. Meiner Meinung nach kann man eigentlich, streng genommen, *ab* 6 wochen damit rechnen, dass der neue Hormonspiegel konstant bleiben könnte und als konstanter Spiegel anfängt zu wirken. 4-6 Wochen und erneut BE ist eigentlich eher nur fürs Werteschubsen geeignet.

  2. #92
    Benutzer
    Registriert seit
    24.07.19
    Beiträge
    54

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo nochmal, ich habe mir nochmal die Mühe gemacht alte Blutwerte durchzusehen.
    Ich habe die aussagekräftigsten Werte zusammengestellt. D.h. nur diejenigen, welche nicht unmittelbar nach Umstellungen entstanden sind
    und diejenigen bei denen ich relativ sicher bin, dass sie nüchtern entstanden sind oder ich die Zeitspanne zwischen Einnahme und BE rekonstruieren kann.
    Nicht überall kenne ich die Dosierung zu dieser Zeit.

    Datum TSH FT3 FT4
    19.06.2008: 3,77 3,75 (73%) 1,34 (55%) nach 2 Monaten LT75 (Beginn der Therapie)
    18.09.2009: 5,74 4,04 (85%) 1,21 (39%)
    19.02.2010: 2,92 4,01 (84%) 1,14 (30%)
    07.10.2010: 2,48 4.20 (92%) 1.48 (73%)

    21.03.2013: 2,47 5,39 (55%) 24,6 (110%) (unter LT150 ca 7 Std nach Einnahme)
    05.07.2013: 1,69 3,24 (52%) 1.38 (60%) (nach 9 Wochen Erhöhung 162,5 -> 175)
    12.08.2013: 2,06 3,21 (50%) 1,55 (81%) (nach 3 Monaten Erhöhung auf 175)
    07.02.2014: 0,334 3,90 (16%) 16,3 (52%)

    04.02.2015: 0,06 3,43 (60%) 1,60 (88%) (unter 175LT und vrmtl. 10 Thybon, nüchtern)
    28.04.2015: 0,06 3,05 (44%) 1,64 (93%)
    07.09.2015: 0,01 3,55 (65%) 1,55 (81%)
    14.12.2015: 0,01 3,26 (53%) 1,49 (74%)
    27.04.2016: 0,01 3,54 (65%) 1,54 (80%)
    27.09.2016: 0,01 3,50 (63%) 1,25 (44%)
    14.03.2017: 0,01 4,17 (90%) 1,63 (92%)
    06.10.2017: 0,01 4,52 (105%) 1,38 (60%)
    15.01.2018: 0,01 4,12 (88%) 1,63 (91%)
    15.08.2018: 0,01 4,93 (122%) 1,96 (132%)
    05.10.2018: 0,01 5,28 (136%) 2,07 (146%)

    Die Werte von 2008-2010 sind alle Werte aus Zeiten aus denen es mir gut ging. Ab 2012 fing die extreme Erschöpfung an. Leider habe ich aus diesem Jahr keine vollständigen
    Werte. Ich werde mal meine HÄ fragen ob es noch welche gibt.
    Die schlimmsten Jahre waren 2012-2014 was die Beschwerden betrifft. Ab 2015 begann ich mit Thybon. Dies hat mir doch geholfen was das Befinden betrifft.
    Ich habe jetzt nochmal rekonstruiert was in den einzelnen Jahren alles so passiert ist. So gut das eben jetzt noch geht. Daraus geht hervor, dass es insgesamt ab 2015
    besser wurde. Allerdings immer noch mit stark wechselndem Befinden. Es gab auch da viele Zeiten, in denen ich vor lauter Erschöpfung nicht viel machen konnte.

    Die extreme Erschöpfung der letzten Wochen kannte ich bisher aber nicht, vor allem so langanhaltend.
    Da mein FT3 nach Absetzen des Thybons Ende Nov. bei 2.8 und Ende Dez nach Senkung von 150LT auf 125LT bei 2.6 lag, und somit so niedrig wie nie zuvor, vermute ich immer mehr, dass
    ich mit einem hohen FT3 besser zurecht kommen würde.

