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Thema: Radiojodtherapie - Entscheidungshilfe

  1. #11
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    Standard AW: Radiojodtherapie - Entscheidungshilfe

    1 Milliarde Liter Luft in 1 sec einatmen, damit genau 1 Kernzerfall vom 131-Jod in der Lunge passiert? Uff. (Machst du dir eigentlich Sorgen um die Strahlung, oder dass Jod in der Luft herumfliegt, das du einatmest?)

    Wenn die Detektoren schon an der Messgrenze sind... Weiss von dem umgekehrten Fall: Hersteller von Detektoren, Prüfhalle. An einem Tag spielten ALLE Prüf- und Messgeräte verrückt. Große Verwirrung. Was war? 1 Mitarbeiter war am selben Tag beim Nuklearmediziner und hatte ne Untersuchung mit radioaktivem Kontrastmittel. Er bekam nen Tag frei.

    Die größte "Stahlungsbelastung" in Deutschland hat übrigens medizinisches Personal..

  2. #12
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    Standard AW: Radiojodtherapie - Entscheidungshilfe

    Zitat Zitat von Alli-positiv Beitrag anzeigen
    1 Milliarde Liter Luft in 1 sec einatmen, damit genau 1 Kernzerfall vom 131-Jod in der Lunge passiert? Uff. (Machst du dir eigentlich Sorgen um die Strahlung, oder dass Jod in der Luft herumfliegt, das du einatmest?)
    Fragst du mich?
    Als vor vielen Jahren die OP an der SD gemacht worden ist, wurde mir von Ärzten (habe mehrere Meinungen eingeholt) von der RJT abgeraten, wenn eine OP gemacht werden kann. Ich war unter 30 und mitten in der Familienplanung. Es gab also mehr zu bedenken und abzuwägen.

    Was den Strahlenvorfall betrifft, ist nicht unbedingt Lungenkrebs die Frage als vielmehr was es mit der Schilddrüse macht. Gerade wenn man als Basedow auf jodarme Ernährung achtet, kann umsomehr radioaktives Jod von der SD aufgenommen werden, das zufällig durch die Luft schwirrt. Man kann es nicht verhindern und ich hatte zu dieser Zeit enormen SD-Druck im Hals und die eigentlich als niedrig beschriebene Dosis war bei mir extrem spürbar. Ich denke, das tatsächlich Schilddrüsenkrebs eher die Gefahr ist von solchen Umweltbelastungen als Lungenkrebs.

    Du hast natürlich Recht, dass medizinisches Personal besonders betroffen ist. Das empfand ich schon immer als problematisch.

  3. #13
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    Standard AW: Radiojodtherapie - Entscheidungshilfe

    Hey gustavo,

    nicht paniken, das bringt nicht wirklich etwas. Ich habe jetzt noch mal in meinem Entlassungsbericht nach der RJT nachgesehen. Die war im Sommer 2005 und dort steht, ich habe 1236 MBq bekommen und auch ohne das umzurechnen, sieht es nach einer ganzen Menge aus. Deswegen war ich dann wohl auch fast 2 Wochen in Quaratäne.

    Das ist jetzt gut 14 Jahre her und ich habe keinen Krebs. Vielleicht beruhigt dich das ein wenig, auch wenn das nicht repräsentativ ist. Bei mir war es übrigens eine unifokale Autonomie, kein MB.

    LG


    Zitat Zitat von gustavo Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Jod 131 Dosis lese, die dort erwähnt wird, bekomme ich wirklich Angst. Dort wird von der Maximaldosis von 140 Gray (gy) in der Schilddrüse gesprochen. Wenn ich meinen Arztbrief von 2012 lese so hatte man mir 800 MBq Jod 131 verarbreicht, das entsprach dann einer Dosis von 300 Gray (gy) in meiner Schilddrüse, die gemessen wurde. Nun steht aber in der Studie nicht, oder ich habs übersehen, wieviel Jahre nach der RJT die besagten Patienten an Krebs gestorben sind. Hätte mich interessiert.

    LG
    Gustavo
    Geändert von lissie (07.10.19 um 01:29 Uhr) Grund: vertippt

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