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Thema: Agentur für Arbeit hat Krankschreibung verlangt

  1. #1
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    Standard Agentur für Arbeit hat Krankschreibung verlangt

    Hallo,

    wegen meiner Symptome - sei es nun Schilddrüse, Fatique und/oder Niere - war ich in der vergangenen Zeit öfter krank geschrieben, im Krankenhaus oder hatte viele ambulante Termine.

    Nun war ich wieder bei der Agentur für Arbeit und da verlangte man dann von mir, dass ich mich länger krank schreiben lassen soll, bis ich meine Gesundheit geklärt hätte. Finanziell würde dies nichts machen, da ich ja sowieso kein Geld von der Agentur für Arbeit bekomme. Mit medizinischen Dienst kam man mir jetzt nicht mehr. Es würde keine Rolle spielen, denn ich hätte sowieso einen Büroberuf und den hätte man dann eh umgeschult bzw. kann man auch in Teilzeit ausüben.

    Nun bin ich zu meiner Ärztin. Sie sagte dann, dass sie mich aufgrund der Niere jetzt erstmal für 4 Wochen krank schreibt. Dabei haben wir beide geglaubt, dass bis dahin alles geklärt ist und durch eine eventuelle neue Biopsie sowie neuer Medikamteneinstellung die Sache abgehakt ist. Nun hat mir der Nephrologe gesagt, dass ich nochmals 3 Monaten warten soll und wenn die Proteinurie dann wieder so hoch ist, dann wird erst eine neue Biopsie gemacht. Das würde bedeuten, dass ich bis Ende Oktober krank wäre...erst dan würden wir die Sache ja klären.

    Nun habe ich natürlich alle anderen Stellen abgeklappert. Krankengeld bekomme ich nicht von der Krankenkasse, habe mir das auch schriftlich geben lassen und beim Arbeitsamt müsste ich mich dann, wenn es wirklich über 6 Wochen dauert, wieder neu anmelden. Bei der Rentenversicherung hatte ich gefragt, wie es sich verhält wegen der Überbrückungszeiten, die ja durch die Meldungen der Agentur für ARbeit gesichert waren. Die Dame am Telefon meinte, dass ich die Krankenscheine einreichen soll und wenn ich mich wieder gesund bin, bei der AGentur für ARbeit wieder anmelden sollte.

    Hat hier jemand Erfahrungen. Ob das alles so seinen Gang geht? Und ob das Arbeitsamt das einfach verlangen kann?

  2. #2
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    Standard AW: Agentur für Arbeit hat Krankschreibung verlangt

    Zitat Zitat von kk0581 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wegen meiner Symptome - sei es nun Schilddrüse, Fatique und/oder Niere - war ich in der vergangenen Zeit öfter krank geschrieben, im Krankenhaus oder hatte viele ambulante Termine.

    Nun war ich wieder bei der Agentur für Arbeit und da verlangte man dann von mir, dass ich mich länger krank schreiben lassen soll, bis ich meine Gesundheit geklärt hätte. Finanziell würde dies nichts machen, da ich ja sowieso kein Geld von der Agentur für Arbeit bekomme. Mit medizinischen Dienst kam man mir jetzt nicht mehr. Es würde keine Rolle spielen, denn ich hätte sowieso einen Büroberuf und den hätte man dann eh umgeschult bzw. kann man auch in Teilzeit ausüben.

    Nun bin ich zu meiner Ärztin. Sie sagte dann, dass sie mich aufgrund der Niere jetzt erstmal für 4 Wochen krank schreibt. Dabei haben wir beide geglaubt, dass bis dahin alles geklärt ist und durch eine eventuelle neue Biopsie sowie neuer Medikamteneinstellung die Sache abgehakt ist. Nun hat mir der Nephrologe gesagt, dass ich nochmals 3 Monaten warten soll und wenn die Proteinurie dann wieder so hoch ist, dann wird erst eine neue Biopsie gemacht. Das würde bedeuten, dass ich bis Ende Oktober krank wäre...erst dan würden wir die Sache ja klären.

    Nun habe ich natürlich alle anderen Stellen abgeklappert. Krankengeld bekomme ich nicht von der Krankenkasse, habe mir das auch schriftlich geben lassen und beim Arbeitsamt müsste ich mich dann, wenn es wirklich über 6 Wochen dauert, wieder neu anmelden. Bei der Rentenversicherung hatte ich gefragt, wie es sich verhält wegen der Überbrückungszeiten, die ja durch die Meldungen der Agentur für ARbeit gesichert waren. Die Dame am Telefon meinte, dass ich die Krankenscheine einreichen soll und wenn ich mich wieder gesund bin, bei der AGentur für ARbeit wieder anmelden sollte.

    Hat hier jemand Erfahrungen. Ob das alles so seinen Gang geht? Und ob das Arbeitsamt das einfach verlangen kann?
    Ja, das kann das Arbeitsamt einfach so verlangen, wenn du wegen Krankheit langfristig nicht vermittelbar bist. Du kannst natürlich auch beantragen, das erst eine Begutachtung läuft. Aber die wird vermutlich kein anderes Ergebnis bringen. Wie lang ist es denn her, das du tatsächlich vermittelbar warst, also Arbeitsangebote bekommen hast und dich beworben hast? Zumindest wenn das, wie ich glaube, längere Zeit her ist, sagen wir mal ein Jahr, dürfen die das.
    Im Detail allerdings kann man dir kaum einen vernünftigen Rat geben, da ich nicht weiß, wie du bisher finanziell gestellt bist und vor allem, wie du sozialversichert bist. Es ist eine für dich sehr heikle Sache, im Hinblick auf Rentenanwartschaften, auch für eine Erwerbsminderungsrente. Eines darf nicht passieren, das man von nirgendwo Leistungen kriegt und auch keine Rentenbeiträge mehr zahlt. Aber das hatten wir hier schon ausführlich besprochen, damals riet man dir, schnell zu einer Beratungsstelle zu gehen. Also nochmal, die Gefahr ist, aus den Systemen raus zu rutschen, dann hast du auch keinen Anspruch mehr auf Erwerbsminderungsrente. Was fatal wäre bei einer schweren chronischen Krankheit. Aber wie du dich bisher gekümmert hast, weiß ich halt gar nicht. Es kann auch richtig sein, sich gegen das Arbeitsamt zu wehren. Nur macht das bloss dann einen Sinn, wenn du zumindest ab und zu in der näheren Vergangenheit Bewerbungen gemacht hast oder Fortbildungen usw.

  3. #3
    Benutzer
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    Standard AW: Agentur für Arbeit hat Krankschreibung verlangt

    Wenn Du kein Krankengeld von der Krankenkasse bekommst (warum eigentlich nicht?), wirst Du ja dann komplett im Regen stehen.
    Bei so einer Sache solltest Du wirklich zu einer professionellen Beratungsstelle gehen, die sich mit so etwas auskennen.

    Wahrscheinlich gibt es auch Internetforen, wo es rechtlichen Rat zu solchen Fragen gibt.
    Es wäre ja schon Zufall, wenn hier im Forum jemand dazu rechtssicheren Rat geben könnte.

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