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Thema: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

  1. #1

    Standard Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Hallo liebes Forum,

    mir wurde vor einigen Wochen die Diagnose "endokrine Orbitopathie" gestellt. Ein Augenarzt kam auf die Idee eine Ultraschalluntersuchung zu machen und stellte dabei eine Verdickung meiner Augenmuskulatur von 1mm auf mehr als 3mm fest. Er attestierte dies in einem Brief, den ich bei meinem Endokrinologen vorzeigen sollte.
    Der überwies mich sofort in eine Radiologie, um sich ein genaueres Bild zu machen.
    Bei dem Termin bei der Radiologie, heute, wollte man mir kein Kontrastmittel spritzen. Als ich auf den Vermerk auf der Überweisung aufmerksam machte, sagte man mir, "das sei nur der Wunsch des überweisenden Arztes". Ich solle jetzt die Augen schließen und sie nicht wieder öffnen, bevor sie den Raum wieder betreten.

    Nach ca. 10 Minuten stürmten 3 Leute herein und spritzten mir nun doch das Kontrastmittel.

    Als ich fertig war, sagte der Radiologe, dass mein Gehirn "völlig normal" aussieht und dass mein Kopf auch sonst "gut" aussieht. Aha.


    Als ich nach meinen Augen fragte, sagte er, sie würden "völlig symmetrisch" aussehen.

    Ich sagte "keine dicken Muskeln?" Er: "nicht an den Augen."

    Was denn nun? Der Augenarzt stellte eine "deutliche Verdickung der Augenmuskulatur" fest und das habe ich schriftlich von ihm. Der Radiologe sagte mir gerade noch am Telefon, dass er da nichts sieht, aber, dass er auch kein Fachmann für endokrine Orbitopathie ist.

    Was würdet Ihr jetzt machen?

    Danke für jede Hilfe!
    Geändert von Linda5000 (16.07.19 um 19:32 Uhr)

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Dann solltest Du Dir die Bilder aushändigen lassen und damit zu einem Spezialisten gehen. Eine EO kann auch symmetrisch ausgeprägt sein. Die Augenmuskel können gemessen werden und die Aktivität durchT2 einschätzbar sein.

  3. #3
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Ich stehe auch wegen der Augen kurz vorm MRT in einem Berliner Krankenhaus . Zuerst versuchte ich in einer Radiologischen Praxis einen Termin zu bekommen , das hatte sich dann gleich erledigt . Die Mitarbeiterin am Telefon sagte mir das sie die Fragestellung "Kopf-MRT mit Beurteilung der Augenmuskeln" nicht machen können .
    Ergo , Der Radiologe muss für die Augen spezielle Kenntnisse haben die wohl nicht jeder hat .

  4. #4
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Zitat Zitat von Barry Graves Beitrag anzeigen
    Die Mitarbeiterin am Telefon sagte mir das sie die Fragestellung "Kopf-MRT mit Beurteilung der Augenmuskeln" nicht machen können .
    Da würde ich nachhaken (bzw. wer war die Mitarbeiterin am Telefon?) - wieso nicht? Siehe:

    Bei einer MRT-Untersuchung des Kopfes lassen sich Veränderungen oder Erkrankungen am Schädel und des Gehirns ohne Strahlenbelastung feststellen. Dabei konzentriert man sich auf die Hirnstrukturen und die Hirnkammern, aber auch auf die umgebenden Organe wie, z.B. Augenhöhlen, Nasennebenhöhlen und Skelettanteile.
    Ich kenne zwar den speziellen Ausdruck "MRT der Orbita", aber der könnte auch nur bedeuten, dass man Details bezüglich des Restkopfes dankend verzichtet.

    https://www.ct-mrtinstitut.de/de/mrt...s-kopfeshalses

    Die Parameter, mit denen man eine Entzündung/Vergrößerung feststellt, verwendet man ja auch bei der MRT anderer Organe.

  5. #5
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Also bei uns (Lehrkrankenhaus der Uni Klinik) wird MRT Orbita immer separat gemacht und nicht zusammen mit einem MRT vom gesamten Kopf. Begutachtet auch nur eine einzige Ärztin, die eine spezielle Zusatzqualifikation dafür hat. Die normalen Radiologie Praxen machen das hier ebenfalls nicht.