    Leider habe ich mit dem Thybon erst begonnen, als ich schon bei LT175 war. D.h. in der Zeit in der es mir schlecht ging, waren meist beide freien Werte ziemlich hoch. Zumindest
    hat sich das relative Verhältnis zum FT4 hin verschoben. Ab 2015 zieht dann der FT3 auch wieder an, allerdings unter hohem FT4.

    Mein Ziel ist es also auf Werte zu kommen, wo FT4 niedrig und FT3 hoch ist. Ob das nun wieder von alleine klappt oder ich langfristig mit Thybon nachhelfen muss, weiß ich noch nicht.
    Ich werde wohl erstmal weiter bei LT125 bleiben und schauen ob der FT3 anzieht.
    Diese Woche war bzgl. des Befindens schon ein deutlicher Schritt nach vorne. Es geht mir zwar immer noch lange nicht gut, aber im Verhältnis der letzten 3 Wochen, geht es (sehr) langsam
    bergauf.

  3. #93
    Benutzer
    Registriert seit
    24.07.19
    Beiträge
    54

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo zusammen. Ich habe am Mittwoch neue Blutwerte machen lassen. Seit der letzten Senkung von 150LT auf 125LT sind ziemlich genau 6 Wochen vergangen.
    Mir geht es ehrlich gesagt noch nicht sehr viel besser. Ich habe immer noch mit Müdigkeit/Erschöpfung und Muskelschwäche/-zittrigkeit in Armen/Beinen zu kämpfen.
    Es gibt einzelne Tage/Stunden an denen es mir besser geht. Trotzdem ist aktuell nicht an Sport oder Vollzeit arbeiten zu denken. Es ist immer noch ein starkes Auf und Ab.

    Mein Blutdruck scheint sich wieder etwas zu regulieren, mittlerweile ist er manchmal schon wieder bei 130/90 und nicht mehr bei 140-150/100 wie in den vergangen Wochen.
    Ab und zu habe ich noch Schluckbeschwerden, bzw. das Gefühl, dass mein Hals verschleimt ist und ich schlucken muss. Auch die Heiserkeit kommt und geht.
    An manchen Tagen wache ich völlig gerädert auf und fühle mich todkrank. Manchmal wird es dann nach einigen Stunden für eine gewisse Zeit besser.
    Im Moment würde ich sagen, gibt es etwa 3-4 Stunden pro Tag an denen ich mich einigermaßen gut fühle. Diese sind mal morgens, mal mittags und mal erst abends.

    Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es gaaaanz langsam etwas bergauf geht im Vergleich zu den letzten Wochen, aber ich bin gefühlt immer noch meilenweit von meinem Befinden
    von vor einigen Monaten entfernt.

    Umso überraschender sind die aktuellen Blutwerte:
    15.01.2020:
    TSH: 1,66
    FT4: 1,67 (0,9-1,7)
    FT3: 3,37 (2,0-4,4)


    Ich kann ehrlicherweise nicht glauben, dass das stimmt?!
    Zum Vergleich hier nochmal ein paar Werte seit September 2019:

    04.09.2019: nach 6 Wochen Senkung 175LT -> 150LT und 10 Thybon (5 morgens/5 abends)
    TSH: 0.02
    FT4: 1.49
    FT3: 3.25
    danach Senkung auf 5 Thybon morgens

    25.09.2019: nach 3 Wochen Senkung 10 Thybon -> 5 Thybon
    TSH: 0.03
    FT4: 1.45
    FT3: 3.30
    ab 01.10. Absetzen des Thybons und nur noch LT150

    23.10.2019: nach 3 Wochen ohne Thybon
    TSH: 0.16
    FT4: 1.5 (0.9-1.8)
    FT3: 2.7 (2.0-4.8)

    26.11.2019: nach 9 Wochen ohne Thybon
    TSH: 0.54
    FT4: 1.4 (0.9-1.8)
    FT3: 2.8 (2.0-4.8)
    ab 05.12.2019 Reduktion LT150-> LT125

