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Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #101
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Ich kenne das sehr gut. Wackelig und kribbeln und sehr harte Muskeln, die auch beim Laufen nicht richtig warm und "weich" werden. Es fühlt sich so an als könnte ich jederzeit einen Krampf bekommen. Auch das Gefühl jederzeit unkippen zu können, weil die Beine sich so instabil anfühlen. Letzte Woche dachte ich an einem Tag sogar, dass ich aus der Hüfte heraus wegknicken könnte.

    Ich habe diese und ähnliche Symptome nun bei jeder Senkung bemerkt und bin sicher, dass es bei mir wieder weggeht und lasse mich dadurch nicht verunsichern

  2. #102
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Gedankenpause Beitrag anzeigen
    Ich kenne das sehr gut. Wackelig und kribbeln und sehr harte Muskeln, die auch beim Laufen nicht richtig warm und "weich" werden. Es fühlt sich so an als könnte ich jederzeit einen Krampf bekommen. Auch das Gefühl jederzeit unkippen zu können, weil die Beine sich so instabil anfühlen. Letzte Woche dachte ich an einem Tag sogar, dass ich aus der Hüfte heraus wegknicken könnte.

    Ich habe diese und ähnliche Symptome nun bei jeder Senkung bemerkt und bin sicher, dass es bei mir wieder weggeht und lasse mich dadurch nicht verunsichern
    Das beruhigt mich, dass du ähnliche Erfahrungen gemacht hast. Ich hoffe es geht dir schon besser und wünsche dir, dass deine Symptome auch bald verschwunden sind.

    Ich gebe auch nochmal ein allgemeines Update.

    Die letzten beiden Tage waren insgesamt wohl mit die besten der vergangenen 7 Wochen. Die Muskelschwäche war vor zwei Tagen den ganzen Tag über fast komplett weg.
    Die (geistige) Erschöpfung war ebenfalls deutlich besser. Dafür hatte ich vermehrte Unruhe und Herzstolpern/-rasen. Gestern war bzgl. der Erschöpfung eigentlich
    der beste Tag seit langem und das trotz wenig Schlaf. Dafür war die Muskelschwäche wieder stärker. Aber bis auf 2 Std. am Nachmittag, in denen die Symptome sehr
    stark waren, war der Tag insgesamt ganz gut

    Heute ist die Unruhe und Muskelschwäche wieder stärker ausgeprägt. Vielleicht macht sich jetzt doch der immer noch hohe fT4 der letzten BE verstärkt bemerkbar?
    Bin wirklich auf die BE am Donnerstag gespannt.

  3. #103
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    So, Ergebnis der gestrigen BE ist da:

    30.01.2020:
    TSH: 1.77
    fT3: 3.01 (2.0-4.4)
    fT4: 1.42 (0.9-1.7)


    Diese Werte sind nach exakt 8 Wochen Reduktion von 150µg LT auf 125µg. Das Thybon habe ich am 01.10. komplett abgesetzt, d.h. vor 4 Monaten.
    Symptome sind nach wie vor muskuläre Schwäche und Erschöpfung/Müdigkeit. Außerdem seit etwa einer Woche vermehrte Herzstolperer.
    Vorgestern Nacht habe ich die ganze Nacht über extreme Schweißattacken und habe kaum/gar nicht schlafen können.

    Auch wenn es mir mittlerweile besser geht als Ende Dezember/Anfang Januar und es teilweise bessere Phasen bzgl. der Erschöpfung und Muskelschwäche gibt,
    ist das allgemeine Niveau immer noch erschreckend niedrig. Vor allem die Schwankungen von einem Tag zum nächsten oder einer Stunde zur nächsten machen
    mich fertig.