  6. #6
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Da würde ich nachhaken (bzw. wer war die Mitarbeiterin am Telefon?) - wieso nicht?
    Danke für die Info , merke ich mir mal für das nächste Mal . Der Termin in der Klinik ist schon greifbar nah und das beschäftigt mich doch sehr . Im Grunde sind die Augen noch ganz i.O. bis auf Doppelbilder in ganz bestimmten Blickrichtungen die man im Alltag nicht anwendet ( in der Regel ) . Eine OP wäre sehr gewagt mit meiner angeborenen Blutgerinnungsstörung . Meine Äuglein mussten auch ganz schön was über sich ergehen lassen . Drei RJT mit um die 2500 MBq .

  7. #7

    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Hallo zusammen und tausend Dank für Eure Antworten.
    Ich bin damals voll und ganz damit beschäftigt gewesen, weitere Termine zu veranlassen und bin deswegen kurzzeitig entschwunden.

    Ich war inzwischen bei einer weiteren Radiologie. Dort teilte der Radiologe mir mit, dass meine Tränendrüsen vergrößert sind und dass ich mehr Fettgewebe hinter(?) den Augen habe als normal. Aber die Muskulatur würde völlig unauffällig aussehen. Die Beschwerden an den Augen sind aber gleichbleibend. Das heißt, kaum da. Kneife ich das rechte Auge zu, sieht es aus, als würde das weiche Gewebe irgendwie "herausquillen". Es ist aber nicht schmerzhaft.

    Ich habe noch eine Frage und stelle sie mal hier. Falls das den Gepflogeheiten des Forums nicht entspricht, stelle ich sie gern in einem anderen Unterforum.

    Ich habe bis jetzt immer einen leicht erniedrigten TSH. Das ist seit 11 Jahren so und war immer ok.

    Bei der letzten BE war er aber sehr niedrig.( 0,037)
    Ich möchte jetzt mal minimal runter gehen, mit der Dosis. Ich nehme seit Jahren 125 Mikrogramm von Henning.

    Jetzt wollte ich alternierend 125/112 nehmen. Aber 112 wurde mir nur von Merck verschrieben. "Euthyrox".

    Meine Frage lautet:Verträgt sich das, wenn ich Henning an einem Tag nehme und Merck am anderen Tag? Habt Ihr da Erfahrungen?

    Danke für jede Antwort!

  8. #8
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Hast du vielleicht vollständige Werte? Ohne freie Werte kann man nichts Genaues dazu sagen. Für die Augen ist weder Unter- noch Überdosierung gut.

    Präparate mischen ist absolut kontraindiziert. Eigentlich müssten das auch die Hausärzte wissen. Die Bioverfügbarkeit ist unterschiedlich. Lass dir 100-er und 25-er von deinem gewohnten Präparat verschreiben.

  9. #9

    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Vielen Dank, Panna!
    Bei der letzten BE wurden nicht FT3 und FT4 bestimmt.
    Der TSh war bei 0,079 mU/l (0,27-4,2)

    Ich merke aber, dass ich grundsätzlich angespannt bin. Außerdem wache ich morgens regelmäßig viel zu früh auf und bin dann ebenfalls sehr unruhig. Da wollte ich ausprobieren, ob sich etwas verbessert, wenn ich leicht runter dosiere.

    Ich vermute, dass die freien Werte mittig sind. Zumindest war das bis jetzt immer so.
    Die Idee mit 100 und 25ern zu arbeiten, ist super. Ich werde sie mir morgen verschreiben lassen.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Augenarzt und Raadiologe unterschiedlicher Meinung

    Ich denke es ist keine so gute Idee, blind an der Dosis zu schrauben. Ich würde erst versuchen die fts zu bekommen. Mit verändertem Befinden kann man das gut begründen.
    Ich wache meist gegen 5Uhr auf und schlucke dann meine Hormone, drehe mich um und kann dann gut weiter schlafen.

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