    30.12.2019: nach ~4 Wochen Reduktion LT150->LT125
    TSH: 2.10
    FT4: 1.25 (0.9-1.7)
    FT3: 2.64 (2.0-4.4)

    15.01.2020: nach ~6 Wochen Reduktion LT150->LT125:
    TSH: 1.66
    FT4: 1.67 (0.9-1.7)
    FT3: 3.37 (2.0-4.4)

    Ich muss dazu sagen, dass die Werte OKT, NOV und DEZ in einem anderen Labor entstanden sind, als die restlichen.
    Aber das kann doch nicht sein?! Innerhalb von 2 Wochen soll mein FT4 und FT3 so stark gestiegen sein? Vor allem im Vergleich der
    Werte der letzten 4 Monate erscheint mir das sehr komisch. Und mein Befinden ist ja aktuell auch deutlich schlechter als in der Vergangenheit
    wo ich solche Werte schonmal hatte?!

    Ich bin gerade ziemlich ratlos. Was meint ihr dazu?

  4. #94
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    09.03.16
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    8.010

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Doch für mich ist das sehr wohl schlüssig und ich halte die Werte auch für "richtiger", als die davor.
    Nach 4 Woche Senkung eine BE zu machen und zu meinen, sie würde auch nur irgendwas aussagen ist eben schlicht falsch. Ich denke auch der Körper reagiert in der Anfangszeit erstmal über. Sieht man auch an dem höheren TSH und den kräftiger gesunkenen Werten. Dann pendelt sich das Ganze wieder ein, TSH sinkt und freie Werte steigen wieder. Warum jetzt natürlich der fT4 an der Oberkante liegt, könnte an der Mitarbeit Deiner Schilddrüse liegen. Und neuer Referenzbereich - eben auch neues Glück...
    Wieso Du ratlos bist, verstehe ich allerdings nicht. Überdosiert bist Du nach wie vor und die Symptome sind doch dann auch darauf zurückzuführen. Ich glaube ich wäre an Deiner Stelle eher froh und würde halt weiter senken.
    Davon abgesehen, sind auch 6 Wochen nach Senkung die Werte sicher nicht stabil. Wer weiß, wie sie nach 8 oder 10 Wochen aussehen. In Stein gemeißelt ist da jedenfalls noch nichts. Ich würde also das nicht für bare Münze nehmen. Es taugt aber dafür zu sehen, dass es nun nicht plötzlich viel zu wenig ist und Du zu viel gesenkt hast.
    LG

  5. #95
    Benutzer
    Registriert seit
    24.07.19
    Beiträge
    54

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hmm, ich bin nicht überzeugt. ;-) Klar sind 4 Wochen für ein endgültiges Urteil zu wenig, aber die Schwankungen sind
    schon sehr extrem.

    Hier zB. die Werte welche damals nach 4 Wochen mit LT150 und 10 Thybon (5 morgens/abends) entstanden sind:
    TSH: 0.01
    ft4: 1.66 (0.9 -2.0 Norm)
    fT3: 3.45 (2.0 - 4.4)

    im Vergleich mit den Werten dann 6 Wochen unter dieser Dosis:
    TSH: 0.02
    FT4: 1.49
    FT3: 3.25

    Auch da gab es natürlich noch Schwankungen, aber nicht im Ansatz so wie jetzt innerhalb der letzten 2 Wochen. Und wenn du die Blutwerte 3 Wochen nach Absetzen des
    Thybon mit denen 9 Wochen nach Absetzen vergleichst, siehst du auch, dass diese fast identisch sind. Das heißt als Annäherung sind die Werte nach 4 Wochen jetzt nicht
    völlig unbrauchbar. Und wie gesagt, der Verlauf von OKT-DEZ passt ja auch zu den Umstellungen. Thybon weg => ft3 runter, dann noch LT runter => ft3 und ft4 runter.