    Im Grunde stehe ich nun an einem Wendepunkt. Hier nochmal die Werte von 2008-2010 mit denen es mir letztmalig richtig gut ging:
    19.06.2008: 3,77 3,75 (73%) 1,34 (55%) nach 2 Monaten LT75 (Beginn der Therapie)
    18.09.2009: 5,74 4,04 (85%) 1,21 (39%) LT 100
    19.02.2010: 2,92 4,01 (84%) 1,14 (30%) LT 100
    07.10.2010: 2,48 4.20 (92%) 1.48 (73%) LT 150

    Mittlerweile weiß ich, dass ich wohl im August/Septemper 2010 selbstständig von 100 auf 150 erhöht habe.

    Mein Ziel ist es ja eigentlich auf einen hohen fT3 bei niedrigerem fT4 zu kommen. Mein fT3 krebst ja jetzt seit Oktober bei unter 3 rum.
    Ich denke die aktuellen Werte passen zu meinem Befinden. Die Frage ist, wie bekomme ich den fT3 jetzt nach oben.
    Mein fT3/fT4 Verhältnis ist gerade bei etwa 0.22. Mein Ziel ist ein Verhältnis von etwa 0.33.

    Weiter Senken kommt für mich aktuell nicht in Frage, dafür geht es mir einfach zu schlecht. Bleibt die Alternative zwischen
    weiter durchalten und hoffen, dass der fT3 von alleine weiter steigt oder wieder etwas Thybon zu nehmen.
    Mich wundert, dass der fT3 aktuell soviel niedriger ist als 2008-2010 unter ähnlicher Dosis.

    Seit ich 2015 mit Thybon begonnen habe, ging es mir besser als in den Jahren zuvor. Was auch dafür spricht,
    dass ich einfach einen höheren fT3 benötige.
    Wenn die Zeit nicht so drücken würde, würde ich eigentlich versuchen weiter durchzuhalten und zu sehen wie sich das
    Befinden ändert. Im Moment ist mein klares Fazit, dass mein Leben seit dem Absetzen des Thybon nicht mehr dasselbe ist.

  4. #104
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo cyrillz,

    Du meinst, dein ft3 krebst mit 3, was.

    Meins wäre bei diesen Normwerten unter 2. Das nenne ich krebsen. Und ich nehme auch PT.

  5. #105
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    So, Ergebnis der gestrigen BE ist da:

    30.01.2020:
    TSH: 1.77
    fT3: 3.01 (2.0-4.4)
    fT4: 1.42 (0.9-1.7)


    Diese Werte sind nach exakt 8 Wochen Reduktion von 150µg LT auf 125µg. Das Thybon habe ich am 01.10. komplett abgesetzt, d.h. vor 4 Monaten.
    Symptome sind nach wie vor muskuläre Schwäche und Erschöpfung/Müdigkeit. Außerdem seit etwa einer Woche vermehrte Herzstolperer.
    Vorgestern Nacht habe ich die ganze Nacht über extreme Schweißattacken und habe kaum/gar nicht schlafen können.

    Auch wenn es mir mittlerweile besser geht als Ende Dezember/Anfang Januar und es teilweise bessere Phasen bzgl. der Erschöpfung und Muskelschwäche gibt,
    ist das allgemeine Niveau immer noch erschreckend niedrig. Vor allem die Schwankungen von einem Tag zum nächsten oder einer Stunde zur nächsten machen
    mich fertig.

    Im Grunde stehe ich nun an einem Wendepunkt. Hier nochmal die Werte von 2008-2010 mit denen es mir letztmalig richtig gut ging:
    19.06.2008: 3,77 3,75 (73%) 1,34 (55%) nach 2 Monaten LT75 (Beginn der Therapie)
    18.09.2009: 5,74 4,04 (85%) 1,21 (39%) LT 100
    19.02.2010: 2,92 4,01 (84%) 1,14 (30%) LT 100
    07.10.2010: 2,48 4.20 (92%) 1.48 (73%) LT 150

    Mittlerweile weiß ich, dass ich wohl im August/Septemper 2010 selbstständig von 100 auf 150 erhöht habe.

    Mein Ziel ist es ja eigentlich auf einen hohen fT3 bei niedrigerem fT4 zu kommen. Mein fT3 krebst ja jetzt seit Oktober bei unter 3 rum.
    Ich denke die aktuellen Werte passen zu meinem Befinden. Die Frage ist, wie bekomme ich den fT3 jetzt nach oben.
    Mein fT3/fT4 Verhältnis ist gerade bei etwa 0.22. Mein Ziel ist ein Verhältnis von etwa 0.33.

    Weiter Senken kommt für mich aktuell nicht in Frage, dafür geht es mir einfach zu schlecht. Bleibt die Alternative zwischen
    weiter durchalten und hoffen, dass der fT3 von alleine weiter steigt oder wieder etwas Thybon zu nehmen.
    Mich wundert, dass der fT3 aktuell soviel niedriger ist als 2008-2010 unter ähnlicher Dosis.

    Seit ich 2015 mit Thybon begonnen habe, ging es mir besser als in den Jahren zuvor. Was auch dafür spricht,
    dass ich einfach einen höheren fT3 benötige.
    Wenn die Zeit nicht so drücken würde, würde ich eigentlich versuchen weiter durchzuhalten und zu sehen wie sich das
    Befinden ändert. Im Moment ist mein klares Fazit, dass mein Leben seit dem Absetzen des Thybon nicht mehr dasselbe ist.
    Wieso versuchst du es nicht mal mit Splitting? Hat mir gut geholfen. z.B. 75-25-25-25. Mir hat vierfach splitten bei gleicher Dosis am meisten geholfen hinsichtlich des Befindens. Müsstest halt im Auge behalten, ob die Werte wg. fehlender Nüchternheit eher sinken oder steigen. Bei mir ging’s komischerweise tendenziell höher mit den Werten, vermute aber mal, das lag/liegt an den geänderten Zusätzen bei Euthyrox.

  6. #106
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hi cyrillz

    Wir stehen wohl gerade an einem sehr ähnlichen Punkt. Ich habe auch kürzlich T3 (in Form von NDT im November) komplett weggelassen und nehme auch 125mcg T4 ein. Wir sind (wenn ich das richtig gesehen habe) auch beide männlich und in etwa gleich schwer. Mein ft3 ist seit dem Einnahmestop kontinuierlich gefallen (war vorhin zu hoch) und steigt jetzt, Stand der Werte von heute, wieder an. Ich würde aufgrund deiner Werte nicht zwingend sagen, dass du wirklich zusätzliches T3 brauchst.

    Allenfalls gibt es noch andere Faktoren in deinem Leben, die für deine Symptome verantwortlich sein könnten? Nicht alles kann auf eine nicht passende Hormonlage geschoben werden, besonders dann nicht, wenn die Werte eigentlich okay ausschauen - aus meiner Sicht tun sie das bei dir. Oder sie sind zumindest nicht so verkehrt, dass sie starke Symptome erklären würden. Ist sonst noch irgendetwas vorgefallen seit 2010, das Jahr in welchem du dich nach eigenen Angaben das letzte mal wohlgefühlt hast? Wenn ich deine Posts so durchlese sehe ich eine starke Tendenz, alles genaustens analysieren zu wollen, Zusammenhänge und mögliche Erklärungen zu suchen. Das kenne ich bestens von mir selber. Meist macht das einen aber nicht gesünder, ganz im Gegenteil.

    Ich hätte an deiner Stelle noch etwas Geduld. Allenfalls ist auch dein ft4 für dich noch individuell zu hoch und dein ft3 würde bei etwas weniger T4 nachziehen? Mehr hilft nicht immer mehr, diese Erfahrung musste ich in den letzten Jahren am eigenen Körper schmerzhaft machen.

    LG Cube
    Geändert von Cube87 (07.02.20 um 16:51 Uhr)

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