    Dass sich das noch ein wenig erholt, klar. Aber aktuell sind meine Werte ja fast identisch zu den Werten von vor 6 Monaten, als ich noch LT200 und 10 Thybon nahm?!
    Außerdem ist die Erschöpfung seit Absetzen des Thybon ja stetig stärker geworden, was ja auch mit dem fallenden fT3 korreliert und daran hat sich ja in den letzten Wochen nicht
    sehr viel geändert. Die Werte sind aber völlig andere?! Deswegen passen die Werte für mich nicht zu meinem aktuellen Befinden. Ich hätte eher einen leicht gestiegenen fT3 und fT4 erwartet,
    aber nicht das.

  6. #96
    Benutzer
    Registriert seit
    24.07.19
    Beiträge
    54

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Ich gebe nochmal einen Zwischenbericht ab.

    In der letzten Woche ging es insgesamt eigentlich schon etwas bergauf.
    Meist war es so, dass ich mit einer starken Erschöpfung aufwachte, welche dann oft 3-4 Std später besser wurde.
    Die Besserung hielt dann für ein paar Stunden an und zum Abend hin wurde es wieder deutlich schlechter.

    Die Muskelschwäche war an manchen Tagen auch phasenweise deutlich besser. Insgesamt war ich also zuversichtlich,
    dass es nun vorwärts geht.

    Seit gestern ist nun aber wieder alles ziemlich schlecht. Gestern war ich den ganzen Tag über extrem erschöpft.
    Heute ist es auch seit dem Aufwachen wieder sehr schlecht. Ich habe angefangen eine Art Tagebuch zu führen
    und halte fest, was ich an welchen Tagen mache/esse und wie es mir geht.
    Leider gibt es absolut kein Muster was die Stärke der Erschöpfung angeht. An einem Tag geht es mir einigermaßen gut
    und am nächsten ist alles fast so schlimm wie vor einigen Wochen.

    Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Ich merke, dass sich meine SD scheinbar immer noch nicht eingependelt hat.
    Denn ich habe teilweise immer noch Heiserkeit und Schweißattacken im Wechsel mit Frieren. Nachts wache ich teilweise
    schweißnass auf.

    Die letzten Werte sahen ja schon deutlich anders aus als alle davor und ich weiß, dass das Befinden den Blutwerten meist
    hinterherhinkt. Aber wie lange? Wie lange kann es dauern, bis das Befinden zu den Werten passt?

    Mein Plan ist es nun eigentlich in 1-2 Wochen nochmal zur BE zu gehen, dann sind genau 8 Wochen seit der letzten Umstellung
    vergangen. In den letzten Tagen war ich zuversichtlich, aber wieso bricht jetzt schon wieder alles so ein?!

  7. #97
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    17.06.13
    Beiträge
    1.199

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Meine ersten Reduktionen von 225 LT plus 20 T3 waren auch für längere Zeit ziemlich unangenehm... Ich denke dass nicht nur die Zeit eine Rolle spielt sondern auch die Größe der Änderung. Deshalb habe ich mich dann nur in so langsamen verhältnismäßig kleinen Schritten nach unten bewegt.

    Bedenke, dass du innerhalb eines halben Jahres deine Dosis von mehr als 200 LT fast halbiert hast.

    Ich denke da muss sich im Körper nun einiges umstellen und niemand weiß letztendlich wie lange das dauert.

    Die Mechanismen mit denen der Körper eine Überdosierung kompensiert regulieren sich nicht über Nacht einfach um und ide sechs Wochen von denen man immer wieder spricht sind nur der Zeitraum den es dauert bis sich ein Gleichgewicht aus zwischen täglicher Einnahme und täglichem Hormonverbrauch eingestellt hat. Eine Halbwertszeit von 7 Tagen bedeutet, dass es etwa sechs Wochen dauert bis das steady state bezüglich fer eingenommenen Dosierung eintritt.

    Die körpereigenen Anpassungsmechanismen sind davon unabhängig...

    Du hast eine ziemlich große Dosisänderung vorgenommen und das in verhältnismäßig kurzer Zeit. Erwarte nicht, dass du das nicht spürst

  8. #98
    Benutzer
    Registriert seit
    24.07.19
    Beiträge
    54

    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Meine ersten Reduktionen von 225 LT plus 20 T3 waren auch für längere Zeit ziemlich unangenehm... Ich denke dass nicht nur die Zeit eine Rolle spielt sondern auch die Größe der Änderung. Deshalb habe ich mich dann nur in so langsamen verhältnismäßig kleinen Schritten nach unten bewegt.

    Bedenke, dass du innerhalb eines halben Jahres deine Dosis von mehr als 200 LT fast halbiert hast.

    Ich denke da muss sich im Körper nun einiges umstellen und niemand weiß letztendlich wie lange das dauert.

    Die Mechanismen mit denen der Körper eine Überdosierung kompensiert regulieren sich nicht über Nacht einfach um und ide sechs Wochen von denen man immer wieder spricht sind nur der Zeitraum den es dauert bis sich ein Gleichgewicht aus zwischen täglicher Einnahme und täglichem Hormonverbrauch eingestellt hat. Eine Halbwertszeit von 7 Tagen bedeutet, dass es etwa sechs Wochen dauert bis das steady state bezüglich fer eingenommenen Dosierung eintritt.

    Die körpereigenen Anpassungsmechanismen sind davon unabhängig...

    Du hast eine ziemlich große Dosisänderung vorgenommen und das in verhältnismäßig kurzer Zeit. Erwarte nicht, dass du das nicht spürst
    Danke für deine aufmunternden Worte
    Ich versuche mich auch daran festzuhalten, dass ich in den letzten Monaten sehr viel geändert habe und das eigentlich durchgehend mit wechselnden Beschwerden einherging.
    Es ist nur frustrierend und psychisch anstrengend, wenn es immer wieder so starke Rückschläge gibt. Und die letzten Wochen waren wirklich extrem.
    Dazu kommt noch die ständige Angst/Unsicherheit ob man CFS hat oder die Beschwerden tatsächlich von der SD kommen/kamen.

    Im Moment wäre ich ja schon froh, zumindest auf das Niveau von Mitte 2019 zu kommen, bevor ich angefangen habe zu senken.
    Entmutigend ist auch, dass einem die Ärzte alle sagen, die Beschwerden können nicht von der SD kommen, da meine Werte ja aktuell alle in der Norm sind.
    Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen mir natürlich, dass das so nicht stimmt. Fast alle der Symptome sind ja mit der Zeit verschwunden oder besser geworden.

    Im Moment beunruhigt mich vor allem die anhaltende Muskelschwäche in den Beinen. Ich kann das Gefühl kaum beschreiben. Wenn ich länger stehe, fühlt es sich an als ob
    meine Beine verhärten. Teilweise kribbeln meine Beine auch im liegen. Ich traue mich teilweise nicht mal Spazieren/Einkaufen zu gehen, weil ich das Gefühl habe mich nicht auf
    den Beinen halten zu können. Auch hierbei versuche ich mich mit der Tatsache zu beruhigen, dass dies in den vergangen 2 Wochen phasenweise schon besser war und
    ich diese Beschwerden erst seit den ganzen Reduktionen/Umstellungen habe.

    An machen Tagen habe ich auch wieder mit vermehrter Unruhe/Herzrasen und Herzstolpern zu tun. Dies kommt meist recht plötzlich und hält dann für 1-2 Stunden an.
    Vielleicht bin ich also aktuell tatsächlich, durch die wieder angesprungene Produktion meiner SD, noch/wieder überdosiert. In den letzten Wochen ist es eigentlich auch fast
    immer so, dass ich mich nach dem Aufwachen schlechter fühle als beim Schlafengehen. Mein Schlaf ist also nicht erholsam, sondern eher das Gegenteil.

    Naja, nächste Woche habe ich einen Termin für eine erneute BE. Dann sind genau 8 Wochen seit der letzten Umstellung vergangen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •